Rechtsprechung
   BFH, 10.05.2006 - IX R 110/00   

Volltextveröffentlichungen (3)

Sonstiges

  • nwb.de (Verfahrensmitteilung)

    EStG § 19 Abs 1 Nr 1, EStG § 8, EStG § 42 d
    Arbeitslohn; Dritter; Geldwerter Vorteil; Konzernrabatte; Lohnsteuer; Verbilligte Überlassung

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • HFR 2007, 31



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Wird zitiert von ... (3)  

  • BFH, 28.06.2007 - VI R 45/02  

    Lohnzahlungen Dritter - Abschluss verbilligter Versicherungen bei

    Nach ständiger Rechtsprechung des BFH unterliegen derartige Drittlöhne nach § 38 Abs. 1 Satz 2 EStG a.F. dem Lohnsteuerabzug durch den Arbeitgeber unter anderem nur dann, wenn dieser über deren Höhe dadurch in Kenntnis gesetzt wird, dass er in den Vorgang der Vorteilsgewährung eingeschaltet war oder die Arbeitnehmer ihn über die Vorteile unterrichtet haben (BFH-Urteile vom 10. Mai 2006 IX R 110/00, BFH/NV 2006, 2048; IX R 82/98, BStBl II 2006, 669; in BFHE 195, 376, BStBl II 2002, 230; in BFHE 201, 300, BStBl II 2003, 496; vom 24. Januar 2001 I R 119/98, BFHE 195, 110, BStBl II 2001, 512; vom 24. Oktober 1997 VI R 23/94, BFHE 184, 474, BStBl II 1999, 323).

    Dies ergibt auch ein Vergleich mit der ab dem Jahre 2004 geltenden Vorschrift des § 38 Abs. 1 Satz 3 EStG i.d.F. des Steueränderungsgesetzes 2003 vom 15. Dezember 2003 (BGBl I 2003, 2645), wonach der Lohnsteuerabzug bei Drittlöhnen vorzunehmen ist, wenn der Arbeitgeber "weiß oder erkennen kann", dass Drittlöhne erbracht werden (vgl. BFH-Urteile in BStBl II 2006, 669; in BFH/NV 2006, 2048).

  • FG München, 14.12.2007 - 8 K 849/05  

    Abgrenzung einer abhängigen Beschäftigung von einer selbstständigen Tätigkeit als

    Sie war in den Vorgang auch insoweit eingeschaltet, als Leistung und Bezahlung in ihrem Club erfolgten (vgl. BFH-Urteile vom 10. Mai 2006 IX R 110/00, BFH/NV 2006, 2048 und vom 24. Januar 2001 I R 119/98, BStBl II 2001, 512).
  • FG Niedersachsen, 17.11.2011 - 11 K 128/10  

    Haftung für Lohnsteuer: Bezug verbilligter Apothekenartikel durch Mitarbeiter

    Nach ständiger Rechtsprechung des BFH und der ab dem VZ 2004 geltenden Vorschrift des § 38 Abs. 1 Satz 3 EStG unterliegen derartige Drittlöhne dem Lohnsteuerabzug durch den Arbeitgeber unter anderem nur dann, wenn dieser über deren Höhe dadurch in Kenntnis gesetzt wird, dass er in den Vorgang der Vorteilsgewährung eingeschaltet war oder die Arbeitnehmer ihn über die Vorteile unterrichtet haben (BFH-Urteile vom 10. Mai 2006 IX R 110/00, BFH/NV 2006, 2048; IX R 82/98, BStBl II 2006, 669; in BStBl II 2002, 230; in BStBl II 2003, 496; vom 24. Januar 2001 I R 119/98, BStBl II 2001, 512; vom 24. Oktober 1997 VI R 23/94, BStBl II 1999, 323) oder er durch andere Umstände von der Vorteilsgewährung wusste oder diese erkennen konnte.
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