Rechtsprechung
   BFH, 10.06.2008 - I B 211/07   

Volltextveröffentlichungen (5)

  • openjur.de

    Darlegung der grundsätzlichen Bedeutung der Rechtssache; keine Revisibilität innerkirchlichen Rechts; Antrag auf Terminsverlegung wegen Verhinderung des Prozessbevollmächtigten

  • Bundesfinanzhof

    Darlegung der grundsätzlichen Bedeutung der Rechtssache - keine Revisibilität innerkirchlichen Rechts - Antrag auf Terminsverlegung wegen Verhinderung des Prozessbevollmächtigten

  • NWB SteuerXpert START

    FGO § 115 Abs. 2, § 116 Abs. 3, KiStG Bayern Art. 2
    Darlegung der grundsätzlichen Bedeutung; Fragen des innerkirchlichen Rechts sind im Revisionsverfahren nicht klärungsfähig

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Verfahrensgang




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Wird zitiert von ... (9)  

  • BFH, 19.11.2009 - IX B 160/09  

    Vertagung wegen Erkrankung

    Wird ein solcher Antrag --wie hier-- erst am Tag vor der anberaumten Verhandlung beim FG gestellt, gelten Besonderheiten (ständige Rechtsprechung, vgl. z.B. BFH-Beschluss vom 10. Juni 2008 I B 211/07, BFH/NV 2008, 1697).

    Ein zu diesem Zweck vorgelegtes privatärztliches Attest muss deshalb die Verhandlungsunfähigkeit eindeutig und nachvollziehbar beschreiben und sich zur Art und Schwere der Erkrankung äußern (vgl. z.B. BFH-Beschlüsse vom 3. August 2005 II B 47/04, BFH/NV 2005, 2041, und in BFH/NV 2008, 1697; so auch die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, vgl. Beschluss vom 22. Mai 2001 8 B 69/01, Neue Juristische Wochenschrift 2001, 2735; vgl. eingehend dazu auch Schallmoser in Hübschmann/Hepp/Spitaler, § 91 FGO Rz 99, m.w.N. aus der Rechtsprechung).

  • BFH, 01.04.2009 - X B 78/08  

    Antrag auf Terminsänderung - Keine Revisionszulassung wenn Vollsenat über

    Wird hingegen ein solcher Antrag "in letzter Minute" vor dem Termin eingereicht, zu dem auch ein Verlegungsantrag rechnet, der erst am Tag vor der anberaumten Verhandlung beim FG eingeht (BFH-Beschluss vom 10. Juni 2008 I B 211/07, BFH/NV 2008, 1697), gelten Besonderheiten.

    Ein zu diesem Zweck vorgelegtes privatärztliches Attest muss deshalb die Verhandlungsunfähigkeit eindeutig und nachvollziehbar beschreiben (vgl. z.B. BFH-Beschlüsse in BFH/NV 2005, 64; vom 3. August 2005 II B 47/04, BFH/NV 2005, 2041, und in BFH/NV 2008, 1697).

  • BFH, 29.06.2009 - II B 149/08  

    Aufwendungen zum Unterhalt eines zum Nachlass gehörenden Hundes keine

    Die Darlegung des Zulassungsgrundes der grundsätzlichen Bedeutung einer Rechtssache (§ 115 Abs. 2 Nr. 1 FGO) erfordert substantiierte Ausführungen zur Klärungsbedürftigkeit einer hinreichend bestimmten Rechtsfrage, die im konkreten Streitfall voraussichtlich auch klärbar ist und deren Beurteilung von der Beantwortung einer zweifelhaften oder umstrittenen Rechtsfrage abhängig ist (z.B. Beschlüsse des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 19. Februar 2008 VIII B 49/07, BFH/NV 2008, 1158; vom 10. Juni 2008 I B 211/07, BFH/NV 2008, 1697; Gräber/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 6. Aufl., § 116 Rz 32 f., jeweils m.w.N.).
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  • BFH, 27.01.2010 - VIII B 221/09  

    Verlegung eines anberaumten Verhandlungstermins aus erheblichen Gründen -

    Zu den erheblichen Gründen gehören schon vor der Terminbekanntgabe geplante Urlaubsreisen (BFH-Beschluss vom 24. September 2008 VIII B 190/07, juris), anderweitig wahrzunehmende Gerichtstermine (BFH-Beschluss vom 12. Januar 2004 VII B 122/03, BFH/ NV 2004, 654, m. w. N.) oder Erkrankungen (vgl. BFH-Beschlüsse vom 3. August 2005 II B 47/04, BFH/ NV 2005, 2041, und vom 10. Juni 2008 I B 211/07, BFH/ NV 2008, 1697), wenn eine Vertretung nicht in Betracht kommt oder als nicht zumutbar erscheint (vgl. BFH-Beschluss vom 24. September 2008 VIII B 190/07, juris; Gräber/ Koch, Finanzgerichtsordnung, 6. Aufl., § 91 Rz 4, m. w. N.).

    aa) Dies gilt nicht nur, wenn der Antrag auf Terminsänderung mehrere Tage vor dem anberaumten Termin beim FG gestellt wird, sondern auch - wenngleich mit Einschränkungen - für Anträge "in letzter Minute" vor dem Termin, wie hier am Tag vor der anberaumten Verhandlung (BFH-Beschluss in BFH/ NV 2008, 1697).

  • BFH, 14.10.2008 - II B 65/07  

    Berechnung des Meistgebots - Berücksichtigung bestehen bleibender Rechte -

    Die Darlegung des Zulassungsgrundes der grundsätzlichen Bedeutung einer Rechtssache (§ 115 Abs. 2 Nr. 1 FGO) erfordert substantiierte Ausführungen zur Klärungsbedürftigkeit einer hinreichend bestimmten Rechtsfrage, die im konkreten Streitfall voraussichtlich auch klärbar ist und deren Beurteilung von der Beantwortung einer zweifelhaften oder umstrittenen Rechtsfrage abhängig ist (BFH-Beschluss vom 10. Juni 2008 I B 211/07, BFH/NV 2008, 1697; Gräber/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 6. Aufl., § 116 Rz 32, jeweils m.w.N.).
  • BFH, 16.04.2009 - II B 171/08  

    Verkauf eine Grundstücks durch Nichteigentümer

    Die Darlegung des Zulassungsgrundes der grundsätzlichen Bedeutung einer Rechtssache (§ 115 Abs. 2 Nr. 1 FGO) erfordert substantiierte Ausführungen zur Klärungsbedürftigkeit einer hinreichend bestimmten Rechtsfrage, die im konkreten Streitfall voraussichtlich auch klärbar ist und deren Beurteilung von der Beantwortung einer zweifelhaften oder umstrittenen Rechtsfrage abhängig ist (Beschluss des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 10. Juni 2008 I B 211/07, BFH/NV 2008, 1697; Gräber/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 6. Aufl., § 116 Rz 32, jeweils m.w.N.).
  • BFH, 01.02.2010 - I B 118/09  

    Darlegung grundsätzlicher Bedeutung - Annahme einer verdeckten Gewinnausschüttung

    Er kann insbesondere nicht als inhaltliche Auseinandersetzung mit der einschlägigen höchstrichterlichen Rechtsprechung angesehen werden, wie sie zur Darlegung einer grundsätzlichen Bedeutung i. S. des § 115 Abs. 2 Nr. 1 FGO erforderlich ist (dazu z. B. Bundesfinanzhof, Beschlüsse vom 6. November 2007 X B 209/07, BFH/ NV 2008, 243; vom 26. Februar 2008 IX B 5/08, BFH/ NV 2008, 1142; vom 10. Juni 2008 I B 211/07, BFH/ NV 2008, 1697, m. w. N.).
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 20.12.2011 - L 11 SF 399/11  

    Sonstige Angelegenheiten

    Zu den erheblichen Gründen gehören z.B. schon vor der Terminbekanntgabe geplante Urlaubs-reisen (BFH, Beschluss vom 24.09.2008 - VIII B 190/07 -), anderweitig wahrzunehmende Gerichtstermine (BFH, Beschlüsse vom 12.01.2004 - VII B 122/03 -) oder Erkrankungen (vgl. BFH, Beschlüsse vom 03.08.2005 - II B 47/04 - und vom 10.6.2008 - I B 211/07 -).
  • BFH, 23.02.2012 - VI B 114/11  

    Verfahrensfehler wegen Ablehnung einer Terminsverlegung

    Der BFH hat schon mehrfach entschieden, dass dann, wenn ein solcher Antrag erst am Tag vor der anberaumten Verhandlung beim FG gestellt wird, Besonderheiten gelten (ständige Rechtsprechung, vgl. z. B. Beschluss vom 10. Juni 2008 I B 211/07, BFH/NV 2008, 1697).
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