Rechtsprechung
| BFH, 08.12.1976 - I R 215/73 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Jurion
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Kurzfassungen/Presse
- NWB SteuerXpert START (Leitsatz)
Zeitschriftenfundstellen
- BFHE 121, 402
- BStBl II 1977, 409
Wird zitiert von ... (18)
- BFH, 12.05.2003 - GrS 2/00
Vermögensübertragung gegen Versorgungsleistungen - Großer Senat hat zu „Typus- 2- …
Auch bei der Schätzung des Geschäftswerts ist der Unternehmerlohn abzusetzen (BFH-Urteil vom 8. Dezember 1976 I R 215/73, BFHE 121, 402, BStBl II 1977, 409, unter II. 4. c).Der "good will" eines Unternehmens stellt für ihn indessen nur insoweit einen nutzbringenden Vermögenswert dar, als dieser ihn in die Lage versetzt, höhere Einkünfte zu erzielen, als er sie durch die bloße Verwertung seiner Arbeitskraft erzielen würde (BFH-Urteile in BFHE 121, 402, BStBl II 1977, 409, und vom 25. Januar 1979 IV R 56/75, BFHE 127, 32, BStBl II 1979, 302;… Schmidt/Glanegger, Einkommensteuergesetz, 22. Aufl., § 6 Rz. 244).
- BFH, 15.09.2004 - I R 7/02
Steuerrecht - Renovierungskosten als "anschaffungsnaher Aufwand"
Dies beruht auf der Überlegung, dass der Unternehmerlohn keinen dem Unternehmen als solchem innewohnenden Wert darstellt (Senatsurteil vom 8. Dezember 1976 I R 215/73, BFHE 121, 402, BStBl II 1977, 409, 412); ein Erwerber des Betriebs würde denjenigen Teil des Ertrags, der dem angemessenen Unternehmerlohn entspricht, nach erfolgtem Erwerb entweder durch eigene Arbeitsleistung erwirtschaften oder für die Honorierung eines Arbeitnehmers verwenden müssen und deshalb dem Veräußerer nicht vergüten (BFH-Urteile in BFHE 127, 32, BStBl II 1979, 302; vom 20. April 1977 I R 234/75, BFHE 122, 268, BStBl II 1977, 607, 608;… vom 19. März 1987 IV R 85/85, BFH/NV 1987, 580).Dasselbe gilt sinngemäß für die Bewertung von Unternehmen, die von Kapitalgesellschaften betrieben werden; hier wird deshalb der Ertragswert durch denjenigen Ertrag bestimmt, der nach Abzug angemessener Geschäftsführerbezüge verbleibt (Senatsurteil in BFHE 121, 402, BStBl II 1977, 409, 412).
Dabei kann offen bleiben, ob der Zinssatz von 10 v.H. eine "Normalverzinsung" in dem Sinne darstellt, dass er bei der Ermittlung des Geschäftswerts eines Unternehmens regelmäßig angesetzt werden kann (so wohl Senatsurteil in BFHE 121, 402, BStBl II 1977, 409, 412; evtl. auch Senatsurteil in BFHE 138, 541, BStBl II 1983, 667, 668;… ebenso Glanegger, a.a.O.).
- BFH, 06.02.1980 - I R 50/76
Zur Frage der Angemessenheit der Gewinnanteile der stillen Gesellschafter einer …
Der Senat folgt bei der hier anzustellenden Berechnung den Grundsätzen, welche die Rechtsprechung gelegentlich der Ermittlung eines Geschäftswerts in Ablehnung an die sog. indirekte Methode aufgestellt hat (vgl. BFH-Urteile vom 11. Oktober 1960 I 229/59 U, BFHE 71, 695, BStBl III 1960, 509; vom 7. Oktober 1970 I R 1/68, BFHE 100, 245, BStBl II 1971, 69; vom 17. Januar 1973 I R 46/71, BFHE 108, 331, BStBl II 1973, 418; vom 8. Dezember 1976 I R 215/73, BFHE 121, 402, BStBl II 1977, 409; vom 25. Januar 1979 IV R 56/75, BFHE 127, 32, BStBl II 1979, 302).Unter Abzug eines Abschlags von 50 % (vgl. BFHE 121, 402, 409, BStBl II 1977, 409) bemißt sich der stille Mehrwert des Unternehmens - bestehend aus stillen Reserven in einzelnen Wirtschaftsgütern, die in dem genannten Substanzwert noch nicht enthalten sind (z.B. in Grundstücken) und aus dem Geschäftswert - auf 150.000 DM.
- BFH, 13.04.1983 - I R 63/79
EStG § 6 Abs. 1 Nr. 2
Insbesondere ist das FG zu Recht davon ausgegangen, daß der Substanzwert eines Unternehmens sich nicht aus den Buchwerten der Steuerbilanz, sondern aus den Teilwerten der einzelnen Wirtschaftsgüter zusammensetzt (vgl. BFH-Urteil vom 8. Dezember 1976 I R 215/73, BFHE 121, 402, BStBl II 1977, 409).Zwar wird im allgemeinen von einem Zinssatz von 10 v. H. dementsprechend von einem Kapitalisierungsfaktor von ebenfalls 10 ausgegangen (vgl. BFHE 121, 402, BStBl II 1977, 409, und Schmidt-Seeger, Kommentar zum Einkommensteuergesetz, 1982, Anm. 38d zu § 6).
- BFH, 25.01.1979 - IV R 56/75
EStG § 6 Abs. 1 Nr. 2
Diese Methoden sind zwar, wie die Rechtsprechung wiederholt betont hat, Verfahren pauschaler Art, die nur annäherungsweise ergeben, ob und in welcher Größenordnung ein Geschäftswert angenommen werden kann, sie sind aber insgesamt doch brauchbare Hilfsmittel bei der der Tatsacheninstanz obliegenden Feststellung, ob ein Geschäftswert vorhanden war und wie hoch dieser zu schätzen ist (zB BFH-Urteile vom 28. Oktober 1976 IV R 76/72 , BFHE 120, 245 , BStBl II 1977, 73 ; vom 8. Dezember 1976 I R 215/73 , BFHE 121, 402 , BStBl II 1977, 409 ).Außerdem ist davon auszugehen, daß für den Erwerber eines Unternehmens (oder eines Anteils an einem Unternehmen) ein Geschäftswert nur insoweit einen nutzbringenden Vermögenswert darstellt, als hierdurch ein Gewinn zu erzielen ist, der höher ist als die angemessene Verzinsung des Eigenkapitals und die Einkünfte, die er durch die bloße Verwertung seiner Arbeitskraft (zB durch eine gleichartige Tätigkeit als Angestellter) beziehen würde (zB BFH-Urteile IV R 76/72 und I R 215/73 ).
- BFH, 16.11.1977 - I R 212/75
EStG § 6 Abs. 1 Nr. 2
Kontextvorschau leider nicht verfügbar - BFH, 09.02.1977 - I R 130/74
EStG § 5, § 6 Abs. 1 Nr. 2
Kontextvorschau leider nicht verfügbar - BFH, 19.02.1981 - IV R 41/78
EStG § 5, § 6 Abs. 1 Nr. 7, § 15 Abs. 1 Nr. 2
a) Geschäftswert ist der Betrag, um den der Gesamtwert eines Unternehmens - insbesondere wegen seiner günstigen Ertragslage - den Substanzwert seines Vermögens übersteigt (vgl. BFH-Urteil vom 8. Dezember 1976 I R 215/73, BFHE 121, 402, BStBl II 1977, 409). - BFH, 10.08.1978 - IV R 54/74
EStG § 15 Nr. 2, § 6 Abs. 1 Nr. 1, 2
Zwar ist das FG bei der Entscheidung der Frage, ob und in welcher Höhe ein Geschäftswert vorhanden war, insofern von unrichtigen rechtlichen Voraussetzungen ausgegangen, als es den zu erwartenden künftigen Jahresgewinn nicht um einen Unternehmerlohn kürzte (s dazu zB BFH-Urteile vom 20. April 1977 I R 234/75 , BFHE 122, 268 , BStBl II 1977, 607 ; vom 8. Dezember 1976 I R 215/73 , BFHE 121, 402 , BStBl II 1977, 409 ; vom 28. Oktober 1976 IV R 76/72 , BFHE 120, 245 , BStBl II 1977, 73 ) und im Rahmen der Anwendung der sog indirekten Methode den Substanzwert mit dem Buchwert statt mit dem Teilwert ansetzte (s auch zB BFH-Urteile I R 215/73 und vom 25. November 1976 IV R 90/72 , BFHE 120, 499 , BStBl II 1977, 467 ). - BFH, 12.12.1990 - I R 85/88 Kontextvorschau leider nicht verfügbar
- FG Köln, 05.03.2004 - 15 K 3293/98
Entnahme aus BV der Besitzunternehmens bei schenkungsweiser Übertragung von …
- BFH, 04.05.1977 - I R 11/75
KStG § 6 Nr. 1 Satz 2
- FG Brandenburg, 15.05.2002 - 2 K 1964/00
Überprüfung der Gewinnverteilung einer atypischen GmbH & Still; Entscheidung über …
- BFH, 21.06.1994 - XI B 64/93
Betriebsübertragung in vorweggenommener Erbfolge
- BFH, 20.04.1977 - I R 234/75
EStG § 5, § 6 Abs. 1 Nr. 1, 2
- FG Mecklenburg-Vorpommern, 20.05.2009 - 1 K 122/03
Kein Verlustabzug bei Verlust der wirtschaftlichen Identität einer …
- BFH, 19.03.1987 - IV R 85/85
- FG Hessen, 27.04.1999 - 4 K 3246/97
Verdeckte Gewinnausschüttung; Firmenwert; Kurierdienst; Nachhaltiger Ertrag; Neue …
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