Rechtsprechung
   BFH, 01.04.2003 - I R 39/02   

Volltextveröffentlichungen (11)

  • lexetius.com

    AO 1977 § 42 Abs. 1 Sätze 1 und 2; EStG § 34c Abs. 1, Abs. 3, Abs. 6 Sätze 1 und 4; StAnpG § 6

  • Simons & Moll-Simons

    AO 1977 § 42 Abs. 1 Sätze 1 und 2; EStG § 34c Abs. 1, Abs. 3, Abs. 6 Sätze 1 und 4; StAnpG § 6

  • IWW
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  • DER BETRIEB(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Abzug ausländischer Steuern von der Bemessungsgrundlage - Missbräuchliche Zwischenschaltung einer schweizerischen Domizilgesellschaft - Dennoch: Abzug schweizerischer Verrechnungssteuer - Anwendung von § 42 AO innerhalb des DBA-Schweiz 1971/78

  • Deutsches Notarinstitut

    AO 1977 § 42 Abs. 1 Sätze 1 und 2; EStG § 34c Abs. 1, Abs. 3, Abs. 6 Sätze 1 und 4; StAnpG § 6
    Steuerabzug und Mißbrauch steuerlicher Gestaltungsmöglichkeit bei ausländischer Domizilgesellschaft

  • NWB SteuerXpert START
  • riw-online.de(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Abzug ausländischer Steuern, die auf Gestaltungsmissbrauch beruhen

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Abzug ausländischer Steuern bei Gestaltungsmissbrauch

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
  • Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Abzug ausländischer Steuern, die auf Gestaltungsmissbrauch beruhen

  • Betriebs-Berater

    Abzug ausländischer Steuern, wenn diese auf Grund Gestaltungsmissbrauchs angefallen sind?

Besprechungen u.ä. (2)

  • IWW (Entscheidungsanmerkung)

    Abzug ausländischer Steuern in Missbrauchsfällen zulässig?

  • EWiR-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 2,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    Abzugsfähigkeit ausländischer Steuern auch bei missbräuchlicher Zwischenschaltung eines ausländischen Domizilgesellschafters

Sonstiges

  • nwb.de (Verfahrensmitteilung)

    EStG § 34 c, AO 1977 § 42
    Anrechnung; Ausländische Steuer; Basisgesellschaft; Gestaltungsmissbrauch; Schweiz; Verrechnungssteuer

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • BFHE 202, 202
  • BB 2003, 1879
  • BB 2003, 727
  • DB 2003, 1769
  • BStBl II 2003, 869



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Wird zitiert von ... (9)  

  • FG Baden-Württemberg, 05.06.2008 - 3 K 56/07  

    Keine Anrechnung der auf Einkünfte eines deutschen Grenzgängers erhobenen

    Die dort von seinem Lohn durch seinen Arbeitgeber, die Y-AG, einbehaltene und abgeführte Quellensteuer (vgl. in diesem Zusammenhang: BFH-Urteil vom 5. Februar 1992 I R 9/90, BStBl II 1992, 607) ist nach den zweifelsfreien Angaben der Eidgenössischen Steuerverwaltung (Hinweis auf das Schreiben des Finanzdepartementes des Kantons Basel-Stadt vom 27. Dezember 2002) eine der deutschen Einkommensteuer entsprechende Steuer (BFH-Urteil in BStBl II 1992, 607), die keinem Ermäßigungsanspruch mehr unterliegt (Hinweis auf: BFH-Urteil vom 1. April 2003 I R 39/02, BStBl II 2003, 869 zu II.1.; Urteile des Niedersächsischen Finanzgerichts vom 28. Juli 1993 IX 756/88, rechtskräftig, EFG 1994, 106; des Finanzgerichts München vom 22. Juni 2006 15 K 857/03, rechtskräftig, EFG 2006, 1910; vgl. im übrigen die für die Streitjahre nicht zur Anwendung kommende Fassung des § 34c Abs. 1 Satz 1 EStG in der Gestalt des Jahressteuergesetzes 2007 vom 13. Dezember 2006, BGBl. 2006, 2878, BStBl I 2007, 40; Gosch in: Kirchhof [Hrsg.] EStG KompaktKommentar, Einkommensteuergesetz, 8. Aufl., 2008 - im folgenden Kirchhof/Autor- § 34c Rn. 30, mit umfangreichen Nachweisen), weil eine Rückerstattung wegen Verjährung nicht mehr erfolgen kann.

    Die Voraussetzungen für eine Anrechnung der Schweizerischen Quellensteuer nach § 34c Abs. 1 Satz 1 EStG liegen im Streitfall aber nicht vor, weil diese Steuer rechnerisch auf den Teil der Einkünfte des Klägers aus nichtselbständiger Arbeit für die YAG entfällt, die der Tätigkeit des Klägers in der Schweiz zuzuordnen ist (nach dem maßgeblichen deutschen Rechtsverständnis: Hinweis auf die BFH-Urteile in BStBl II 2003, 869 zu II.1.; vom 24. März 1998 I R 38/97, BStBl II 1998, 471, Erlass des Ministeriums der Finanzen des Landes Nordrhein- Westfalen vom 7. September 1970, Betriebs-Berater -BB- 1970, 1203).

    Im Streitfall stammt (auch) der hier in Rede stehende Teil der Einkünfte des Klägers nicht aus der Schweiz (an die die Quellensteuer von der Y-AG abgeführt wurde), obwohl die Arbeitgeberin des Klägers (die YAG), die auch dessen Arbeitslohn gezahlt hat (Hinweis auf das BFH-Urteil vom 22. Februar 2006 I R 14/05, BStBl II 2006, 743 zu II. 4. b cc), dort ihren Sitz und der Kläger insoweit seine Tätigkeit in der Schweiz (physisch) ausgeübt hat (BFH-Urteil in BStBl II 2003, 869 zu II.1.; BFH-Beschluss vom 19. April 1999 I B 141/98, BFH/NV 1999, 1317 zu II.1.).

    Zur Vermeidung von Wiederholungen verweist der Senat auf die Erwägungen zu I. 1.a und b. (Hinweis im übrigen auf die BFH-Urteile in BStBl II 2003, 869 zu II. 2.; in BStBl II 1998, 471 zu II. 2.).

    In dieser Beurteilung ist sich der erkennende Senat mit den Beteiligten einig (wegen der Annahme der Finanzverwaltung, der Kläger habe sich missbräuchlich verhalten: Hinweis insbesondere auf das Schreiben der OFD Freiburg vom 18. Mai 2000 S 1304 B - St 342/CH-E 2542 [Bl. 276-280 der FG-Akten], was jedoch einer Anrechnung bzw. einem Abzug der Schweizerischen Quellensteuer für die Streitjahre nicht entgegensteht: s. BFH-Urteil in BStBl II 2003, 869 zu II. 3. b dd unter Berücksichtigung der Einfügung des § 34c Abs. 6 Satz 4 EStG durch das Steuerbereinigungsgesetz vom 22. Dezember 1999, BGBl. I 1999, 2601, BStBl I 2000, 13; Hinweis im übrigen auf den Schriftsatz des FA vom 5. Mai 2008, zu 2. und 3., Bl. 214 ff der FG-Akten).

  • BFH, 01.07.2009 - I R 113/08  

    Keine Anrechnung abkommenswidrig einbehaltener schweizerischer Abzugsteuern -

    Dem Senatsurteil vom 1. April 2003 I R 39/02 (BFHE 202, 202, BStBl II 2003, 869) liegt keine abweichende Auffassung zu Grunde.
  • FG München, 22.04.2008 - 1 K 5245/04  

    Abzug ausländischer Steuern: Begriff des "Stammens aus dem DBA-Staat"

    So könnte indes das BFH-Urteil vom 1. April 2003 (I R 39/02, BStBl II 2003, 869, BFHE 202, 202 ) verstanden werden [Allerdings war im dortigen Fall zwar über die Anrechnung von in der Schweiz erhobener Steuer auf Einkünfte zu entscheiden, die nach deutscher Rechtsauffassung aus Deutschland stammten, weil sie über § 42 AO dem inländischen Steuerpflichtigen zugerechnet worden waren.

    Bei Zugrundelegung einer solchen, von der des erkennenden Senats abweichenden, Rechtsauffassung würde in einem Fall wie dem entschiedenen § 34c Abs. 3 EStG nicht vom DBA verdrängt (vgl. vor allem BFH-Urteil in BStBl II 2003, 869, BFHE 202, 202 ).

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  • FG Schleswig-Holstein, 14.07.2009 - 5 K 210/07  

    Steuerrecht - Zinserträge aus Mieteinnahmen von in den USA belegener Immobilien

    Es genügt hingegen nicht, dass die ausländische Steuer von einem Staat erhoben wird, mit dem Deutschland ein DBA abgeschlossen hat (vgl. BFH, Urteil vom 1. April 2003 I R 39/02, BFHE 202, 202, BStBl II 2003, 869).
  • FG Baden-Württemberg, 05.06.2008 - 3 K 147/07  

    Nicht der Ansässigkeitsort des Arbeitgebers, sondern der Tätigkeitsort des

    Die Vorschrift des § 34c Abs. 3 Alternative 3 EStG 2002 kommt im Streitfall unmittelbar zur Anwendung, weil die hier in Rede stehenden Einkünfte der Klägerin nicht als ausländische Einkünfte zu qualifizieren sind, ungeachtet der Vorschrift des § 34c Abs. 6 Satz 1 EStG 2002 (Blümich/Wied, a.a.O., § 34c EStG Rn. 135), weil die Einkünfte jedenfalls nicht aus einem ausländischen Staat stammen (Probst in Herrmann/Heuer/Raupach, a.a.O., § 34c Anm. 200 [Lfg. 193 Juli 1998]; BFH-Urteil vom 1. April 2003 I R 39/02, BStBl II 2003, 869 zu II. 2.; anderer Auffassung: Urteil des FG München vom 22. April 2008 1 K 5245/04, [...]).
  • FG Baden-Württemberg, 24.09.2009 - 3 K 4130/08  

    Bezüge aus Schweizer Pensionskassen - Abgrenzung zwischen Ruhegehalt aus einem

    bb) Dieser Auffassung schließt sich der erkennende Senat an, weil mangels einer aus dem Wortlaut oder Sinn des Abkommens sich ergebenden Begriffsbestimmung die Einkünfte der Klägerin nach dem Recht des jeweiligen Vertragstaates (hier: der Bundesrepublik Deutschland) zu qualifizieren sind, so dass die aus deutschem Recht sich ergebende Zuordnung der Altersrente zu den sonstigen Einkünften (im Sinne von Leibrenten: s. § 22 Nr. 1 Satz 3 Buchstabe a Satz 1 EStG 2003) und nicht zu dem Ruhegehalt (§ 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG 2003 und § 19 Abs. 2 Satz 2 EStG 2003) auf die Auslegung des Doppelbesteuerungsabkommens durchschlägt (BFH-Urteile vom 1. April 2003 I R 39/02, BStBl II 2003, 869, zu II. 1.; vom 9. November 1977 I R 254/75, BStBl II 1978, 195; in BStBl II 1972, 459).
  • FG München, 16.12.2008 - 13 K 3118/05  

    Zufluss wechselseitiger Ansprüche durch Aufrechnung oder Verrechnungsvertrag -

    Deshalb sei die gesamte in der Schweiz einbehaltene Verrechnungssteuer nach der aktuellen Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) ( BFH-Urteil vom 1. April 2003 I R 39/02, BStBl II 2003, 869 = BB 2003, 1879) anzurechnen.
  • FG Baden-Württemberg, 05.08.2008 - 3 K 147/07  

    Nicht der Ansässigkeitsort des Arbeitgebers, sondern der Tätigkeitsort des

    Die Vorschrift des § 34c Abs. 3 Alternative 3 EStG 2002 kommt im Streitfall unmittelbar zur Anwendung, weil die hier in Rede stehenden Einkünfte der Klägerin nicht als ausländische Einkünfte zu qualifizieren sind, ungeachtet der Vorschrift des § 34c Abs. 6 Satz 1 EStG 2002 (Blümich/Wied, a.a.O., § 34c EStG Rn. 135), weil die Einkünfte jedenfalls nicht aus einem ausländischen Staat stammen (Probst in Herrmann/Heuer/Raupach, a.a.O., § 34c Anm. 200 [Lfg. 193 Juli 1998]; BFH-Urteil vom 1. April 2003 I R 39/02, BStBl II 2003, 869 zu II. 2.; anderer Auffassung: Urteil des FG München vom 22. April 2008 1 K 5245/04, [...]).
  • FG Nürnberg, 12.09.2007 - V 248/05  

    Anrechnung US-amerikanischer Steuer auf die deutsche Einkommensteuer

    Zwar liegt im Streitfall kein "Missbrauchsfall" vor, wie er einer BFH-Entscheidung (vgl. BFH-Urteil vom 01.04.2003 I R 39/02, BStBl II 2003, 869) zugrunde lag, die u. a. Anstoß zur Änderung der Vorschrift gab.
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