Rechtsprechung
   BGH, 10.02.2011 - I ZR 164/09   

Volltextveröffentlichungen (18)

  • lexetius.com

    Double-opt-in-Verfahren

    UWG § 7 Abs. 2 Nr. 2

  • damm-legal.de (Kurzinformation und Volltext)

    § 7 Abs. 2 Nr. 1 UWG
    Zum Nachweis des Einverständnisses in Telefonwerbung

  • IWW
  • openjur.de
  • bundesgerichtshof.de PDF

    Double-opt-in-Verfahren

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 7 Abs 2 Nr 2 UWG, Art 13 Abs 3 EGRL 58/2002
    Wettbewerbsverstoß: Gemeinschaftsrechtskonformes generelles Verbot der unerbetenen Telefonwerbung; Nachweis der Einverständniserklärung bei einer Bestätigungsmail im Double-opt-in-Verfahren - Double-opt-in-Verfahren

  • Telemedicus

    Double-opt-in-Verfahren

  • webshoprecht.de

    Zum Double-Opt-In-Verfahren und zu dessen Anwendung auch für Telefonwerbung sowie zur Darlegungslast für eine fehlende Einwilligung

  • JurPC

    Double-opt-in-Verfahren

  • Jurion

    Vereinbarkeit der Regelung des § 7 Abs. 2 Nr. 2 UWG mit Unionsrecht; Anforderungen an den Nachweis einer Einverständniserklärung bzgl. der Durchführung einer Telefonwerbung; Beleg des Einverständnis des Verbrauchers mit Werbeanrufen durch eine Bestätigungsmail im elektronischen Double-opt-in-Verfahren

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Kein Nachweis des Einverständnisses des Verbrauchers mit Werbeanrufen durch elektronische Bestätigungsmail ("Double-opt-in-Verfahren")

  • czarnetzki.eu PDF

    Double-Opt-In Anforderungen an Nachweis und Beweislast

  • iurado.de (Kurzinformation und Volltext)

    Werbeanrufe sind unzulässig trotz Double-Opt-In

  • kanzlei-rader.de

    Double-opt-in-Verfahren

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    UWG § 7 Abs. 2 Nr. 2
    Vereinbarkeit der Regelung des § 7 Abs. 2 Nr. 2 UWG mit Unionsrecht; Anforderungen an den Nachweis einer Einverständniserklärung bzgl. der Durchführung einer Telefonwerbung; Beleg des Einverständnis des Verbrauchers mit Werbeanrufen durch eine Bestätigungsmail im elektronischen Double-opt-in-Verfahren

  • DER BETRIEB(Abodienst) (Volltext/Ausführliche Zusammenfassung)

    UWG § 7 Abs. 2 Nr. 2 - Double-opt-in-Verfahren
    Anforderungen an den Nachweis der Einwilligung des Verbrauchers in Telefonwerbung

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Telefonwerbung gegenüber Verbrauchern

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (34)

  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung)

    Zur Zulässigkeit von Werbeanrufen

  • damm-legal.de (Kurzinformation)

    §§ 3, 7 Abs. 2 Nr. 2 UWG
    Das Double-opt-in-Prinzip ist bei der Einholung einer Einwilligung in Werbeanrufe NICHT ausreichend / Einwilligung per E-Mail

  • damm-legal.de (Kurzinformation)

    § 7 Abs. 2 Nr. 1 UWG
    Abmahnung trotz Double-opt-in-Verfahren für die Versendung von Werbe-E-Mails möglich

  • MIR - Medien Internet und Recht (Kurzmitteilung)

    Zulässigkeit von Werbeanrufen gegenüber Verbrauchern - Double-Opt-In-Verfahren per E-Mail als Nachweis der vorherigen ausdrücklichen Einwilligung in Telefonwerbung ungeeignet

  • Telemedicus (Kurzinformation)

    Zulässigkeit von Werbeanrufen

  • wbs-law.de (Kurzinformation)

    Krankenkasse muss an Verbraucherzentrale 10.000 Vertragsstrafe bezahlen wegen Werbeanrufen

  • lawblog.de (Kurzinformation)

    "Sie haben ein Preisausschreiben gemacht”

  • beckmannundnorda.de (Kurzinformation)

    Werbeanrufe nur zulässig, wenn der konkret angerufene Teilnehmer vor dem Werbeanruf ausdrücklich sein Einverständnis erklärt hat

  • ferner-alsdorf.de (Kurzinformation)

    Zur Zulässigkeit von Werbeanrufen

  • ratgeberrecht.eu (Kurzinformation)

    Werbeanrufe trotz lockerer EU-Regeln unzulässig

  • heise.de (Pressebericht, 14.02.2011)

    Strenge Anforderungen an Zulässigkeit von Werbeanrufen

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Werbeanrufe: opt-in per Gewinnspiel

  • mahnerfolg.de (Kurzmitteilung)

    Werbeanrufe trotz lockerer EU-Regeln unzulässig

  • onlineurteile.de (Kurzmitteilung)

    Werbeanrufe nur mit vorheriger Zustimmung - Das "Double-Opt-In-Verfahren" beweist das Einverständnis des Anschlussinhabers nicht

  • Betriebs-Berater (Leitsatz)

    Zulässigkeit von Werbeanrufen - Double-opt-in-Verfahren

  • dr-bahr.com (Kurzinformation)

    Anforderungen an das Double-Opt-In bei Telefon-Werbeanrufen

  • lto.de (Kurzinformation)

    Strenge Anforderungen bei Telefonwerbung zulässig

  • kpw-law.de (Kurzinformation)

    Einwilligung in Telefonwerbung durch doppeltes Opt-In Verfahren?

  • ra-dr-graf.de (Kurzinformation)

    Zur Zulässigkeit von Werbeanrufen - "Double-Opt-In-Verfahren" zur Einholung einer Einwilligung in Werbeanrufe nicht ausreichend - Telefonaktion II

  • etl-rechtsanwaelte.de (Kurzinformation)

    Telefonwerbung gegenüber Verbrauchern

  • dr-schenk.net (Kurzinformation)

    Bundesgerichtshof entscheidet über Zulässigkeit von Werbeanrufen

  • shopsicherheit.de (Kurzinformation)

    Zur Zulässigkeit von Werbeanrufen

  • wettbewerbszentrale.de (Kurzinformation)

    Verbot unerlaubter Werbeanrufe mit EU-Recht vereinbar - Einverständnis für Telefonwerbung kann nicht durch Double-Opt-In-Verfahren nachgewiesen werden

  • wkblog.de (Kurzinformation)

    Zur Zulässigkeit von Werbeanrufen

  • it-recht-kanzlei.de (Pressemitteilung)

    Zur Zulässigkeit von Werbeanrufen

  • haufe.de (Kurzinformation)

    Verbot unerbetener Werbeanrufe vereinbar mit EU-Recht

  • it-recht-kanzlei.de (Kurzinformation)

    Beweislast hinsichtlich Einwilligung in Telefon-Direkt-Marketing

  • wvr-law.de (Kurzinformation)

    Zur Double-Opt-In-Entscheidung des OLG München

  • socialmediarecht.de (Kurzinformation)

    Beweispflicht beim Double-Opt-In-Verfahren (Einwilligung zur Telefonwerbung)

  • socialmediarecht.de (Kurzinformation und Auszüge)

    Beweispflicht beim Double-Opt-In-Verfahren (Einwilligung zur Telefonwerbung)

  • anwalt-suchservice.de (Kurzinformation)

    Zulässigkeit von Werbeanrufen

  • 123recht.net (Pressemeldung)

    BGH bestätigt Schutz vor Werbeanrufen // AOK Plus muss 10.000 Euro an Verbraucherzentrale zahlen

  • 123recht.net (Pressemitteilung)

    Zur Zulässigkeit von Werbeanrufen gegenüber Verbrauchern


  • Vor Ergehen der Entscheidung:


  • Telemedicus (Kurzinformation zum Verfahren - vor Ergehen der Entscheidung)

    Werbeanrufe mit "Double-Opt-in”

Besprechungen u.ä. (7)

  • czarnetzki.eu (Entscheidungsbesprechung)

    Double-Opt-In Anforderungen an Nachweis und Beweislast

  • ewir-online.de (Entscheidungsbesprechung)

    UWG § 7 Abs. 2 Nr. 2; RL 2002/58/EG Art. 13 Abs. 3
    Kein Nachweis des Einverständnisses des Verbrauchers mit Werbeanrufen durch elektronische Bestätigungsmail ("Double-opt-in-Verfahren")

  • nennen.de (Entscheidungsbesprechung)

    Direktmarketing: Werbeanrufe gegenüber Verbrauchern ohne nachweisbare Einwilligung unzulässig

  • medi-ip.de (Entscheidungsbesprechung)

    Zur Zulässigkeit von Werbeanrufen gegenüber Verbrauchern

  • kanzlei-klumpe.de PDF, S. 15 (Entscheidungsbesprechung)

    Double-Opt-In-Verfahren kann Einverständnis mit Werbeanrufen nicht belegen

  • beck.de PDF, S. 24 (Entscheidungsbesprechung)

    § 7 II Nr. 2 UWG
    Keine Einwilligung in Telefonwerbung durch Double-opt-in-Verfahren

  • goerg.de (Entscheidungsbesprechung, auf der Grundlage der Pressemitteilung)

    Cold Calling - Einwilligung in Werbeanrufe per E-Mail möglich?

Sonstiges (4)

  • paloubis.com (Meldung mit Bezug zur Entscheidung)

    Bayer. Datenschutzaufsicht gibt Anwendungshinweise zum Double-Opt-In-Verfahren

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 10.02.2011; Az.: I ZR 164/09 (Voraussetzungen für Zulässigkeit von Werbeanrufen - Double-opt-in-Verfahren)" von Prof. Dr. Stefan Leible und Wiss. Mit. Lucas Günther, original erschienen in: GRUR 2011, 936 - 940.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Kurznachricht zu "Zulässigkeit von Telefonwerbung" von RA Friedrich Bernreuther, original erschienen in: MMR 2012, 284 - 287.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Zur Einwilligung in Telefon- und E-Mail-Werbung - Zugleich Besprechung des BGH-Urteils vom 10. 2. 2011 - I ZR 164/09, DB 2011 S. 1857 - Double-opt-in-Verfahren -" von RA Dr. Marc Stuckel, original erschienen in: DB 2011, 2421 - 2424.

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 2011, 2657
  • ZIP 2011, 2219
  • GRUR 2011, 936
  • WM 2011, 2065
  • MMR 2011, 662
  • DB 2011, 1857
  • K&R 2011, 587
  • afp 2011, 480



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Wird zitiert von ... (29)  

  • BGH, 14.01.2016 - I ZR 65/14  

    Facebook-Funktion "Freunde finden"

    Die vom Kläger gewählte Formulierung ist gegenüber dem Gesetzeswortlaut dadurch konkretisiert, dass die Klaganträge die fehlende Einwilligung vor dem Versand der konkret bezeichneten Mitteilungen erwähnen (vgl. BGH, Urteil vom 10. Februar 2011 - I ZR 164/09, GRUR 2011, 963 Rn. 19 = WRP 2011, 1153 - Double-opt-in-Verfahren).
  • BGH, 13.10.2015 - VI ZR 271/14  

    Anspruch auf Löschung intimer Bilder nach Beziehungsende

    Auch diese Frage ist im Revisionsverfahren von Amts wegen zu prüfen (vgl. nur BGH, Urteile vom 10. Februar 2011 - I ZR 164/09, NJW 2011, 2657 Rn. 16; vom 16. November 2006 - I ZR 191/03, WM 2007, 1190 Rn. 15; jeweils mwN).
  • BGH, 25.10.2012 - I ZR 169/10  

    Einwilligung in Werbeanrufe II

    Es kommt deshalb nicht mehr darauf an, ob die Darlegungen der Beklagten zu den bei Internetgewinnspielen erteilten Einwilligungen den Anforderungen genügen, die der Senat in seiner Entscheidung Double-opt-in-Verfahren (Urteil vom 10. Februar 2011 - I ZR 164/09, GRUR 2011, 936 Rn. 31 ff. = WRP 2011, 1153) aufgestellt hat.
  • OLG München, 27.09.2012 - 29 U 1682/12  

    Double-Opt-In

    Für die Einwilligung trägt die Beklagte die Darlegungs- und Beweislast (vgl. BGH GRUR 2004, 517 (519) - E-Mail-Werbung I; BGH GRUR 2011, 936 - Double-opt-in-Verfahren Tz. 30).
  • VerfGH Berlin, 19.06.2013 - VerfGH 168/11  

    Erfolglose Verfassungsbeschwerde gegen Verhängung eines Ordnungsgeldes wegen

    Das Landgericht half der sofortigen Beschwerde nicht ab und verwies hinsichtlich der Dokumentationspflichten auf die Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 10. Februar 2011 - I ZR 164/09 - ("Double-opt-in-Verfahren").

    Auch wenn die Dokumentation der Einwilligungserklärungen wohl nicht den vom Bundesgerichtshof in dem Urteil vom 10. Februar 2011 (a. a. O.) aufgestellten Anforderungen entspreche, könne hieraus jedenfalls kein Verschuldensvorwurf abgeleitet werden.

    cc) Soweit die Beschwerdeführerin rügt, die Annahme des Verschuldens habe nicht auf die ungenügende Dokumentation der Einwilligungserklärungen gestützt werden können, erkennt sie zunächst selbst an, dass unter Zugrundelegung der vom Landgericht (im Nichtabhilfebeschluss) und vom Kammergericht angeführten Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 10. Februar 2011 - I ZR 164/09 -(GRUR 2011, 936 - ["Double-opt-in-Verfahren"]) die vorliegenden Einwilligungserklärungen im so genannten Opt-in-Verfahren keinen ausreichenden Nachweis der Einwilligung auch in telefonische Werbung darstellen.

    Dass für Telefonwerbung nichts anderes gelten kann und - wie das Landgericht ausführt - allein die Überprüfung der IP-Adresse nicht geeignet ist zu dokumentieren, dass eine bestimmte Person an einem Gewinnspiel teilgenommen, welche Daten sie dabei eingegeben und ob sie dabei aktiv für ein Einverständnis mit Werbekontakten optiert hat (vgl. dazu auch BGH, Urteil vom 10. Februar 2011, a. a. O., juris Rn. 32; ebenso zuvor bereits LG Ulm, Urteil vom 5. März 2010 - 10 O 162/09 KfH -, juris Rn. 72, OLG Stuttgart, Urteil vom 11. November 2010 - 2 U 29/10 -, juris Rn. 67), dürfte auf der Grundlage dieser Rechtsprechung bereits im Zeitpunkt der Anrufe jedenfalls nahe gelegen haben.

    Eine konkludente Einwilligung, die mit der Gesetzesänderung ausgeschlossen werden sollte, stand hier nicht in Rede (vgl. auch BGH, Beschluss vom 10. Februar 2011, a. a. O., juris Rn. 22; ferner Lettl, WRP 2009, 1315 ).

  • OLG Köln, 07.12.2012 - 6 U 69/12  

    Klagebefugnis von Verbraucherschutzverbänden hinsichtlich unaufgeforderter

    Daher genügt die bloße Wiederholung des Gesetzeswortlauts dem Bestimmtheitserfordernis eines Unterlassungsantrag in der Regel nicht (st. Rspr.: BGH, GRUR 2000, 438 [440] - Gesetzeswiederholende Unterlassungsanträge; BGH, GRUR 2002, 77 [78] - Rechenzentrum; BGH, GRUR 2007, 607 [Rn. 16] - Telefonwerbung für "Individualverträge"; BGH, GRUR 2011, 433 [Rn. 10] - Verbotsantrag bei Telefonwerbung; BGH, GRUR 2011, 936 [Rn. 17] - Double-opt-in-Verfahren).

    Ob für den in § 7 Abs. 2 Nr. 2 Alt. 1 UWG geregelten Fall unzulässiger Telefonwerbung von vornherein etwas anderes gilt, ist höchstrichterlich noch nicht entschieden (BGH, GRUR 2007, 607 [Rn. 13, 17] - Telefonwerbung für "Individualverträge"; BGH, GRUR 2011, 936 [Rn. 18] - Double-opt-in-Verfahren).

    Eine weitere Konkretisierung gegenüber dem Gesetzeswortlaut erfolgt dadurch, dass der Antrag mit den Worten "um für einen Hausnotruf zu werben" auf die beanstandete Verletzungsform Bezug nimmt (vgl. für den Ausdruck "zum Zwecke der Kundenakquise" BGH, GRUR 2011, 936 [Rn. 19] - Double-opt-in-Verfahren).

    Der deutsche Gesetzgeber war daher frei, nicht nur im Rahmen der von der Datenschutzrichtlinie vorgegebenen - und von der Richtlinie 2005/29/EG über unlautere Geschäftspraktiken unberührt gelassenen (vgl. BGH, GRUR 2011, 936 [Rn. 26] - Double-opt-in-Verfahren) -Wahlmöglichkeit materiellrechtlich die strengere "Opt-In"-Lösung vorzusehen, wonach eine Kontaktaufnahme nur bei vorheriger Einwilligung zulässig ist (vgl. BT-Drs. 15/1487, S. 21), sondern auch für die gerichtliche Rechtsdurchsetzung eine Klagebefugnis der Verbraucherverbände entsprechend den im Wettbewerbsrecht bestehenden Regelungen zuzulassen.

    b) Den ihr obliegenden Beweis einer solchen Einwilligung (vgl. BGH, GRUR 2011, 936 [Rn. 30] - Double-opt-in-Verfahren) hat die Beklagte jedoch nicht geführt.

  • OLG Frankfurt, 04.12.2012 - 6 U 133/11  

    Fassung des Unterlassungsantrages bei Telefonwerbung ohne Einwilligung

    Gegen den Unterlassungsantrag bestehen unter diesen Umständen keine Bedenken (vgl. dazu BGH GRUR 2011, 936, Tz. 19 - Double-Opt-In-Verfahren).

    Sie muss nachweisen, dass der Angerufene die Einwilligung persönlich erklärt hat (BGH GRUR 2011, 936, Tz. 30 - Double-Opt-In-Verfahren; Köhler/Bornkamm, a.a.O., Rn 134 zu § 7 UWG).

    Eine weitere Beschränkung auf "Telekommunikationsdienstleistungen", ist nach den Vorgaben in den oben zitierten Entscheidungen des Bundesgerichtshofs nicht angezeigt (BGH GRUR 2011, 936, Tz. 19 - Double-Opt-In-Verfahren; BGH GRUR 2011, 433, Tz 27 - Verbotsantrag bei Telefonwerbung).

    Aus den dargelegten Gründen hat das Landgericht auch zutreffend ausgeführt, dass sich die charakteristische Verletzungsform soweit verallgemeinern lässt, dass davon nicht nur das Anbieten von Telekommunikationsprodukten sondern auch die Begründung oder Erweiterung einer Vertragsbeziehung umfasst ist (vgl. BGH GRUR 2011, 936, Tz. 19 - Double-Opt-In-Verfahren).

  • OLG Köln, 30.11.2012 - 6 U 20/12  

    Wettbewerbswidrigkeit unaufgeforderter Werbeanrufe eines

    Daher genügt die bloße Wiederholung des Gesetzeswortlauts dem Bestimmtheitserfordernis eines Unterlassungsantrag in der Regel nicht (st. Rspr.: BGH, GRUR 2000, 438 [440] - Gesetzeswiederholende Unterlassungsanträge; BGH, GRUR 2002, 77 [78] - Rechenzentrum; BGH, GRUR 2007, 607 [Rn. 16] - Telefonwerbung für "Individualverträge"; BGH, GRUR 2011, 433 [Rn. 10] - Verbotsantrag bei Telefonwerbung; BGH, GRUR 2011, 936 [Rn. 17] - Double-opt-in-Verfahren).

    Ob für den in § 7 Abs. 2 Nr. 2 Alt. 1 UWG geregelten Fall unzulässiger Telefonwerbung von vornherein etwas anderes gilt, ist höchstrichterlich noch nicht entschieden (BGH, GRUR 2007, 607 [Rn. 13, 17] - Telefonwerbung für "Individualverträge"; BGH, GRUR 2011, 936 [Rn. 18] - Double-opt-in-Verfahren).

    Zum einen stellt der Zusatz "für Telekommunikationsdienstleistungsverträge und / oder für Verträge über den Empfang von digitalem Fernsehen" eine inhaltliche Konkretisierung der untersagten Werbung gegenüber dem Gesetzeswortlaut dar, weil hierdurch in einer verallgemeinernden Beschreibung der Unternehmensgegenstand der Beklagten umrissen und gleichzeitig auf die konkret beanstandeten Verletzungsformen Bezug genommen wird (vgl. BGH, GRUR 2011, 936, Rn. 19 - Double-opt-in-Verfahren).

    Zum anderen hat der Bundesgerichtshof bereits ähnliche, an den Gesetzeswortlaut angelehnte Formulierungen wie "im geschäftlichen Verkehr zu Zwecken des Wettbewerbs Verbraucher ohne ihr vorheriges Einverständnis zu Werbezwecken anzurufen oder anrufen zu lassen" (vgl. BGH, GRUR 2011, 433 [Rn. 11] - Verbotsantrag bei Telefonwerbung) oder "im geschäftlichen Verkehr zu Zwecken des Wettbewerbs Verbraucher zu Werbezwecken ohne deren Einverständnis zum Zwecke der Kundenakquise anzurufen" (vgl. BGH, GRUR 2011, 936 [Rn. 19] - Double-opt-in-Verfahren) als hinreichend bestimmt angesehen.

    Mit zutreffenden Erwägungen ist das Landgericht davon ausgegangen, dass die Beklagte der ihr obliegenden Darlegungs- und Beweislast hinsichtlich einer wirksamen vorherigen ausdrücklichen Einwilligung des telefonisch umworbenen Verbrauchers (BGH, GRUR 2004, 517 [519] - E-Mail-Werbung I; BGH, GRUR 2011, 936 [Rn. 30] - Double-opt-in-Verfahren) nicht genügt hat.

  • LG Bonn, 10.01.2012 - 11 O 40/11  

    Vorliegen eines einheitlichen Klagegrundes bei in einer Klageschrift gleichzeitig

    Die Beklagte trägt die Darlegungs- und Beweislast für eine wirksame vorherige ausdrückliche Einwilligung eines Verbrauchers in Marketing- oder Werbemaßnahmen in Form von Telefonanrufen oder über andere elektronische Kommunikationsmittel (vgl. BGH GRUR 2011, 936, 938 Rd.30 = NJW 2011, 2657ff. - "Double-opt-in-Verfahren"; Köhler/Bornkamm, aaO., § 7 Rd.154 und Rd.189).

    Diese Schutzzweckerwägungen führen indes zu der prozessualen Konsequenz, dass der Nachweis einer wirksamen Einwilligung des Verbrauchers mittels des hier zur Diskussion stehenden sogenannten "Double-Opt-In-Verfahrens" grundsätzlich voraussetzt, dass der Werbende die konkrete Einverständniserklärung des betroffenen Verbrauchers vollständig dokumentiert (BGH, aaO., 938 Rd.31 und 939 Rd.34 sowie die Entscheidungsbesprechungen von Hahn EWiR 2011, 757, 758; Hoffmann NJW 2011, 2623, 2628 unter V.11.; Klinger juris PR-ITR 17/2011 Anmerkung 2.; Leible/Günther GRUR 2011, 940 unter 5.; Omsels juris PR-WettbR 9/2011 Anmerkung 3.; vgl. ferner Köhler/Bornkamm, aaO., § 7 Rd.154, Rd.154b und Rd.189).

    Schon die inhaltlichen Anforderungen an eine wirksame Einwilligungserklärung einschließlich der in diesem Zusammenhang europarechtlich gebotenen richtlinienkonformen Auslegung des Begriffs der "Einwilligung" im Sinne von § 7 Abs. 2 Ziffern 2. und 3. UWG (vgl. BGH NJW 2008, 3055, 3057 Rd.28 = GRUR 2008, 1010ff. - "Payback"; Köhler/Bornkamm, aaO., § 7 Rd.147ff., Rd.149ff. und Rd.185ff.; Lettl WRP 2009, 1315, 1324f.) sprechen dafür, diese Dokumentation schon auf der Darlegungsebene von der Beklagten zu verlangen (vgl. - auch begrifflich -: BGH GRUR 2011, 936, 938 Rd.32; Hahn EWiR 2011, 757, 758 unter 3.; Leible/Günther GRUR 2011, 940 unter 5.; Köhler/Bornkamm, aaO., § 7 Rd.154b am Ende).

    Die vorgelegten exemplarischen Ausdrucke eines "Double-Opt-In-Verfahrens" (Anlage B #) sowie einer Auflistung der nach dem streitigen Beklagtenvortrag durch den Zeugen N eingetragenen Daten nebst einer IP-Nummer (Anlage B #), die einen übereinstimmenden Standort des entsprechenden Servers mit dem Wohnort des Zeugen dokumentieren soll, genügen - nicht zuletzt in Anbetracht der verbleibenden Dokumentationslücken - nicht (BGH GRUR 2011, 936, 938f. Rd.32ff.).

    Soweit sich das beanstandete Schreiben die Beklagte vom 17.05.2011 auf telefonischen Marketingmaßnahmen über ihren "Informationsservice" bezieht, kann der Einwilligungsnachweis über das "Double-Opt-In-Verfahren" zudem schon deshalb nicht geführt werden, weil kein notwendiger Zusammenhang zwischen der E-Mail-Adresse des abgesandten Teilnahmeantrages und der in ihm angegebenen Telefonnummer besteht (vgl. BGH GRUR 2011, 936, 939 Rd.39ff.; Leible/Günther GRUR 2011, 940 unter 6.).

  • BGH, 30.04.2015 - I ZR 196/13  

    Wettbewerbsverstoß bei der Personenbeförderung durch Mietwagenunternehmen:

    Diese Frage ist auch im Revisionsverfahren von Amts wegen zu prüfen (vgl. BGH, Urteil vom 11. Mai 2000 - I ZR 28/98, BGHZ 144, 255, 263 - Abgasemissionen; Urteil vom 16. November 2006 - I ZR 191/03, GRUR 2007, 607 Rn. 15 = WRP 2007, 775 - Telefonwerbung für "Individualverträge"; Urteil vom 10. Februar 2011 - I ZR 164/09, GRUR 2011, 936 Rn. 16 = WRP 2011, 1153 - Double-opt-in-Verfahren).

    Abweichendes kann gelten, wenn entweder bereits der gesetzliche Verbotstatbestand selbst entsprechend eindeutig und konkret gefasst oder der Anwendungsbereich einer Rechtsnorm durch eine gefestigte Auslegung geklärt ist, sowie auch dann, wenn der Kläger hinreichend deutlich macht, dass er nicht ein Verbot im Umfang des Gesetzeswortlauts beansprucht, sondern sich mit seinem Unterlassungsbegehren an der konkreten Verletzungshandlung orientiert (BGH, GRUR 2007, 607 Rn. 16 - Telefonwerbung für "Individualverträge"; Urteil vom 4. Oktober 2007 - I ZR 22/05, GRUR 2008, 532 Rn. 16 = WRP 2008, 782 - Umsatzsteuerhinweis; BGH, GRUR 2011, 936 Rn. 16 - Double-opt-in-Verfahren).

  • OLG Düsseldorf, 13.08.2013 - 20 U 75/13  

    Umfang der erforderlichen Pflichtangaben eines Unternehmens in seiner Präsenz in

  • BGH, 16.08.2012 - I ZB 2/12  

    Berufungsbeschwer bei Verurteilung zur Unterlassung unerwünschter E-Mail-Werbung;

  • OLG Köln, 30.03.2012 - 6 U 191/11  

    Begriff der unzumutbaren Belästigung i.S. von § 7 Abs. 1 UWG;

  • OLG Köln, 14.02.2014 - 6 U 120/13  

    50 De-Mails inklusive

  • OVG Berlin-Brandenburg, 31.07.2015 - 12 N 71.14  

    Datenschutzrechtliche Anordnung; telefonische Einholung der Einwilligung in

  • OLG Frankfurt, 17.11.2011 - 12 U 33/11  

    Persönlichkeitsrechtsverletzung durch unerwünschte Werbe-Telefonanrufe

  • OLG München, 17.11.2011 - 29 U 3496/11  

    Urheberrechtsverletzung: Internationale Zuständigkeit für einen Auskunftsanspruch

  • AG Berlin-Tempelhof/Kreuzberg, 12.03.2013 - 24 C 1001/13  

    Unverlangte E-Mail-Werbung

  • LG München I, 22.03.2016 - 33 O 5017/15  

    Kein Unterlassungsanspruch gegen Vertrieb von Werbeblocker für Internetseiten

  • OLG München, 02.02.2012 - 29 U 4176/11  

    Wettbewerbswidrige irreführende Werbung durch Unterlassen: Notwendige Angaben in

  • AG Düsseldorf, 09.04.2014 - 23 C 3876/13  

    Zur schriftlichen Dokumentation der Einhaltung des Double-Opt-Ins-Verfahrens

  • LG Bonn, 10.01.2012 - 11 O 49/11  

    Unterlassungsverpflichtung hinsichtlich Werbeanrufe bei Fehlen einer wirksamen

  • VG Köln, 06.03.2013 - 21 K 3572/11  

    Anordnung der Abschaltung einer Rufnummer nach § 67 Abs. 1 S. 5 TKG durch

  • OLG Frankfurt, 22.05.2012 - 14 U 64/11  

    Verbot unzulässiger Werbung durch Telefonanrufe nach § 7 I, II Nr. 2 Alt.1

  • LG Münster, 24.08.2011 - 26 O 55/11  

    Zusendung von E-Mail-Werbung für Finanzsanierungsverträge ohne Einwilligung des

  • OLG München, 15.03.2012 - 29 U 3438/11  

    Wettbewerbsverstoß: Zulässigkeit eines Arzneimittellieferservice

  • LG Frankenthal, 21.11.2013 - 2 HKO 111/12  

    Beweislast bei Einwilligung in Empfang von E-Mail-Werbung

  • LG Wuppertal, 15.01.2015 - 12 O 67/14  

    Untersagung der Abwerbung eigener Mitarbeiter wegen gezielter Behinderung der

  • LG Ulm, 10.02.2012 - 3 O 299/09  

    Anruf zwecks Anbahnung eines geschäftlichen Kontaktes als Werbeanruf; Nachweis

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