Rechtsprechung
| BGH, 17.07.2008 - I ZR 197/05 |
Volltextveröffentlichungen (18)
- lexetius.com
FC Troschenreuth
UWG § 7 Abs. 2 Nr. 3
- MIR - Medien Internet und Recht
FC Troschenreuth - Gibt ein Sportverein auf seiner Website eine E-Mail-Adresse an, so liegt darin keine konkludente Einwilligung, gewerbliche Anfragen nach Dienstleistungen des Vereins mittels E-Mail zu empfangen.
- LawCommunity.de
Grenzen gewerblicher Nachfrage per E-Mail - FC Troschenreuth
- openjur.de
- Anwaltskanzlei von Olnhausen
FC Troschenreuth
- bundesgerichtshof.de
- IWW
- JurPC
UWG § 7 Abs. 2 Nr. 3
"FC Troschenreuth" - aufrecht.de
Fussballvereine sind vor Spammails geschützt
- stroemer.de
FC Troschenreuth
- DER BETRIEB(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)
Wettbewerbswidrigkeit von E-Mail-Anfrage an Sportverein zwecks Platzierung eines Werbebanners des Anfragenden auf der Homepage des Vereins - Keine konkludente Einwilligung mit kommerziellen Anfragen durch Angabe der E-Mail-Adresse auf der Homepage des Vereins
- Institut für Deutsches und Europäisches Unternehmensrecht
Konkludente Einwilligung für gewerbliche Anfragen
- it-recht-kanzlei
- kanzlei.biz
Grenzen gewerblicher Nachfrage per Telefax und E-Mail
- NWB SteuerXpert START
UWG § 7 Abs. 2 Nr. 3
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
"FC Troschenreuth"; Rechtsfolgen der Angabe der E-Mail-Adresse eines Sportvereins auf der Website; Berechtigung zur unaufgeforderten Übersendung gewerblicher Anfragen
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
Wettbewerbsrecht - Platzierung von Bannerwerbung auf der Website des Vereins
- Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
Kurzfassungen/Presse (18)
- bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung)
Grenzen gewerblicher Nachfrage per Telefax und E-Mail
- Betriebs-Berater (Pressemitteilung)
Grenzen gewerblicher Nachfrage per Telefax und E-Mail
- Telemedicus (Kurzinformation)
Gewerbliche Anfragen können Werbung sein
- webshoprecht.de (Leitsatz und Auszüge)
Keine Einwilligung in E-Mail-Empfang für Bannerwerbung bei Veröffentlichung der E-Mail-Adresse
- IWW (Pressemitteilung)
Grenzen gewerblicher Nachfrage per Telefax und E-Mail
- IWW (Kurzinformation)
Wettbewerbsrecht - BGH verbietet werbliche Anfragen an E-Mail-Adresse des Vereins
- rechtsindex.de (Kurzinformation)
Zur Nachfrage von Dienstleistungen mittels E-Mail
- dr-bahr.com (Kurzinformation)
Angebotsnachfragen mittels Fax und E-Mail sind nicht immer Spam
- dr-bahr.com (Kurzinformation und Auszüge)
Keine konkludente Einwilligung in Werbe-Mails bei Angabe von E-Mail-Adresse auf Webseite
- heise.de (Pressebericht, 27.08.2008)
E-Mail-Angabe auf nicht gewerblicher Website ist kein Einverständnis für Werbung
- anwaltzentrale.de (Kurzinformation)
Auch gewerbliche Nachfrage kann als belästigende Werbung und Spam eingestuft werden
- anwaltzentrale.de (Kurzinformation)
Grenzen gewerblicher Nachfrage per Telefax und E-Mail
- it-rechtsinfo.de (Kurzinformation)
SPAM: Gewerbliche Anfragen können Wettbewerbsverletzung sein
- kanzlei-richter.com (Kurzinformation und Auszüge)
Kein Werbeeinverständnis durch Veröffentlichung einer E-Mail-Adresse
- lampmann-behn.de (Kurzinformation)
Mitteilung einer Email-Adresse auf der Website stellt keine Einwilligung in den Erhalt von Werbe-Emails dar
- lempe-kessler.com (Kurzinformation)
Wettbewerbsrechtliche Grenzen gewerblicher Anfragen per Telefax und e-mail
- shopsicherheit.de (Kurzinformation)
Grenzen gewerblicher Nachfrage per Telefax und E-Mail
- kanzlei-finkenzeller.de (Kurzinformation)
Grenzen gewerblicher Nachfrage per Fax und Email
Besprechungen u.ä. (5)
- digi-info.de (Entscheidungsanmerkung)
§ 7 Abs. 2 Nr. 3 UWG
Keine Einwilligung für gewerbliche E-Mail-Anfragen durch Angabe der Mail-Adresse auf der privaten Homepage - mikap.de
, S. 3 (Kurzanmerkung)
Verbotene Telefax-Werbung und E-Mail-Werbung
- cbh.de (Kurzanmerkung)
Lockerung der Zulässigkeitsgrenzen für die Faxwerbung bei Gewerbetreibenden
- e-recht24.de (Entscheidungsbesprechung)
Grenzen gewerblicher Nachfrage per Telefax und E-Mail
- e-recht24.de (Entscheidungsbesprechung)
SPAM: Kein Einverständnis zur Werbung durch Angabe von Mailadresse
Sonstiges (2)
- wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)
Zusammenfassung von "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 17.07.2008, Az.: I ZR 197/05 (FC Troschenreuth)" von RA Dr. Jens Schulze zur Wiesche, original erschienen in: MMR 2008, 662 - 666.
- wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)
Zusammenfassung von "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 17.07.2008, Az.: I ZR 197/05 (Grenzen gewerblicher Nachfrage per E-Mail)" von Prof. Dr. Helmut Köhler, original erschienen in: GRUR 2008, 927 - 928.
Verfahrensgang
- LG Kleve, 04.03.2005 - 8 O 120/04
- OLG Düsseldorf, 04.10.2005 - 20 U 64/05
- LG Arnsberg, 07.11.2005 - 8 O 106/05
- OLG Hamm, 23.02.2006 - 4 U 164/05
- BGH, 17.07.2008 - I ZR 197/05
- BGH, 17.07.2008 - I ZR 75/06
Zeitschriftenfundstellen
- NJW 2008, 2999
- MDR 2008, 1288
- GRUR 2008, 925
- NJ 2009, 42
- MMR 2008, 662
- MIR 2008, Dok. 263
- DB 2008, 2134
- K&R 2008, 600
Wird zitiert von ... (5)
- BGH, 11.03.2010 - I ZR 27/08
Telefonwerbung nach Unternehmenswechsel
Bei einer Werbung per E-Mail gegenüber Gewerbetreibenden reichte nach § 7 Abs. 2 Nr. 3 UWG 2004 - anders als nunmehr gemäß § 7 Abs. 2 Nr. 3 UWG 2008, der eine "vorherige ausdrückliche Einwilligung" erfordert - zwar eine konkludente Einwilligung aus (vgl. BGH, Urt. v. 17.7.2008 - I ZR 197/05, GRUR 2008, 925 Tz. 21 = WRP 2008, 1130 - FC Troschenreuth).Eine bloß mutmaßliche Einwilligung konnte die E-Mail-Werbung gegenüber einem Gewerbetreibenden auch schon nach § 7 Abs. 2 Nr. 3 UWG 2004 nicht rechtfertigen (BGH GRUR 2008, 925 Tz. 27 - FC Troschenreuth).
Die bloß mutmaßliche Einwilligung des Beworbenen reichte für die Zulässigkeit einer Werbung per E-Mail dagegen nicht aus (vgl. BGH GRUR 2008, 925 Tz. 25 - FC Troschenreuth).
- OLG München, 27.09.2012 - 29 U 1682/12
Double-Opt-In
Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs stellen alle auf Absatzförderung gerichteten Handlungen bzw. Äußerungen eines Unternehmens Werbung im Sinne des § 7 Abs. 2 Nr. 3 UWG dar (BGH GRUR 2008, 925 - FC Troschenreuth Tz. 14 ff.;… so auch Köhler in Köhler/Bornkamm, UWG, 30. Auflage 2012, § 7 Rn. 33 und § 2 Rn. 15). - BGH, 10.12.2009 - I ZR 201/07
Einwilligung in den Empfang von E-Mail-Werbung
a) Das Berufungsgericht ist zutreffend davon ausgegangen, dass nach § 7 Abs. 2 Nr. 3 UWG 2004 E-Mail-Werbung nicht durch ein mutmaßliches, sondern nur durch ein ausdrückliches oder konkludentes Einverständnis gerechtfertigt sein kann (vgl. BGH, Urt. v. 17.7.2008 - I ZR 197/05, GRUR 2008, 925 Tz. 25 = WRP 2008, 1330 - FC Troschenreuth).
- BGH, 07.09.2010 - I ZR 27/08 Bei einer Werbung per E-Mail gegenüber Gewerbetreibenden reichte nach § 7 Abs. 2 Nr. 3 UWG 2004 - anders als nunmehr gemäß § 7 Abs. 2 Nr. 3 UWG 2008, der eine "vorherige ausdrückliche Einwilligung" erfordert - zwar eine konkludente Einwilligung aus (vgl. BGH, Urt. v. 17.7.2008 - I ZR 197/05, GRUR 2008, 925 Tz. 21 = WRP 2008, 1130 - FC Troschenreuth).
Eine bloß mutmaßliche Einwilligung konnte die E-Mail-Werbung gegenüber einem Gewerbetreibenden auch schon nach § 7 Abs. 2 Nr. 3 UWG 2004 nicht rechtfertigen (BGH GRUR 2008, 925 Tz. 27 - FC Troschenreuth).
Die bloß mutmaßliche Einwilligung des Beworbenen reichte für die Zulässigkeit einer Werbung per E-Mail dagegen nicht aus (vgl. BGH GRUR 2008, 925 Tz. 25 - FC Troschenreuth).
- SG Düsseldorf, 03.12.2008 - S 2 KA 184/07
Vertragsarztangelegenheiten
Es liegt schließlich auch keine für den Unterlassungsanspruch erforderliche Wiederholungsgefahr (vgl. dazu BGH, Urteil vom 17.07.2008 - I ZR 197/05 -) vor.
