Rechtsprechung
   BGH, 13.11.2013 - I ZR 77/12   

Volltextveröffentlichungen (18)

  • openjur.de
  • bundesgerichtshof.de PDF

    Vertragsstrafenklausel

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 242 BGB, § 307 Abs 1 BGB, § 348 HGB
    Allgemeine Geschäftsbedingungen: Inhaltskontrolle für eine Vertragsstrafenklausel in einer strafbewehrten Unterlassungserklärung wegen einer Kennzeichenverletzung oder eines Wettbewerbsverstoßes - Vertragsstrafenklausel

  • damm-legal.de (Kurzinformation und Volltext)

    Zur Gültigkeit einer hohen Vertragsstrafe im Rahmen einer Unterlassungserklärung

  • Jurion

    Unwirksamkeit eines Vertragsstrafeversprechens bei Unverhältnismäßigkeit

  • debier datenbank

    Vertragsstrafenklausel

    § 307 Abs. 1 BGB

  • iurado.de (Kurzinformation und Volltext)

    Wettbewerbsrechtliche Unterlassungserklärung als allgemeine Geschäftsbedingung; § 307 Abs. 1 BGB

  • kanzlei.biz

    Vertragsstrafenklausel

  • online-und-recht.de

    Bei rechtswidriger Firmierung muss Schuldner aktiv auf Online-Dienste wie gelbeseiten.de, Google Maps und 11880.com zugehen

  • suchmaschinen-und-recht.de

    Bei rechtswidriger Firmierung muss Schuldner aktiv auf Online-Dienste wie gelbeseiten.de, Google Maps und 11880.com zugehen

  • zip-online.de

    Zur Unwirksamkeit einer überhöhten wettbewerbs- oder schutzrechtlich veranlassten Vertragsstrafenklausel ("Vertragsstrafenklausel")

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Unwirksamkeit eines Vertragsstrafeversprechens bei Unverhältnismäßigkeit

  • DER BETRIEB(Abodienst) (Volltext/Ausführliche Zusammenfassung)

    BGB § 307 Abs. 1
    Zur Wirksamkeit eines Vertragsstrafeversprechens in Unterlassungsverpflichtungserklärung

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (10)

  • internet-law.de (Kurzinformation)

    Wie hoch dürfen Vertragsstrafen sein?

  • wbs-law.de (Kurzinformation)

    Unternehmen muss Diensteanbieter über unzulässigen Namen informieren

  • ratgeberrecht.eu (Kurzinformation)

    Keine Pflicht zum "neuen Hamburger Brauch"

  • Betriebs-Berater (Leitsatz)

    Wirksamkeit eines wettbewerbs- oder schutzrechtlich veranlassten Vertragsstrafeversprechen - Vertragsstrafenklausel

  • ip-rechtsberater.de (Kurzinformation)

    Vertragsstrafenvereinbarung: Keine Pflicht zum "neuen Hamburger Brauch"

  • mahnerfolg.de (Kurzmitteilung)

    Unangemessene Vertragsstrafenvereinbarung

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Vertragsstrafenvereinbarung: Keine Pflicht zum "neuen Hamburger Brauch"

  • dr-bahr.com (Kurzinformation)

    Schuldner muss bei rechtswidriger Firmierung aktiv auf Online-Dienste zugehen

  • haufe.de (Kurzinformation)

    Wann sind Vertragsstrafen in vorformulierten Verträgen zulässig?

  • wkdis.de (Kurzinformation)

    Wettbewerbsrechtlich veranlasstes Vertragsstrafeversprechen kann bei zu hoher Vertragsstrafe unwirksam sein

Besprechungen u.ä. (3)

  • lhr-law.de (Entscheidungsbesprechung)

    Vertragsstrafe in Höhe von 25.000 nicht zu hoch - Praxistipps zum Verhalten bei Abmahnungen

  • ewir-online.de (Entscheidungsbesprechung)

    BGB § 305 Abs. 1, § 307 Abs. 1, § 310 Abs. 1, § 343; HGB § 348
    Zur Unwirksamkeit einer überhöhten wettbewerbs- oder schutzrechtlich veranlassten Vertragsstrafenklausel in AGB ("Vertragsstrafenklausel")

  • urheberrecht-leipzig.de (Entscheidungsbesprechung)

    Vertragsstrafe 25.000 Euro - Vorsicht bei Abgabe der Unterlassungserklärung

Sonstiges (2)

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 13.11.2013, Az.: I ZR 77/12 (Anforderungen an wirksames Vertragsstrafeversprechen)" von RA Dr. Jürgen Niebling, original erschienen in: GRUR 2014, 595 - 599.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 13.11.2013, Az.: I ZR 77/12 (Wirksamkeit eines wettbewerbs- oder schutzrechtlich veranlassten Vertragsstrafeversprechens)" von RA Prof. Dr. Friedrich Graf von Westphalen, original erschienen in: BB 2014, 1169 - 1172.

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 2014, 2180
  • ZIP 2014, 1231
  • MDR 2014, 851
  • GRUR 2014, 595
  • WM 2014, 1682
  • MMR 2015, 30
  • MIR 2014, Dok. 051
  • BB 2014, 1169
  • DB 2014, 1012



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (8)  

  • BGH, 20.01.2016 - VIII ZR 26/15  

    Vertrag über die Lieferung von Arzneimitteln: Stellen von Vertragsbedingungen bei

    a) Eine Formularklausel benachteiligt den Vertragspartner des Verwenders entgegen den Geboten von Treu und Glauben unangemessen, wenn der Verwender missbräuchlich eigene Interessen auf Kosten des Vertragspartners durchzusetzen versucht, ohne von vornherein die Interessen seines Partners hinreichend zu berücksichtigen und ihm einen angemessenen Ausgleich zuzugestehen (st. Rspr.; BGH, Urteile vom 8. März 1984 - IX ZR 144/83, BGHZ 90, 280, 284; vom 4. November 1992 - VIII ZR 235/91, BGHZ 120, 108, 118; vom 17. Oktober 2007 - VIII ZR 251/06, NJW 2008, 214 Rn. 15; vom 13. November 2013 - I ZR 77/12, NJW 2014, 2180 Rn. 13; vom 18. März 2015 - VIII ZR 242/13, BGHZ 204, 316 Rn. 29; jeweils mwN).

    Dabei ist ein generalisierender, überindividueller Prüfungsmaßstab und eine von den Besonderheiten des Einzelfalls losgelöste typisierende Betrachtungsweise zugrunde zu legen (BGH, Urteile vom 17. April 2012 - X ZR 76/11, NJW 2012, 2107 Rn. 10; vom 13. November 2013 - I ZR 77/12, aaO; jeweils mwN).

    Eine unangemessene, gegen Treu und Glauben verstoßende Benachteiligung des Vertragsstrafenschuldners kann sich aus der unangemessenen Höhe der Vertragsstrafe ergeben (BGH, Urteile vom 12. Mai 1998 - KZR 18/97, NJW-RR 1998, 1508 unter I 2 b; vom 7. Mai 1997 - VIII ZR 349/96, NJW 1997, 3233 unter II 1; vom 21. März 1990 - VIII ZR 196/89, NJW-RR 1990, 1076 unter II 1 a; vom 27. Januar 1988 - VIII ZR 155/87, NJW 1988, 1373 unter I 2 c aa; vom 13. November 2013 - I ZR 77/12, aaO Rn. 12, 14; Staudinger/Coester-Waltjen, BGB, Neubearb.

    In der gegebenen Fallgestaltung muss sie namentlich geeignet sein, den Vertragspartner des Verwenders von einem Verstoß gegen die unter Nr. 6.2 Satz 2 des Liefervertrages ausbedungene Unterlassungspflicht abzuhalten (vgl. BGH, Urteil vom 13. November 2013 - I ZR 77/12, aaO Rn. 17).

  • BGH, 09.07.2015 - I ZR 224/13  

    Wettbewerbsverstoß im Zusammenhang mit dem Vertrieb von Kopfhörern:

    a) Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs richtet sich die Auslegung eines Unterlassungsvertrags nach dem auch sonst für die Vertragsauslegung geltenden Grundsätzen (vgl. BGH, Urteil vom 25. Januar 2001 - I ZR 323/98, BGHZ 146, 318, 322 - Trainingsvertrag; Urteil vom 17. Juli 2008 - I ZR 168/05, GRUR 2009, 181 Rn. 32 = WRP 2009, 182 - Kinderwärmekissen; Urteil vom 13. November 2013 - I ZR 77/12, GRUR 2014, 595 Rn. 28 = WRP 2014, 587 - Vertragsstrafenklausel; Urteil vom 18. September 2014 - I ZR 76/13, GRUR 2015, 258 Rn. 57 = WRP 2015, 356 - CT-Paradies).
  • OLG Zweibrücken, 19.05.2016 - 4 U 45/15  

    Kein Verstoß gegen Unterlassungserklärung durch Belassen von Inhalten im

    (vgl. BGH, Urteil vom 13. November 2013 - I ZR 77/12 - Senat, Urteil vom 19. November 2015 - 4 U 120/14 -).
  • BGH, 25.06.2014 - VIII ZR 344/13  

    BGB § 134; AVBFernwärmeV § 24

    aa) Für die Beurteilung, ob eine Bestimmung in Allgemeinen Geschäftsbedingungen gemäß § 307 Abs. 1 BGB unwirksam ist, ist im Individualprozess auf die tatsächlichen Verhältnisse zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses abzustellen; spätere Änderungen der tatsächlichen Verhältnisse haben dagegen außer Betracht zu bleiben (BGH, Urteile vom 30. März 2010 - XI ZR 200/09, BGHZ 185, 133 Rn. 30 mwN; vom 13. November 2013 - I ZR 77/12, GRUR 2014, 595 Rn. 13).
  • OLG Düsseldorf, 03.09.2015 - 15 U 119/14  

    Zustandekommen eines Vertragsstrafeversprechens

    Insoweit kann sich der Schuldner nicht darauf berufen, dass der Verstoß ohne sein Zutun erfolgt ist (BGH GRUR 2014, 595 - Vertragsstrafenklausel).
  • OLG Stuttgart, 08.10.2015 - 2 U 40/15  

    Grenzen der Verantwortlichkeit des vertraglichen Unterlassungsschuldners für die

    Nach den Grundsätzen der höchstrichterlichen Rechtsprechung (vgl. BGH, GRUR 2009, 181, Rn. 35 - Kinderwärmekissen; BGH, WRP 2014, 587, Tz. 26 und 29) müsse der Unterlassungsschuldner unverzüglich eigene Recherchen über die weitere Verwendung durchführen und gegebenenfalls die Betreiber der gängigsten Dienste veranlassen, die zu unterlassende Äußerung (dort: Firmierung) aus ihren Verzeichnissen zu entfernen, ohne dass der Gläubiger darauf hinweisen müsse.

    Das Urteil BGH, GRUR 2014, 595 - Vertragsstrafenklausel - betreffe einen Ausnahmefall, in dem es zur Einhaltung des Unterlassungsgebots notwendig sein könne, auch auf Dritte einzuwirken.

  • OLG Stuttgart, 08.10.2015 - Stuttgart 2 U 40/15  
    Nach den Grundsätzen der höchstrichterlichen Rechtsprechung (vgl. BGH, GRUR 2009, 181 , Rn. 35 - Kinderwärmekissen; BGH, WRP 2014, 587 , Tz. 26 und 29) müsse der Unterlassungsschuldner unverzüglich eigene Recherchen über die weitere Verwendung durchführen und gegebenenfalls die Betreiber der gängigsten Dienste veranlassen, die zu unterlassende Äußerung (dort: Firmierung) aus ihren Verzeichnissen zu entfernen, ohne dass der Gläubiger darauf hinweisen müsse.

    Das Urteil BGH, GRUR 2014, 595 - Vertragsstrafenklausel - betreffe einen Ausnahmefall, in dem es zur Einhaltung des Unterlassungsgebots notwendig sein könne, auch auf Dritte einzuwirken.

  • OLG Zweibrücken, 19.11.2015 - 4 U 120/14  

    Begrenzte Kontrollpflicht des Unterlassungsschuldners

    Richtig hat der Erstrichter festgestellt, dass der Erblasser aufgrund seiner Verpflichtung aus der Vertragsstrafenvereinbarung nicht nur alles zu unterlassen hatte, was zu einer Verletzung führen konnte, sondern auch alles zu tun hatte, was im konkreten Fall erforderlich und zumutbar war, um künftige oder andauernde Verletzungen zu verhindern oder rückgängig zu machen, ihn also nicht nur Unterlassungs-, sondern auch Handlungspflichten trafen und dass es den Beklagten obliegt, insoweit den Entlastungsbeweis zu führen (vgl. BGH Urteil vom 18. September 2014 - I ZR 76/13 - BGH, Urteil vom 13. November 2013 - I ZR 77/12 -).
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.

Sie müssen eingeloggt sein, um diese Funktion zu nutzen.

Sie haben noch kein Nutzerkonto? In weniger als einer Minute ist es eingerichtet und Sie können sofort diese und weitere kostenlose Zusatzfunktionen nutzen.

| | Was ist die Merkfunktion?

Ablegen in

Benachrichtigen, wenn:




 Alle auswählen Alle auswählen


 


Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht