Weitere Entscheidung unten: OLG München, 29.07.2004

Rechtsprechung
   BGH, 11.03.2004 - I ZR 81/01   

Volltextveröffentlichungen (25)

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Kurzfassungen/Presse (11)

  • webshoprecht.de (Leitsatz und Auszüge)

    Zusendung einer unverlangten E-Mail zu Werbezwecken verstößt grundsätzlich gegen die guten Sitten im Wettbewerb

  • webshoprecht.de (Leitsatz und Auszüge)

    E-Mails - Werbemails - Werbung - Wettbewerbsverstöße

  • 123recht.net (Kurzinformation)

    Eine unverlangte E-Mail rechtfertigt Abmahnung

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  • 123recht.net (Pressemeldung, 19.4.2004)

    Verschicken unverlangter Werbemails wettbewerbswidrig // Absender muss Einwilligung von Empfänger nachweisen

  • Benkelberg & Kollegen (Kurzmitteilung)
  • heise.de (Pressebericht, 19.04.2004)

    Spam unter Mitbewerbern ist wettbewerbswidrig

  • dr-bahr.com (Kurzinformation und Leitsatz)

    Spam ist rechtswidrig

  • urheberrecht.org (Kurzinformation)

    Spamversand unter Konkurrenten ist wettbewerbswidrig

  • shopbetreiber-blog.de (Kurzinformation)

    E-Mail-Werbung ohne Einwilligung unzulässig

  • taylorwessing.com , S. 8 (Kurzinformation)

    Zusendung unverlangter E-Mails zu Werbezwecken grundsätzlich wettbewerbswidrig

  • lto.de (Kurzinformation)

    Zusendung unerbetener Werbe-E-Mails ist wettbewerbswidrig

Besprechungen u.ä. (7)

  • hk2.eu (Entscheidungsbesprechung)

    E Mail-Werbung

    Spam ist wettbewerbswidrig

  • WEKA Datenschutz (Entscheidungsbesprechung)

    Verbot unerwünschter Werbe-E-Mails

  • law-blog.de (Entscheidungsbesprechung)

    Email-Spam

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  • jurpc.de (Entscheidungsbesprechung)

    Neues zu SPAM: Ein lang ersehntes Urteil des Bundesgerichtshofes, die Richtlinie 2002/58/EG und die UWG Novelle - Ist nunmehr auch die Bestätigungsmail des double-opt-in Systems unzulässig? (Tobias O. Keber; JurPC Web-Dok. 218/2004, Abs. 1 - 57)

  • ombudsmann.de (Kurzanmerkung)

    Unverlangte E-Mail-Werbung rechtswidrig

  • taylorwessing.com , S. 1 (Entscheidungsbesprechung)

    Werbe-Emails - Zulässige Form des Direktmarketings oder unlauteres Spamming? (RA Dr. Arnd Haller, Hamburg; TaylorWessing iTIPs 1/2005, S. 1)

  • EWiR-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 2,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    Wettbewerbswidrigkeit unverlangt zugesendeter Werbe-E-Mails ("E-Mail-Werbung")

Sonstiges (6)

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zur Entscheidung des BGH vom 11.3.2004, I ZR 81/01 (Wettbewerbswidrigkeit unverlangter Werbe-E-Mails)" von RA Dr. Stefan Ernst, original erschienen in: RDV 2004, 168 - 171.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Urteilsanmerkung zur Entscheidung des BGH v. 11.3.2004, I ZR 81/01 (Wettbewerbsverstoß durch E-Mails zu Werbezwecken (Spam))" von RA Dr. Axel Funk; RA Dr.Grgor Zeifang, original erschienen in: K&R 2004, 290 - 295.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung BGH: Urteil vom 11.03.2004 - I ZR 81/01" von Prof. Dr. Thomas Hoeren, original erschienen in: MMR 2004, 386 - 390.

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  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Die Rechtslage zum E-Mail-Spamming in Deutschland - Auswirkungen der BGH-Rechtsprechung und der UWG-Novelle auf die E-Mail-Werbung in Deutschland" von RA Dr. Jochen Dieselhorst, LL.M. u. RA Dr. Lutz Schreiber, original erschienen in: CR 9/2004, 680 - 684.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Zusammenfassung von "Unsolicited Commercial Emails in the Jurisdictions of Germany and the USA" von Dr. Axel Funk, Dr. Gregor Zeifang, Douglas T. Johnson, Robert W. Spessard III, original erschienen in: CRi 2004, 138 - 144.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Urteilsanmerkung zur Entscheidung des BGH v. 11.3.2004, I ZR 81/01 (E-Mail Werbung)" von RA Jens Eckhardt, original erschienen in: CR 2004, 448 - 451.

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 2004, 1655
  • MDR 2004, 893
  • GRUR 2004, 517
  • WM 2004, 1049
  • MMR 2004, 386
  • BB 2004, 964
  • DB 2004, 980
  • K&R 2004, 290
  • ZUM 2004, 368



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Wird zitiert von ... (71)  

  • BGH, 16.07.2008 - VIII ZR 348/06  

    Zur datenschutzrechtliche Einwilligung - Payback

    Dem steht die Rechtsprechung des für Rechtsstreitigkeiten über Ansprüche aus dem Gesetz über den unlauteren Wettbewerb zuständigen I. Zivilsenats des Bundesgerichtshofs nicht entgegen, soweit dort zur belästigenden Werbung im Sinne von § 1 UWG aF bzw. nunmehr § 7 Abs. 2 Nr. 3 UWG ausgeführt ist, dass durch die Zusendung von E-Mails zu Werbezwecken eine Belästigung für den Empfänger entstehe, die dieser nicht hinzunehmen brauche, wenn er nicht ausdrücklich oder konkludent sein Einverständnis erklärt habe (Urteile vom 11. März 2004 - I ZR 81/01, GRUR 2004, 517, unter II 2 b aa - E-Mail-Werbung; vom 1. Juni 2006 - I ZR 167/03, GRUR 2007, 164, Tz. 8 - Telefax-Werbung II).
  • BGH, 10.02.2011 - I ZR 164/09  

    Double-opt-in-Verfahren

    Kann der Verbraucher darlegen, dass die per E-Mail übermittelte Bestätigung nicht von ihm stammt, war die Werbezusendung auch dann wettbewerbswidrig, wenn die E-Mail-Adresse im Double-opt-in-Verfahren gewonnen wurde (im Anschluss an BGH, Urteil vom 11. März 2004 - I ZR 81/01, GRUR 2004, 517 - E-Mail-Werbung I).*).

    a) Für die Einwilligung trägt die Beklagte die Darlegungs- und Beweislast (vgl. BGH, Urteil vom 11. März 2004 - I ZR 81/01, GRUR 2004, 517, 519 = WRP 2004, 731 - E-Mail-Werbung I).

    Nach der Rechtsprechung des Senats hat der Werbende mit einem solchen Verfahren ausreichend sichergestellt, dass es nicht aufgrund von Falscheingaben zu einer Versendung von E-Mail-Werbung kommt (vgl. BGH, GRUR 2004, 517, 519 - E-Mail-Werbung I).

  • BGH, 20.09.2007 - I ZR 88/05  

    Suchmaschineneintrag

    Entsprechende Werbemaßnahmen sind deshalb, auch wenn die Belästigung im Einzelfall gering sein kann, als unzumutbare Belästigung und damit als wettbewerbswidrig zu beurteilen (vgl. BGH, Urt. v. 25.10.1995 - I ZR 255/93, GRUR 1996, 208, 209 = WRP 1996, 74 - Telefaxwerbung I; Urt. v. 11.3.2004 - I ZR 81/01, GRUR 2004, 517, 518 f. = WRP 2004, 731 - E-Mail-Werbung).
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Rechtsprechung
   OLG München, 29.07.2004 - 29 U 2745/04   

Volltextveröffentlichungen (5)

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Kurzfassungen/Presse (5)

  • heise.de (Pressebericht, 03.08.2004)

    Jugendmedienschutz: Alterskontrolle per PostIdent reicht nicht

  • heise.de (Pressebericht, 09.09.2004)

    Online-Versand an Jugendliche: Gericht präzisiert Voraussetzungen

  • IRIS Merlin (Kurzinformation)

    OLG München zum Versand jugendgefährdender Medien per Internet

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  • ombudsmann.de (Kurzinformation und Leitsatz)

    Scharfe Kontrollpflichten für DVD-Händler zum Jugendschutz

  • shopbetreiber-blog.de (Kurzinformation)

    Versand von FSK18-Produkten

Besprechungen u.ä.

  • EWiR-online.de (Entscheidungsbesprechung)

    Verstoß gegen jugendschutzrechtliche Vorschriften als unlauterer Wettbewerb ("Online-Videothek")

Sonstiges (2)

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anforderungen des Erwachsenenversandhandels nach dem Jugendschutzgesetz" von Dr. Marc Liesching, original erschienen in: NJW 2004, 3303 - 3304.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Pornos im Briefkasten? - Persönliche Aushändigung beim Erwachsenenversandhandel nach dem Jugendschutzgesetz erforderlich" von RA Dr. Martin Schippan, original erschienen in: K&R 2005, 349 - 354.

Verfahrensgang

  • LG München I, 22.01.2004 - 4 HKO 21550/04
  • OLG München, 29.07.2004 - 29 U 2745/04

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 2004, 3344
  • GRUR 2004, 963
  • MMR 2004, 755
  • K&R 2005, 91
  • ZUM 2004, 842



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Wird zitiert von ... (4)  

  • BGH, 12.07.2007 - I ZR 18/04  

    Jugendgefährdende Inhalte auf Internet-Auktionsplattformen

    Die an Sinn und Zweck dieser Bestimmung unter Berücksichtigung des Willens des Gesetzgebers orientierte Auslegung ergibt, dass bei Vorliegen technischer oder sonstiger Vorkehrungen, die sicherstellen, dass kein Versand an Kinder und Jugendliche erfolgt, kein Versandhandel im Sinne des Jugendschutzgesetzes vorliegt (OLG München GRUR 2004, 963, 964; Scholz/Liesching aaO § 1 JuSchG Rdn. 21; Nikles/Roll/Spürck/Umbach aaO § 1 JuSchG Rdn. 23).

    Andererseits muss aber auch sichergestellt sein, dass die abgesandte Ware nicht von Minderjährigen in Empfang genommen wird (vgl. OLG München GRUR 2004, 963, 964 f.).

    So lässt sich etwa durch das Postidentverfahren vor Versendung der Ware ausreichend gewährleisten, dass der Kunde volljährig ist (OLG München GRUR 2004, 963, 965; Scholz/Liesching aaO § 1 JuSchG Rdn. 24; Nikles/Roll/Spürck/Umbach aaO § 1 JuSchG Rdn. 23).

  • LG Karlsruhe, 10.12.2007 - 9 S 564/06  

    Störerhaftung des Webhosting-Providers - Eine Pflicht des Webhosting-Providers

    Dies gilt jedenfalls in einem, durch einen rechtlich nicht einfachen Sachverhalt gekennzeichneten Verfügungsverfahren (vgl. OLG München, Urteil vom 29.07.2004 - Az. 29 U 2745/04 - NJW 2004, 3344 ; OLG Karlsruhe, Urteil vom 22.06.1983 - Az. 8 U 30/83 - WRP 1984, 221).

    Jedenfalls im vorliegenden, durch umfänglichen und streitigen Vortrag zu einem rechtlich nicht einfachen Sachverhalt gekennzeichneten Verfügungsverfahren stellt die nahezu vollständige Ausschöpfung der Berufungsbegründungsfrist keine gegen die Dringlichkeit sprechende Verschleppung dar (vgl. OLG München, Urteil vom 29.07.2004 ­ 29 U 2745/04 ­ NJW 2004, 3344; OLG Karlsruhe, Urteil vom 22.06.1983 ­ 8 U 30/83 ­ WRP 1984, 221).

  • OLG Koblenz, 21.12.2004 - 4 U 748/04  

    Vertrieb von Bildträgern mit britischer Altersklassifizierung

    Um eine solche Vorschrift handelt es sich bei § 12 Abs. 3 JuSchG, wonach es u.a. verboten ist, Bildträger ohne Alterskennzeichnung oder mit der Kennzeichnung "keine Jugendfreigabe" im Versandhandel zu vertreiben (OLG München, GRUR 2004, 963; OLG Celle, GRUR-RR 2003, 221; Baumbach/Hefermehl, Wettbewerbsrecht, 23. Aufl., UWG § 4 Rdn 11.180).
  • KG, 04.03.2005 - 5 W 31/05  

    Wettbewerbsverstoß im Internet: Pornographisches Angebot ohne hinreichendes

    Vorschriften zum Schutz der Jugend stellen nämlich Marktverhaltensregelungen zum Schutze der Verbraucher dar, weil sie das Marktverhalten im Interesse der Minderjährigen, die als - potentielle - Verbraucher Marktteilnehmer im Sinne von § 2 Abs. 1 Nr. 2, Abs. 2 UWG sind, regeln (OLG Celle GRUR 2004, 963/965; Baumbach/Hefermehl/Köhler, a.a.O.).
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