Rechtsprechung
   BFH, 12.06.1991 - III R 106/87   

Volltextveröffentlichungen (4)

  • Simons & Moll-Simons

    FGO § 81 Abs. 1 Satz 1

  • DER BETRIEB(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Nachweis der Voraussetzungen für die Zusammenveranlagung der Ehegatten - Beiziehung der Scheidungsakten - Verstoß gegen Unmittelbarkeit der Beweisaufnahme

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    FGO § 81 Abs. 1 S. 1

  • Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Beiziehung von Akten eines anderen Gerichts

Kurzfassungen/Presse

Zeitschriftenfundstellen

  • BFHE 164, 396
  • NJW 1991, 3055 (Ls.)
  • BB 1991, 1778
  • DB 1991, 2020
  • BStBl II 1991, 806



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Wird zitiert von ... (21)  

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  • BFH, 06.05.1999 - VII R 59/98  

    Unmittelbarkeit der Beweisaufnahme; unterlassene Zeugenvernehmung

    Das bloß mittelbare --schriftliche-- Beweismittel kann zulässigerweise nur verwendet werden, wenn die Erhebung des unmittelbaren Beweises unmöglich, unzulässig oder unzumutbar erscheint (BFH-Urteil vom 12. Juni 1991 III R 106/87, BFHE 164, 396, BStBl II 1991, 806, 807).

    Das Gericht hätte seine Überzeugung nicht allein auf die schriftlichen Bekundungen der D und der S zur Freigabe sicherungsübereigneter Vermögensgegenstände stützen dürfen, obwohl die Erhebung des unmittelbaren Beweises durch die Zeugeneinvernahme der S ohne weiteres möglich gewesen wäre (§ 81 Abs. 1 FGO, vgl. auch Gräber/Koch, Finanzgerichtsordnung, 4. Aufl., § 81 Rz. 11, und BFH-Urteil in BFHE 164, 396, BStBl II 1991, 806, 807).

  • BFH, 07.02.2007 - X B 105/06  

    NZB: Sitzungsniederschrift

    Die Beiziehung von Akten eines anderen Gerichts oder einer Behörde und die Verwertung der darin enthaltenen Beweiserhebungen sind gegen den Widerspruch eines Beteiligten nicht zulässig, solange die erneute Beweisaufnahme durch das Gericht selbst möglich ist (vgl. BFH-Urteil vom 12. Juni 1991 III R 106/87, BFHE 164, 396, BStBl II 1991, 806).
  • BFH, 19.07.2010 - I B 174/09  

    Unmittelbarkeit der Beweisaufnahme durch das FG - Verwertung einer in einem

    Nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) ist aber ihre Verwertung gegen den Widerspruch eines Beteiligten nicht zulässig, solange die erneute Beweisaufnahme durch das Gericht selbst möglich ist (Senatsbeschluss vom 27. Juli 2009 I B 219/08, BFH/ NV 2010, 45; BFH-Urteil vom 12. Juni 1991 III R 106/87, BFHE 164, 396, BStBl II 1991, 806, jeweils m. w. N.).

    Angesichts dieses Vortrags hätte das FG nur dann auf die Vernehmung des K verzichten dürfen, wenn sie unmöglich, unzulässig oder unzumutbar gewesen wäre (vgl. BFH-Urteil in BFHE 164, 396, BStBl II 1991, 806; Seer in Tipke/ Kruse, Abgabenordnung-Finanzgerichtsordnung, § 81 FGO Rz 27, m. w. N.); Überlegungen dazu enthält sein Urteil indessen nicht.

  • BFH, 09.08.1999 - VII B 282/98  

    Grundsätzliche Bedeutung einer Rechtssache; Divergenz; Beiziehung von Strafakten

    Soweit der Kläger die Zulässigkeit der Revision wegen Divergenz zu den Urteilen vom 13. Juli 1994 I R 112/93 (BFHE 175, 489, BStBl II 1995, 198), vom 12. Juni 1991 III R 106/87 (BFHE 164, 396, BStBl II 1991, 806), vom 26. April 1988 VII R 124/85 (BFHE 153, 463) und vom 23. Januar 1985 I R 30/81 (BFHE 143, 117, BStBl II 1985, 305) begehrt, wird in der Beschwerdeschrift eine die Zulassung rechtfertigende Abweichung nicht dargelegt.
  • BFH, 28.08.2006 - II B 86/04  

    NZB: Beweisaufnahme, Zustellung durch PZU

    Es war daher verfahrensfehlerhaft, keine Beweisaufnahme durchzuführen (BFH-Urteile in BFH/NV 1997, 767; vom 12. Juni 1991 III R 106/87, BFHE 164, 396, BStBl II 1991, 806; vom 21. Juni 1988 VII R 135/85, BFHE 153, 393, BStBl II 1988, 841; vom 10. Januar 1978 VII R 106/74, BFHE 124, 305, BStBl II 1978, 311; BFH-Beschluss vom 15. Oktober 2004 III B 152/03, juris STRE200451456).
  • BFH, 26.09.2003 - III B 112/02  

    NZB: rechtliches Gehör, Akteneinsicht

    Zwar verstößt das FG gegen den Grundsatz der Unmittelbarkeit der Beweisaufnahme, wenn es die familiengerichtlichen Scheidungsakten beizieht und ihren Inhalt seiner Entscheidung zugrunde legt, obwohl der Kläger der Beiziehung widersprochen hat und die Erhebung unmittelbarer Beweise möglich ist (BFH, Urteil vom 12. Juni 1991 III R 106/87, BFHE 164, 396, BStBl II 1991, 806).
  • BFH, 25.02.2005 - V B 225/03  

    NZB: Verfahrensmangel

    Zwar liegt grundsätzlich ein beachtlicher Sachaufklärungsmangel vor, wenn das Gericht den Grundsatz der Unmittelbarkeit der Beweisaufnahme verletzt (BFH-Urteile vom 12. Juni 1991 III R 106/87, BStBl II 1991, 806; vom 1. Februar 2001 V R 6/00, BFH/NV 2001, 941).
  • BFH, 08.11.2005 - X B 105/05  

    Grundsätzliche Bedeutung; Unmittelbarkeit der Beweisaufnahme

  • FG Nürnberg, 07.03.2005 - VI 160/04  

    Kurzfristiges Unterbrechen des dauernden getrennt Lebens rechtfertigt nicht die

  • BFH, 27.10.1993 - XI R 5/93  

    Grundstück als gewillkürtes Betriebsvermögen (§ 4 EStG )

  • BFH, 18.05.2012 - III B 203/11  

    Verstoß gegen den Grundsatz der Unmittelbarkeit der Beweisaufnahme als

  • BFH, 16.11.1998 - VII B 187/98  

    Beweisaufnahme; Grundsatz der Unmittelbarkeit

  • FG Düsseldorf, 29.06.2000 - 8 K 8166/99  

    Zusammenveranlagung; Wirtschaftsgemeinschaft; Lebensgemeinschaft - Keine

  • BFH, 18.01.1995 - XI R 28/94  
  • BFH, 18.02.1994 - XI B 46/93  
  • FG München, 28.11.2007 - 10 K 4915/06  

    Vorliegen der Voraussetzungen einer Zusammenveranlagung; Ehegattenwahlrecht

  • FG Hamburg, 13.09.2002 - VI 87/01  

    Vorliegen der Voraussetzungen für eine Zusammenveranlagung

  • FG München, 26.04.2010 - 10 K 1989/10  
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