Rechtsprechung
   BGH, 05.04.1990 - III ZR 213/88   

Volltextveröffentlichungen (3)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Schadensersatz für Beschädigung eines Gebäudes; Ausschluß der Ersetzungsbefugnis wegen bestehenden Denkmalschutzes

  • Jurion(kostenlose Anmeldung erforderlich)

    Ausschluß der Ersetzungsbefugniß - Denkmalschutz - Grenze der Unverhältnismäßigkeit - Teilbeträge - Geldentschädigung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW-RR 1990, 1303
  • VersR 1990, 982
  • WM 1990, 1752



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Wird zitiert von ... (14)  

  • BGH, 04.04.2014 - V ZR 275/12  

    Begrenzung der Schadensersatzpflicht des Grundstücksverkäufers bei

    Demgegenüber ist im Rahmen der unmittelbaren Anwendung des § 251 Abs. 2 Satz 1 BGB in der Rechtsprechung anerkannt, dass bei Gebäudeschäden (BGH, Urteil vom 8. Dezember 1987 - VI ZR 53/87, BGHZ 102, 322, 326; vgl. auch Urteil vom 5. April 1990 - III ZR 213/88, NJW-RR 1990, 1303, 1305; OLG Düsseldorf, MDR 2012, 85; OLG Bamberg, ZfS 2011, 445, 446; OLG Frankfurt am Main, OLGR 2006, 16, 17; OLG Hamm, OLGR 1998, 358, 361), Bodenkontaminationen (BGH, Urteil vom 27. November 2009 - LwZR 11/09, NZM 2010, 442 Rn. 16) oder der Beschädigung von Bäumen und Gehölzen (Senat, Urteil vom 25. Januar 2013 - V ZR 222/12, BGHZ 196, 111 Rn. 5 mwN) aufgrund der das Schadensrecht beherrschenden wirtschaftlichen Betrachtungsweise auf die Gesamtbewertung von Gebäude und Grundstück als sich wechselseitig beeinflussende Wertfaktoren abzustellen ist.
  • BGH, 09.12.2008 - VI ZR 173/07  

    Datenbestand von Ingenieurbüro zerstört: Schadensersatz?

    Die dem Schuldner durch § 251 Abs. 2 BGB eingeräumte Ersetzungsbefugnis hat lediglich den Zweck, die Höhe der Ersatzpflicht nach oben zu begrenzen, wenn dem Schädiger eine Naturalrestitution im Sinne des § 249 BGB wegen unverhältnismäßiger Kosten im Vergleich zum Wert der Sache unzumutbar ist (vgl. Senat, BGHZ 63, 295, 297 ; Senatsurteile vom 17. November 1961 - VI ZR 66/61 - VersR 1962, 137 und vom 20. Juni 1972 - VI ZR 61/71 - VersR 1972, 1024, 1025; BGH, Urteil vom 5. April 1990 - III ZR 213/88 - NJW-RR 1990, 1303).
  • BGH, 10.10.1991 - III ZR 93/90  

    Teilurteil bei einheitlichem Anspruch

    Die Gefahr einer Urteilskollision war in dem dem Senatsurteil vom 5. April 1990 - III ZR 213/88 - BGHR ZPO § 301 Abs. 1 Schadensersatz 1) zugrundeliegenden Sachverhalt ausgeschlossen.
  • BGH, 17.12.1992 - III ZR 112/91  

    Nutzungbeschränkungen nach Denkmalschutzgesetz NRW

    Wegen des Grundsatzes der Einheitlichkeit des Entschädigungsanspruchs (vgl. Senatsurteil v. 5. April 1990 - III ZR 213/88 - BGHR ZPO § 301 Abs. 1 enteignungsgleicher Eingriff 1 m.w.N.) ist im vorliegenden Fall jedoch von einer - bei isolierter Betrachtung in Betracht kommenden - Zurückverweisung an das erstinstanzliche Gericht abzusehen.
  • BGH, 27.11.2009 - LwZR 11/09  

    Unverhältnismäßigkeit: Welche Rolle spielt das Verschulden?

    Die Vorschrift verfolgt den Zweck, die Höhe der Ersatzpflicht nach oben zu begrenzen (BGH, Urt. v. 5. April 1990, III ZR 213/88, NJW-RR 1990, 1303; Urt. v. 9. Dezember 2008, VI ZR 173/07, NJW 2009, 1066, 1067).

    Die Naturalrestitution nach § 249 BGB ist nur dann für den Ersatzpflichtigen unzumutbar, wenn die Kosten im Vergleich zum Wert der wiederherzustellenden Sache unverhältnismäßig sind (BGH, Urt. v. 5. April 1990, III ZR 213/88, a.a.O.; Urt. v. 9. Dez. 2008, VI ZR 173/07, a.a.O.). .

  • BGH, 21.02.1992 - V ZR 253/90  

    Teilurteil bei unselbständigen Rechnungsposten

    Die Einheitlichkeit des Anspruchs bedeutet noch nicht seine Unteilbarkeit, auf die es für die Zulässigkeit des Teilurteils nach § 301 Abs. 1 ZPO allein ankommt (BGH, 5. April 1990, III ZR 213/88, BGHR ZPO § 301 Abs. 1 - enteignungsgleicher Eingriff 1).

    Ist dagegen - wie hier - nur (noch) die Höhe des Anspruchs im Streit, können auch unselbständige Rechnungsposten eines einheitlichen Schadensersatzanspruchs Gegenstand eines Teilurteils sein, wenn sie ziffernmäßig oder sonstwie bestimmt und individualisiert sind (vgl. BGH, 10. Januar 1989, VI ZR 43/88, BGHR ZPO § 301 Abs. 1 Verdienstausfall 1) und die Entscheidung über diesen Teil unabhängig vom Ausgang des Streits über den Rest ist, also die Gefahr widersprüchlicher Entscheidungen, auch infolge einer abweichenden Beurteilung durch das Rechtsmittelgericht, nicht besteht (BGH, 5. April 1990, III ZR 213/88, aaO.; Senatsurt. v. 26. April 1991, V ZR 213/89, WM 1991, 1530 ).

  • BGH, 05.06.1991 - VIII ZR 168/90  

    Anwendung der Differenztheorie auf Sukzessivlieferungsverträge

    Richtig ist auch, daß für die Annahme einer Divergenzgefahr die Möglichkeit einer abweichenden Entscheidung im Instanzenzug genügt (BGHZ 107, 236, 242; BGH, 5. April 1990 - III ZR 213/88 = BGHR ZPO § 301 Abs. 1, Schadensersatz 1, m.w.Nachw.).
  • OLG Düsseldorf, 07.06.2011 - 24 U 123/09  

    Kein Abzug "neu für alt" ohne Bereicherung!

    Nur dann, wenn die Herstellungskosten der beschädigten Sache im Vergleich zu deren Verkehrswert im unbeschädigten Zustand unverhältnismäßig sind, ist für den Schädiger die Restitution in Geld nach §°249 Satz 2 BGB a.F. unzumutbar (BGH NJW-RR 1990, 1303; NJW 2009, 1066; NZM 2010, 442, 443). .
  • OLG Bremen, 10.05.1996 - 4 U 25/95  
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  • OLG Düsseldorf, 08.09.2000 - 22 U 47/00  

    Vollmacht des Architekten bei notwendigen Zusatzleistungen

    Die Gefahr widersprechender Entscheidungen, auch infolge einer abweichenden Beurteilung durch das Rechtsmittelgericht, ist insoweit ausgeschlossen (vgl. BGH WM 1991, 1530; NJW-RR 1990, 1303). .
  • OLG Celle, 19.04.2007 - 11 U 240/06  

    Handelsvertretervertrag; Teilurteil: Zulässigkeit der Entscheidung über

  • OLG Düsseldorf, 24.11.2000 - 22 U 8/00  

    Grundurteil statt Aufhebung des Teilurteils - Entwässerung abgeböschter

  • OLG Bamberg, 26.10.2010 - 5 U 222/09  

    Schadensersatz nach Verkehrsunfall:  Schadensberechnung bei Beschädigung einer

  • BGH, 23.05.1995 - III ZR 53/94  

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