Weitere Entscheidung unten: BFH, 27.05.2004

Rechtsprechung
   BFH, 07.10.2004 - IV R 50/02   

Volltextveröffentlichungen (3)

Sonstiges

  • nwb.de (Verfahrensmitteilung)

    EStG § 15a Abs 1, HGB § 171 Abs 1
    Ausgleich; Kommanditist; Verlust; Verlustübernahme

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • DB 2007, 19



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Wird zitiert von ... (7)  

  • BFH, 16.10.2007 - VIII R 21/06  

    Zeitpunkt der Verlustzurechnung bei einem stillen Gesellschafter, kein

    In Anknüpfung an die in § 171 Abs. 1 des Handelsgesetzbuchs (HGB) getroffene Regelung ist der ausgleichsfähige Verlust in § 15a Abs. 1 Satz 1 EStG grundsätzlich auf die zum maßgebenden Bilanzstichtag tatsächlich bereits geleistete Einlage im Sinne eines Zuflusses von Werten in das Gesellschaftsvermögen beschränkt (Urteil des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 7. Oktober 2004 IV R 50/02, BFH/NV 2005, 533; ferner zur Rechtsprechung und zum überwiegend insoweit zustimmenden Schrifttum Geuenich, Deutsches Steuerrecht --DStR-- 1998, 57, 60, m.w.N.; ferner Dötsch, in: Kirchhof/Söhn/Mellinghoff, EStG, § 20 Rz F 170, m.w.N.).

    b) Da nach § 20 Abs. 1 Nr. 4 Satz 2 EStG die Regelung in § 15a EStG nur sinngemäß anzuwenden ist und zwangsläufig auch nur sinngemäß --mangels einer Steuerbilanz und eines danach auszuweisenden Kapitalkontos, wie es bei einer unmittelbaren Anwendung des § 15a EStG vorausgesetzt wird (vgl. BFH-Urteil in BFH/NV 2005, 533)-- anwendbar ist, muss die Berechnung des Kapitalkontos einer stillen Gesellschaft soweit wie möglich der Berechnung des Kapitalkontos bei einer Gesellschaft mit gewerblichen Einkünften angeglichen werden (vgl. auch Dötsch, in: Kirchhof/Söhn/Mellinghoff, a.a.O., § 20 Rz F 155).

    Die Regelung betrifft nämlich eine weiter gehende Haftung im Außenverhältnis (vgl. BFH-Urteil in BFH/NV 2005, 533).

  • BFH, 16.10.2008 - IV R 98/06  

    Verlustausgleichsbeschränkung nach § 15a EStG: Zusätzliche Einlage bei

    Insbesondere kann sich das FA nicht mit Erfolg auf die Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) berufen, der zufolge die bloße Verpflichtung zur Schuldübernahme im Innenverhältnis nicht zu einer Erhöhung des Verlustausgleichsvolumens führt (BFH-Entscheidungen vom 10. Juli 2001 VIII R 45/98, BFHE 196, 103, BStBl II 2002, 339; vom 7. August 2002 VIII B 90/02, BFH/NV 2002, 1577; vom 7. Oktober 2004 IV R 50/02, BFH/NV 2005, 533).
  • BFH, 27.03.2007 - IV B 149/05  

    Einlage gemäß § 15a EStG , Leistung der Einlage

    Dem Gesellschaftsvermögen muss etwas von außen zugeflossen sein, was den bilanziellen Unternehmenswert mehrt, also die Aktiva des Unternehmens erhöht oder die Passiva mindert und so Einfluss auf das Kapitalkonto nimmt (Urteil des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 7. Oktober 2004 IV R 50/02, BFH/NV 2005, 533, mit umfangreichen Nachweisen zur Rechtsprechung).

    Die Klägerin hat zwar das Senatsurteil in BFH/NV 2005, 533, den Senatsbeschluss vom 18. Dezember 2003 IV B 201/03 (BFHE 204, 268, BStBl II 2004, 231) sowie das Urteil des FG Hamburg vom 20. Mai 2005 VI 30/03 (Entscheidungen der Finanzgerichte 2005, 1431) benannt; sie hat jedoch versäumt, die in den benannten Entscheidungen enthaltenen abstrakten Rechtssätze und die davon (möglicherweise) divergierenden abstrakten Rechtssätze aus dem angefochtenen Urteil des FG zu bezeichnen.

mehr
  • BFH, 29.05.2006 - VIII B 191/05  

    Grundsätzliche Bedeutung

    Der Senat hat es im Übrigen als verfassungsrechtlich unbedenklich beurteilt, dass der Gesetzgeber auf die am jeweiligen Bilanzstichtag bestehende aktuelle wirtschaftliche Belastung des beschränkt haftenden Gesellschafters abstellt und nicht sämtliche Haftungstatbestände einbezogen hat, sondern nur die tatsächlich erbrachte Einlage (bedungene Einlage) und die in das Handelsregister eingetragene höhere Hafteinlage (BFH-Urteile vom 11. März 2003 VIII R 33/01, BFHE 202, 152, BStBl II 2003, 705; vom 5. Februar 2002 VIII R 31/01, BFHE 198, 101, BStBl II 2002, 464; BFH-Beschluss vom 7. August 2002 VIII B 90/02, BFH/NV 2002, 1577, zur befreienden Schuldübernahme; BFH-Urteil vom 7. Oktober 2004 IV R 50/02, BFH/NV 2005, 533; BFH-Beschluss vom 18. Dezember 2003 IV B 201/03, BFHE 204, 268, BStBl II 2004, 231; ferner BFH-Urteil vom 14. Dezember 1999 IX R 7/95, BFHE 190, 432, BStBl II 2000, 265, 267, m.w.N., mit eingehender verfassungsrechtlicher Würdigung; ferner Schmidt/Wacker, EStG, 24. Aufl., § 15a Rz. 32, m.w.N.).
  • FG München, 26.04.2006 - 9 K 1490/03  
    Fest steht, dass in den Streitjahren nur Forderungen der D-GmbH gegenüber dem Kläger auf Freistellung von den Darlehensverbindlichkeiten bestanden haben; durch diese schuldrechtlichen Verpflichtungen, die für den Kläger noch keine gegenwärtige wirtschaftliche Belastung dargestellt haben, hat er seine Einlage nicht erbracht (vgl. BFH-Urteil vom 7. Oktober 2004 IV R 50/02, BFH/NV 2005, 533).

    Denn solange die Forderung nur im Innenverhältnis besteht und nicht geltend gemacht wird, trifft den Kläger noch keine gegenwärtige wirtschaftliche Belastung (siehe BFH in BFH/NV 2005, 533).

  • BFH, 19.10.2007 - IV B 157/06  

    § 15a EStG : Verlustübernahme durch Belastung von Darlehenskonten

    c) Wie der Senat mit den vom FG zur Begründung seines Urteils herangezogenen Entscheidungen (BFH-Beschluss vom 18. Dezember 2003 IV B 201/03, BFHE 204, 268, BStBl II 2004, 231, und BFH-Urteil vom 7. Oktober 2004 IV R 50/02, BFH/NV 2005, 533) ausgeführt hat, kann der Kommanditist eine Einlage je nach gesellschaftsvertraglicher Vereinbarung u.U. auch durch Übernahme eines Verlustes der KG erbringen.
  • BFH, 06.03.2007 - IV B 147/05  

    Einlage i. S. von § 15a Abs. 1 EStG

    Dem Gesellschaftsvermögen muss etwas von außen zugeflossen sein, was den bilanziellen Unternehmenswert mehrt, also die Aktiva des Unternehmens erhöht oder die Passiva mindert und so Einfluss auf das Kapitalkonto nimmt (Urteil des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 7. Oktober 2004 IV R 50/02, BFH/NV 2005, 533, mit umfangreichen Nachweisen zur Rechtsprechung).

Rechtsprechung
   BFH, 27.05.2004 - IV R 50/02   

Volltextveröffentlichungen (4)

Verfahrensgang




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Wird zitiert von ...  

  • FG Baden-Württemberg, 12.08.2003 - 1 V 24/03  

    § 15a EStG bei doppelstöckiger Personengesellschaft und vertraglicher

    Angesichts des anhängigen Revisionsverfahrens mit dem Aktenzeichen IV R 50/02 erscheint die Zulassung der Beschwerde geboten.
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