Rechtsprechung
   BGH, 18.01.1984 - IVa ZR 73/82   

Volltextveröffentlichungen

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 1984, 1463
  • MDR 1984, 651
  • VersR 1984, 327



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Wird zitiert von ... (11)  

  • BGH, 13.07.1988 - IVa ZR 55/87  

    Rückgriff des Kfz-Haftpflichtversicherers gegen den Sohn des Versicherungsnehmers

    1. Im Urteil vom 18. Januar 1984 - IVa ZR 73/82 - (NJW 1984, 1463 - VersR 1984, 327) hat der Senat ausgeführt, daß § 67 Abs. 2 VVG entgegen der bis dahin allgemein vertretenen Auffassung auf den Rückgriffsanspruch des Kraftfahrzeugversicherers gegen einen führerscheinlosen Fahrer keine unmittelbare Anwendung findet.

    Jedoch entspricht die Lösung im Urteil des Senats vom 18. Januar 1984 - IV ZR 73/82 - (NJW 1984, 146 = VersR 1984, 327) mehr der bisherigen Rechtslage als die, die das Berufungsgericht in dem angefochtenen Urteil vertritt.

  • BGH, 28.11.2006 - VI ZR 136/05  

    Versicherungsrecht - Regressmöglichkeit der Versicherung gegen Autodieb?

    a) Soweit nach § 3 Nr. 1, 2 PflVG ein Gesamtschuldverhältnis zwischen dem Versicherer und dem Versicherungsnehmer besteht, werden davon zwar auch Mitversicherte erfasst (vgl. BGHZ 105, 140, 145; BGH, Urteil vom 18. Januar 1984 - IVa ZR 73/82 - VersR 1984, 327); andere Haftpflichtige außerhalb des Versicherungsverhältnisses nehmen daran jedoch nicht teil.

    In beiden Fällen ist der Übergang von Ansprüchen des entschädigten Dritten auf solche Ansprüche beschränkt, die sich gegen den Versicherungsnehmer und die gemäß dem Versicherungsvertrag mitversicherten Personen richten (vgl. BT-Drucks. IV/2252, S. 18; zu § 158 f. VVG; Senatsurteil vom 15. Oktober 1963 - VI ZR 97/62 - NJW 1964, 101; ebenso BGHZ 32, 331, 336; im Übrigen: BGH, Urteile vom 28. Mai 1979 - III ZR 83/77 - VersR 1979, 838, 839; vom 30. Oktober 1980 - III ZR 132/79 - VersR 1981, 134; vom 18. Januar 1984 - IVa ZR 73/82 - aaO).

  • OLG Hamm, 01.02.2006 - 20 U 212/05  

    Möglichkeit der analogen Anwendung von § 67 Abs. 2 VVG bei einem KFZ-Unfall

    Da § 67 Abs. 2 VVG eine Ausnahme von der Regel des § 67 Abs. 1 VVG darstellt, kann § 67 Abs. 2 VVG nicht eingreifen, wenn der Tatbestand des § 67 Abs. 1 VVG nicht vorliegt (vgl. zum Ganzen: BGH VersR 1984, 327; VersR 1988, 1062).

    aa) Der BGH hat sich in seinen Urteilen vom 18. Januar 1984 - Az: IVa ZR 73/82 VersR 1984, 327 - und vom 13. Juli 1988 - Az: IVa ZR 55/87, VersR 1988, 1062 - gegen eine analoge Anwendung der vorgenannten Vorschrift ausgesprochen.

    Der BGH hat sich mit der Entscheidung vom 13. Juli 1988 (VersR 1988, 1062) in Fortführung seiner Rechtsprechung (VersR 1984, 327) gegen eine analoge Anwendung des § 67 Abs. 2 VVG ausgesprochen (s.o) und das Urteil des OLG Frankfurt aufgehoben.

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  • OLG Koblenz, 07.05.1998 - 5 U 1315/97  

    Obsiegen eines Gesamtschuldner in 2. Instanz, Rückforderungsanspruch nach §

    Die die Zahlung bewirkende Verwaltungs- und Wohnungsbau GmbH hat bei der Leistung keine Einschränkung gemacht (Zahlung nur für ), abgesehen davon, daß zweifelhaft ist, ob sie rechtlich dazu in der Lage gewesen wäre, die Erfüllungswirkung zu beschränken(vergleichbar BGH NJW 1984, 1463; Staudinger-Kaduk, BGB , 12. Aufl., § 422 Rdnr. 7).

    Nachträglich die tatsächlich eingetretene Erfüllungswirkung zu beschränken ist nicht möglich (vergleichbar BGH NJW 1984, 1463;Staudinger-Kaduk a.a.O., 5 422, Rdnrn. 3, 7).

  • LG Münster, 19.04.1989 - 9 S 35/89  

    AKB § 10; BGB § 426 Abs. 2 S. 1; PflichtversG § 3; VVG § 67

    Eine direkte Anwendung des § 67 Abs. 2 VVG scheidet aus, da die Kl. durch die Zahlung an den Geschädigten gem. § 3 Nr. 1 PflVG [PflichtversG] eine eigene Verpflichtung erfüllt und daher den Rückgriffsanspruch gegen den mitversicherten Bekl. unmittelbar vom Haftpflichtgläubiger und nicht, wie dies § 67 VVG voraussetzt, auf dem Umweg über die VersNehmerin erworben hat (BGH VersR 84, 327; 88, 1062).

    § 67 Abs. 2 VVG ist jedoch entgegen der Ansicht des BGH (VersR 84, 327 [hier: II (228) 126 a]; VersR 88, 1062) analog auf den eigenen Ausgleichsanspruch der Kl. gem. § 426 Abs. 2 Satz 1 BGB anzuwenden.

  • OLG Koblenz, 09.01.2006 - 12 U 622/04  

    Aufteilung des Schadens zwischen Fahrer und Halter eines Unfallfahrzeugs; Haftung

    Die Rückgriffsansprüche der Klägerin gegen den Beklagten als zunächst mitversichertem Fahrer im Sinne von § 10 Abs. 2 Buchstabe c AKB folgen wegen der Leistungsfreiheit der Klägerin gegenüber dem Beklagten aus § 3 Nr. 9 Satz 2 PflVG in Verbindung mit §§ 426 Abs. 2 Satz 1, 823 Abs. 1 BGB und § 18 StVG (vgl. BGH NJW 1984, 1463, 1464; 1988, 2734, 2736; Bauer, Die Kraftfahrtversicherung, 5. Aufl. Rn. 908; Boudon in: van Bühren [Hrsg.], Handbuch Versicherungsrecht, 2. Aufl., § 2 Rn. 131; Schlegelmilch in: Geigel [Hrsg.], Der Haftpflichtprozess, 24. Aufl. Kap. 13 Rn. 15; Stiefel/Hofmann, Kraftfahrtversicherung, 17. Aufl., § 3 PflVG Rn. 11).
  • OLG München, 19.12.2003 - 10 U 2660/03  

    Inanspruchnahme des Haftpflichtversicherers des Erstschädigers für Folgen eines

    Sie stellt keine nur die Sonderrechtsbeziehung zwischen Klägerin und der Erstschuldnerin regelnde eigenständige Schuldumschaffung dar und ist demnach nicht geeignet, die Erfüllungswirkung der Abfindung auf das im Rahmen der Gesamtschuld bestehende besondere Schuldverhältnis zu beschränken (vgl. BGH, VersR 84, 327; BGH, WM 72, 929).
  • OLG Hamm, 12.04.2011 - 28 U 159/10  

    Rechtsanwälte - Zur Abgrenzung zwischen Anwalts-und Maklervertrag

    Eine Abrede zwischen dem Gläubiger und einem Gesamtschuldner, die Leistung solle nur Einzelwirkung haben, ist nicht wirksam (BGH, Urteile vom 18. Januar 1984 - IVa ZR 73/82, NJW 1984, 1463, unter II 2 = juris, Rn. 10; vom 15. Mai 1972 - II ZR 168/69, WM 1972, 929, unter 3 a = juris, Rn. 12; MünchKomm-BGB/Bydlinski, aaO, § 422 Rn. 12; Palandt/Grüneberg, aaO, § 422 Rn. 1).
  • LG Berlin, 26.08.2004 - 17 S 10/04  

    Wenn Obliegenheitsverletzungen vor und nach dem Eintritt des Versicherungsfalls

    Wenn sich auch § 3 Mr. 9 PflVersG nach seinem Wortlaut allein an den Versicherungsnehmer wendet, so ist doch anerkannt, dass die Bestimmung nicht nur für den "formalen" Versicherungsnehmer, sondern für alle Mitversicherten im Sinne von § 1 PflVersG, § 2 Abs. 2, 3 der Kraftfahrzeug-Pflichtversicherungsverordnung (im Folgenden: KfzPflVV, in Kraft seit dem 4. August 1994) gilt (siehe hierzu auch Bauer. Die Kraftfahrtversicherung, 5 Aufl., Rdnr. 912 mit Hinweis auf BGH, NJW 1984 S. 1463).
  • KG, 09.03.2010 - 6 U 141/09  

    Pflichten des Versicherungsnehmers in der Kfz-Haftpflichtversicherung

    Danach kann der Versicherer nicht nur beim Versicherungsnehmer, sondern auch bei dem nach § 10 Abs. 2 c AKB in das Haftpflichtversicherungsverhältnis einbezogenen Fahrer Rückgriff nehmen, soweit dieser eine ihn betreffende Obliegenheit verletzt hat (BGH VersR 2008, 343, Rz. 7 zitiert nach Juris, m. w. N.; VersR 2005, 1720 Rz.6 m. w. N.; VersR 1984, 327; OLG Koblenz OLGR 2006, 429; LG Berlin RuS 2005, 145).
  • OLG Koblenz, 02.05.2011 - 10 U 1493/10  

    Auf den Regress des Haftpflichtversicherers wegen fehlender Fahrerlaubnis und

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