Rechtsprechung
   BFH, 24.08.2006 - IX R 52/04   

Volltextveröffentlichungen (9)

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  • DER BETRIEB(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Betriebsaufspaltung - Beherrschende Stellung des Gesellschafter-Geschäftsführers der Besitzpersonengesellschaft und alleinigen GmbH-Geschäftsführers bei entsprechender vertraglicher Gestaltung auch ohne Befreiung vom Verbot des Selbstkontrahierens - Fortentwicklung der Rechtsprechung - Betriebsaufgabe durch personelle Entflechtung

  • Deutsches Notarinstitut

    EStG § 15 Abs. 1, § 16 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 2 und Abs. 3; GmbHG § 47 Abs. 1 und Abs. 4; BGB § 181; AO 1977 § 41
    Personelle Verflechtung zischen einer GbR und einer GmbH bei beherrschender Stellung des Geschäftsführers in der GmbH

  • NWB SteuerXpert START
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Personelle Verflechtung auch dann, wenn Gesellschafter-Geschäftsführer der Besitzgesellschaft nicht vom Verbot des § 181 BGB befreit ist

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)

    Personelle Verflechtung auch dann, wenn Gesellschafter-Geschäftsführer der Besitzgesellschaft nicht vom Verbot des § 181 BGB befreit ist

  • Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Personelle Verflechtung auch dann, wenn Gesellschafter-Geschäftsführer der Besitzgesellschaft nicht vom Verbot des § 181 BGB befreit ist

Kurzfassungen/Presse (3)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Betriebsaufspaltung und Vertretungsbefugnis

  • gruner-siegel-partner.de (Kurzinformation)

    Personelle Verflechtung trotz Selbstkontrahierungsverbot

  • ebnerstolz.de (Kurzinformation)

    Personelle Verflechtung nicht allein vom Anteilsbesitz abhängig

Sonstiges

  • nwb.de (Verfahrensmitteilung)

    EStG § 21 Abs 1 Nr 1, EStG § 15 Abs 1 Nr 1
    Betriebsaufspaltung; Geschäftsführung; Personelle Verflechtung

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • BFHE 215, 107
  • NJW-RR 2007, 612
  • BB 2007, 80
  • DB 2007, 32
  • BStBl II 2007, 165



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Wird zitiert von ... (11)  

  • BFH, 08.09.2011 - IV R 44/07  

    Betriebsaufspaltung zwischen einer eingetragenen Genossenschaft und einer GbR

    Gleiches gilt für den Fall, dass die alleinige Geschäftsführungsbefugnis für die laufende Verwaltung einschließlich der Nutzungsüberlassung auf die Person oder Personengruppe übertragen ist, die auch hinter dem Betriebsunternehmen steht (BFH-Urteile vom 1. Juli 2003 VIII R 24/01, BFHE 202, 535, BStBl II 2003, 757, unter II. 2. b cc der Gründe, und vom 24. August 2006 IX R 52/04, BFHE 215, 107, BStBl II 2007, 165, unter II. 1. der Gründe).
  • BVerfG, 14.02.2008 - 1 BvR 19/07  

    Steuerliche Behandlung von Einkünften aus der Überlassung eines Grundstücks als

    Ein gemeinsamer Betätigungswille und damit die Voraussetzungen der Betriebsaufspaltung werden auch bei anderen Gesamthandsgemeinschaften außerhalb des Familienrechts wie Erbengemeinschaft, Gesellschaft des bürgerlichen Rechts, offene Handelsgesellschaft und Kommanditgesellschaft angenommen (vgl. unter anderem Urteile des Bundesfinanzhofs vom 24. August 2006 IX R 52/04, BFHE 215, 107, BStBl II 2007, S. 165 und vom 21. April 2004 III R 7/03, BFH/NV 2005, S. 1974).
  • BFH, 17.09.2008 - IX R 1/08  

    Anbau an bestehendes Gebäude als selbständiges Wirtschaftsgut - keine Versagung

    Denn der Kläger hat im Streitjahr ursprünglich eigenbetrieblich genutzte Büroräume nach Veräußerung seines Einzelunternehmens an die S, deren alleiniger geschäftsführender Gesellschafter er war, vermietet (zur Betriebsaufspaltung vgl. BFH-Beschluss vom 8. November 1971 GrS 2/71, BFHE 103, 440, BStBl II 1972, 63; BFH-Urteile vom 24. August 2006 IX R 52/04, BFHE 215, 107, BStBl II 2007, 165; vom 3. Juni 2003 IX R 15/01, BFH/NV 2003, 1321).
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  • FG Niedersachsen, 20.06.2007 - 2 K 562/05  

    Betriebsaufgabe bei unentgeltlicher Übertragung der wesentlichen

    Überdies könnten die Kinder der Klägerin eine unter dieser - unzutreffenden (s.o.) - Annahme gegründete Gesellschaft Bürgerlichen Rechts (GbR) nicht beherrschen, da bei einer GbR gemäß § 709 BGB mangels abweichender Vereinbarung das Einstimmigkeitsprinzip gilt und die Geschäftsführungsbefugnisse der Klägerin als sog. "Nur-Besitz-Gesellschafterin" einer personellen Verflechtung entgegenstünden (vgl. zur Abgrenzung BFH-Urteil vom 24. August 2006 IX R 52/04, BStBl II 2007, 165).
  • BFH, 08.09.2011 - IV R 43/07  

    Im Wesentlichen inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 08. 09. 2011 IV R 44/07 -

    Gleiches gilt für den Fall, dass die alleinige Geschäftsführungsbefugnis für die laufende Verwaltung einschließlich der Nutzungsüberlassung auf die Person oder Personengruppe übertragen ist, die auch hinter dem Betriebsunternehmen steht (BFH-Urteile vom 1. Juli 2003 VIII R 24/01, BFHE 202, 535, BStBl II 2003, 757, unter II. 2. b cc der Gründe, und vom 24. August 2006 IX R 52/04, BFHE 215, 107, BStBl II 2007, 165, unter II. 1. der Gründe).
  • FG Hamburg, 11.09.2009 - 3 K 124/08  

    Einkommensteuer: Betriebsaufspaltung zwischen einer AG und ihrem

    Liegt ein derartiger Einfluss vor, ist auch bei einer GmbH unerheblich, ob die Person, die die Besitzgesellschaft beherrscht, als Geschäftsführerin der Betriebsgesellschaft von den Beschränkungen des Selbstkontrahierungsverbots nach § 181 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) befreit ist (BFH-Urteile vom 24. August 2006 IX R 52/04, BFHE 215, 107, BStBl II 2007, 165; vom 21. August 1996 X R 25/93, BFHE 181, 284, BStBl II 1997, 44) oder ob sie als Gesellschafterin, der gegenüber ein Rechtsgeschäft vorgenommen werden soll, nach § 47 Abs. 4 Satz 2 GmbHG einem Stimmverbot unterliegt (BFH-Urteile vom 30. November 2005 X R 56/04, BFHE 212, 100, BStBl II 2006, 415; vom 26. Januar 1989 IV R 151/86, BFHE 156, 138, BStBl II 1989, 455).
  • BFH, 15.06.2011 - X B 255/10  

    Keine Betriebsaufspaltung bei Einstimmigkeitsprinzip in der Besitz-GbR

    In den bisherigen höchstrichterlichen Entscheidungen zur Abbedingung des Einstimmigkeitserfordernisses durch eine Übertragung nach § 710 BGB hatte der zum Geschäftsführer bestimmte GbR-Gesellschafter - ggf. gemeinsam mit weiteren Personen, die ebenfalls an der Betriebs-GmbH beteiligt waren - zugleich die Anteilsmehrheit in der Besitz-GbR inne (vgl. BFH-Urteil vom 1. Juli 2003 VIII R 24/01, BFHE 202, 535, BStBl II 2003, 757: Beteiligung 62, 5 %; BFH-Urteil vom 24. August 2006 IX R 52/04, BFHE 215, 107, BStBl II 2007, 165: GbR-Beteiligung derjenigen Personen, die auch an der Betriebs-GmbH beteiligt sind, von zumindest 54 %).
  • FG Nürnberg, 25.06.2008 - V 176/05  

    Veräußerungsverlust aus einer GmbH-Beteiligung

    So kann es zu einer faktischen Beherrschung in Bezug auf die laufenden Geschäfte ausnahmsweise auch aufgrund entsprechender Geschäftsführungsbefugnisse kommen (vgl. BFH-Urteile vom 24.08.2006 IX R 52/04, BStBl II 2007, 165).
  • FG München, 02.02.2007 - 6 K 4947/04  

    Sachliche Verflechtung bei Betriebsaufspaltung

    Die Unternehmen sind personell miteinander verflochten, wenn daran Personen beteiligt sind, die das Besitzunternehmen tatsächlich beherrschen und auch in der Betriebsgesellschaft ihren Willen durchsetzen können (ständige Rechtsprechung des BFH, vgl. Beschluss des Großen Senats vom 8. November 1971 GrS 2/71, BStBl. II 1972, 63; Urteil des BFH vom 24. August 2006 IX R 52/04, BFH/NV 2007, 318 ).
  • FG München, 24.11.2009 - 12 K 1094/09  

    Keine Betriebsaufspaltung zwischen einer Ehegatten-GbR und einer GmbH

    b) Beherrschungsidentität ist gegeben, wenn diejenigen Gesellschafter, die an beiden Unter nehmen beteiligt sind, jedenfalls in Bezug auf die laufenden Geschäfte in beiden Unternehmen ihren Willen durchsetzen können (vgl. BFH-Urteil vom 24. August 2006 IX R 52/04, BStBl II 2007, 165).
  • FG München, 20.03.2007 - 6 K 2112/05  

    Sachliche Verflechtung bei einer Betriebsaufspaltung durch die Verpachtung der

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