Rechtsprechung
   BGH, 24.03.1988 - IX ZR 114/87   

Volltextveröffentlichungen (2)

  • verkehrslexikon.de

    Zur Zurechenbarkeit der Schadensfolge aus durch Anwaltsmitverschulden fehlerhafter Gerichtsentscheidung und zur Haftung des Prozessbevollmächtigten und des Korrespondenzanwalts

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Sorgfaltspflichten des zum Prozeßbevollmächtigten bestellten Rechtsanwalts bei Einschaltung eines Verkehrsanwalts; Zurechnung des durch eine fehlerhafte Gerichtsentscheidung verursachten Schadens

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 1988, 3013
  • NJW-RR 1988, 1489 (Ls.)
  • MDR 1988, 770
  • WM 1988, 987
  • AnwBl 1988, 637



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Wird zitiert von ... (71)  

  • BGH, 29.01.2003 - XII ZR 92/01  

    Familienrecht - Berücksichtigung eines nachehelichen Einkommensrückgangs

    Er hat es wiederholt als unzureichend angesehen, wenn das Berufungsgericht lediglich eine Begründung für die Zulassung der Revision genannt hat, ohne weiter erkennbar zu machen, daß es die Zulassung der Revision auf den durch die Rechtsfrage betroffenen Teil des Streitgegenstandes hat beschränken wollen (etwa Senatsurteil vom 26. Mai 1982 - IVb ZR 675/80 - FamRZ 1982, 795; BGH Urteile vom 24. März 1988 - IX ZR 114/87 - BGHR aaO Revisionszulassung, beschränkte 5 und vom 19. November 1991 - VI ZR 171/91 - BGHR aaO Revisionszulassung, beschränkte 11).
  • BGH, 28.06.1990 - IX ZR 209/89  

    Zurückhalten von Sachvortrag durch den Prozeßbevollmächtigten; Haftung des

    Etwaige Versäumnisse des Gerichts schließen die Mitverantwortung des Rechtsanwalts für eigenes Versehen grundsätzlich nicht aus (vgl. RGZ 152, 330, 341; RG JW 1915, 645 f; BGH, Urt. v. 17. September 1964 - III ZR 215/63, NJW 1964, 2402, 2404 mit kritischer Anmerkung von Schultz MDR 1965, 264 f; Senatsurt. v. 24. März 1988 - IX ZR 114/87, WM 1988, 987, 993; Müller MDR 1969, 797 ff).

    Pflicht des zum Prozeßbevollmächtigten bestellten Rechtsanwalts zu sachgemäßer Prozeßführung ändert sich grundsätzlich nicht dadurch, daß in die Korrespondenz zwischen ihm und dem Mandanten ein Verkehrsanwalt eingeschaltet ist (Senatsurt. v. 17. Dezember 1987 IX ZR 41/86, aaO S. 387; Senatsurt. v. 24. März 1988 IX ZR 114/87, aaO S. 990; Vollkommer, aaO Rdn. 320-322; Seltmann VersR 1974, 97, 102).

    Die Pflicht zur ordnungsmäßigem prozessualem Handeln gegenüber dem Prozeßgericht obliegt dem Prozeßbevollmächtigten, nicht dem Verkehrsanwalt (Senatsurt. v. 24. März 1988 - IX ZR 114/87, aaO S. 990).

  • BGH, 13.06.1996 - IX ZR 233/95  

    Prüfungsmaßstab im Regreßprozeß bei Führung des Ausgangsverfahrens nach dem

    Dann ist darüber, wie der Prozeß hätte enden müssen, nach den Verfahrensgrundsätzen des § 287 ZPO zu befinden (BGH, Urt. v. 2. Juli 1987 - IX ZR 94/86, NJW 1987, 3255; v. 24. März 1988 - IX ZR 114/87, NJW 1988, 3013, 3015).

    Dies beruht auf der Erwägung, daß es sich um Vorschriften des materiellen Rechts handelt und der Mandant nicht allein deshalb schlechter gestellt sein darf, weil der hypothetische Sieg im Vorprozeß nunmehr eine notwendige Voraussetzung für die Bejahung eines Schadens darstellt, den grundsätzlich der Kläger nachzuweisen hat (BGHZ 30, 226, 232; BGH, Urt. v. 9. Dezember 1975 - VI ZR 175/73, VersR 1976, 468, 469; v. 24. März 1988 - IX ZR 114/87, NJW 1988, 3013, 3015).

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