Rechtsprechung
   BGH, 04.06.1987 - IX ZR 123/86   

Volltextveröffentlichungen (5)

mehr
  • Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Rechtsmißbräuchliche Inanspruchnahme eines Bürgen

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Keine rechtsmißbräuchliche Inanspruchnahme des Bürgen bei verspäteter Mängelrüge des Hauptschuldners

Kurzfassungen/Presse

  • recht.com (Leitsatz/Auszüge/Zusammenfassung)

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW-RR 1987, 1188
  • ZIP 1987, 1035
  • MDR 1988, 49
  • WM 1987, 1006
  • BB 1987, 1697
  • DB 1987, 1933



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (6)  

  • BGH, 13.05.1993 - IX ZR 166/92  

    Bürgschaft für Versorgungsanspruch bei Forderungsübergang auf Träger der

    a) Eine Anpassung des Vertrages wegen fehlender oder weggefallener Geschäftsgrundlage gemäß § 242 BGB scheidet nach allgemeiner Ansicht aus, wenn die Umstände, aus denen das Fehlen oder der Wegfall der Geschäftsgrundlage hergeleitet wird, in den Risikobereich dessen fallen, der die Anpassung des Vertrages an die veränderten Umstände verlangt (BGHZ 74, 370, 373; 101, 143, 152; BGH, Urt. v. 8. Februar 1984 - VIII ZR 254/82, NJW 1984, 1746, 1747; v. 27. Februar 1985 - VIII ZR 85/84, NJW 1985, 2693 ; v. 4. Juni 1987 - IX ZR 123/86, WM 1987, 1006, 1007; v. 14. Mai 1991 - X ZR 2/90, NJW-RR 1991, 1269).

    Denn bei solchen Geschäften übernimmt der eine Teil schlechthin und uneingeschränkt das Risiko, daß der Schuldner bei Fälligkeit der Schuld leistungsfähig und leistungswillig ist (BGHZ 88, 185, 191; 107, 92, 104; BGH, Urt. v. 16. März 1983 - VIII ZR 347/81, WM 1983, 499, 500; v. 4. Juni 1987 - IX ZR 123/86, WM 1987, 1006, 1007).

  • BGH, 17.03.1994 - IX ZR 174/93  

    Geschäftsgrundlage einer Bürgschaftsverpflichtung; Pflichten des Gläubigers bei

    Die bleibende Zahlungsfähigkeit des Hauptschuldners kann als das verbürgte Risiko selbst in aller Regel nicht Geschäftsgrundlage der Bürgschaft sein (Senatsurt. v. 26. Februar 1987 - IX ZR 98/86, ZIP 1987, 774; v. 28. April 1988 - IX ZR 127/87, NJW 1988, 2173, 2174 unter 2 a; Staudinger/Horn, BGB 12. Aufl. § 765 Rdn. 64; vgl. auch BGHZ 107, 92, 104; Senatsurt. v. 15. Oktober 1987 - IX ZR 218/86, WM 1987, 1420 f; v. 22. Oktober 1987 - IX ZR 267/86, WM 1987, 1481, 1483), sondern allein Gegenstand besonderer vertraglicher Absprachen werden (zur Möglichkeit einer rechtsmißbräuchlichen Inanspruchnahme vgl. ferner Senatsurt. v. 4. Juni 1987 - IX ZR 123/86, ZIP 1987, 1035, 1036 f).
  • OLG Frankfurt, 24.10.2007 - 21 U 20/07  

    Rechtserwerb nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens; Konkludente Genehmigung

    Die Vorschrift des § 362 Abs. 2 BGB sieht dabei die Anwendbarkeit des § 185 Abs. 2 BGB in den Fällen vor, in denen der Schuldner zwecks Erfüllung seiner Verpflichtung an einen nichtberechtigten Dritten leistet; die Einziehung der Leistung durch den Nichtberechtigten ist damit einer Verfügung über die Forderung gleichgestellt (vgl. BGH DB 1987, 1933).

    Darin erschöpft sich jedoch der Tatbestand der Vorschrift nicht, da die in Rede stehende Erfüllungswirkung zu Gunsten des Schuldners über die gesetzlich getroffenen Anordnungen hinaus auch dadurch erfolgen kann, dass der eigentlich Berechtigte die bisher nicht wirksame (befreiende) Leistung an den Nichtberechtigten nachträglich genehmigt (h.M., vgl. BGH NJW 1989, 2622; DB 1987, 1933; 1972, 1197; BGHZ 55, 34; MünchKomm-Lieb, a.a.O., § 816, Rn. 60; Palandt-Sprau, a.a.O., § 816, Rn. 21; Erman-Westermann, BGB, 11. Auflage, § 816, Rn. 14;a.A. Staudinger-Lorenz, BGB, Bearb. 1999, § 816, Rn. 32).

mehr
  • BGH, 10.12.1987 - IX ZR 269/86  

    Darlegungs- und Beweislast des Bürgen für Leistungen des Hauptschuldners

    Davon geht auch das Senatsurt. v. 4. Juni 1987 - IX ZR 123/86, ZIP 1987, 1035, 1037 aus.
  • KG, 14.02.2006 - 21 U 5/03  

    Bauvertrag - Mehrkosten wegen kontaminierter Betonbeschichtung im Pauschalpreis?

    Die Geschäftsgrundlage eines Vertrags (§ 242 a.F. BGB; jetzt § 313 n.F. BGB) wird gebildet durch die nicht zum Vertragsinhalt erhobenen, aber beim Vertragsschluss zutage getretenen, dem Geschäftsgegner erkennbaren und von ihm nicht beanstandeten Vorstellungen des einen Vertragsteils oder durch die gemeinsamen Vorstellungen beider Teile vom Vorhandensein und künftigen Eintritt gewisser Umstände, sofern der Geschäftswille auf diesen Vorstellungen aufbaut (BGH NJW 1994, 2146; NJW-RR 1987, 1188).
  • LAG Baden-Württemberg, 22.05.1991 - 12 Sa 160/90  

    Aufhebungsvertrag: Sittenwidrigkeit bei Rückdatierung

    Nach herrschender Meinung in der Rechtsprechung wird die Geschäftsgrundlage eines Vertrages gebildet durch die nicht zum eigentlichen Vertragsinhalt erhobenen, aber bei Vertragsschluß zutage getretenen gemeinschaftlichen Vorstellungen beider Parteien oder die dem Geschäftsgegner erkennbaren und von ihm nicht beanstandeten Vorstellungen der einen Vertragspartei von dem Vorhandensein oder dem künftigen Eintritt oder dem Fortbestand gewisser Umstände, auf denen der Geschäfts-(Vertrags-)wille der Parteien sich aufbaut (ständige Rechtsprechung seit RG, Urt. v. 3.2.1922 - II 640/21 = RGZ 103, 328 [332]; BGH, Urt. v.10.10.1984 - VII ZR 152/83 - = NJW 1985, 313 [314]; BGH, Urt. v.4.6.1987 - IX ZR 123/86 - = NJW-RR 1987, 1188; BGH, Urt. v.14.7.1983 - IX ZR 40/82 - = BGHZ 88, 185 [191]; BGH, Urt. v.15.12.1983 - III ZR 226/82 - = BGHZ 89, 226 (231)).
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht