Rechtsprechung
   BGH, 22.10.1987 - IX ZR 267/86   

Volltextveröffentlichungen (5)

mehr
  • Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Bürgschaft: Geschäftsgrundlage und Irrtum

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Erkennbare Erwartung der Nichtinanspruchnahme keine Geschäftsgrundlage des Bürgschaftsvertrages

Kurzfassungen/Presse

  • recht.com (Leitsatz/Auszüge/Zusammenfassung)

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 1988, 3205
  • ZIP 1987, 1519
  • MDR 1988, 312
  • WM 1987, 1481
  • BB 1988, 231
  • DB 1988, 40



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (20)  

  • BGH, 24.02.1994 - IX ZR 93/93  

    Wirksamkeit einer von Kindern zu Gunsten der Eltern geleisteten Bürgschaft

    Insbesondere braucht er ihm nicht die eigene Einschätzung des Risikos zu offenbaren oder sich auch nur über den Wissensstand des Bürgen zu unterrichten (BGH, Urt. v. 22. Oktober 1987 - IX ZR 267/86, ZIP 1987, 1519, 1521; v. 17. Oktober 1985 - IX ZR 168/64, WM 1986, 11, 12).
  • BGH, 28.02.1989 - IX ZR 130/88  

    Wirksamkeit des Abschlusses risikoreicher Geschäfte

    Aufklärungspflichten des Gläubigers gegenüber dem Bürgen bestehen grundsätzlich nicht (vgl. BGH, Urt. v. 6. Dezember 1984 - IX ZR 115/83; ZIP 1985, 267, 269; Urt. v. 17. Oktober 1985 - IX ZR 168/84, WM 1986, 11, 12, Urt. v. 22. Oktober 1987 - IX ZR 267/86, WM 1987, 1481, 1483; Urt. v. 19. Januar 1989 aaO.).
  • BGH, 15.04.1997 - IX ZR 112/96  

    Aufklärungspflicht der Gläubigerbank über das Bürgschaftsrisiko; Vollstreckung

    Ist dies nicht der Fall, so ist der Gläubiger grundsätzlich nicht verpflichtet, die eigene Einschätzung des Risikos zu offenbaren oder sich über den Wissensstand des künftigen Bürgen zu unterrichten (BGH, Urt. v. 17. Oktober 1985 - IX ZR 168/84, WM 1986, 11, 12; v. 22. Oktober 1987 - IX ZR 267/86, NJW 1988, 3205, 3206; v. 24. Februar 1994 - IX ZR 93/93, BGHZ 125, 206, 218; 17. März 1994 - IX ZR 174/93, aaO.).
mehr
  • BGH, 16.03.1989 - IX ZR 171/88  

    Haftung des Gläubigers für Bonitätsauskunft gegenüber dem Bürgen

    a) Zutreffend geht das Berufungsgericht davon aus, daß eine Bürgschaft ein einseitig verpflichtendes Rechtsgeschäft ist, bei dem den Gläubiger in der Regel weder eine Aufklärungspflicht noch eine Pflicht trifft, sich über den Wissensstand des Bürgen zu unterrichten (Senatsurt. v. 22. Oktober 1987 - IX ZR 267/86, WM 1987, 1481, 1483).

    Die Erwartung eines Bürgen, er werde aus seiner Bürgschaft nicht in Anspruch genommen, kann nicht Geschäftsgrundlage eines Bürgschaftsvertrags sein (Senatsurt. v. 22. Oktober 1987 aaO.).

    Wenn das Berufungsgericht meint, die Beklagte hätte einen warnenden Hinweis auf das Ausmaß der Haftung im Ernstfalle geben müssen, um einer eigenen Haftung wegen schuldhafter Verletzung vorvertraglicher Pflichten zu entgehen, verkennt es, daß den Gläubiger regelmäßig keine Aufklärungspflichten gegenüber dem Bürgen treffen (Senatsurt. v. 22. Oktober 1987 aaO.).

  • BGH, 28.04.1988 - III ZR 57/87  

    Berechnung des Verzugsschadens bei vorzeitiger Kündigung eines Ratenkredits wegen

    angeschlossen hat (Urteil vom 22. Oktober 1987 - IX ZR 267/86 = WM 1987, 1481, 1484), festzuhalten.
  • BGH, 19.01.1989 - IX ZR 124/88  

    Bürgschaftsverpflichtung eines nahen Angehörigen des Kreditnehmers; Prüfung der

    Wenn sie auf die Bonitätsprüfung der Bürgen wenig Wert legte, so kann daraus die Sittenwidrigkeit des Rechtsgeschäfts nicht hergeleitet werden, zumal sie den Bürgen gegenüber keine Aufklärungspflichten hatte (Senatsurt. v. 22. Oktober 1987 - IX ZR 267/86, NJW 1988, 3205, 3206).
  • BGH, 17.03.1994 - IX ZR 174/93  

    Geschäftsgrundlage einer Bürgschaftsverpflichtung; Pflichten des Gläubigers bei

    Die bleibende Zahlungsfähigkeit des Hauptschuldners kann als das verbürgte Risiko selbst in aller Regel nicht Geschäftsgrundlage der Bürgschaft sein (Senatsurt. v. 26. Februar 1987 - IX ZR 98/86, ZIP 1987, 774; v. 28. April 1988 - IX ZR 127/87, NJW 1988, 2173, 2174 unter 2 a; Staudinger/Horn, BGB 12. Aufl. § 765 Rdn. 64; vgl. auch BGHZ 107, 92, 104; Senatsurt. v. 15. Oktober 1987 - IX ZR 218/86, WM 1987, 1420 f; v. 22. Oktober 1987 - IX ZR 267/86, WM 1987, 1481, 1483), sondern allein Gegenstand besonderer vertraglicher Absprachen werden (zur Möglichkeit einer rechtsmißbräuchlichen Inanspruchnahme vgl. ferner Senatsurt. v. 4. Juni 1987 - IX ZR 123/86, ZIP 1987, 1035, 1036 f).
  • BGH, 27.10.1994 - IX ZR 168/93  

    Einbeziehung von in einem vorformulierten Bürgschaftsvertrag enthaltenen AGB;

    Die Beklagte hat nicht - im Anschluß an die Zeugenaussage des Hauptschuldners im Arrestverfahren (GA I 116 f) - behauptet, die Mitarbeiter der Klägerin hätten eine Bürgschaft der Beklagten gegenüber dem Hauptschuldner als eine reine Formsache bezeichnet und eine solche Verharmlosung des Bürgschaftsrisikos habe sich über den Hauptschuldner auf ihre Entschließung ausgewirkt (vgl. dazu BGH, Urt. v. 6. Dezember 1984 - IX ZR 115/83, WM 1985, 155, 157; v. 22. Oktober 1987 - IX ZR 267/86, ZIP 1987, 1519, 1521).
  • BGH, 16.05.1991 - IX ZR 245/90  

    Sittenwidrigkeit eines Bürgschaftsversprechens bei Mittellosigkeit des Bürgen

    Im übrigen war die Klägerin als Bürgschaftsgläubigerin zu einer besonderen Aufklärung des Beklagten über das von ihm übernommene Risiko nicht verpflichtet (Senatsurt. v. 19.1.1989 aaO., 246; v. 28.2.1989 aaO., 484; v. 16.3.1989 aaO., 669, v. 22.10.1987 - IX ZR 267/88, WM 1987, 1481, 1483 und v. 17.10.1985 - IX ZR 168/84, WM 1986, 11, 12).
  • BGH, 09.10.1990 - XI ZR 200/89  

    Hinweispflichten des Gläubigers gegenüber dem Sicherungsgeber; Ausgleich unter

    Eine Ausnahme von diesem Grundsatz ist nur für den Fall anerkannt, daß der Gläubiger durch sein Verhalten erkennbar einen Irrtum des Bürgen über dessen erhöhtes Risiko veranlaßt hatte (BGH, Urteil vom 7. Mai 1987 - IX ZR 198/85, WM 1987, 853, 857; BGH, Urteil vom 22. Oktober 1987 - IX ZR 267/86, WM 1987, 1481, 1483; BGH, Urteil vom 16. März 1989 - IX ZR 171/88, WM 1989, 667, 668).
  • BGH, 16.02.1989 - IX ZR 256/87  

    Berechnung der Bürgschaftsschuld nach Verwertung eines Grundpfandrechts

  • BGH, 16.03.1989 - IX ZR 242/87  

    Pflichten des Gläubigers bei einer Ausfallbürgschaft

  • OLG Saarbrücken, 07.10.2008 - 4 U 199/08  

    Bürgschaft - Standardformular ohne Hinweis auf nachträgliche Vereinbarung

  • OLG Köln, 21.12.1999 - 19 W 58/99  

    Keine Hinweispflicht der Bank auf Gefährdung der Rückgriffsansprüche gegen den

  • OLG Brandenburg, 10.11.2004 - 4 U 152/03  
  • OLG Dresden, 12.04.1995 - 8 U 1233/94  

    BGB §§ 765, 766, 305

  • OLG München, 05.03.1998 - 24 U 8/97  

    AGBG § 9 Abs. 2 Nr. 1, Nr. 2; BGB §§ 242, 765

  • OLG Köln, 24.04.1998 - 19 U 204/97  

    Pflicht Gläubiger Bürge Bürgschaft

  • LG Frankfurt/Oder, 29.06.2007 - 19 T 69/07  

    Zwangsverwaltungsverfahren: Gläubigervorschuss für einen

  • OLG Köln, 24.04.1998 - 19 U 2/04  

    Keine Pflicht des Gläubigers den Bürgen vor dem Risiko der Bürgschaft zu warnen

Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht