Weitere Entscheidung unten: KG, 16.03.2009

Rechtsprechung
   OVG Nordrhein-Westfalen, 09.07.2009 - 18 E 373/09   

Volltextveröffentlichungen (4)

  • openjur.de

    Terminsgebühr Verbindung dieselbe Angelegenheit

  • NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)

    VV-RVG Vorbemerkung 3 Abs. 3; VV-RVG Nr. 3104 ; RVG § 15 Abs. 2 ; VwGO § 93
    Terminsgebühr Verbindung dieselbe Angelegenheit

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Höhe der einem beigeordneten Rechtsanwalt zustehenden (Prozesskostenhilfe-) Vergütung bei zeitgleicher Verhandlung mehrerer Verfahren

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)

Kurzfassungen/Presse

  • beck-blog (Kurzinformation)

    Mehrere Terminsgebühren parallel verdient!

Sonstiges

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Praxishinweis zum Beschluss des OVG NRW v. 9.7.2009, Az. 18 E 373/09 (Terminsgebühr bei gemeinsamer Verhandlung mehrerer Verwaltungsstreitsachen)" von Vors. RiLG Heinz Hansens, original erschienen in: RVGreport 2009, 345 - 346.

Verfahrensgang

  • VG Arnsberg - 8 K 3003/07
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 09.07.2009 - 18 E 373/09

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 2010, 955 (Ls.)
  • JurBüro 2009, 529



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (3)  

  • FG Düsseldorf, 11.05.2012 - 11 Ko 3244/11  

    Terminsgebühr bei gemeinschaftlich verhandelten, aber nicht verbunden Verfahren

    Der Erinnerungsführer beantragte - unter Berufung auf einen Beschluss des OVG Münster vom 09.07.2009 (Az. 18 E 373/09), auf ein Urteil des LSG Bayern vom 07.01.2011 (Az. L 15 B 939/08) und auf einen Beschluss des Niedersächsischen Finanzgerichts vom 20.05.2009 (Az. 6 Ko 3/09) - für jedes Verfahren eine gesonderte Terminsgebühr nach dem Einzelstreitwert festzusetzen.

    Ein Steuerberater, der in mehreren zeitgleich terminierten Sachen auftritt und vertretungsbereit anwesend ist, erhält demnach regelmäßig die Terminsgebühr für jedes einzelne terminierte und aufgerufene Verfahren und zwar nach dem jeweils maßgebenden Streitwert des einzelnen Verfahrens (vgl. BVerwG - Beschluss vom 11.02.2010 - 9 KSt 3/10, NJW 2010, S. 1391; OVG NRW - Beschluss vom 09.07.2009 18 E 373/09, NJW 2010, 955; Bayerisches LSG - Beschluss vom 07.01.2011 L 15 B 939/08 SF KO, RVGreport 2011, 223 und Juris; Niedersächsisches FG - Beschluss vom 20.05.2009 6 Ko 3/09, DStRE 2010, 711; FG Sachsen-Anhalt - Beschluss vom 26.07.2010 5 Ko 805/10, EFG 2011, 375; andere Ansicht: Niedersächsisches FG - Beschluss vom 29.10.2007 16 Ko 6/07, EFG 2008, 242; FG Köln - Beschluss vom 21.12.2005 10 Ko 4172/05, EFG 2006, 441).

    Im Allgemeinen ist die Angelegenheit bei der Tätigkeit in einem gerichtlichen Verfahren mit diesem Verfahren identisch, jedes gerichtliche Verfahren also (mindestens) eine gesonderte Angelegenheit (vgl. OVG NRW - Beschluss vom 09.07.2009 18 E 373/09, NJW 2010, 955 mit weiteren Nachweisen aus der Rechtsprechung).

    Eine Ausnahme von dem Grundsatz, dass jedes gerichtliche Verfahren eine Angelegenheit bildet, wird angenommen, wenn mehrere Verfahren miteinander verbunden werden (vgl. OVG NRW - Beschluss vom 09.07.2009 18 E 373/09, NJW 2010, 955).

    Dies entspricht dem Grundsatz der Rechtsklarheit (im Ergebnis ebenso OVG NRW - Beschluss vom 09.07.2009 18 E 373/09, NJW 2010, 955).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 15.08.2011 - 2 E 772/11  

    Bestimmung der Terminsgebühr für den Prozessbevollmächtigten bei zeitgleich

    vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 18. Februar 2010 - 9 KSt 1.10 und 9 KSt 2.10 - juris Rn. 8, und vom 11. Februar 2010 - 9 KSt 3.10 -, NJW 2010, 1391 = juris Rn. 3; OVG NRW, Beschluss vom 9. Juli 2009 - 18 E 373/09 -, JurBüro 2009, 529 = juris Rn. 8 ff.; Sächs. OVG, Beschluss vom 24. März 2011 - 5 E 113/10 -, juris Rn. 7; Hamb. OVG, Beschluss vom 19. Februar 2009 - 3 So 197/08 -, juris Rn. 20; Bay. VGH, Be-schluss vom 17. April 2007 - 4 C 07.659 -, NVwZ-RR 2008, 504 = juris Rn. 3 ff.

    vgl. zum Ganzen: BVerwG, Urteil vom 9. Mai 2000 - 11 C 1.99 -, NJW 2000, 2289 = juris Rn. 20 ff.; OVG NRW, Beschlüsse vom 16. Mai 2011 - 17 E 1418/10 -, juris Rn. 13 ff., vom 9. Juli 2009 - 18 E 373/09 -, JurBüro 2009, 529 = juris Rn. 14 ff., vom 29. Februar 2008 - 16 A 1158/05 -, juris Rn. 3 ff., vom 12. Juli 2005 - 15 E 424/05 -, NVwZ-RR 2006, 437 = juris Rn. 5 f., und vom 27. März 2001 - 10 E 84/01 -, BauR 2001, 1402 = juris Rn. 2 ff.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 09.09.2009 - 18 E 111/09  

    Vorliegen derselben Angelegenheit i.S.v. § 15 Abs. 2 S. 1

    vgl. OVG NRW, Beschlüsse vom 9. Juli 2009 - 18 E 373/09 und vom 6. April 1992 - 16 E 244/92.A -.

Rechtsprechung
   KG, 16.03.2009 - 1 Ws 11/09   

Volltextveröffentlichungen (7)

mehr

Besprechungen u.ä.

  • IWW (Entscheidungsbesprechung)

    Adhäsionsverfahren - Vertretung mehrerer Adhäsionskläger

Verfahrensgang

  • LG Berlin, 17.12.2008 - 81 Js 687/08
  • KG, 16.03.2009 - 1 Ws 11/09

Zeitschriftenfundstellen

  • AnwBl 2009, 727
  • JurBüro 2009, 529



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ...  

  • LG Berlin, 05.08.2009 - 82 T 453/09  

    Anrechnungsregelung; Neuregelung, Altfälle

    20 Dem gegenüber folgt die Kammer der - nicht näher begründeten Auffassung, es sei die Übergangsregelung des § 60 RVG anzuwenden, so Hess. LAG RVGreport 2009, 302; Volpert VRR 2009, 254, 257, nicht.
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht