Rechtsprechung
   LSG Berlin-Brandenburg, 28.07.2006 - L 14 B 350/06 AS ER, L 14 B 351/06 AS PKH   

Volltextveröffentlichungen (3)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • rentenberater.de (Leitsatz/Kurzinformation)

    Widerspruch und Anfechtungsklage gegen Rückforderungsbescheid der Agentur für Arbeit haben aufschiebende Wirkung

  • Jurion(Abodienst) (Verschiedene Textarten)

    Widerspruch und Anfechtungsklage gegen Rückforderungsbescheid der Agentur für Arbeit haben aufschiebende Wirkung

Verfahrensgang

  • SG Cottbus, 10.04.2006 - S 22 AS 289/06
  • LSG Berlin-Brandenburg, 28.07.2006 - L 14 B 350/06 AS ER, L 14 B 351/06 AS PKH



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Wird zitiert von ... (9)  

  • LSG Berlin-Brandenburg, 19.02.2007 - L 28 B 176/07  

    Rechtscharakter einer Steuerrückerstattung bei geltend gemachten Leistungen nach

    § 39 Nr. 1 SGB II, nach dem Widerspruch und Anfechtungsklage gegen einen Verwaltungsakt, der über Leistungen der Grundsicherung für Arbeitssuchende entscheidet, keine aufschiebende Wirkung haben, findet auf Erstattungsbescheide keine Anwendung (Beschlüsse des Landssozialgerichts Berlin-Brandenburg vom 30. Oktober 2006 - L 19 B 765/06 AS ER - und vom 28. Juli 2006 - L 14 B 350/06 AS ER -, jeweils m. w. Nachw.).

    (Beschluss des LSG Berlin-Brandenburg vom 28. Juli 2006, a. a. O.).

  • LSG Berlin-Brandenburg, 27.09.2006 - L 19 B 587/06  

    Widerspruch gegen Erstattungsbescheid hat aufschiebende Wirkung

    Die Regelung des § 39 Nr. 1 SGB II findet daher auf den Erstattungsanspruch keine Anwendung (LSG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 25. September 2006 - 18 B 667/06 AS ER - Beschluss vom 25. August 2006 - L 5 B 549/06 AS ER - Beschluss vom 28. Juli 2006 - L 14 B 350/06 AS ER -und Beschluss vom 13. März 2006 - 10 B 345/06 AS ER -).
  • LSG Berlin-Brandenburg, 05.09.2007 - L 32 B 1312/07  

    Unterkunftskosten; Angemessenheit; Berliner Mietspiegel 2007; Berechnung;

    Als Umkehr vorangegangener Bewilligungen handelt es sich auch bei der Rücknahme von Leistungsbewilligen für die Vergangenheit nach den §§ 45, 48 des Zehnten Buches des Sozialgesetzbuches (SGB X) um Verwaltungsakte, mit denen, wie bei der Bewilligung selbst, über Leistungen der Grundsicherung entschieden wird." (Im Gegensatz zum Erstattungsanspruch nach § 50 SGB X, vgl. LSG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 25. September 2006 - 18 B 667/06 AS ER - Beschluss vom 25. August 2006 - L 5 B 549/06 AS ER - Beschluss vom 28. Juli 2006 - L 14 B 350/06 AS ER -, Beschluss vom 13. März 2006 - 10 B 345/06 AS ER - und Beschluss vom 27. September 2006 - 19 B 587/06 AS ER -.) Dem schließt sich der hier beschließende 32. Senat an.
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  • LSG Berlin-Brandenburg, 16.11.2006 - L 14 B 848/06  

    Grundsicherung für Arbeitsuchende - Bedarfsgemeinschaft - keine Auflösung der

    Insoweit hat bereits der erhobene Widerspruch aufschiebende Wirkung, da § 39 SGB II die Rückforderung bereits erbrachter Leistungen nicht erfasst (vgl. im einzelnen Beschluss des erkennenden Senats vom 28. Juli 2006, L 14 B 350/06 AS ER).
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 18.12.2006 - L 20 B 270/06  

    Grundsicherung für Arbeitssuchende

    Der Senat hält an seiner Rechtsprechung fest, dass diese Regelung neben Aufhebungsbescheiden auch Erstattungsbescheide erfasst (ständige Rechtsprechung des Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen; vgl. zuletzt Beschluss des Senats vom 03.11.2006, L 20 B 264/06 AS ER; wie hier Landessozialgerichts Baden-Württemberg, Beschluss vom 20.03.2006 - L 8 AS 369/06 ER-B; Schleswig-Holsteinisches Landessozialgericht, Beschluss vom 05.07.2006, L 6 B 196/96 AS ER; a.A. etwa Landessozialgericht Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 26.04.2006, L 3 ER 47/06 AS; Landessozialgericht Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 28.07.2006, L 14 B 350/06 AS ER; Landessozialgericht Hamburg, Beschluss vom 29. Mai 2006, L 5 B 77/06 ER AS; Landessozialgericht Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 27.05.2006, L 2 B 62/05 AS ER).
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 13.09.2007 - L 20 B 103/07  

    Grundsicherung für Arbeitssuchende

    Der Senat hält - worauf es hier im Ergebnis nicht ankommt - an seiner Rechtsprechung fest, dass diese Regelung neben Aufhebungsbescheiden auch Erstattungsbescheide erfasst (ständige Rechtsprechung des Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen; vgl. etwa Beschluss des Senats vom 03.11.2006, L 20 B 264/06 AS ER; wie hier Landessozialgerichts Baden-Württemberg, Beschluss vom 20.03.2006 - L 8 AS 369/06 ER-B; Schleswig-Holsteinisches Landessozialgericht, Beschluss vom 05.07.2006, L 6 B 196/96 AS ER; a.A. etwa Landessozialgericht Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 26.04.2006, L 3 ER 47/06 AS; Landessozialgericht Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 28.07.2006, L 14 B 350/06 AS ER; Landessozialgericht Hamburg, Beschluss vom 29. Mai 2006, L 5 B 77/06 ER AS; Landessozialgericht Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 27.05.2006, L 2 B 62/05 AS ER).
  • SG Düsseldorf, 20.10.2006 - S 28 AS 235/06  

    Grundsicherung für Arbeitssuchende

    Hierbei wird teilweise mit Rücksicht auf die Zweistufigkeit der Rückabwicklung zu Unrecht erbrachter Leistungen (Rücknahme bzw. Aufhebung nach §§ 45, 48 SGB X und Rückforderung nach § 50 SGB X) zwischen der aufschiebenden Wirkung der Aufhebung von Bewilligungsbescheiden für die Vergangenheit einerseits und der Rückforderung geleisteter Zahlungen anderseits unterschieden und vertreten, der Ausschluss der aufschiebenden Wirkung nach § 39 Nr. 1 SGB II erfasse nicht die auf § 50 SGB X gestützte Erstattung zu Unrecht erbrachter Leistungen (LSG Niedersachsen-Bremen Beschlüsse vom 22.2.2006 - L 9 AS 127/06 ER - und vom 23.3.2006 - L 9 AS 127/06 ER - LSG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 26.4.2006 - L 3 ER 47/06 AS - LSG Berlin-Brandenburg, Beschlüsse vom 28.7.2006 - L 14 B 350/06 AS ER - und vom 25.8.2006 - L 5 B 549/06 AS ER - LSG Hamburg Beschlüsse vom 29.5.2006 - L 5 B 77/06 ER AS - und vom 6.6.2006 - L 5 B 401/05 ER AS - SG Münster Beschluss vom 12.9.2006 - S 5 AS 115/06 ER -).
  • SG Düsseldorf, 04.07.2007 - S 28 AS 88/07  

    Grundsicherung für Arbeitssuchende

    Hierbei wird teilweise mit Rücksicht auf die Zweistufigkeit der Rückabwicklung zu Unrecht erbrachter Leistungen (Rücknahme bzw. Aufhebung nach §§ 45, 48 SGB X und Rückforderung nach § 50 SGB X) zwischen der aufschiebenden Wirkung der Rücknahme/Aufhebung von Bewilligungsbescheiden für die Vergangenheit einerseits und der Rückforderung zu Unrecht erfolgter Zahlungen anderseits unterschieden und vertreten, der Ausschluss der aufschiebenden Wirkung nach § 39 Nr. 1 SGB II erfasse nicht die auf § 50 SGB X gestützte Erstattung zu Unrecht erbrachter Leistungen (LSG Niedersachsen-Bremen Beschlüsse vom 22.2.2006 - L 9 AS 127/06 ER - und vom 23.3.2006 - L 9 AS 127/06 ER - LSG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 26.4.2006 - L 3 ER 47/06 AS - LSG Berlin-Brandenburg, Beschlüsse vom 28.7.2006 - L 14 B 350/06 AS ER - und vom 25.8.2006 - L 5 B 549/06 AS ER - LSG Hamburg Beschlüsse vom 29.5.2006 - L 5 B 77/06 ER AS - und vom 6.6.2006 - L 5 B 401/05 ER AS - SG Münster Beschluss vom 12.9.2006 - S 5 AS 115/06 ER - im Ergebnis ebenso SG Dresden Beschluss vom 23.1.2006 - S 6 AS 1393/05 ER - LSG Sachsen-Anhalt Beschluss vom 27.4.2006 - L 2 B 62/06 AS ER -).
  • SG Berlin, 15.03.2010 - S 174 AS 7801/10  

    Arbeitslosengeld II - Zuschuss zur Anschaffung eines Kühlschranks - kein Fall der

    Danach wird zwar bei der Aufhebung der Leistungsbewilligung für die Vergangenheit nach den §§ 45, 48 Zehntes Buch Sozialgesetzbuch (SGB X) über Leistungen der Grundsicherung im Sinne des § 39 Nr. 1 SGB II entschieden, nicht aber bei der Rückforderung dieser Leistungen nach § 50 Abs. 1 SGB X (vgl. LSG Berlin-Brandenburg Beschluss v. 28.07.2006, L 14 B 350/06 AS ER sowie Beschluss v. 05.09.2007, L 32 B 1312/07 AS ER).
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