Rechtsprechung
   LSG Bayern, 07.01.2011 - L 15 B 939/08 SF KO   

Volltextveröffentlichungen (4)

  • Sozialgerichtsbarkeit.de
  • openjur.de

    (Sozialgerichtliches Verfahren - Rechtsanwaltsvergütung - Terminsgebühr - Erledigung des einstweiligen Rechtsschutzverfahrens und des Hauptsacheverfahrens im selben Termin - verschiedene Angelegenheiten iSd § 17 Nr 4 RVG - Terminsladung - eigener Termin - Einigungsgebühr)

  • BAYERN | RECHT

    § 2 Abs 2 S 1 RVG, § 17 Nr 4 RVG, Teil 3 Vorbem 3 Abs 3 RVG-VV, Nr 1000 RVG-VV, Nr 1005 RVG-VV, Nr 3104 Abs 2 RVG-VV, Nr 3106 RVG-VV
    Sozialgerichtliches Verfahren - Rechtsanwaltsvergütung - Terminsgebühr - Erledigung des einstweiligen Rechtsschutzverfahrens und des Hauptsacheverfahrens im selben Termin - verschiedene Angelegenheiten iSd § 17 Nr 4 RVG - Terminsladung - eigener Termin - Einigungsgebühr | I. Verfahren des einstweiligen Rechtsschutzes und die korrespondierenden Hauptsacheverfahren sind verschiedene Angelegenheiten im Sinn des Rechtsanwaltsvergütungsrechts (§ 17 Nr. 4 RVG).

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • beck-blog (Kurzinformation)

    Gibt es in einem Termin mehrere Terminsgebühren?

  • blogspot.com (Kurzinformation)

    Ein Termin - Mehrere Terminsgebühren?

Verfahrensgang

  • SG Bayreuth, 06.10.2008 - S 10 SF 113/08
  • LSG Bayern, 07.01.2011 - L 15 B 939/08 SF KO



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Wird zitiert von ... (4)  

  • FG Düsseldorf, 11.05.2012 - 11 Ko 3244/11  

    Terminsgebühr bei gemeinschaftlich verhandelten, aber nicht verbunden Verfahren

    Der Erinnerungsführer beantragte - unter Berufung auf einen Beschluss des OVG Münster vom 09.07.2009 (Az. 18 E 373/09), auf ein Urteil des LSG Bayern vom 07.01.2011 (Az. L 15 B 939/08) und auf einen Beschluss des Niedersächsischen Finanzgerichts vom 20.05.2009 (Az. 6 Ko 3/09) - für jedes Verfahren eine gesonderte Terminsgebühr nach dem Einzelstreitwert festzusetzen.

    Ein Steuerberater, der in mehreren zeitgleich terminierten Sachen auftritt und vertretungsbereit anwesend ist, erhält demnach regelmäßig die Terminsgebühr für jedes einzelne terminierte und aufgerufene Verfahren und zwar nach dem jeweils maßgebenden Streitwert des einzelnen Verfahrens (vgl. BVerwG - Beschluss vom 11.02.2010 - 9 KSt 3/10, NJW 2010, S. 1391; OVG NRW - Beschluss vom 09.07.2009 18 E 373/09, NJW 2010, 955; Bayerisches LSG - Beschluss vom 07.01.2011 L 15 B 939/08 SF KO, RVGreport 2011, 223 und Juris; Niedersächsisches FG - Beschluss vom 20.05.2009 6 Ko 3/09, DStRE 2010, 711; FG Sachsen-Anhalt - Beschluss vom 26.07.2010 5 Ko 805/10, EFG 2011, 375; andere Ansicht: Niedersächsisches FG - Beschluss vom 29.10.2007 16 Ko 6/07, EFG 2008, 242; FG Köln - Beschluss vom 21.12.2005 10 Ko 4172/05, EFG 2006, 441).

    Eine Kürzung der Gebühr - wie in dem angefochtenen Kostenfestsetzungsbeschluss geschehen - auf einen Betrag unterhalb der dem Gegenstand entsprechenden einmaligen Terminsgebühr lässt sich damit nicht rechtfertigen (vgl. Niedersächsiches FG - Beschluss vom 20.05.2009 6 Ko 3/09, EFG 2010, 442; FG Sachsen-Anhalt - Beschluss vom 26.07.2010 5 Ko 805/10, EFG 2011, 375; Bayerisches LSG - Beschluss vom 07.01.2011 L 15 B 939/08 SF KO, RVGreport 2011, 223 und Juris).

  • LSG Bayern, 02.02.2011 - L 15 SF 22/09  

    Sozialgerichtliches Verfahren - Rechtsanwaltsvergütung - Erledigung mehrerer

    Dass für den Rechtsstreit S 15 AS 658/08 keine Ladung verschickt worden ist und im Kopf der Sitzungsniederschrift nur das Aktenzeichen S 15 AS 1150/07, nicht aber auch das Aktenzeichen S 15 AS 658/07 aufgeführt ist, steht der Entstehung der Terminsgebühr nicht entgegen (vgl. Bayer. Landessozialgericht, Senatsbeschluss vom 07.01.2011, L 15 B 939/08 SF KO).

    Aus dieser Vorschrift lässt sich nicht der Rechtssatz ableiten, dass nicht mehrere Terminsgebühren entstehen können, wenn nur ein Gerichtstermin stattgefunden hat (dazu ausführlich Bayer. LSG, Senatsbeschluss vom 07.01.2011, L 15 B 939/08 SF KO).

  • LSG Bayern, 02.12.2011 - L 15 SF 28/11  

    Wegen Rechtsanwaltsvergütung gem. § 45 ff. RVG

    Der Beschwerdegegner hat beantragt, die Beschwerde zurückzuweisen, und mit Bezugnahme auf den Beschluss des Bayer. Landessozialgerichts (Bayer. LSG) vom 07.01.2011 (L 15 B 939/08 SF KO) darauf hingewiesen, dass Synergieeffekte im Hinblick auf den Umfang und die Schwierigkeit der anwaltlichen Tätigkeit unverkennbar seien.

    Diese Selbstverständlichkeit wird in der Rechtsprechung nicht in Frage gestellt (vgl. etwa Senatsbeschlüsse vom 07.01.2011, L 15 B 939/08 SF KO, Juris Rn. 28, und vom 01.10.2010, L 15 B 389/08 AL KO, Juris Rn. 17; LSG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 28.12.2010, L 19 AS 1954/10 B, Beschluss vom 16.12.2009, L 19 B 180/09 AS, Juris Rn. 56; VG Bremen, Beschlüsse vom 22.10.2010, S 4 E 280/10 und S 4 E 843/10; vgl. auch BSG noch zur Bundesrechtsanwaltsgebührenordnung, Beschluss vom 22.02.1993, 14b/4 Reg 12/91: "Rationalisierungseffekt").

  • LSG Bayern, 01.07.2011 - L 15 SF 82/10  

    Sozialgerichtliches Verfahren - Rechtsanwaltsvergütung - Einigungsgebühr -

    Als Beispiel kann die Entscheidung des Senats vom 07.01.2011 (L 15 B 939/08 SF) dienen.
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