Rechtsprechung
   LSG Nordrhein-Westfalen, 28.05.2002 - L 5 B 29/02 KR ER   

Volltextveröffentlichungen (3)

Verfahrensgang

  • SG Düsseldorf, 26.03.2002 - S 8 KR 49/02
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 28.05.2002 - L 5 B 29/02 KR ER

Zeitschriftenfundstellen

  • NZS 2002, 502



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Wird zitiert von ... (5)  

  • LSG Schleswig-Holstein, 26.09.2007 - L 5 B 522/07  

    Nichtanwendung des UWG bei Wettbewerbsstreitigkeiten zwischen gesetzlichen

    Der Senat hält, anders als offenbar das LSG Nordrhein-Westfalen (Beschluss vom 28.5.2002 - L 5 B 29/02 KR ER) und anders als das LSG Rheinland-Pfalz (Beschlüsse vom 3.5.2005 - L 1 ER 11/05 KR - und vom 25.11.2005 - L 5 ER 99/05 KR) das UWG in Wettbewerbsstreitigkeiten zwischen gesetzlichen Krankenkassen nicht für anwendbar (ebenso LSG Saarland im Beschl. v. 21.6.2006 - L 2 B 5/06 KR; offenbar auch Hessisches LSG im Beschl. v. 8.9.1999 - L 1 KR 981/99 ER).

    Mit dem Sozialgericht und dem LSG für das Saarland (a. a. O.) hält der Senat zudem grundsätzlich die Einschaltung der Aufsichtsbehörde für vorrangig gegenüber dem Antrag auf Eilrechtsschutz (anders: LSG Nordrhein-Westfalen im Beschluss vom 28.5.2002 - L 5 B 29/02 KR ER; LSG Rheinland-Pfalz im Beschluss vom 21.6.2007 - L 5 ER 158/07 KR, jeweils ohne nähere Begründungen).

  • LSG Rheinland-Pfalz, 13.12.2007 - L 5 ER 289/07  

    Zulässigkeit der Mitgliederwerbung durch Krankenkasse hinsichtlich nicht mehr

    Es fehlt nicht deshalb an dem erforderlichen Rechtsschutzinteresse, weil die Antragstellerin gehalten gewesen wäre, vor einem gerichtlichen Antrag auf vorläufigen Rechtsschutz die Aufsichtsbehörde anzurufen (so bereits Beschluss des Senats vom 21.6.07 - L 5 ER 158/07 KR; ebenso LSG Nordrhein-Westfalen 28.5.2002 - L 5 B 29/02 KR ER; vgl auch BSG 20.4.1988 - 3/8 RK 4/87, BSGE 63, 144, wo ohne nähere Problematisierung vom Rechtsschutzinteresse ausgegangen wurde).
  • LSG Hamburg, 18.09.2008 - L 1 B 149/08  

    Sozialgerichtliches Verfahren - einstweiliger Rechtsschutz - Glaubhaftung des

    Der ohne nähere Begründung eine ergänzende Anwendung des § 12 Abs. 2 UWG gleichwohl bejahenden Rechtsprechung des Landessozialgerichts für das Saarland (vgl. Beschluss vom 21. Juni 2006 - L 2 B 5/06 KR - juris) und des 5. Senats des Landessozialgerichts Nordrhein-Westfalen (vgl. Beschluss vom 28. Mai 2002 - L 5 B 29/02 KR ER - NZS 2002, 502) vermag sich das beschließende Gericht daher nicht anzuschließen.
mehr
  • LSG Saarland, 21.06.2006 - L 2 B 5/06  

    Krankenversicherung - Werbemaßnahme - werbender Charakter - Beachtung der

    Zudem folgt aus der gesetzlichen Wertung des § 12 Abs. 2 UWG, dass auch bei Wettbewerbsverstößen im öffentlich-rechtlich geprägten Wettbewerb zwischen Krankenversicherungsträgern im Regelfall ein Anordnungsgrund vorliegt (vgl. LSG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 28.05.2002 - L 5 B 29/02 KR ER).
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 01.07.2010 - L 5 KR 253/10  

    Krankenversicherung

    Denn § 69 SGB V trifft eine Wertentscheidung, die grundsätzlich die Anwendung der Vorschriften des UWG ausschließt (Senat, Beschluss v. 07.05.2008 - L 5 B 8/08 KR ER, juris Rdn. 27 f.; LSG NRW, Beschluss v. 27.05.2008 - L 11 B 6/08 KR ER, juris Rdn. 30; LSG Baden-Württemberg, Beschluss v. 02.11.2009 - L 11 KR 3727/09 ER-B, LS 1), wenngleich in Wettbewerbsstreitigkeiten die Annahme eines Anordnungsgrundes grundsätzlich unter erleichterten Voraussetzungen möglich ist, weil nicht hinzunehmen ist, dass sich wettbewerbswidrig handelnde Kassen oder Leistungserbringer Wettbewerbsvorteile verschaffen (Senat, Beschluss v. 28.05.2002 - L 5 B 29/02 KR ER, NZS 2002, 502, juris Rdn. 11).
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