Weitere Entscheidung unten: LVerfG Sachsen-Anhalt, 12.11.2001

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   LVerfG Sachsen-Anhalt, 15.01.2002 - LVG 3/01   

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  • Jurion(Abodienst) (Verschiedene Textarten)

    Echte Rückwirkung und kommunale Selbstverwaltung

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • NVwZ 2003, 202 (Ls.)



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Wird zitiert von ... (11)  

  • BVerfG, 21.07.2010 - 1 BvR 2530/05  

    Kürzung der Rentenansprüche der Vertriebenen und Flüchtlinge nach dem

    Eine durch einen Interpretationskonflikt zwischen Gesetzgeber und Rechtsprechung ausgelöste Normsetzung ist nicht anders zu beurteilen als eine durch sonstige Gründe veranlasste rückwirkende Gesetzesänderung (vgl. LVerfG des Landes Sachsen-Anhalt, Urteil vom 15. Januar 2002 - LVG 3/01, LVG 5/01 -, juris, Rn. 60).
  • BSG, 29.08.2006 - B 13 RJ 47/04 R  

    Vorlagebeschluss an des BVerfG - Fremdrentenrecht - Spätaussiedler -

    Die Behauptung, nichts Neues regeln, sondern durch eine Änderung des Wortlauts (lediglich) "klarstellen" zu wollen, wie die frühere Gesetzesfassung von Anfang an zu verstehen gewesen sei, entbindet den Gesetzgeber nicht von der Beachtung des Verbots der echten Rückwirkung (BVerfG vom 31. März 1965, BVerfGE 18, 429, 439 = SozR Nr. 5 zu Art. 28 GG; zu § 22b FRG vgl bereits Senatsurteil vom 11. März 2004, BSGE 92, 248 = SozR 4-5050 § 22b Nr. 1 RdNr 24 ff; ausführlich zur "authentischen Interpretation" zB BSG vom 27. September 1989, SozR 4100 § 168 Nr. 22 S 55 f mwN; ferner LVerfG Sachsen-Anhalt vom 15. Januar 2002 - LVG 3/01, RdNr 45 ff).
  • BSG, 29.08.2006 - B 13 RJ 8/05 R  

    Vorlagebeschluss an des BVerfG - Fremdrentenrecht - Spätaussiedler -

    Die Behauptung, nichts Neues regeln, sondern durch eine Änderung des Wortlauts (lediglich) "klarstellen" zu wollen, wie die frühere Gesetzesfassung von Anfang an zu verstehen gewesen sei, entbindet den Gesetzgeber nicht von der Beachtung des Verbots der echten Rückwirkung (BVerfG vom 31. März 1965, BVerfGE 18, 429, 439 = SozR Nr. 5 zu Art. 28 GG; zu § 22b FRG vgl bereits Senatsurteil vom 11. März 2004, BSGE 92, 248 = SozR 4-5050 § 22b Nr. 1 RdNr 24 ff; ausführlich zur "authentischen Interpretation" zB BSG vom 27. September 1989, SozR 4100 § 168 Nr. 22 S 55 f mwN; ferner LVerfG Sachsen-Anhalt vom 15. Januar 2002 - LVG 3/01, RdNr 45 ff).
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  • BSG, 29.08.2006 - B 13 R 7/06 R  

    Vorlagebeschluss an des BVerfG - Fremdrentenrecht - Spätaussiedler -

    Die Behauptung, nichts Neues regeln, sondern durch eine Änderung des Wortlauts (lediglich) "klarstellen" zu wollen, wie die frühere Gesetzesfassung von Anfang an zu verstehen gewesen sei, entbindet den Gesetzgeber nicht von der Beachtung des Verbots der echten Rückwirkung (BVerfG vom 31. März 1965, BVerfGE 18, 429, 439 = SozR Nr. 5 zu Art. 28 GG; zu § 22b FRG vgl bereits Senatsurteil vom 11. März 2004, BSGE 92, 248 = SozR 4-5050 § 22b Nr. 1 RdNr 24 ff; ausführlich zur "authentischen Interpretation" zB BSG vom 27. September 1989, SozR 4100 § 168 Nr. 22 S 55 f mwN; ferner LVerfG Sachsen-Anhalt vom 15. Januar 2002 - LVG 3/01, RdNr 45 ff).
  • BVerwG, 19.08.2010 - 2 C 34.09  

    Vorübergehende Erhöhung des Ruhegehaltssatzes; amtsbezogener

    Ohne weiteres möglich ist eine solche Änderung mit Wirkung für die Zukunft, soweit kein verfassungsrechtlich verankerter Vertrauensschutz entgegensteht; strengeren Anforderungen unterliegt demgegenüber eine auch in die Vergangenheit zurückwirkende Regelung (vgl. hierzu: Landesverfassungsgericht des Landes Sachsen-Anhalt, Urteil vom 15. Januar 2002 - LVG 3/01 u.a. - [...] Rn. 60).
  • OVG Sachsen-Anhalt, 25.01.2012 - 4 L 240/10  

    Festlegung eines Anliegeranteils von nur 50% in einer

    Die Rückwirkungsanordnungen in § 16 StrAB 2004 zum 17. März 1997 bzw. in § 17 der StrAB 2004 i.d.F. der Änderungssatzung vom 21. Februar 2005 zum 16. April 1997 sind wegen Verstoßes gegen die Beitragserhebungspflicht des § 6 Abs. 1 Satz 1 KAG LSA i.V.m. § 91 Abs. 1 und GO LSA (vgl. dazu LVerfG LSA, Urt. v. 15. Januar 2002 - LVG 3/01 - OVG Sachsen-Anhalt, Beschl. v. 8. Dezember 2009, a.a.O.; Urt. v. 17. Oktober 2002 - 2 L 119/01 - Beschl. v. 3. September 1998 - B 2 S 337/98 - jeweils zit. nach [...]) nichtig.

    Insoweit wird auf die genannten Entscheidungen Bezug genommen (vgl. auch LVerfG LSA, Urt. v. 15. Januar 2002 - LVG 3/01 -, zit. nach [...]; Driehaus, a.a.O., § 37 Rdnr. 10, 19, § 30 Rdnr. 5 ff. ).

  • FG Münster, 20.12.2011 - 5 K 3975/09  

    Die Kosten des Erststudiums

    Eine durch einen Interpretationskonflikt zwischen Gesetzgeber und Rechtsprechung ausgelöste Normsetzung ist nicht anders zu beurteilen als eine durch sonstige Gründe veranlasste rückwirkende Gesetzesänderung (BVerfG, Beschluss vom 21.07.2010, 1 BvL 11/06, 1 BvL 12/06, 1 BvL 13/06, 1 BvR 2530/05, BVerfGE 126, 369; LVerfG des Landes Sachsen-Anhalt, Urteil vom 15.01.2002 LVG 3/01, LVG 5/01, juris, Rn. 60).
  • OLG Naumburg, 17.04.2002 - 1 U (Baul) 2/01  

    Voraussetzungen für eine Enteignung

    Der (verwaltungsgerichtlichen) Rechtsprechung stehen deshalb gewisse Spielräume auch bei der Gewichtung der einzelnen Auslegungskriterien zu"(Urteil des LVerf LSA v.15.01.2002 - LVG 3/01 u. 5/01).
  • OVG Sachsen-Anhalt, 14.05.2003 - 2 L 317/01  

    Frühere Verweis auf Gründe einer früheren Entscheidung zulässig, kein Rückgriff

    Dies hat das Landesverfassungsgericht mit Urteil vom 15.01.2002 (- LVG 3/01 und 5/01 -) festgestellt.
  • OVG Sachsen-Anhalt, 03.07.2006 - 4 M 246/06  

    Zur Auslegung des § 6 Abs. 6 Satz 1 KAG LSA für (Straßenausbau)Maßnahmen, die

    Soweit das Verwaltungsgericht die Ansicht vertritt, es sei Zweck der geänderten Fassung des § 6 Abs. 6 Satz 1 KAG LSA, die potentiellen Beitragspflichtigen in die Lage zu versetzen, sich über die zukünftige Höhe der Kostenlasten zu informieren (vgl. auch OVG LSA, Urt. v. 17. Oktober 2002 - 2 L 121/01 - S. 12; LVerfG LSA, Urt. v. 15. Januar 2002 - LVG 3/01 -, Rdnr. 73 sowie Rdnr. 75 zu § 6 Abs. 6a Satz 2 KAG LSA), so dass die Beitragssatzung deshalb vor der Entscheidung über die Maßnahme wirksam, zumindest aber ordnungsgemäß bekannt gemacht sein musste, teilt der Senat diese Ansicht nicht.
  • OVG Sachsen-Anhalt, 11.08.2004 - 2 M 154/03  

    kein Verzicht der Gemeinde auf die Beitragserhebung, wenn über längere Zeit keine

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