Weitere Entscheidungen unten: OLG Köln, 28.10.1992 | OLG Köln, 08.10.1992

Rechtsprechung
   BGH, 18.03.1993 - IX ZR 198/92   

Volltextveröffentlichungen (4)

  • DER BETRIEB(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Grundstücksversteigerung: Voraussichtlicher Erlös

  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Unzulässige Ermittlung des voraussichtlichen Versteigerungserlöses eines Grundstücks durch Zeugenbeweises

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Gerichtliche Erlösprognose für Zwangsversteigerung nur aufgrund Sachverständigengutachtens

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 1993, 1796
  • ZIP 1993, 868
  • MDR 1993, 579
  • WM 1993, 1603
  • DB 1993, 2075



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Wird zitiert von ... (17)  

  • BGH, 02.10.2003 - I ZR 150/01  

    Wettbewerbsrecht - Zur Frage der Irreführung einer Werbung

    Die Feststellung der Verkehrsauffassung stützt sich jedoch auf Erfahrungswissen, das nicht durch Zeugenbeweis, sondern gegebenenfalls mit Hilfe eines Sachverständigen zu ermitteln ist (vgl. BGH, Urt. v. 18.3.1993 - IX ZR 198/92, NJW 1993, 1796, 1797), wobei sich der Sachverständige das erforderliche Fachwissen durch eine Meinungsumfrage verschafft (vgl. Zöller/Greger aaO § 286 Rdn. 11).
  • BGH, 20.10.2005 - IX ZR 276/02  

    Immobilien - Gläubigernachteil: Belastetes Grundstück in der Zwangsversteigerung

    Welchen Erlös ein Grundstück bei einer Zwangsversteigerung voraussichtlich erbringen wird oder erbracht hätte, kann in der Regel nur aufgrund besonderer Sachkunde beurteilt werden (BGH, Urt. v. 18. März 1993 - IX ZR 198/92, ZIP 1993, 868).
  • BGH, 12.02.2008 - X ZR 153/05  

    Mehrgangnabe

    Die primäre Aufgabe des Sachverständigen ist - im Patentverletzungsverfahren nicht anders als sonst im Zivilprozess - die Vermittlung von Fachwissen zur richterlichen Beurteilung von Tatsachen (BGHZ 37, 389, 393 f.; 159, 254, 262; BGH, Urt. v. 18.3.1993 - IX ZR 198/92, NJW 1993, 1796, 1797); darüber hinaus kann dem Sachverständigen die Ermittlung von Anknüpfungstatsachen überlassen werden, wenn schon dafür eine dem Richter fehlende besondere Sachkunde erforderlich ist (§ 404a Abs. 5 ZPO).
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  • BGH, 11.07.1996 - IX ZR 226/94  

    Anfechtung einer Auflassungsvormerkung

    Grundsätzlich kommt eine Anfechtung mangels Gläubigerbenachteiligung nicht in Betracht, wenn Grundstücke wertausschöpfend belastet sind und eine Zwangsversteigerung nicht zu einer - auch nur teilweisen - Befriedigung des Gläubigers führen wurde (vgl. BGHZ 104, 355, 357; BGH, Urt. v. 18. März 1993 - IX ZR 198/92, WM 1993, 1603, 1604 unter III 1).
  • BGH, 11.06.2002 - X ZB 27/01  

    Verfahrensrecht - Zuziehung eines Sachverständigen verweigert: Rechtsfolgen?

    Danach bedarf es der Hinzuziehung eines Sachverständigen nicht, wenn das Gericht gegebenenfalls aufgrund der Vorbereitung des Prozeßstoffs durch die Parteien und seiner eigenen langjährigen Erfahrung mit entsprechenden Verfahren selbst über die erforderliche Sachkunde verfügt (Sen.Urt. v. 28.01.1988 - X ZR 6/87, GRUR 1988, 444, 446 - Betonstahlmattenwender; v. 12.07.1990 - X ZR 121/88, GRUR 1991, 436, 440 - Befestigungsvorrichtung II; s.a. BGH, Urt. v. 18.03.1993 - IX ZR 198/92, MDR 1993, 579 = NJW 1993, 1796; BVerfGE 54, 86, 93); ihre Ablehnung bedeutet in diesem Rahmen daher regelmäßig keine Verletzung des Grundrechts auf rechtliches Gehör.
  • BAG, 27.09.2001 - 6 AZR 577/00  

    Schlagzeuger - Pflicht zur Bedienung eines Regenmachers

    Ein Sachverständiger vermittelt dem Gericht ausschließlich Fachwissen zur Beurteilung von Tatsachen (BGH 18. März 1993 - IX ZR 198/92 - NJW 1993, 1796).
  • BGH, 08.12.2011 - IX ZR 33/11  

    Grundbuchrecht - Anfechtung der Übereignung eines Grundstücks

    Nach der Regelung des § 287 Abs. 2 in Verbindung mit Abs. 1 Satz 2 ZPO kann damit das ansonsten bestehende Erfordernis entfallen, ein Sachverständigengutachten einzuholen, um den voraussichtlichen Vollstreckungserlös aus der Verwertung eines Grundstücks (vgl. BGH, Urteil vom 18. März 1993 - IX ZR 198/92, WM 1993, 1603 f; vom 20. Oktober 2005 - IX ZR 276/02, WM 2006, 490, 492) oder den Wert eines Unternehmens (vgl. BGH, Beschluss vom 21. Mai 2007 - II ZR 266/04, WM 2007, 1569 Rn. 9) festzustellen.
  • BFH, 18.02.2008 - V B 35/06  

    Umsatzsteuerpflicht von Schönheitsoperationen - Änderungsbescheid im

    Im Übrigen hat sich der Kläger weder mit den --im Wesentlichen geklärten-- Voraussetzungen, unter denen Beweis durch Sachverständige zu erheben ist (hierzu z.B. Urteile des Bundesgerichtshofs vom 18. Oktober 1977 VI ZR 171/76, NJW 1978, 751; vom 18. März 1993 IX ZR 198/92, NJW 1993, 1796; Zimmermann in MünchKommZPO, 3. Aufl., § 402 Rz 7, Leipold in Stein/Jonas, ZPO, 22. Aufl., vor § 402 Rz 8, jeweils m.w.N.), noch mit der Entscheidung des BFH vom 2. April 1998 V R 66/97 (BFHE 185, 543, BStBl II 1998, 632) auseinandergesetzt, wonach derjenige, der die Umsatzsteuerfreiheit begehrt, die Feststellungslast für die hierfür entscheidungserheblichen Tatsachen trägt und --wenn die für die Umsatzsteuerbefreiung erforderlichen Feststellungen nicht möglich sein sollten (z.B. wegen Berufung auf die ärztliche Schweigepflicht des Unternehmers)-- dies zu seinen Lasten geht (zum Verhältnis von Schweigepflicht und Steuergeheimnis vgl. auch BFH-Urteil vom 26. Februar 2004 IV R 50/01, BFHE 205, 234, BStBl II 2004, 502).
  • OLG Saarbrücken, 14.12.2004 - 4 U 639/03  

    Zwangsvollstreckung - Objektive Gläubigerbenachteiligung

    Sofern die Beurteilung der voraussichtlichen Fruchtlosigkeit eines Vollstreckungsversuchs davon abhängt, welchen Erlös ein Grundstück bei der Zwangsversteigerung voraussichtlich erbringen würde, so muss mangels eigener Sachkunde des Gerichts grundsätzlich ein Sachverständigengutachten eingeholt werden (vgl. BGH, NJW 1993, 1796; Huber, aaO., § 2 AnfG, Rdnr. 30).
  • BGH, 28.06.2007 - IX ZR 43/06  

    Umfang des rechtlichen Gehörs im Zivilverfahren

    Der Verkehrswert eines Grundstücks lässt sich in aller Regel nur durch Einholung eines Gutachtens feststellen (vgl. BGH, Urt. v. 18. März 1993 - IX ZR 198/92, NJW 1993, 1796, 1797; v. 20. Oktober 2005 - IX ZR 276/02, ZIP 2006, 387, 388).
  • BGH, 01.02.2000 - X ZR 213/98  

    Anzuwendendes Recht beim Werkvertrag; Auslegung eines Schriftwechsels zwischen

  • VerfGH Berlin, 01.06.2010 - VerfGH 13/10  

    Verletzung des rechtlichen Gehörs durch Nichtberücksichtigung erheblichen

  • OLG München, 26.02.2010 - 10 U 5168/09  

    Schadensersatzanspruch aus Verkehrsunfall: Umfang der Darlegungslast des

  • OLG Saarbrücken, 09.03.2004 - 7 U 616/03  

    Absichtsanfechtung bei inkongruentem Deckungsgeschäft

  • OLG Koblenz, 13.10.2003 - 12 U 1629/02  

    Unterscheidung zwischen sachverständigem Zeugen und Sachverständigen - Beweis des

  • KG, 07.06.2005 - 7 U 3/05  

    Verfahrensrecht - Einstweilige Verfügung zur Anspruchssicherung aus dem AnfG

  • FG Hessen, 09.11.2011 - 3 K 1122/07  

    Anfechtung einer Grundstücksübertragung durch Duldungsbescheid: Keine

Rechtsprechung
   OLG Köln, 28.10.1992 - 19 W 39/92   

Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse

Verfahrensgang

  • LG Köln, 16.07.1992 - 17 O 207/88
  • OLG Köln, 28.10.1992 - 19 W 39/92

Zeitschriftenfundstellen

  • MDR 1993, 579



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Wird zitiert von ... (8)  

  • BGH, 05.11.2004 - IXa ZB 32/04  

    Zwangsvollstreckung - Einwendungen des Schuldners

    1983, 79; KG InVo 2003, 249; NJW-RR 1987, 840, 841; OLG Düsseldorf InVo 2002, 32; MDR 1996, 309, 310; OLG Hamm BauR 1996, 900, 902; OLG Köln InVo 2002, 379, 380; OLG-Report 1993, 30; NJW-RR 1988, 1212; OLG München InVo 2002, 381, 382; NJW-RR 1988, 22 f; OLG Naumburg InVo 2003, 204, 205; OLG Rostock InVo 2004, 122, 123; OLG Schleswig SchlHA 1996, 277; Musielak/Lackmann, ZPO 3. Aufl. § 887 Rn. 19; Wieczorek/Schütze/Storz, ZPO 3. Aufl. § 887 Rn. 46, 70; Schuschke/Walker, Vollstreckung und Vorläufiger Rechtsschutz 3. Aufl. § 887 ZPO Rn. 15; Gottwald, Zwangsvollstreckungsrecht 4. Aufl. § 887 ZPO Rn. 13; Büttner, FamRZ 1992, 629, 632; Guntau, JuS 1983, 687, 689).
  • OLG Rostock, 21.03.2003 - 4 W 7/03  

    Einwand der Erfüllung im Vollstreckungsverfahren

    a) In Rechtsprechung und Literatur herrscht Einigkeit, dass der Einwand der Erfüllung im Vollstreckungsverfahren berücksichtigt werden muss, wenn er unstreitig bzw. "liquide beweisbar" ist (OLG Karlsruhe, NJW-RR 2002, 220; OLG Köln, MDR 1993, 579; OLG Düsseldorf, MDR 1996, 309; OLG Bamberg, Rechtspfleger 1983, 79; OLG Frankfurt, MDR 1973, 323; Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann, ZPO, 61. Aufl., § 887 Rdn. 5 m. w. N.; wohl auch: OLG München, MDR 1978, 1029 und OLG Schleswig, SchlHA 1968, 73).

    Anderenfalls nähme man dem Gläubiger den Vorteil des vollstreckbaren Titels und würde ihn statt den Schuldner zunächst wieder in das Erkenntnisverfahren zwingen (OLG München (7. Zivilsenat), MDR 2002, 909; im Ergebnis auch: OLG Düsseldorf, MDR 1996, 309; OLG Hamm, OLGZ 1984, 254; OLG Koblenz, MDR 1991, 547; OLG Köln (2. Zivilsenat), MDR 1988, 505; OLG Köln (19. Zivilsenat), MDR 1993, 579; OLG München (28. Zivilsenat), MDR 1987, 945; Putzo in: Thomas/Putzo, ZPO, 24. Aufl., § 887 Rdn. 4; Walker in: Schuschke/Walker, Kommentar zum 8. Buch der ZPO, 3. Aufl., § 887 Rdn. 15).

    Dies widerspräche dem schützenswerten Interesse des Gläubigers auf Durchsetzung seines titulierten Anspruches in der Zwangsvollstreckung (OLG Köln, OLGR 1993, 30).

  • OLG Hamm, 29.03.1996 - 12 W 15/95  

    Erfüllungseinwand des Schuldners im Vollstreckungsverfahren

    Den Gläubigern ist zuzugeben, daß über diese Streitfrage das Landgericht keinen Beweis hätte erheben müssen, weil nach der vom Senat vertretenen Auffassung der Erfüllungseinwand des Schuldners nicht im Vollstreckungsverfahren zu prüfen, sondern mit der Vollstreckungsgegenklage nach § 767 ZPO geltend zu machen ist (vgl. Senatsbeschluß in BauR 1994, 799, 800 und OLG Hamm (14. ZS), MDR 1977, 411 sowie 1983, 850; OLG Düsseldorf, OLGR Düsseldorf 1995, 36, 37 und NJW-RR 1988, 63, 64; OLG Köln, MDR 1993, 579 , NJW-RR 1988, 1212 und Rpfleger 1986, 309 ; OLG München, NJW-RR 1988, 22; OLG Bamberg, Rpfleger 1983, 79; Werner/Pastor, Bauprozeß, 8. Aufl. 1996, Rdn. 2778; Thomas/Putzo, ZPO , 19. Aufl., § 887 Rdn. 4, 17; a.A. Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann, ZPO , 54. Aufl. 1996, § 887 Rdn. 5; Zöller/Stöber, ZPO , 19. Aufl., § 887 Rdn. 7; Stein/Jonas-Münzberg, ZPO , 20. Aufl., § 887 Rdn. 25; MünchKomm/Schilken, ZPO , § 887 Rdn. 8; Wieczorek/Schütze, ZPO , Bd. IV 1981, § 887 D I d), jeweils m.w.N.).

    Demgegenüber hat der Gläubiger ein vorrangiges und schutzwürdiges Interesse daran, sein tituliertes Recht durch Zwangsvollstreckung im Anschluß an das Erkenntnisverfahren zügig durchsetzen zu können, ohne daß der Schuldner es in der Hand hätte, mit materiell-rechtlichen Einwendungen, nämlich durch die wiederholte Behauptung der Erfüllung und entsprechende Verpflichtung des Gerichts zur Überprüfung die Vollstreckung beliebig häufig hinauszuzögern (vgl. OLG Köln, MDR 1993, 579 ).

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  • OLG München, 26.03.2002 - 7 W 691/02  

    Erfüllungseinwand im Vollstreckungsverfahren; Anforderungen an einen Buchauszug

    Während die eine Ansicht vertritt, der Einwand der Erfüllung verzögere die gebotene zügige Zwangsvollstreckung und gehöre als materiell-rechtlicher Einwand gegen den titulierten Anspruch grundsätzlich nicht in das Vollstreckungsverfahren, sondern sei in dem dafür vom Gesetz eigens unter bestimmten Voraussetzungen gegebenen Weg der Vollstreckungsabwehrklage nach § 767 ZPO mit der Möglichkeit eines Einstellungsantrages nach § 769 ZPO geltend zu machen (z.B. OLG München NJW-RR 1988, 22 f.; OLG Köln NJW-RR 1988, 1212 f.; OLG Köln MDR 1993, 579; OLG Düsseldorf MDR 96, 309; OLG Hamm BauR 1996, 900, 902 jeweils mit weiteren Nachweisen; auch BGH NJW 1995, 3189, 3190, jedoch ohne nähere Begründung), verweist die Gegenansicht auf den Wortlaut des § 887 ZPO und den Gesichtspunkt der Prozesswirtschaftlichkeit (z.B. OLG Nürnberg NJW-RR 1995, 63 f.; OLG Köln NJW-RR 1996, 100; OLG Zweibrücken JurBüro 2001, 155 jeweils mit weiteren Nachweisen).
  • OLG Köln, 05.02.2003 - 19 W 22/02  

    Berücksichtigung des Erfüllungseinwands

    Der Senat vertritt in ständiger Rechtsprechung die Ansicht, dass der Erfüllungseinwand zu berücksichtigen ist, wenn die Erfüllung unstreitig oder liquide beweisbar ist (vgl. OLG Köln, NJW-RR 1988, 1212 f.; 1989, 188 f.; MDR 1993, 579).
  • OLG Köln, 07.09.2004 - 23 WLw 6/04  

    Erfüllungseinwand im Vollstreckungsverfahren

    Die herrschende Meinung, insbesondere in der Rechtsprechung des Oberlandesgerichts Köln, geht dahin, dass der Einwand nur dann berücksichtigt werden darf, wenn er entweder unstreitig oder durch Urkunden im Sinne von § 775 Nr. 4 und 5 ZPO belegt ist; ansonsten wird der Schuldner auf die Vollstreckungsgegenklage nach § 767 ZPO verwiesen (vgl. OLG Köln 2. Zivilsenat MDR 1988, 505; NJW-RR 1990, 1780; 19. Zivilsenat OLGR 1993, 30; 2002, 61; 20. Zivilsenat MDR 1989, 271; zu dem insoweit gleichgelagerten § 888 ZPO, 16. Zivilsenat OLGR 2004, 159; vgl. ferner Schuschke/Walker, Vollstreckung und vorläufiger Rechtsschutz, 3. Aufl., § 887 Rn. 15 und § 888 Rn. 20; anders lediglich OLG Köln 3. Zivilsenat OLGR 1995, 186, = NJW-RR 1996, 100).
  • OLG Düsseldorf, 26.01.2001 - 9 W 79/00  

    Auslegung des Titels; Aufrechnung gegen Vorauszahlungsanspruch

    Der Senat vertritt die gegenteilige Auffassung, jedenfalls soweit die Zulassung des Einwandes Verzögerungen mit sich bringt (vgl. OLG Köln MDR 1993, Seite 579; OLG Düsseldorf MDR 1996, S. 309; OLG Hamm, NJW-RR 1988, Seite 1087, 1088; OLG Hamm MDR 1984, Seite 591; Musielak/Lackmann § 887 Rdnr. 19; vgl. Wieczorek/Schütze-Storz, 3. Aufl. § 887 Rdnr 46; zum Streitstand auch Zöller-Stöber, § 887 Rdnr. 7, 22. Aufl.).
  • AG Augsburg, 11.12.2009 - 1 M 15433/09  

    Zwangsvollstreckung: Berücksichtigung des Einwandes der Erfüllung und des

    Dies widerspräche dem schützenswerten Interesse des Gläubigers auf Durchsetzung seines titulierten Anspruches in der Zwangsvollstreckung (so OLG Köln JurBüro 1993, 242/243 im Verfahren nach § 887 ZPO).

Rechtsprechung
   OLG Köln, 08.10.1992 - 7 W 37/92   

Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse

Verfahrensgang

  • LG Bonn - 1 O 441/90
  • OLG Köln, 08.10.1992 - 7 W 37/92

Zeitschriftenfundstellen

  • MDR 1993, 579



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Wird zitiert von ... (3)  

  • BGH, 05.11.2004 - IXa ZB 32/04  

    Zwangsvollstreckung - Einwendungen des Schuldners

    c) Eine weitere vermittelnde Ansicht will den Einwand dann beachten, wenn es um die Prüfung geht, ob eine unstreitig vom Schuldner vorgenommene Handlung dem Vollstreckungstitel genügt (RGZ 167, 328, 334 zu § 888 ZPO; OLG Hamm InVo 2001, 343, 344; OLG Karlsruhe Justiz 1973, 320; OLG Köln OLG-Report 1993, 95; OLG Stuttgart Justiz 1994, 241; Schneider, MDR 1975, 279, 281; Schuschke, EWiR 1994, 935).
  • OLG Köln, 12.09.2001 - 19 W 21/01  

    Ermächtigung des Handelsvertreters, die Provisionsabrechnung durch

    Allerdings ist die Frage, ob der Erfüllungseinwand im Verfahren nach § 887 ZPO grundsätzlich zu prüfen ist (so u.a.: OLG Köln - 3. Zivilsenat - a.a.O. und OLG Köln - 7. Zivilsenat -, OLGR 1993, 95 = MDR 1993, 579; OLG Zweibrücken, OLGR 2001, 259 f.; OLG Nürnberg, a.a.O.; Zöller/Stöber, a.a.O. Rn 7; Stein/Jonas/Brehm, 21. Aufl. 1996, § 887 Rn 25; Schilken, a.a.O.; Hopt, a.a.O.) oder nicht (so u.a. OLG München, OLGR 2000, 280 = MDR 2000, 907: OLG Düsseldorf, MDR 1996, 309 f.; Putzo, a.a.O. Rn 4 und 17; Musielak/Lackmann, 2. Aufl. 2000, § 887 Rn 19), höchst umstritten.
  • OLG Hamm, 14.09.2000 - 28 W 37/00  
    Eine Ausnahme von diesem Grundsatz gilt jedoch aus Gründen der Prozeßwirtschaftlichkeit und -beschleunigung dann, wenn der als Erfüllung zu wertende Sachverhalt zwischen den Parteien unstreitig ist und es um die Rechtsfrage geht, ob die unstreitig in bestimmter Weise vorgenommene Handlung als Erfüllung zu werten ist (vgl. insoweit auch OLG Köln, MDR 1993, 579).
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