Rechtsprechung
   LAG Brandenburg, 29.10.1998 - 3 Sa 229/98   

Volltextveröffentlichungen

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Kündigung: betriebsbedingte Kündigung - Ausschluss unkündbarer Arbeitnehmer bei Sozialauswahl

Verfahrensgang

  • ArbG Senftenberg, 05.02.1998 - 3 Ca 2079/97
  • LAG Brandenburg, 29.10.1998 - 3 Sa 229/98

Zeitschriftenfundstellen

  • NJ 1999, 336
  • NZA-RR 1999, 360



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (3)  

  • BGH, 29.06.2004 - VI ZR 211/03  

    Sozialrecht - Beförderung gesetzl. Krankenversicherter: Personenbezogene Tarife

    Ein unzulässiger Vertrag zu Lasten Dritter liegt nur dann vor, wenn durch ihn unmittelbar eine Rechtspflicht eines am Vertrag nicht beteiligten Dritten - ohne seine Autorisierung - entstehen soll (vgl. BGH, Beschluß vom 23. Januar 2003 - V ZB 48/02 - NJW-RR 2003, 577, 578; Landessozialgericht Rheinland Pfalz, Urteil vom 9. November 1999 - L 7 U 210/99 - Rdn. 20; Landesarbeitsgericht Brandenburg, Urteil vom 29. Oktober 1998 - 3 Sa 229/98 - Rdn. 46; Gottwald in Münchener Kommentar zum BGB, 4. Aufl., § 328 Rdn. 171; Staudinger/Jagmann, BGB, 13. Aufl., § 328 Rdn. 42).
  • LAG Berlin-Brandenburg, 10.08.2010 - 7 Sa 903/10  

    Betriebsbedingte Kündigung bei Kurzarbeit

    Einzelvertragliche Vereinbarungen sollen dann zulässig sein und Einschränkungen bei der Sozialauswahl bewirken können, sofern keine konkreten Anhaltspunkte für eine absichtliche Umgehung des § 1 Abs. 3 KSchG vorliegen und die entsprechende Vereinbarung aus sachlichen Gründen erfolgte (BAG v. 2. Juni 2005 - 2 AZR 480/04 - NZA 2006, 207 -211 zur Anerkennung von Beschäftigungszeiten; Oetker in Erfurter Kommentar zum Arbeitsrecht, 10. Aufl. 2010, § 1 KSchG Rnr. 313; LAG Berlin-Brandenburg v. 20. April 2010 - 3 Sa 2323/09; LAG Brandenburg - v. 29. Oktober 1998 - 3 Sa 229/98 - NZA-RR 1999, 360).

    Dies stellt nicht nur einen "rechtlich unbeachtlichen Reflex" des zum Schutz bestimmter Arbeitnehmer vereinbarten Sonderkündigungsschutzes dar (so LAG Brandenburg vom 29. Oktober 1998 - 3 Sa 229/98 - aaO.), sondern bewirkt faktisch eine "Bestrafung" für die Wahrnehmung von Rechten, nämlich die Ablehnung eines Änderungsvertragsangebotes (vgl. LAG Berlin-Brandenburg vom 1. Juni 2010 - 12 Sa 403/10).

  • LAG Hamm, 23.09.2004 - 4 Sa 1600/03  

    Keine Einbeziehung von Betriebsratmitgliedern in die soziale Auswahl

    Daher scheiden aus dem auswahlrelevanten Personenkreis -trotz an sich bestehender Vergleichbarkeit - solche Arbeitnehmer aus, bei denen eine ordentliche arbeitgeberseitige Kündigung - wie bei Schwerbehinderten (§ 85 SGB IX), bei Mutterschutz (§ 9 MuSchG) oder während der Elternzeit (§ 18 BErzGG) - aufgrund Gesetzes ausgeschlossen ist ( LAG Brandenburg , Urt. v. 29.10.1998 - 3 Sa 229/98, LAGE § 1 KSchG Soziale Auswahl Nr. 29 = AuR 1999, 284 [ Pauly ] = NJ 1999, 336 = NZA-RR 1999, 360), es sei denn, es liegt die behördliche Zustimmung vor ( LAG Hamm , Urt. v. 06.07.2000 - 4 Sa 233/00, ZInsO 2001, 336).
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht