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   BGH, 13.05.1957 - II ZR 56/56   

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Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 1957, 988



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Wird zitiert von ... (18)  

  • BGH, 18.05.2005 - VIII ZR 368/03  

    Zur Darlegungs- und Beweislast im Schadenersatzprozeß des Mieters wegen

    Dies gilt etwa für den Nachweis der Arglist gemäß § 123 BGB (BGH, Urteil vom 13. Mai 1957 - II ZR 56/56, NJW 1957, 988; Baumgärtel/Laumen, aaO, § 123 Rdnr. 1, 3 m.w.Nachw.), der subjektiven Voraussetzungen des § 138 BGB (BGHZ 95, 81, 85; Baumgärtel/Laumen, aaO, § 138 Rdnr. 1 m.w.Nachw.), der Kenntnis des Geschäftsgegners vom Fehlen der Vertretungsmacht nach § 179 Abs. 3 BGB (Staudinger/Schilken, BGB (2004), § 179 Rdnr. 27 m.w.Nachw.) und der Gläubigerbenachteiligungsabsicht nach § 3 Abs. 1 Nr. 1 AnfG a.F. (BGH, Urteil vom 3. März 1988 - IX ZR 11/87, NJW-RR 1988, 827 = WM 1988, 799, unter III 3 a).
  • BGH, 14.07.2004 - IV ZR 161/03  

    Beweislast für ein arglistiges Verhalten

    Er setzt neben der Kenntnis der Gefahrerheblichkeit des betreffenden Umstandes die billigende Erkenntnis voraus, die Beklagte könne durch sein Vorgehen über seinen Gesundheitszustand getäuscht und dadurch in der Entscheidung über den Abschluß des Versicherungsvertrages beeinflußt werden (vgl. schon BGH, Urteil vom 13. Mai 1957 - II ZR 56/56 - VersR 1957, 331; Senatsurteil vom 11. November 1986 - IVa ZR 186/85 - VersR 1987, 91 unter II; vgl. auch OLG Saarbrücken VersR 1996, 48).
  • BGH, 14.01.1993 - IX ZR 206/91  

    Anwaltshaftung bei zweitem Versäumnisurteil - Darlegungslast bei

    Dies genügt für die Annahme einer arglistigen Täuschung (vgl. BGH, Urt. v. 13. Mai 1957 - II ZR 56/56, LM BGB § 123 Nr. 14; BGHZ 49, 155, 156; BGB-RGRK/Krüger-Nieland, 12. Aufl. § 123 Rdn. 8 f, 10 f; Palandt/Heinrichs aaO. § 123 Rdn. 3, 11).
  • BGH, 08.02.1984 - IVa ZR 203/81  
    Einen weitergehenden Nachweis brauchte der Tatrichter bei dem gegebenen Streitstand nicht zu verlangen (BGH Urteil vom 13.5.1957 - II ZR 56/56 NJW 1957, 988; Urteil vom 19.2.1981 - IVa ZR 43/80 - VersR 1981, 466).

    Zwar besteht kein allgemeiner Erfahrungssatz, daß ein Versicherungsnehmer, der Fragen bewußt unrichtig beantwortet, regelmäßig arglistig die Willensbildung des Versicherers beeinflussen will (BGH, Urteil vom 13.5.1957 - II ZR 56/56 = NJW 1, 957, 988).

  • KG, 28.05.2009 - 8 U 223/08  

    Gewerberaummietrecht - Mieter muss über Konfliktpotential seiner Waren aufklären

    Der von ihr zu erbringende Beweis kann durch Indizien geführt werden, die den Schluss auf den Täuschungsvorsatz zulassen (vgl. BGH NJW 1957, 988, 989; Baumgärtel/Laumen/Prütting a.a.O., § 123 Rn. 13; Singer/von Finckenstein in Staudinger a.a.O., § 123 Rn. 81). .
  • BGH, 23.04.2013 - XI ZR 405/11  

    Aufklärungspflichten bei einer einen Immobilienerwerb finanzierenden Bank

    Der Getäuschte ist für sämtliche Voraussetzungen einer arglistigen Täuschung und damit für einen durch die Täuschung erregten Irrtum darlegungs- und beweisbelastet (BGH, Urteil vom 13. Mai 1957 - II ZR 56/56, NJW 1957, 988 und Beschluss vom 8. Dezember 2011 - IV ZR 5/10, juris Rn. 12).
  • BGH, 29.06.1977 - VIII ZR 43/76  

    Mitteilungspflicht von Unfallschäden; Haftung des als Abschlußvertreter

    Denn zum arglistigen Handeln genügt bedinger Vorsatz, mithin auch das Bewußtsein, daß das Verschweigen von Umständen für die Entschließung des anderen Teils ursächlich sein könne (BGH Urteil vom 13. Mai 1957 - II ZR 56/56 = NJW 1957, 988 = MDR 1958, 207).
  • BGH, 10.11.1982 - V ZR 203/81  
    Arglistig im Sinne des § 123 Abs. 1 BGB handelt nur, wer bewußt und gewollt eine Tatsache verschweigt und dabei zumindest mit der Möglichkeit rechnet, diese Tatsache könnte für die Willensentschließung des Vertragspartners von Bedeutung sein (vgl. BGH Urteile vom 13. Mai 1957, II ZR 56/56, NJW 1957, 988; vom 16. März 1977, VIII ZR 283/75, NJW 1977, 1055 [BGH 16.03.1977 - VIII ZR 283/75]; vom 2. Dezember 1977, V ZR 155/75, WM 1978, 221 und vom 19. Dezember 1980, V ZR 185/79, NJW 1981, 864 [BGH 19.12.1980 - V ZR 185/79] - insoweit nicht abgedruckt in BGHZ 79, 183 [BGH 19.12.1980 - V ZR 185/79]).

    Zum Anfechtungstatbestand des § 123 BGB gehört die Behauptung und strittigenfalls der Nachweis, daß der Käufer ohne das Vorspiegeln oder Verschweigen der betreffenden Tatsache den Vertrag nicht oder jedenfalls nicht mit dem vereinbarten Inhalt geschlossen hätte (BGH a.a.O. NJW 1957, 988; Senatsurteile vom 22. Oktober 1976, V ZR 247/75, LM BGB § 123 Nr. 47 und vom 2. Dezember 1977 aaO).

  • OLG Köln, 22.05.2007 - 9 U 30/06  

    Informationspflicht bei befristeter Baugenehmigung

    Der Tatrichter kann dennoch im einzelnen Fall auf Grund seiner Lebenserfahrung aus bestimmten Indizien wie Art, Schwere, Zweckrichtung und Bedeutung der Falschangabe die volle Überzeugung gewinnen, dass derjenige, der eine Täuschung vorgenommen hat, tatsächlich auch die Vorstellung hatte, er wirke in unlauterer Weise auf den Willen des Vertragspartners ein (vgl. BGH, Urteil vom 13. Mai 1957 - II ZR 56/56 - NJW 1957, 988) Eine solche Überzeugung drängt sich im vorliegenden Fall geradezu auf. .
  • OLG Frankfurt, 02.05.2001 - 7 U 58/00  
    Dem Kläger ist im Zusammenhang mit dem Abschluss des Versicherungsvertrages eine die Beklagte zur Anfechtung wegen arglistiger Täuschung berechtigende Verhaltensweise deshalb zur Last zu legen, da der Kläger sowohl die an ihn zulässig gestellten Gesundheitsfragen unrichtig beantwortet hat, er mit Täuschungsvorsatz gehandelt hat und auch das Bewusstsein und den Willen hatte, durch das Vorspiegeln oder Verschweigen von Tatsachen in der Beklagten einen Irrtum zu erregen und er auch wusste, dass dieser Irrtum auf den Entscheidungswillen des Versicherers einwirkte oder einwirken konnte (vgl. auch BGH NJW 1957, 988; BGH MDR 1984, 1008 = VersR 1984, 630; BGH VersR 1991, 1404; BGH NJW-RR 1991, 411; OLG Köln VersR 1992, 231; OLG Düsseldorf OLGR 1994, 243 = VersR 1995, 35; Römer/Langheid "VVG", § 22 Rz. 3).
  • OLG Hamm, 21.01.2013 - 22 U 120/12  

    Anfechtung eines Kaufvertrages über ein Hausgrundstück wegen arglistiger

  • OLG Köln, 26.01.1996 - 19 U 118/95  

    Beweislast bei arglistiger Täuschung durch Unterlassen

  • AG Düsseldorf, 10.09.2008 - 32 C 6293/08  

    Arglistige Täuschung eines Webseitensystemvertrages bei nicht eingehaltener

  • AG Düsseldorf, 30.12.2009 - 51 C 1207/10  
  • OLG Frankfurt, 07.06.2000 - 7 U 249/98  

    Falschangaben bei Berufsunfähigkeitsversicherung

  • OLG Düsseldorf, 18.03.2002 - 9 U 199/00  
  • BGH, 09.07.1957 - VI ZR 202/56  
  • BGH, 21.09.1964 - II ZR 51/62  
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   BGH, 30.04.1957 - VIII ZR 201/56   

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Zeitschriftenfundstellen

  • BGHZ 24, 165
  • NJW 1957, 988



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Wird zitiert von ...  

  • BGH, 30.04.1974 - VI ZR 153/72  
    Wie der Senat in dem soeben erwähnten Urteil vom heutigen Tag (VI ZR 132/72) dargelegt hat, steht zwar § 75 f HGB sowohl nach Entstehungsgrund als auch der Sache nach in Zusammenhang mit der in den §§ 74-75 e HGB getroffenen Regelung, die unmittelbar mir für die Handlungsgehilfen gilt (BGHZ 24, 165, 167 = NJW 57, 988).
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