Rechtsprechung
| BVerfG, 24.02.1965 - 2 BvR 682/64 |
Volltextveröffentlichungen
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Verfassungsrechtliche Prüfung des Aufstellens von Parkuhren
Kurzfassungen/Presse
- Jurion (Leitsatz)
Verfahrensgang
- AG Heidelberg, 23.09.1963 - 4 CsP 4749/63
- OLG Karlsruhe, 11.05.1964 - 1 Ss 358/63
- BVerfG, 24.02.1965 - 2 BvR 682/64
Zeitschriftenfundstellen
- NJW 1965, 2395
- NJW 1966, 539 (Ls.)
- NJW 1966, 875 (Ls.)
- DÖV 1966, 473
Wird zitiert von ... (9)
- BVerwG, 21.08.2003 - 3 C 15.03
Radweg-Benutzungspflicht; Klagebefugnis; unzulässige "Popularklage"; …
Würde sich der Kläger gegebenenfalls über die ihm auferlegte Pflicht hinwegsetzen, so könnte ihn selbst ein sofort eingeleitetes Widerspruchsverfahren nicht vor Sanktionen (bis hin zu strafrechtlichen Sanktionen) bewahren, weil auch ein erfolgreicher Widerspruch in aller Regel nicht die Grundlage für entsprechende Ahndungen von Verkehrsverstößen entzieht (vgl. BGHSt 23, 86 ff.; BVerfG, Beschluss vom 24. Februar 1965 - 2 BvR 682/64 - NJW 1965, 2395). - BVerwG, 26.01.1988 - 7 B 189.87
nicht benutzte Parkuhr - § 35 S. 2 VwVfG, Wegfahrgebot, § 80 Abs. 2 …
Die Parkuhr als Verkehrseinrichtung (§ 43 I StVO) begründet ein modifiziertes Haltverbot des Inhalts, daß entsprechend der Regelung des § 13 StVO nur zum Ein- oder Aussteigen, zum Be- oder Entladen oder während des Laufens der Uhr gehalten werden darf, wie der Senat mehrfach ausgesprochen hat (…vgl. BVerwGE 58, 326 [328] = NJW 1980, 850 sowie zu § 16 Ill StVO 1956 das Urt. v. 20.6. 1969, BVerwGE 32, 204 [206] = NJW 1969, 1684; ebenso BGH, NJW 1983, 1071; vgl. ferner BVerfG, NJW 1965, 2395). - VGH Hessen, 11.11.1997 - 11 UE 3450/95
Erstattung von Abschleppkosten für ein vor einer abgelaufenen Parkuhr stehendes …
Parkuhren werden allgemein ebenso wie Verkehrszeichen als Verwaltungsakte in Form der Allgemeinverfügung qualifiziert (vgl. dazu BVerfG, B. v. 24.02.1965 - 2 BvR 682/64 -, NJW 1965, 2395).
- BGH, 23.07.1969 - 4 StR 371/68 Kontextvorschau leider nicht verfügbar
- BGH, 25.01.1983 - 4 StR 636/82
StVO (1970) § 13 Abs. 1
Verfassungsmäßige Bedenken gegen sie bestehen nicht (BVerfG NJW 1965, 2395 ). - VGH Hessen, 11.11.1997 - 11 UE 3450/96 Parkuhren werden allgemein ebenso wie Verkehrszeichen als Verwaltungsakte in Form der Allgemeinverfügung qualifiziert (vgl. dazu BVerfG, NJW 1965, 2395).
- OLG Stuttgart, 20.08.1998 - 1 Ss 514/98
StVO §§ 39, 41 Abs. 2 Nr. 7
Verkehrszeichen sind Verwaltungsakte in Form der Allgemeinverfügung (BVerfG NJW 1965, 2395 ). - BGH, 20.02.1968 - VI ZR 130/66
Haftungsverteilung bei Kollision mit einem wegen Übermüdung und Alkoholisierung …
Verkehrszeichen mit Gebots- lind Verbotscharakter sind keine Rechtsvorschriften, sondern Verwaltungsakte in Gestalt von Allgemeinverfügungen (Beschluss des BVerfG vom 24. Februar 1965 - 2 BvR 682/64, NJW 1965, 2395 ; BGHZ 20, 125; Urteil des BVerwG vom 9.6.1967 - VII C 18/66, VRS 33, 149 und Urteil des BayObLG vom 25. April 1967 - 2b St 313/66, VRS 33, 295 mit weiteren Hinweisen auf Rechtsprechung und Schrifttum). - OVG Niedersachsen-Schleswig-Holstein, 13.09.1984 - 12 A 170/82 Zwar wäre die durch Verkehrszeichen Nr. 220 und 267 anzuordnende Einbahnstraßenregelung wohl als Verwaltungsakt in Form der Allgemeinverfügung anzusehen (BVerfG, NJW 1965, 2395; BVerwGE 27, 181 [182ff.] = NJW 1967, 1627; BVerwGE 59, 221 [224ff] = NJW 1980, 1640; zuletzt BayObLG, NJW 1984, 2110 m. w. Nachw.); die Bekl. war auch zuständige Behörde; die Erklärung erging schriftlich, und die angekündigte Maßnahme war gewiß zulässig.
Rechtsprechung
| BGH, 12.10.1965 - VI ZR 95/64 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Jurion
- debier datenbank(Leitsatz frei, Volltext 2,50 €)
Zeitschriftenfundstellen
- NJW 1965, 2395
Wird zitiert von ... (11)
- BGH, 07.12.1999 - VI ZR 51/99
Verdachtsberichterstattung
Unzulässig ist nach diesen Grundsätzen eine auf Sensationen ausgehende, bewußt einseitige oder verfälschende Darstellung; vielmehr müssen auch die zur Verteidigung des Beschuldigten vorgetragenen Tatsachen und Argumente berücksichtigt werden (BVerfGE 35, 202, 232; Senatsurteil vom 12. Oktober 1965 - VI ZR 95/64 - NJW 1965, 2395, 2396). - BGH, 17.03.1970 - VI ZR 151/68 Kontextvorschau leider nicht verfügbar
- BGH, 03.06.1975 - VI ZR 123/74 Kontextvorschau leider nicht verfügbar
- VG München, 13.09.2012 - M 22 E 12.4275
Zum Unterlassungsanspruch gegen Presseauskünfte einer Behörde nach Art. 4 BayPrG …
Unzulässig ist nach diesen Grundsätzen eine auf Sensationen ausgehende, bewusst einseitige oder verfälschende Darstellung; vielmehr müssen auch die zur Verteidigung des Beschuldigten vorgetragenen Tatsachen und Argumente berücksichtigt werden (BVerfGE 35, 202, 232; Senatsurteil v. 12.10.1965 - VI ZR 95/64 - NJW 1965, 2395, 2396). - BGH, 25.05.1971 - VI ZR 26/70 Kontextvorschau leider nicht verfügbar
- BGH, 29.10.1968 - VI ZR 180/66 Kontextvorschau leider nicht verfügbar
- BGH, 30.11.1971 - VI ZR 115/70
Pflicht eines Presseorgans zur Mitteilung über Freispruch
Kontextvorschau leider nicht verfügbar - OLG München, 20.08.1999 - 21 U 2876/99
Geldentschädigung für Bericht in einer Zeitung, ein Anwalt habe "Verträge wie im …
Dies wäre etwa der Fall, wenn der Widerruf nicht im wesentlichen denselben Adressatenkreis erreichen würde (vgl. BGH NJW 1965, 2395 - Mörder unter uns; NJW 1970, 1077/1078 - Nachtigall I; NJW 1980, 2810 = GRUR 1980, 1099/1104 - Medizinsyndikat II; BGHZ 132, 13/29 - Der Lohnkiller). - BGH, 09.11.1965 - VI ZR 276/64 Kontextvorschau leider nicht verfügbar
- OLG Karlsruhe, 16.06.1988 - 14 U 288/86
BGB § 823, § 847
Auch das ist im Hinblick auf die Schwere des Angriffs auf den Kläger und des Verschuldens des Beklagten zu bejahen (vgl. etwa BGH, NJW 1965, 2395, 2396 - "Mörder unter uns"); wollte man den Kläger auf Widerruf oder das von ihm nicht geltend gemachte Gegendarstellungsbegehren verweisen, bliebe die geschützte Persönlichkeitssphäre ohne ausreichenden Rechtsschutz (…Wenzel, aaO., 14.104). - BGH, 03.06.1969 - VI ZR 17/68
Sie betreiben juristische Internetseiten?