Rechtsprechung
   BGH, 29.01.1968 - III ZR 118/67   

Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    Haftung des Geschädigten für das Wissen Dritter

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 1968, 988
  • MDR 1968, 391
  • VersR 1968, 453
  • JR 1968, 380



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Wird zitiert von ... (26)  

  • BGH, 23.01.2007 - XI ZR 44/06  

    Immobilienanlagen - Verjährung: Berechnung des Fristbeginns

    So muss der Gläubiger, der einen Dritten mit der Tatsachenermittlung gerade zur Durchsetzung oder Abwehr unter anderem desjenigen Anspruchs, um dessen Verjährung es konkret geht, beauftragt hat, dessen Kenntnis gegen sich gelten lassen (BGH, Urteile vom 29. Januar 1968 - III ZR 118/67, NJW 1968, 988 f., vom 22. November 1983 - VI ZR 36/82, ZIP 1984, 221, 222, vom 19. März 1985 - VI ZR 190/83, NJW 1985, 2583, vom 15. Oktober 1992 - IX ZR 43/92, WM 1993, 251, 258 und vom 19. März 1997 - XII ZR 287/95, NJW 1997, 2049, 2050).
  • BGH, 15.10.1992 - IX ZR 43/92  

    Amtshaftung des Notars bei Beurkundung von Grundstückskaufverträgen

    Nur wenn ein Verletzter einen Dritten mit der Tatsachenermittlung gerade zur Durchsetzung oder Abwehr unter anderem desjenigen Ersatzanspruchs, um dessen Verjährung es konkret geht, beauftragt hat, muß er die Kenntnis dieses seines »Wissensvertreters« gegen sich gelten lassen (BGH, Urt. v. 29. Januar 1968 - III ZR 118/67, LM § 852 BGB Nr. 35 Bl. 4; v. 12. Juni 1989 - II ZR 334/87, BGHR BGB § 852 Abs. 1 »Kenntnis 3«; v. 16. Mai 1989 - VI ZR 251/88, BGHR BGB § 852 Abs. 1 »Fristbeginn 7«; v. 31. Oktober 1989 - VI ZR 84/89, VersR 1990, 167 f).
  • BGH, 29.04.1997 - X ZR 101/93  

    "Kunststoffaufbereitung"; Beginn der Verjährungsfrist zu Lasten des Lizenznehmers

    Danach gilt als Grundsatz, daß die Kenntnis des rechtsgeschäftlichen Vertreters in aller Regel unbeachtlich ist und im allgemeinen nur die Kenntnis des verletzten Rechtsinhabers selbst geeignet ist, den Lauf der Verjährungsfrist in Gang zu setzen (BGH NJW 1968, 988 ).

    Wissen, das der andere in diesem Rahmen erlangt, muß sich der Verletzte wie eigenes Wissen zurechnen lassen (BGH NJW 1989, 2323 m.w.N., NJW 1968, 988 ).

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