Rechtsprechung
| BGH, 30.08.1978 - 3 StR 255/78 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Jurion
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Zeitschriftenfundstellen
- BGHSt 28, 122
- NJW 1979, 2524 (Ls.)
- NJW 1979, 990
Wird zitiert von ... (22)
- BGH, 27.02.1992 - 5 StR 190/91
nemo tenetur se ipso accusare
Andererseits ist zu bedenken, daß Verwertungsverbote die Möglichkeiten der Wahrheitserforschung beeinträchtigen (BGHSt 28, 122, 118; 37, 30, 32) und daß der Staat nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts von Verfassungs wegen eine funktionstüchtige Strafrechtspflege zu gewährleisten hat, ohne die Gerechtigkeit nicht verwirklicht werden kann ( BVerfGE 44, 353, 374; 46, 214, 222; 51, 324, 344; 74, 257, 262; vgl. auch BVerfGE 33, 367, 383; 34, 238, 248; 77, 65, 76). - BGH, 14.08.2009 - 3 StR 552/08
Akustische Wohnraumüberwachung (Verwertung von Erkenntnissen; verfassungswidrige …
In einer solchen Konstellation entspricht es bei Maßnahmen der Telekommunikationsüberwachung der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, dass die Erkenntnisse aus diesen Ermittlungsmaßnahmen auch zum Nachweis der mit der Katalogtat in Zusammenhang stehenden Nichtkatalogtat verwertet werden dürfen (BGHSt 28, 122, 127 f.; 30, 317, 320; BGH StV 1998, 247, 248). - BGH, 21.07.1994 - 1 StR 83/94
Zeugnisverweigerungsrecht und V-Mann
- BGH, 16.02.1995 - 4 StR 729/94
Überprüfbarkeit der Entscheidung des Ermittlungsrichters oder Staatsanwalts zur …
Insofern neigt der 3. Strafsenat zu der Auffassung, "daß die Maßnahme grundsätzlich nicht auf den zur Zeit ihrer Anordnung vorliegenden Grad des Verdachts einer Katalogtat geprüft werden könne, der Revisionsrichter aber erkennbare Willkür zu beachten habe" (BGHSt 28, 122, 124;… so auch Kleinknecht/Meyer-Goßner aaO § 100a Rdn. 24;… Schäfer aaO § 100a Rdn. 50;… im Ergebnis ebenso Nack in KK/StPO 3. Aufl. § 100a Rdn. 17). - BGH, 16.03.1983 - 2 StR 775/82
Telefonüberwachung und Beweisverwertung
Grundrechtsbegrenzende Vorschriften sind aber aus der Erkenntnis der wertsetzenden Bedeutung des Grundrechts im freiheitlichen demokratischen Staat auszulegen und müssen deshalb in ihrer das Grundrecht einengenden Wirkung selbst wieder eingeschränkt werden (BGHSt 19, 325 [330]; 26, 298 [303 f.]; 28, 122 [125]; 29, 244 [249]).Ebensowenig wäre die Meinung vertretbar, die Verwertbarkeit der Aufzeichnung des "Raumgesprächs" sei eine konsequente Folgerung aus der Rechtsprechung zu jenen Zufallserkenntnissen (BGHSt 26, 298ff.; 28, 122ff.; BGH NJW 1979, 1370f.).
- BGH, 17.03.1983 - 4 StR 640/82
StGB (1975) § 201 Abs. 1; StPO § 100 a, § 100 b, § 136 a …
Der Fall ist nicht anders zu beurteilen als das Fehlen einer wesentlichen sachlichen Voraussetzung für die Anordnung der Maßnahme nach § 100a StPO , beispielsweise das Nichtvorliegen einer Katalogtat oder eines erlaubten Ermittlungsziels; in diesen Fällen ist die rechtswidrig erlangte Information bereits bisher allgemein als unverwertbar angesehen worden (…vergleiche Kleinknecht, 35. Auflage, § 100a StPO Rdn. 11;… Müller in KMR, 7. Auflage, § 100a StPO Rdn. 14;… Laufhütte in KK § 100a StPO Rdn. 17;… Welp a.a.O. S. 210 ff; vergleiche auch BGHSt 28, 122, 124 und BGH NJW 1979, 1370, 1371). - BGH, 06.08.1987 - 4 StR 333/87
Schaltung einer Zählervergleichseinrichtung; Verwertbarkeit eines Geständnisses …
Kontextvorschau leider nicht verfügbar - BGH, 15.03.1976 - AnwSt (R) 4/75
Zufallsfunde bei der Überwachung des Fernmeldeverkehrs
Kontextvorschau leider nicht verfügbar - BGH, 24.11.1981 - VI ZR 164/79
StGB § 201 Abs. 1; StPO § 100a
Die Folgerungen, die die Rechtsprechung aus dieser Vorschrift für die Zulässigkeit von Tonbandaufnahmen als Beweismittel im Strafprozeß gezogen hat (BGHSt 26, 298 = NJW 1976, 1462; BGHSt 27, 355 = NJW 1978, 1390; BGHSt 28, 122 = NJW 1979, 990; BGHSt 29, 244 = NJW 1980, 1700), sind auf den Streitfall nicht übertragbar. - BGH, 16.06.1983 - 2 StR 837/82
StGB (1975) § 30 Abs. 2; StPO (1975) § 244 Abs. 6, § 100a
Der Umstand, daß gegen den Beschwerdeführer selbst keine Telefonüberwachung angeordnet worden war, stand der Verwertung der Gespräche, die von dem überwachten Fernsprechanschluß mit ihm geführt worden sind, nicht entgegen; denn die aus der Telefonüberwachung gewonnenen Erkenntnisse sind auch in Verfahren gegen Dritte verwendbar, sofern nur ein Zusammenhang mit dem Verdacht einer "Katalogtat" gegeben ist (BGHSt 26, 298, 302; 28, 122, 129; 29, 23, 24 f). - BGH, 09.05.1985 - 1 StR 63/85
Entscheidung des Vorsitzenden über Unterbrechung der Hauptverhandlung für mehr …
- BGH, 22.10.1985 - 5 StR 25/85
- BGH, 18.03.1998 - 5 StR 693/97
- BGH, 20.06.1979 - 2 StR 63/79
GG Art. 10; StPO (1975) § 100 a
- BGH, 22.12.1981 - 5 StR 540/81
StPO § 100 a, § 69 Abs. 3, § 136 a, § 261
- BVerfG, 18.08.1987 - 2 BvR 400/86
Verwertbarkeit eines Zufallsfundes bei zulässiger Telefonüberwachung
- BGH, 20.06.1990 - 2 StR 38/90
StPO § 100a
- OLG Düsseldorf, 05.02.2001 - 2a Ss 326/00
Verwertung von Zufallserkenntnissen über Anschlußdelikte
- BGH, 20.10.1982 - 2 StR 43/82
StPO § 97 Abs. 2 S. 3, § 94
- OLG Karlsruhe, 03.01.1994 - 2 Ss 173/92
StGB § 153; StPO § 100a S. 1 Nr. 4, § 261
- BayObLG, 06.04.1982 - RReg. 4 St 24/82
Strafprozeßrecht: Verwertung der Ergebnisse einer Telfonüberwachung im Verfahren …
- BGH, 14.03.1979 - 3 StR 41/79
Rechtsprechung
| BGH, 25.01.1978 - 3 StR 412/77 |
Volltextveröffentlichungen (2)
Zeitschriftenfundstellen
- BGHSt 27, 342
- NJW 1978, 1013
- NJW 1978, 2104 (Ls.)
- NJW 1979, 990 (Ls.)
Wird zitiert von ... (10)
- BGH, 21.05.1992 - 4 StR 577/91
StGB § 263
Kontextvorschau leider nicht verfügbar - BGH, 22.01.2004 - 5 StR 415/03
Betrug (Beendigung und Verjährung; Vorsatz); Verletzung der Buchführungspflichten …
Entsteht der Schaden erst durch verschiedene Ereignisse und vergrößert er sich durch sie nach und nach, dann ist der Zeitpunkt des letzten Ereignisses für die Beendigung maßgebend (vgl. BGHSt 27, 342, 343; BGHSt 46, 159, 166/167; BGH wistra 2001, 339).Entsteht der Schaden erst durch verschiedene Ereignisse und vergrößert er sich durch sie nach und nach, dann ist der Zeitpunkt des letzten Ereignisses für die Beendigung maßgebend (vgl. BGHSt 27, 342, 343; BGHSt 46, 159, 166/167; BGH NStE Nr. 4 zu § 78a StGB; BGH wistra 2001, 339; BGH NStZ 2000, 85; OLG Koblenz MDR 1993, 70; OLG Karlsruhe wistra 1995, 154).
- BGH, 02.05.2001 - 2 StR 149/01
Urkundenfälschung durch Gebrauchen einer unechten Urkunde; Abgrenzung zur …
Bei einem Betrug der vorliegenden Art, der auf das Erlangen von laufenden Bafög-Leistungen gerichtet war, beginnt die Verjährung erst mit dem Erlangen des letzten Vermögensvorteils (BGHSt 27, 342 f.;… Tröndle/Fischer, StGB 50. Aufl. § 78 a Rdn. 3 m.w.N.).
- BGH, 17.12.1979 - 3 StR 382/79 Kontextvorschau leider nicht verfügbar
- BGH, 27.01.1982 - 3 StR 217/81
AO § 392 i.d.F. des Art. 161 Nr. 2 lit. a EGStGB; GG Art. 103 …
Der Lauf der Verjährungsfrist von fünf Jahren (§ 78 III Nr. 4, IV StGB; Art. 309 EGStGB in Verbindung mit § 392 I AbgO in der Fassung des Artikels 161 Nr. 2 a EGStGB, § 2 III StGB) hat erst mit der Festsetzung der Einkommen- und Gewerbesteuer für das Jahr 1972 begonnen (§ 78 a StGB), und zwar wegen des Fortsetzungszusammenhangs entgegen der Auffassung der Angekl. für die gesamte Tat (BGHSt 1, 84, 91 f; 24, 218, 221; 27, 342). - OLG München, 22.02.2006 - 5St RR 12/06
Verjährungsbeginn beim Subventionsbetrug
Verwirklicht sich der schädigende Erfolg erst nach und nach, z.B. beim Rentenbetrug, erreicht der Betrug erst mit dem letzten Teilerfolg sein Ende (BGHSt 27, 342;… Schönke/Schröder/Cramer StGB 26. Aufl., § 263 Rn. 193 m.w.N.). - BGH, 30.06.1992 - 4 StR 579/91
StGB §§ 263, 46
Kontextvorschau leider nicht verfügbar - BGH, 18.08.1992 - 4 StR 306/92
StGB §§ 52, 263
Kontextvorschau leider nicht verfügbar - BGH, 27.11.1981 - 4 StR 550/81 Kontextvorschau leider nicht verfügbar
- BGH, 07.08.1978 - 5 StR 204/78 Kontextvorschau leider nicht verfügbar
