Weitere Entscheidung unten: VGH Baden-Württemberg, 03.03.1982

Rechtsprechung
   BAG, 16.03.1982 - 3 AZR 83/79   

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Jurion (Leitsatz)
  • lto.de (Kurzinformation)

    Nachvertragliche Treuepflicht

Zeitschriftenfundstellen

  • BAGE 41, 21
  • NJW 1983, 134
  • VersR 1982, 1180



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Wird zitiert von ... (34)  

  • BAG, 15.12.1987 - 3 AZR 474/86  

    Kundenschutzabrede

    Ein Arbeitnehmer ist auch nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses verpflichtet, Verschwiegenheit über Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse seines Arbeitgebers zu bewahren (Bestätigung von BAGE 41, 21 = AP Nr. 1 zu § 611 BGB Betriebsgeheimnis).

    Betriebs- oder Geschäftsgeheimnisse sind Tatsachen, die im Zusammenhang mit einem Geschäftsbetrieb stehen, nur einem eng begrenzten Personenkreis bekannt sind und nach dem bekundeten Willen des Betriebsinhabers geheim zu halten sind (RGZ 149, 329, 334; BGH AP Nr. 1 zu § 17 UnlWG; BAG AP Nr. 1 zu § 611 BGB Betriebsgeheimnis; von Gamm, Wettbewerbsrecht, 1. Halbbd., 5. Aufl. 1987, Kapitel 50 Rz. 13).

    Von der Verpflichtung des Arbeitnehmers, Betriebsgeheimnisse über das Ende des Arbeitsverhältnisses zu wahren, ist der Senat auch in seiner Entscheidung vom 16.3.1982 ausgegangen (BAG AP Nr. 1 zu § 611 BGB Betriebsgeheimnis).

    Der Arbeitnehmer hat Verschwiegenheit zu bewahren über die im Betrieb erarbeiteten Rezepturen (BAG AP Nr. 1 zu § 611 BGB Betriebsgeheimnis) und Geschäftsgeheimnisse .

    Nur wenn besondere Umstände hinzutreten, kann etwas anderes gelten (BAG AP Nr. 4 zu § 611 BGB Fürsorgepflicht; BAG AP Nr. 10 zu § 74 HGB; BAG AP Nr. 1 zu § 611 BGB Betriebsgeheimnis; RG JW 1938, 2904; BGH AP Nr. 5 zu § 1 UnlWG = GRUR 1964, 215 ff., mit zustimmender Anmerkung von Bußmann - Milchfahrer - BAG AP Nr. 11 zu § 17 UnlWG Stapel-Automat - Karsten Schmidt, Handelsrecht, 2. Aufl. 1982 S. 375; von Gamm, aaO, Kapitel 33 Rz. 24, mit weiterem Nachweis).

  • BGH, 03.05.2001 - I ZR 153/99  

    Wettbewerbsrecht - Betriebsgeheimnisse und der ausgeschiedene Arbeitnehmer

    An ihr ist deshalb ungeachtet der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts, wonach der ausgeschiedene Arbeitnehmer auch ohne besondere Vereinbarung aufgrund nachwirkender Treuepflicht arbeitsrechtlich zur Verschwiegenheit über Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse verpflichtet und ihm lediglich die Verwertung des erworbenen beruflichen Erfahrungswissens gestattet sein soll (NJW 1983, 134, 135; 1988, 1686, 1687), für die wettbewerbsrechtliche Beurteilung festzuhalten (vgl. Köhler in Köhler/Piper, UWG, 2. Aufl., § 19 Rdn. 4).

    Dagegen bestehen, auch wenn die Vereinbarung nachvertraglicher Verschwiegenheitspflichten einerseits und die Abrede eines nachvertraglichen Wettbewerbsverbots andererseits grundsätzlich auseinanderzuhalten sind und unterschiedlichen Voraussetzungen unterliegen (vgl. BAG NJW 1983, 134, 135; 1988, 1686, 1687), mit Blick auf die unbegrenzte Dauer der Verschwiegenheitspflicht, die Verquickung mit einer Schadensersatzpflicht bei unmittelbarer oder mittelbarer Vermittlung von entsprechenden Kenntnissen an Wettbewerber oder Gründung eines Wettbewerbsunternehmens sowie das Fehlen einer Karenzentschädigung nicht unerhebliche Bedenken.

  • BAG, 15.06.1993 - 9 AZR 558/91  

    Wettbewerbsverbot - vorzeitige Pensionierung und Aufstockung von

    Die darin liegende Beschränkung der Berufstätigkeit geht über eine Gleichstellung des Betroffenen mit Nichtgeheimnisträgern nicht hinaus (vgl. BAGE 57, 159, 167 f. = AP Nr. 5 zu § 611 BGB Betriebsgeheimnis, zu I 2 der Gründe; BAG Urteil vom 16. März 1982 - 3 AZR 83/79 - BAGE 41, 21, 31 f. = AP Nr. 1 zu § 611 BGB Betriebsgeheimnis, zu B III 2 b der Gründe).

    Die Voraussetzungen des Geheimnisverrats nach § 17 UWG (vgl. dazu BAG Urteil vom 16. März 1982 - 3 AZR 83/79 - BAGE 41, 21, 28 f. = AP Nr. 1 zu § 611 BGB Betriebsgeheimnis, zu B II 1 der Gründe; BAGE 57, 159 = AP Nr. 5 zu § 611 BGB Betriebsgeheimnis, zu B II 1 der Gründe) sind nach dem Vorbringen der Klägerin nicht gegeben.

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  • BAG, 15.12.1987 - 3 AZR 475/86  

    Nachvertragliche Verpflichtung des Arbeitnehmers zur Wahrung von Geschäfts- und

    Betriebs- oder Geschäftsgeheimnisse sind Tatsachen, die im Zusammenhang mit einem Geschäftsbetrieb stehen, nur einem eng begrenzten Personenkreis bekannt sind und nach dem bekundeten Willen des Betriebsinhabers geheim zu halten sind (RGZ 149, 329, 334; BGH Urteil vom 15. Mai 1955 - I ZR 111/53 - AP Nr. 1 zu § 17 UnlWG; BAGE 41, 21 = AP Nr. 1 zu § 611 BGB Betriebsgeheimnis; von Gamm, Wettbewerbsrecht, 1. Halbbd., 5. Aufl. 1987, Kapitel 50 Rz 13).

    Von der Verpflichtung des Arbeitnehmers, Betriebsgeheimnisse über das Ende des Arbeitsverhältnisses zu wahren, ist der Senat auch in seiner Entscheidung vom 16. März 1982 ausgegangen (BAGE 41, 21 = AP, a.a.O.).

    Der Arbeitnehmer hat Verschwiegenheit zu bewahren über die im Betrieb erarbeiteten Rezepturen (vgl. BAGE 41, 21 = AP, a.a.O.) und Geschäftsgeheimnisse.

    Nur wenn besondere Umstände hinzutreten, kann etwas anderes gelten (BAGE 3, 139, 141 = AP Nr. 4 zu § 611 BGB Fürsorgepflicht; 7, 239 f. = AP Nr. 10 zu § 74 HGB ; 41, 21, 33 = AP Nr. 1 zu § 611 BGB Betriebsgeheimnis, zu III 2 der Gründe, mit weiterem Nachweis; RG JW 1938, 2904; BGH Urteil vom 6. November 1963 - Ib ZR 41/62 u. 40/63 - AP Nr. 5 zu § 1 UnlWG = GRUR 1964, 215 f., mit zustimmender Anmerkung von Bußmann - Milchfahrer - Urteil vom 19. November 1982 - I ZR 99/80 - AP Nr. 11 zu § 17 UnlWG, zu III 3 b der Gründe = GRUR 1983, 179, 181 - Stapel-Automat - Karsten Schmidt, Handelsrecht, 2. Aufl. 1982, S. 375; von Gamm, a.a.O., Kapitel 33 Rz 24, mit weiterem Nachweis).

  • BAG, 15.12.1987 - 3 AZR 476/86  

    Nachvertragliche Verpflichtung des Arbeitnehmers zur Wahrung von Geschäfts- und

    Betriebs- oder Geschäftsgeheimnisse sind Tatsachen, die im Zusammenhang mit einem Geschäftsbetrieb stehen, nur einem eng begrenzten Personenkreis bekannt sind und nach dem bekundeten Willen des Betriebsinhabers geheim zu halten sind (RGZ 149, 329, 334; BGH Urteil vom 15. Mai 1955 - I ZR 111/53 - AP Nr. 1 zu § 17 UnlWG; BAGE 41, 21 = AP Nr. 1 zu § 611 BGB Betriebsgeheimnis; von Gamm, Wettbewerbsrecht, 1. Halbbd., 5. Aufl. 1987, Kapitel 50 Rz 13).

    Von der Verpflichtung des Arbeitnehmers, Betriebsgeheimnisse über das Ende des Arbeitsverhältnisses zu wahren, ist der Senat auch in seiner Entscheidung vom 16. März 1982 ausgegangen (BAGE 41, 21 = AP, a.a.O.).

    Der Arbeitnehmer hat Verschwiegenheit zu bewahren über die im Betrieb erarbeiteten Rezepturen (vgl. BAGE 41, 21 = AP, a.a.O.) und Geschäftsgeheimnisse.

    Nur wenn besondere Umstände hinzutreten, kann etwas anderes gelten (BAGE 3, 139, 141 = AP Nr. 4 zu § 611 BGB Fürsorgepflicht; 7, 239 f. = AP Nr. 10 zu § 74 HGB ; 41, 21, 33 = AP Nr. 1 zu § 611 BGB Betriebsgeheimnis, zu III 2 der Gründe, mit weiterem Nachweis; RG JW 1938, 2904; BGH Urteil vom 6. November 1963 - Ib ZR 41/62 u. 40/63 - AP Nr. 5 zu § 1 UnlWG = GRUR 1964, 215 f., mit zustimmender Anmerkung von Bußmann - Milchfahrer - Urteil vom 19. November 1982 - I ZR 99/80 - AP Nr. 11 zu § 17 UnlWG, zu III 3 b der Gründe = GRUR 1983, 179, 181 - Stapel-Automat - Karsten Schmidt, Handelsrecht, 2. Aufl. 1982, S. 375; von Gamm, a.a.O., Kapitel 33 Rz 24, mit weiterem Nachweis).

  • BAG, 16.08.1988 - 3 AZR 664/87  

    Nachvertragliche Verpflichtung des Arbeitnehmers zur Wahrung von Geschäfts- und

    Betriebs- oder Geschäftsgeheimnisse sind Tatsachen, die im Zusammenhang mit einem Geschäftsbetrieb stehen, nur einem eng begrenzten Personenkreis bekannt sind und nach dem bekundeten Willen des Betriebsinhabers geheim zu halten sind (RGZ 149, 329, 334; BGH Urteil vom 15. Mai 1955 - I ZR 111/53 - AP Nr. 1 zu § 17 UnlWG; BAGE 41, 21 = AP Nr. 1 zu § 611 BGB Betriebsgeheimnis; von Gamm, Wettbewerbsrecht, 1. Halbbd., 5. Aufl. 1987, Kapitel 50 Rz 13).

    Von der Verpflichtung des Arbeitnehmers, Betriebsgeheimnisse über das Ende des Arbeitsverhältnisses zu wahren, ist der Senat auch in seiner Entscheidung vom 16. März 1982 ausgegangen (BAGE 41, 21 = AP, a.a.O.).

    Der Arbeitnehmer hat Verschwiegenheit zu bewahren über die im Betrieb erarbeiteten Rezepturen (vgl. BAGE 41, 21 = AP, a.a.O.) und Geschäftsgeheimnisse.

    Nur wenn besondere Umstände hinzutreten, kann etwas anderes gelten (BAGE 3, 139, 141 = AP Nr. 4 zu § 611 BGB Fürsorgepflicht; 7, 239 f. = AP Nr. 10 zu § 74 HGB ; 41, 21, 33 = AP Nr. 1 zu § 611 BGB Betriebsgeheimnis, zu III 2 der Gründe, mit weiterem Nachweis; RG JW 1938, 2904; BGH Urteil vom 6. November 1963 - Ib ZR 41/62 u. 40/63 - AP Nr. 5 zu § 1 UnlWG = GRUR 1964, 215 ff., mit zustimmender Anmerkung von Bußmann - Milchfahrer - Urteil vom 19. November 1982 - I ZR 99/80 - AP Nr. 11 zu § 17 UnlWG, zu III 3 b der Gründe = GRUR 1983, 179, 181 - Stapel-Automat - Karsten Schmidt, Handelsrecht, 2. Aufl. 1982 S. 375; von Gamm, a.a.O., Kapitel 33 Rz 24, mit weiterem Nachweis).

  • BAG, 15.12.1987 - 3 AZR 477/86  
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  • BAG, 15.12.1987 - 3 AZR 517/87  
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  • BAG, 15.12.1987 - 3 AZR 109/87  
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  • BAG, 15.12.1987 - 3 AZR 66/87  
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  • BAG, 15.12.1987 - 3 AZR 563/87  
  • ArbG Düsseldorf, 06.12.2011 - 2 Ca 3194/11  

    Nachvertragliche Verschwiegenheitspflicht, nachvertragliches Wettbewerbsverbot;

  • LAG Baden-Württemberg, 18.10.2006 - 13 Sa 69/05  

    Wettbewerbsverbot: Schadensersatzanspruch wegen Konkurrenztätigkeit eines

  • BAG, 19.05.1998 - 9 AZR 394/97  

    Verschwiegenheitspflicht, Unterlassungsansprüche

  • BAG, 26.02.1987 - 6 ABR 46/84  

    Verschwiegenheitspflicht des Betriebsrats nach § 79 BetrVG

  • BAG, 09.07.1997 - 9 AZB 14/97  

    Rechtsweg - Unterlassungsanspruch bei Streit um Erfinderrecht

  • BAG, 14.05.1987 - 6 ABR 39/84  
  • LAG Berlin, 28.10.1985 - 9 Sa 71/85  

    Arbeitsverhältnis: Nebenpflicht der Geheimhaltung - Vertragsstrafe

  • BVerwG, 04.01.2005 - 6 B 59.04  
  • LAG Köln, 18.12.1987 - 2 Sa 623/84  
  • LAG Hamm, 30.09.2011 - 10 Sa 471/11  

    Außerordentliche Kündigung eines Betriebsratsmitglieds

  • LAG Hamm, 30.09.2011 - 10 Sa 472/11  

    Außerordentliche Kündigung eines Betriebsratsmitglieds

  • BVerwG, 04.01.2005 - 6 B 64.04  
  • BVerwG, 04.01.2005 - 6 B 69.04  
  • BVerwG, 04.01.2005 - 6 B 70.04  
  • LAG Hamm, 22.07.2011 - 10 Sa 381/11  

    Unwirksame außerordentliche Kündigung eines Betriebsratsmitglieds; Verstoß gegen

  • LAG Hessen, 02.08.2010 - 7 Ta 203/10  

    Arbeitnehmererfindung - Rechtsstreitigkeit über Erfindung - Rechtsweg

  • LAG Hamm, 16.04.1986 - 15 Sa 165/86  

    BGB §§ 242, 611, 823; HGB § 74; UWG §§ 1, 7

  • BAG, 24.06.1986 - 3 AZR 486/84  
  • OLG Frankfurt, 15.08.1991 - 6 U 233/90  
  • LAG Hamburg, 28.11.1986 - 8 TaBV 5/86  
  • LAG Köln, 24.03.1997 - 10 Ta 5/97  
  • LG Leipzig, 30.09.2005 - 6 HKO 4539/03  
  • LG Karlsruhe, 05.08.2011 - 14 O 42/10  

Rechtsprechung
   VGH Baden-Württemberg, 03.03.1982 - 9 S 2509/81   

Kurzfassungen/Presse

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 1983, 134
  • NVwZ 1983, 101 (Ls.)



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Wird zitiert von ...  

  • VGH Baden-Württemberg, 06.06.1989 - 9 S 1039/89  

    Prüfung; Tatsachenirrtum des Prüfers - Neubewertung durch den bisherigen Prüfer -

    Wie im angefochtenen Urteil zu Recht ausgeführt ist, begründet der Wahrnehmungsfehler des Prüfers bei seiner ersten Bewertung nicht seine Befangenheit (vgl. den Senatsbeschluß nach dem EntlG vom 3.03.1982 -- 9 S 2509/81 -- VBlBW 82, 206 und Beschluß des Bundesverwaltungsgerichts vom 3.03.1983 -- 7 B 33.82 -- Buchholz 421.0 Nr. 172).
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