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Rechtsprechung
   BGH, 13.05.1985 - II ZR 170/84   

Volltextveröffentlichungen (4)

  • Jurion
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Einschränkung oder Ausschluß der Einzelklagebefugnis des Gesellschafters

  • Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Voraussetzungen für die Einschränkung der Einzelklagebefugnis eines Gesellschafters

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Ausschluß der jedem Gesellschafter zustehenden actio pro socio nur durch einstimmigen Gesellschafterbeschluß

Kurzfassungen/Presse

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 1985, 2830
  • ZIP 1985, 1137
  • MDR 1986, 474
  • WM 1985, 1227
  • BB 1985, 1623
  • DB 1985, 2037



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Wird zitiert von ... (5)  

  • OLG Stuttgart, 11.03.2009 - 14 U 7/08  

    Kommanditgesellschaft: Erfordernis der Zustimmung der Gesellschafter zur

    Zum anderen verweist der Beklagte darauf, dass der Bundesgerichtshof (BGH, NJW 1985, 2830) im umgekehrten Fall des Beschlusses über den Verzicht auf die Geltendmachung eines Schadensersatzanspruchs gegen einen Mitgesellschafter einen Mehrheitsbeschluss nicht als ausreichend angesehen habe, weil dieser Verzicht kein Akt der Geschäftsführung sei (Bl. 420).

    Auch aus der vom Beklagten angeführten Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 13.05.1985 (BGH, NJW 1985, 2830) ergibt sich nichts Anderes.

    Zwar hat der Bundesgerichtshof dort angenommen, der Verzicht auf Ersatzansprüche der Gesellschaft gegen den geschäftsführenden Gesellschafter bedürfe der Zustimmung aller Gesellschafter, sofern der Gesellschaftsvertrag keine den Anforderungen des Bestimmtheitsgrundsatzes genügende Mehrheitsklausel enthalte (BGH, NJW 1985, 2830 [juris Rn. 13]).

    Dem liegt aber die Annahme zugrunde, dass der Verzicht auf den Anspruch der Gesellschaft ein Grundlagengeschäft darstelle, weil durch den mit dem Anspruchsverzicht verbundenen Ausschluss der Geltendmachung der Ansprüche im Wege der actio pro socio zugleich in die Einzelklagebefugnis der Gesellschafter eingegriffen werde (BGH, NJW 1985, 2830 [juris Rn. 11 f.]).

    Die actio pro socio dient vielmehr dem Schutz der Minderheitsgesellschafter gegen eine Blockade der Durchsetzung von Sozialansprüchen durch die Gesellschaftermehrheit (vgl. BGH, NJW 1985, 2830 [juris Rn. 2830]; Habermeier in Staudinger, BGB, 2003, § 705 Rn. 47).

  • OLG Dresden, 20.11.2001 - 2 U 1928/01  

    ARGE zur Erstellung eines Großbauvorhabens keine GbR, sondern OHG

    Keiner abschließenden Entscheidung bedarf dabei, ob die einem Gesellschafter zuzubilligende Befugnis zur Geltendmachung von Sozialansprüchen auf eine Prozessstandschaft (so etwa: Bork/Oepen, ZGR 2001, 515 [530 f.] m.w.N. unter Fn. 97; Teichmann, AcP 179 [1979], 475 [485]; v. Ditfurth, in: Münchener Handbuch des Gesellschaftsrechts, Band 1, § 47 R. 70; Baumbach/Hopt, a.a.O., § 109 Rn. 32; Ulmer, in: Münchener Kommentar BGB, 3. Aufl., § 705 Rn. 172 ff.; Koller, in: Koller/Roth/Morck, HGB, § 105 Rn. 34) oder auf eine eigene materielle Berechtigung des Gesellschafters gründet (so etwa: BGH NJW 1973, 2198 [2199]; BGH NJW 1957, 1358; offen gelassen in: BGH NJW 1985, 2830 [2831]).
  • OLG Köln, 29.03.2000 - 13 U 271/97  
    Denn nur auf diesem Wege kann sichergestellt werden, dass der mit dem Schadensersatz bezweckte Schadensausgleich auch wirklich erfolgt ( vgl. zu Vorstehendem BGHZ 25, 47 ff.; BGH NJW 1985, 2830, 2831; Münchener Kommentar/Ulmer,BGB, 3.Auflage § 705 Rndr.169).

    Indessen müsste ein solcher Beschluss, um wirksam zu sein, einstimmig erfolgen ( vgl. BGH NJW 1985, 2830/2831 ).

mehr
  • OLG München, 03.12.2008 - 7 U 3315/08  

    Kommanditgesellschaft: Nachträgliche Genehmigung bei Verstoß des Geschäftsführers

    Ein derartiger außergewöhnlicher und weitreichender Eingriff in die Rechtsstellung eines einzelnen Gesellschafters wird nämlich von einer derartigen Mehrheitsklausel nicht erfasst (vgl. BGH NJW 1985, 2830/2831).
  • OLG Düsseldorf, 24.05.2007 - 6 U 78/06  

    Actio pro socio in Bezug auf einzuzahlende Pflichtbeiträge einer KG - Unwirksamer

    Nach gefestigter Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs kann ein Sozialanspruch von jedem einzelnen Gesellschafter im eigenen Namen zugunsten der Gesellschaft geltend gemacht werden (vgl. nur BGH, NJW 1957, 1358; 1985, 2830, 2831; 2000, 505 f.).

Rechtsprechung
   BGH, 28.03.1985 - VII ZR 180/84   

Volltextveröffentlichungen (2)

  • rechtsportal.de

    HOAI § 4
    Arbeiten eines Architekten auf eigenes Risiko

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Architekten u. Ingenieure-Architektenhonorar b. Durchführung des Bauvorhabens

Kurzfassungen/Presse (2)

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 1985, 2830
  • MDR 1985, 836
  • WM 1985, 922
  • BauR 1985, 467
  • ZfBR 1985, 181
  • ZfBR 1986, 75



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Wird zitiert von ... (17)  

  • BGH, 10.10.1996 - I ZR 129/94  

    Architektenwettbewerb - Vorsprung durch Rechtsbruch; BGB - Störerhaftung

    Denn die HOAI findet nur Anwendung und gegen ihre zwingenden Bestimmungen kann nur verstoßen werden, wenn es sich um vertraglich vereinbarte Leistungen handelt (vgl. BGH, Urt. v. 28.3.1985 - VII ZR 180/84, NJW 1985, 2830 = BauR 1985, 467, 468; Urt. v. 14.3.1996 - VII ZR 75/95, NJW-RR 1996, 728, 729 = BauR 1996, 414, 416).
  • BGH, 22.11.2012 - VII ZR 200/10  

    Architekten & Ingenieure - Keine HOAI-Preiskontrolle für Minderkostenprämie!

    Die Verordnung lässt die Vertragsfreiheit grundsätzlich unberührt (BGH, Urteile vom 8. März 2012 - VII ZR 195/09, BGHZ 192, 360 Rn. 15; vom 28. März 1985 - VII ZR 180/84, BauR 1985, 467 unter 1 b).
  • OLG Düsseldorf, 20.08.2001 - 23 U 214/00  

    Architekten und Ingenieure - Zustandekommen eines Architektenvertrages

    Die HOAI regelt diese Frage nicht; ihre Bestimmungen sind nur und erst dann zur Berechnung des Honoraranspruchs heranzuziehen, wenn dieser dem Grunde nach feststeht (BGH aaO.; BGH NJW 1985, 2830 = BauR 1985, 467, 468; KG BauR 1988, 621; OLG Koblenz NJW-RR 1996, 1045; Hesse/Korbion/Mantscheff/Vygen aaO., Rn. 6 f.).

    Dem Auftraggeber steht es zwar frei, seine Vergütungspflicht für vertragsgemäß erbrachten Planungsleistungen vom Eintritt zukünftiger Ereignisse abhängig zu machen; eine solche Abrede berührt jedoch das Zustandekommen des Vertrages nicht, sondern setzt es gerade voraus (BGH NJW 1985, 2830 = BauR 1985, 467, 468; BauR 92, 670, 671; BauR 1996, 414, 416; Werner/Pastor aaO., Rn. 619).

    Zwar ist es nicht ausgeschlossen, dass die Vertragsparteien den Vergütungsanspruch des Architekten von bestimmten Voraussetzungen wie etwa der Billigung seines Werks durch den Auftraggeber oder dem Eintritt noch Ungewisser tatsächlicher Umstände abhängig machen, der Architekt also auf eigenes Risiko arbeiten und seine Leistungen zunächst unentgeltlich erbringen sollte (BGH NJW 1985, 2830 = BauR 1985, 467, 468; NJW 1987, 2742, 2743 = BauR 1987, 454, 455; OLG Karlsruhe BauR 1985, 236 f.; KG BauR 1988, 621 ff.; Hesse/Korbion/Mantscheff/Vygen, § 1 HOAI, Rn. 11; Werner/Pastor aaO., Rn. 613 ff. mwN.).

mehr
  • OLG Düsseldorf, 22.01.2008 - 23 U 88/07  

    Architekten & Ingenieure - Akquisitionsleistungen?

    Dem Auftraggeber steht es zwar frei, seine Vergütungspflicht für vertragsgemäß erbrachte Planungsleistungen vom Eintritt zukünftiger Ereignisse abhängig zu machen; eine solche Abrede berührt jedoch das Zustandekommen des Vertrages als solchem nicht, sondern setzt ihn gerade voraus (BGH, Urteil vom 14.03.1996, VII ZR 75/95, BauR 1996, 414; BGH, Urteil vom 30.04.1992, VII ZR 78/91, BauR 92, 670, 671; BGH, Urteil vom 28.03.1985, VII ZR 180/84, NJW 1985, 2830; Werner/Pastor aaO., Rn. 619).

    Zwar ist es nicht ausgeschlossen, dass die Vertragsparteien den Vergütungsanspruch des Architekten von bestimmten Voraussetzungen wie etwa der Billigung seines Werks durch den Auftraggeber oder dem Eintritt noch ungewisser tatsächlicher Umstände abhängig machen, der Architekt also auf eigenes Risiko arbeiten und seine Leistungen zunächst unentgeltlich erbringen sollte (BGH, Urteil vom 09.04.1987, VII ZR 266/86, NJW 1987, 2742; BGH, Urteil vom 28.03.1985, VII ZR 180/84, NJW 1985, 2830; KG, Urteil vom 26.06.1987, 4 U 2460/86, BauR 1988, 21; OLG Karlsruhe, Urteil vom 24.05.1984, 9 U 276/82, BauR 1985, 236;; Hesse/Korbion/Mantscheff/Vygen, a.a.O., § 1 HOAI, Rn. 11; Werner/Pastor aaO., Rn. 613 ff. mwN.).

  • BGH, 09.04.1987 - VII ZR 266/86  

    Werkvertrag - Beweislast für Vergütungsanspruch des Architekten

    c) Zwar kommt es immer wieder vor, daß Architekten zunächst "auf eigenes Risiko" arbeiten und eine Vergütung für erbrachte Leistungen nur beim Eintritt bestimmter Voraussetzungen erhalten sollen (z. B. Senat, NJW 1985, 2830 m. w. Nachw.).
  • BGH, 14.03.1996 - VII ZR 75/95  

    Nachträglicher Verzicht eines Architekten auf sein Honorar

    a) In seinem Urteil vom 28. März 1985 (VII ZR 180/84 = BauR 1985, 467, 468 = ZfBR 1985, 181, 182) hat der Senat ausgeführt, daß die Frage, ob ein Architekt ein Honorar beanspruchen könne, nicht nach der HOAI, sondern ausschließlich nach den allgemeinen Vorschriften des bürgerlichen Rechts zu beurteilen sei und daß die Vertragsfreiheit der Parteien nur insoweit durch die HOAI beeinträchtigt werde, als für die Berechnung eines nach den Vorschriften des bürgerlichen Rechts begründeten Anspruchs die HOAI maßgeblich sei.
  • OLG Hamm, 15.08.2006 - 24 U 125/05  

    Architekten & Ingenieure - Wirksamkeit einer HOAI-Vergütungsabrede

    Vielmehr handelte es sich um eine Beauftragung unter einer aufschiebenden Bedingung, wie der Bundesgerichtshof für derartige Fallkonstellationen mehrfach entschieden hat (vgl. BGH BauR 1985, 467, 468, Kniffka/Koeble 12. Teil Rdnr. 18).
  • OLG Düsseldorf, 20.08.2001 - 23 U 6/01  

    Architekten und Ingenieure - Abschlagsforderung

    Die HOAI regelt diese Frage nicht; ihre Bestimmungen sind nur und erst dann zur Berechnung des Honoraranspruchs heranzuziehen, wenn dieser dem Grunde nach feststeht (BGHZ 136, 33, 36 f. = NJW 1997, 3017; BGH NJW 1985, 2830; KG BauR 1988, 621; OLG Koblenz NJW-RR 1996, 1045; Hesse/Korbion/Mantscheff/Vygen aaO., Rn. 6 f.).
  • OLG Koblenz, 07.05.1996 - 3 U 799/95  

    Architektenhonorar bei bloßen Vorarbeiten

    Erst wenn sein Anspruch dem Grunde nach feststeht, sind für die Berechnung seines Entgelts die Bestimmungen der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure ( HOAI ) (hier in der Fassung vom 4. März 1991 - BGBl. I 533) anzuwenden (BGH NJW 1985, 2830 ).
  • OLG Brandenburg, 10.05.2007 - 11 U 109/06  

    Vergütungsanspruch des Architekten, unentgeltliche Akquisitionsarbeit oder

    Zu der Frage der Abgrenzung zwischen unentgeltlicher Akquisitionsarbeit des Architekten einerseits und honorarpflichtiger Werkleistung andererseits gibt es umfangreiche Rechtsprechung, die stets den Umständen des Einzelfalls wesentliche Bedeutung beimisst (vgl. BGH NJW 1985, 2830 m.w.N.; dazu und zu der Problematik im Ganzen außerdem Werner/Pastor 10. A., Rn. 611 ff.).
  • KG, 05.11.2002 - 13 U 31/02  

    Nichtigkeit eines Prozessfinanzierungsvertrages wegen Vereinbarung eines

  • KG, 18.08.1993 - 24 W 7292/92  
  • VGH Hessen, 07.02.1995 - 11 UE 1659/92  

    Unterschreitung der Mindestsätze der AIHonO - Teilnahme eines Architekten an

  • OLG Naumburg, 23.03.2005 - 6 U 155/00  

    Architekten & Ingenieure - Fehlende Architekteneigenschaft des Bauingenieurs

  • OLG München, 25.01.2005 - 28 U 2235/03  

    Architekten & Ingenieure - Aufwandsentschädigung als Mindestsatzunterschreitung?

  • OLG Stuttgart, 24.11.1995 - 2 U 131/95  

    UWG §§ 1, 3; HOAI § 4

  • BGH, 06.05.1985 - VII ZR 520/84  

Rechtsprechung
   BGH, 28.03.1985 - VI ZR 180/84   

Kurzfassungen/Presse (2)

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 1985, 2830

Rechtsprechung
   BGH, 28.03.1985 - VII ZR 81/84   

Kurzfassungen/Presse

  • rechtsportal.de (Leitsatz)

    Vergütung von auf eigenes Risiko erbrachten Leistungen eines Architekten

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 1985, 2830
  • BauR 1985, 467
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