Rechtsprechung
   BGH, 26.11.1986 - VIII ZR 260/85   

Volltextveröffentlichungen (4)

  • Jurion
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Schätzung des entgangenen Gewinns; Aufklärungspflicht des Geschäftsverkäufers

  • Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Unternehmenskauf: Schätzung entgangenen Gewinns bei positiver Vertragsverletzung

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Grundsätzlich keine Aufklärungspflicht des Geschäftsverkäufers über geplante Konkurrenz durch Ehegatten

Kurzfassungen/Presse

  • recht.com (Leitsatz/Auszüge/Zusammenfassung)

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 1987, 909
  • NJW-RR 1987, 436 (Ls.)
  • ZIP 1987, 452
  • MDR 1987, 401
  • WM 1987, 319
  • BB 1987, 639
  • DB 1987, 783



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Wird zitiert von ... (51)  

  • BGH, 17.06.1992 - I ZR 107/90  

    Tchibo/Rolex II - Nachahmen; Schadensberechnung

    Steht - wie hier aufgrund der allgemeinen Lebenserfahrung - fest, daß der Schaden - hier in der Form des herauszugebenden Verletzergewinns - jedenfalls zu einem Teil durch die unlautere Nachahmung verursacht worden ist und läßt dieser Teil sich aus Gründen, die nicht im Verantwortungsbereich des Geschädigten, sondern in der Natur der Sache liegen, nicht verläßlich bestimmen, so darf - was der BGH im Anschluß an das RG (RGZ 149, 68, 70) außerhalb des Wettbewerbsrechts bereits wiederholt entschieden hat (vgl. BGH, LM ZPO § 287 Nr. 33 unter IV, 3 = NJW 1964, 589 = MDR 1964, 302; BGH, LM ZPO § 287 Nr. 36 a = MDR 1968, 1001; BGH, LM ZPO § 287 Nr. 44 unter III, 2 = NJW 1973, 1283; BGH, NJW 1987, 909, 910 = MDR 1987, 401) und für die Ermittlung eines wettbewerbsrechtlichen Schadens gleichermaßen und im Hinblick auf die hier regelmäßig in der Natur des Anspruchs liegenden großen Beweisschwierigkeiten sogar in besonderem Maße gelten muß - das Gericht dies nicht in vollem Maße zu Lasten des Geschädigten gehen lassen; vielmehr hat es im Wege der Schätzung jedenfalls einen Mindestschaden zu ermitteln, sofern nicht ausnahmsweise auch für dessen Schätzung jeglicher Anhaltspunkt fehlt.
  • BGH, 28.04.2004 - XII ZR 21/02  

    Mietrecht - Nebenkosten-Vorauszahlungen müssen nicht realistisch sein

    Unterläßt er dies, hat er keinen Anspruch auf Schadensersatz (vgl. BGH, Urteile vom 16. September 1981 - VIII ZR 161/80 - NJW 1982, 376 und vom 26. November 1986 - VIII ZR 260/85 - NJW 1987, 909, 910).

    Da es aber ausschließlich Sache der Beklagten war, sich selbst zu vergewissern, ob der Mietvertrag für sie von Vorteil ist, mithin die Tiefgarage rentabel betrieben werden kann, durfte die Rechtsvorgängerin der Klägerin annehmen, daß die Beklagte über die Höhe der Betriebskosten nachfragt, falls sie hierauf Wert legt (vgl. BGH, Urteil vom 26. November 1986 aaO).

  • BGH, 02.07.1992 - IX ZR 256/91  

    Schadensersatzpflicht des Rechtsanwalts wegen versäumten Vorbehalts beschränkter

    Dafür ist grundsätzlich der Kläger darlegungs- und beweispflichtig (BGHZ 54, 45, 55; BGH, Urt. v. 19. September 1985 aaO.; v. 26. November 1986 - VIII ZR 260/85, NJW 1987, 909, 910; v. 9. Oktober 1990 - VI ZR 291/89, NJW 1991, 1412, 1413; v. 23. Oktober 1991 - XII ZR 144/90, WM 1992, 36, 37).

    § 287 ZPO erleichtert dem Geschädigten darüber hinaus auch die Darlegungslast (BGH, Urt. v. 24. September 1986 - IVa ZR 236/84, WM 1986, 1477, 1479; v. 26. November 1986 aaO.; v. 23. Oktober 1991 aaO.; MünchKomm/Prütting, aaO. § 287 Rdnr. 28; Stein/Jonas/Leipold, aaO. § 287 Rdnr. 25; Thomas/Putzo, aaO. § 287 Anm. 3 a).

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