Rechtsprechung
   BAG, 17.02.1987 - 3 AZR 197/85   

Volltextveröffentlichungen (3)

  • Jurion
  • Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Haftung von Gesellschaftern für Ruhegeldverbindlichkeiten

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Keine Haftung des eintretenden Gesellschafters für Altschulden einer wegen fehlender Erwerbstätigkeit in. BGB-Gesellschaft umgewandelten "KG"

Kurzfassungen/Presse

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 1988, 222
  • NJW 1988, 223
  • ZIP 1987, 1446
  • DNotZ 1988, 511
  • VersR 1988, 367
  • BB 1988, 409
  • DB 1988, 125
  • NZA 1988, 55



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Wird zitiert von ... (11)  

  • OLG Düsseldorf, 20.12.2001 - 23 U 49/01  

    Haftung eines später eintretenden Sozius einer Steuerberatungssozietät für

    Nach der ständigen Rechtsprechung des II. Zivilsenats des BGH, der sich neben dem IX. Zivilsenat (aaO.) auch das BAG angeschlossen hat (NJW 1988, 222, 223), haften die Gesellschafter einer GbR jedoch nicht kraft Gesetzes für vor ihrem Eintritt begründeten Gesellschaftsverbindlichkeiten; hierzu bedarf es vielmehr einer - vorliegend nicht gegebenen - besonderen Vereinbarung mit dem Gläubiger (BGHZ 74, 240, 241 ff. = NJW 1979, 1821; BGH NJW 1992, 1501, 1503; NJW 1997, 1580, 1581 [insoweit in BGHZ 134, 224 nicht abgedruckt]).

    Die unterschiedliche Haftung für Altschulden der Gesellschaft beruht vielmehr auf wohlerwogenen gesetzgeberischen Erwägungen, die für eine Korrektur im Wege der Rechtsfortbildung keinen Raum lässt (BGHZ 74, 240, 242 f. = NJW 1979, 1821; BAG NJW 1988, 222, 223 [unter 5.]).

  • BAG, 11.03.1998 - 10 AZR 220/97  

    Arbeit & Soziales - Gewerbliche Erbringung baulicher Leistungen

    Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn die Verwaltung bzw. die Vermietung des Bauwerks eine besonders umfangreiche berufsmäßige Tätigkeit erfordert, so daß die zu beurteilende Tätigkeit nach ihrem Gesamtbild den allgemeinen Vorstellungen von einem Gewerbe entspricht (vgl. BAG Urteile vom 17. Februar 1987 - 3 AZR 197/85 - AP Nr. 9 zu § 161 HGB; vom 20. April 1988 - 4 AZR 646/87 - BAGE 58, 116 = AP Nr. 95 zu § 1 TVG Tarifverträge: Bau; vom 26. April 1989 - 4 AZR 17/89 - AP Nr. 115 zu § 1 TVG Tarifverträge: Bau und vom 7. April 1993 - 10 AZR 506/91 - n.v.; BVerwG Urteil vom 24. Juni 1976 - I C 56/74 - NJW 1977, 772; vom 26. Januar 1993 - I C 25/91 - DÖV 1993, 616 und vom 19. Dezember 1995 - I C 3/93 - BVerwGE 100, 187 = DÖV 1996, 962; BGHZ 74, 273, 276, m.w.N.; BGH Urteile vom 18. April 1963 - VII ZR 37/62 - LM Nr. 9 zu § 196 BGB; vom 8. Juli 1968 - VII ZR 65/66 - NJW 1968, 1962 und vom 12. März 1981 - VII ZR 117/80 - NJW 1981, 1665).
  • AGH Nordrhein-Westfalen, 17.08.2001 - 1 ZU 63/01  
    Nach der st. Rspr. des II. ZS des BGH, der sich neben dem IX. ZS (a.a.O.) auch das BAG angeschlossen hat (NJW 1988, 222, 223), haften die Ge- sellschafter einer GbR jedoch nicht kraft Gesetzes für vor ihrem Eintritt begründete Gesellschaftsverbindlichkeiten; hierzu be- darf es vielmehr einer ­ vorliegend nicht gegebenen ­ besonde- ren Vereinbarung mit dem Gläubiger (BGHZ 74, 240, 241 ff. = NJW 1979, 1821; BGH, NJW 1992, 1501, 1503; NJW 1997, 1580, 1581 [insoweit in BGHZ 134, 224 nicht abgedruckt]).

    Die unterschiedliche Haftung für Altschulden der Gesellschaft beruht vielmehr auf wohlerwogenen gesetzge- berischen Erwägungen, die für eine Korrektur im Wege der Rechtsfortbildung keinen Raum lässt (BGHZ 74, 240, 242 f. = NJW 1979, 1821; BAG, NJW 1988, 222, 223 [unter 5.]).

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  • AGH Niedersachsen, 26.11.2001 - AGH 17/01  
    Nach der st. Rspr. des II. ZS des BGH, der sich neben dem IX. ZS (a.a.O.) auch das BAG angeschlossen hat (NJW 1988, 222, 223), haften die Ge- sellschafter einer GbR jedoch nicht kraft Gesetzes für vor ihrem Eintritt begründete Gesellschaftsverbindlichkeiten; hierzu be- darf es vielmehr einer ­ vorliegend nicht gegebenen ­ besonde- ren Vereinbarung mit dem Gläubiger (BGHZ 74, 240, 241 ff. = NJW 1979, 1821; BGH, NJW 1992, 1501, 1503; NJW 1997, 1580, 1581 [insoweit in BGHZ 134, 224 nicht abgedruckt]).

    Die unterschiedliche Haftung für Altschulden der Gesellschaft beruht vielmehr auf wohlerwogenen gesetzge- berischen Erwägungen, die für eine Korrektur im Wege der Rechtsfortbildung keinen Raum lässt (BGHZ 74, 240, 242 f. = NJW 1979, 1821; BAG, NJW 1988, 222, 223 [unter 5.]).

  • LG Halle, 17.12.2001 - 2 S 278/01  
    Nach der st. Rspr. des II. ZS des BGH, der sich neben dem IX. ZS (a.a.O.) auch das BAG angeschlossen hat (NJW 1988, 222, 223), haften die Ge- sellschafter einer GbR jedoch nicht kraft Gesetzes für vor ihrem Eintritt begründete Gesellschaftsverbindlichkeiten; hierzu be- darf es vielmehr einer ­ vorliegend nicht gegebenen ­ besonde- ren Vereinbarung mit dem Gläubiger (BGHZ 74, 240, 241 ff. = NJW 1979, 1821; BGH, NJW 1992, 1501, 1503; NJW 1997, 1580, 1581 [insoweit in BGHZ 134, 224 nicht abgedruckt]).

    Die unterschiedliche Haftung für Altschulden der Gesellschaft beruht vielmehr auf wohlerwogenen gesetzge- berischen Erwägungen, die für eine Korrektur im Wege der Rechtsfortbildung keinen Raum lässt (BGHZ 74, 240, 242 f. = NJW 1979, 1821; BAG, NJW 1988, 222, 223 [unter 5.]).

  • AGH Niedersachsen, 14.01.2002 - AGH 25/01  
    Nach der st. Rspr. des II. ZS des BGH, der sich neben dem IX. ZS (a.a.O.) auch das BAG angeschlossen hat (NJW 1988, 222, 223), haften die Ge- sellschafter einer GbR jedoch nicht kraft Gesetzes für vor ihrem Eintritt begründete Gesellschaftsverbindlichkeiten; hierzu be- darf es vielmehr einer ­ vorliegend nicht gegebenen ­ besonde- ren Vereinbarung mit dem Gläubiger (BGHZ 74, 240, 241 ff. = NJW 1979, 1821; BGH, NJW 1992, 1501, 1503; NJW 1997, 1580, 1581 [insoweit in BGHZ 134, 224 nicht abgedruckt]).

    Die unterschiedliche Haftung für Altschulden der Gesellschaft beruht vielmehr auf wohlerwogenen gesetzge- berischen Erwägungen, die für eine Korrektur im Wege der Rechtsfortbildung keinen Raum lässt (BGHZ 74, 240, 242 f. = NJW 1979, 1821; BAG, NJW 1988, 222, 223 [unter 5.]).

  • AGH Bayern, 19.11.2001 - BayAGH I - 6/01  
    Nach der st. Rspr. des II. ZS des BGH, der sich neben dem IX. ZS (a.a.O.) auch das BAG angeschlossen hat (NJW 1988, 222, 223), haften die Ge- sellschafter einer GbR jedoch nicht kraft Gesetzes für vor ihrem Eintritt begründete Gesellschaftsverbindlichkeiten; hierzu be- darf es vielmehr einer ­ vorliegend nicht gegebenen ­ besonde- ren Vereinbarung mit dem Gläubiger (BGHZ 74, 240, 241 ff. = NJW 1979, 1821; BGH, NJW 1992, 1501, 1503; NJW 1997, 1580, 1581 [insoweit in BGHZ 134, 224 nicht abgedruckt]).

    Die unterschiedliche Haftung für Altschulden der Gesellschaft beruht vielmehr auf wohlerwogenen gesetzge- berischen Erwägungen, die für eine Korrektur im Wege der Rechtsfortbildung keinen Raum lässt (BGHZ 74, 240, 242 f. = NJW 1979, 1821; BAG, NJW 1988, 222, 223 [unter 5.]).

  • OLG Dresden, 06.11.2001 - 2 U 1566/01  
    Dieser Sicht vermag sich der Senat für den hier maßgebenden gegenständlichen Anwendungsbereich von § 1 Abs. 1 und 2 HGB a.F., § 1 Abs. 1 VerbrKrG a.F. (vgl. zum unterschiedlichen Verständnis des Gewerbebegriffs: BGHZ 74, 273 [277]) jedoch zumindest dann nicht anzuschließen, wenn sich die zur Betriebsaufspaltung führende Nutzungsüberlassung ... auf ein einzelnes Anlagevermögen beschränkt, also keine Mehrzahl vergleichbarer Unternehmensverpachtungen vorliegt (wie hier: BGHZ 32, 307 [312]; BGH WM 1962, 10 [12]; BAG DB 1988, 125 [126]; OLG Hamm ZIP 1993, 1310 [1311] a.A.: OLG München DB 1988, 902 [903] mit Entscheidungsbesprechung Karsten Schmidt in DB 1988, 897 ff.; LG Heidelberg BB 1982, 142 mit Anm. Theil; LG Nürnberg-Fürth BB 1980, 1549; Hopt, ZGR 1987, 145 [171]; Baumbach/Duden/Hopt, HGB, 30. Aufl., § 1 Rn. 18).
  • BFH, 21.10.1997 - VIII R 39/96  
    Der Rechtsformwechsel ändert die Identität der Gesellschaft nicht (Urteil des Bundesarbeitsgerichts -- BAG-- vom 17. Februar 1987 3 AZR 197/85, NJW 1988, 222, m.w.N.).
  • LAG Düsseldorf, 14.11.1996 - 5 (12) Sa 803/96  

    Haftung des Komplementärs für Betriebsrenten nach Erlöschen der KG

    Hieraus folgt einerseits, daß er nicht als Kaufmann nach § 1 HGB angesehen werden konnte (vgl. hierzu: BAG, Urteil vom 12.07.1987 - 3 AZR 197/85 - AP Nr. 9 zu § 161 HGB).
  • LAG Düsseldorf, 14.11.1996 - 5 (11) Sa 826/96  

    Haftung des Komplementärs für Betriebsrenten nach Erlöschen der KG

Rechtsprechung
   VGH Baden-Württemberg, 19.08.1987 - NC 9 S 2138/86   

Kurzfassungen/Presse (2)

Verfahrensgang

  • VG Karlsruhe, 10.11.1986 - NC 7 K 1745/86
  • VGH Baden-Württemberg, 19.08.1987 - NC 9 S 2138/86

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 1988, 222
  • NVwZ 1988, 162 (Ls.)

Rechtsprechung
   OVG Nordrhein-Westfalen, 04.07.1986 - 15 A 1274/85   

Kurzfassungen/Presse

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 1988, 222 (Ls.)
  • DVBl 1987, 144
  • NVwZ 1987, 1005



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Wird zitiert von ... (13)  

  • VerfGH Thüringen, 12.06.1997 - VerfGH 13/95  

    Wahlprüfung; Wohnsitzbegriff; Wohnung; ausfüllungsbedürftiger Begriff;

    § 12 Abs. 2 und 3 MRRG legen unabhängig vom Willen des Inhabers mehrerer Wohnungen dessen Hauptwohnung fest (OVG NW, DVBl. 1987, 144 ff.; VGH Bad- Württ., DÖV 1987, 117 f.; Medert/Süßmuth/Dette-Koch, Melderecht des Bundes und der Länder, 1981/1996, § 12 MRRG, Rdnrn. 1 und 7).

    Denn es handelt sich dabei auch nicht um ganz seltene Ausnahmefälle, die der Gesetzgeber aus Gründen der notwendigen Bestimmtheit und Praktikabilität der Vorschrift vernachlässigen dürfte (so aber OVG NW DVBl 1987, 144, 145; BayVGH, BayVBl. 1985, 274).

    Diese Vorschrift erfaßt jedoch nur Zweifel darüber, welche Wohnung die vorwiegend genutzte ist (BVerwG NVwZ 1987, 976; OVG NW, DVBl. 1987, 144 f.; VGH Bad.-Württ., DÖV 1987, 117; ThürVerfGH, Urteil vom 12.6.1997, Az.: VerfGH 5/96).

    Ein Verheirateter, der mit seiner Familie zusammenlebt, hat üblicherweise den gleichen Lebensmittelpunkt wie diese (vgl. VGH München a. a. O.; OVG Münster, Urteil vom 4. September 1986 - 15 A 1274/85 - NVwZ 1987, S. 1005 f.).

  • BVerwG, 15.10.1991 - 1 C 24.90  

    MRRG § 2 Abs. 1 Nr. 12, § 7 Nr. 2, § 9 S. 2, § 12 Abs. 1

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  • OVG Thüringen, 29.05.2008 - 2 KO 903/05  

    Kommunalwahlrecht; Wählbarkeit als Bürgermeister bei mehreren Wohnungen;

    Dies beinhaltet eine Verknüpfung des kommunalwahlrechtlichen Aufenthaltsbegriffs mit der melderechtlichen Erfassung, die auch sachdienlich ist (vgl. BVerwG, Beschluss vom 3. Dezember 1986 - 7 B 140.86 - n. v. im Anschluss an OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 4. Juli 1986 - 15 A 1274/85 - DVBl. 1987, S. 144/146 zu dem vergleichbaren § 7 KWahlG NW ).

    Dem steht nicht entgegen, dass in § 6 ThürKWG i. V. m. § 7 Thüringer Kommunalwahlordnung - ThürKWO -eine ausdrückliche Vorgabe, bei der Erstellung des Wählerverzeichnisses auf das Melderegister zurückzugreifen, nicht enthalten ist (vgl. auch VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 26. Mai 2006 - 1 S 78/06 - juris - zu der insoweit vergleichbaren Rechtslage in Baden-Württemberg; zur ausdrücklichen Regelung vgl. OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 4. Juli 1986 - 15 A 1274/85 - DVBl. 1987, 144 zu der damaligen Fassung des § 11 Abs. 1 KWahlO NW).

    Derartige Ausnahmefälle darf der Gesetzgeber jedoch aus Gründen der Praktikabilität vernachlässigen (vgl. BVerwG, Beschluss vom 3. Dezember 1986 - 7 B 140.86 - n. v., mit dem die Nichtzulassungsbeschwerde gegen das Urteil des OVG Nordrhein-Westfalen vom 4. Juli 1986 - 15 A 1274/85 - a. a. O. zurückgewiesen wurde).

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