Rechtsprechung
   BVerwG, 13.07.1989 - 4 B 140.88   

Volltextveröffentlichungen (2)

  • Jurion
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Unzulässigkeit der Bezugnahme auf ein Rechtsgutachten als Beschwerdebegründung; Umfang der planerischen Gestaltungsfreiheit einer Gemeinde; Festsetzung einer Gemeinbedarfsfläche; Bedeutung der Überleitungsvorschrift in § 236 Abs. 1 BauGB

Verfahrensgang

  • VG Karlsruhe, 15.06.1987 - 10 K 13/87
  • VGH Baden-Württemberg, 04.05.1988 - 3 S 2123/87
  • BVerwG, 13.07.1989 - 4 B 140.88

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 1990, 2835 (Ls.)
  • DVBl 1989, 1065
  • BauR 1989, 703
  • NVwZ 1990, 459
  • ZfBR 1990, 43



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Wird zitiert von ... (46)  

  • BVerwG, 19.05.1998 - 4 A 9.97  

    Umweltrecht - Berücksichtigung des Vogelschutzes im Planfeststellungsverfahren

    Für die dem anwaltlichen Bevollmächtigten des Klägers aufgegebene eigene Prüfung, Sichtung und rechtliche Durchdringung des Streitstoffs ist die Bezugnahme auf Ausführungen eines Dritten nicht ausreichend (vgl. BVerwG, Beschluß vom 19. Juli 1977 - BVerwG 8 CB 84.76 - Buchholz 310 § 67 VwGO Nr. 47; Beschluß vom 13. Juli 1989 - BVerwG 4 B 140.88 - Buchholz 406.11 § 236 BauGB Nr. 1 = NVwZ 1990, 459; Beschluß vom 19. August 1993 - BVerwG 6 B 42.93 - Buchholz 310 § 67 VwGO Nr. 81).
  • BVerwG, 08.08.1989 - 4 NB 2.89  

    Entbehrlichkeit der Festsetzung baulicher bzw. technischer Maßnahmen; Reichweite

    Die Festsetzung eines Baugebiets stellt den wichtigsten Fall der Festsetzungen über die Art der baulichen Nutzung im Bebauungsplan nach § 30 Abs. 1 BauGB dar (vgl. aber auch Beschluß des Senats vom 19. Juli 1989 - BVerwG 4 B 140.88 -).
  • BVerwG, 21.01.1998 - 4 VR 3.97  

    Umweltrecht - Naturschutzverband klagt gegen Straßenbauvorhaben

    Für die dem anwaltlichen Bevollmächtigten des Klägers aufgegebene eigene Prüfung, Sichtung und rechtliche Durchdringung des Streitstoffs ist die Bezugnahme auf Ausführungen eines Dritten nicht ausreichend (vgl. BVerwG, Beschluß vom 19. Juli 1977 - BVerwG 8 CB 84.76 - Buchholz 310 § 67 VwGO Nr. 47; Beschluß vom 13. Juli 1989 - BVerwG 4 B 140.88 - Buchholz 406.11 § 236 BauGB Nr. 1 - NVwZ 1990, 459; Beschluß vom 19. August 1993 - BVerwG 6 B 42.93 - Buchholz 310 § 67 VwGO Nr. 81).
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Rechtsprechung
   OVG Nordrhein-Westfalen, 15.05.1990 - 5 A 1687/89   

Kurzfassungen/Presse (2)

  • verkehrslexikon.de (Leitsatz)

    Umsetzen eines Kfz ist beim Parken im absoluten Halteverbot wegen der negativen Vorbildwirkung auch ohne Behinderung verhältnismäßig

  • rechtsportal.de (Leitsatz)

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 1990, 2835
  • NZV 1990, 407
  • NVwZ 1990, 119
  • NVwZ 1990, 1192 (Ls.)



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Wird zitiert von ... (30)  

  • BVerwG, 27.01.1993 - 11 C 35.92  

    Busspur - § 42 VwGO, zur Verwaltungsaktsqualität von Verkehrsmaßnahmen, §

    Auf die Frage, wann die Widerspruchsfrist (§ 70 VwGO) gegen verkehrsregelnde Anordnungen und Verkehrsschilder zu laufen beginnt (vgl. hierzu BVerwGE 59, 221 [226]; OVG Münster NJW 1990, 2835; VGH Mannheim NVwZ-RR 1990, 59; VGH Kassel NVwZ 1992, 5; OVG Hamburg NJW 1992, 1909; Manssen NZV 1992, 465 [468]), kommt es hier nicht an, denn der Kläger hat bereits eine Woche nach der Aufstellung der streitigen Verkehrsschilder und mithin keinesfalls zu spät Widerspruch erhoben.
  • OLG Köln, 21.05.1993 - Ss 174/93  

    Urlaub schützt vor geänderten Halteverbotsregelungen

    Anerkannt ist ferner, daß Vorschriftszeichen nach der StVO, von denen ein Haltverbot ausgeht, zugleich das Gebot enthalten, bei verbotswidrigem Halten oder nach Ablauf der Zeit, während derer das Halten gestattet ist, alsbald wegzufahren (BVerwG NJW 1978, 656; VRS 74, 397; OVG Münster NJW 1990, 2835 = NZV 1990, 407 = VRS 79, 476; OVG Hamburg VRS 83, 317).

    Regelungen durch Verkehrszeichen werden bekanntge-geben, indem das Zeichen derart aufgestellt wird, daß es für die Verkehrsteilnehmer, an die es sich richtet, bei Auslegung des in § 1 StVO vorgegebenen Sorgfaltsmaßstabs ohne weiteres wahrgenommen werden kann; ob die allgemeinen für Verwaltungsakte vor-geschriebenen Bekanntgabevoraussetzungen des § 41 VwVfG erfüllt sind, ist nicht erheblich; erst recht ist nicht erforderlich, daß der angesprochene Kraftfahrer das Zeichen auch zur Kenntnis nimmt (OVG Münster NJW 1990, 2835 = NZV 1990, 407 = VRS 79, 476).

  • VG Aachen, 08.12.2008 - 6 K 830/08  
    vgl. dazu BVerwG, Beschluss vom 18. Februar 2002 - 3 B 149.01 -, juris Rn. 7; OVG NRW, Urteil vom 15. Mai 1990 - 5 A 1687/89 -, NWVBl.

    1990, 387 = NJW 1990, 2835 = juris Rn. 16.

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Rechtsprechung
   BVerwG, 30.01.1990 - 7 B 162.89   

Volltextveröffentlichungen

Kurzfassungen/Presse

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 1990, 2835 (Ls.)
  • NVwZ 1990, 858
  • ZfBR 1991, 182



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Wird zitiert von ... (14)  

  • OVG Niedersachsen, 25.07.1997 - 1 L 5856/95  

    Schriftform eines öffentlich-rechtlichen Vertrages;; Abwehranspruch (Bälle);

    Der vom Verwaltungsgericht als Belegstelle angegebene Beschluß des BVerwG (v. 30. Januar 1990 - 7 B 162.89 -, NVwZ 1990, 858) ist jedoch mit diesem Fall nicht vergleichbar.

    Der Anspruch des Klägers ist auch nicht gemäß § 1004 Abs. 2 BGB analog ausgeschlossen, weil er nicht verpflichtet ist, das Zufliegen der Spielbälle zu dulden (zu ähnlichen Fällen vgl. Nds. OVG, Urt. v. 31. Juli 1996 - 6 L 7158/94 - BVerwG, Beschl. v. 30. Januar 1990 - 7 B 162.89 -, NVwZ 1990, 858, ergangen auf OVG Münster, Urt. v. 30. März 1989 - 7 A 1976/86 -, DWW 1989, 207 (209)).

  • VGH Hessen, 06.05.1993 - 6 UE 876/92  

    Duldungspflicht des Grundstückseigentümers eines an einem Fußballplatz gelegenen

    Der von dem Kläger geltend gemachte öffentlich-rechtliche Abwehranspruch ist dem bürgerlichrechtlichen Abwehrrecht aus § 1004 BGB nachgebildet und setzt voraus, daß der Kläger (1) in seinen geschützten Rechtsgütern beeinträchtigt wird und (2) zur Duldung dieser Beeinträchtigung nicht verpflichtet ist (Hess. VGH, Beschlüsse vom 24. November 1988 - 6 TG 4463/88 - NVwZ-RR 1989, 175, und vom 9. November 1987 - 6 TG 3282/87 - NuR 1988, 296 f.; OVG Nordrhein-Westfalen, Urteile vom 10. August 1989 - 7 A 1926/86 - BauR 1989, 715 f., 8. Juli 1986 - 11 A 1288/85 - BauR 1987, 46 ff., 49, und vom 26. Juni 1983 - 7 A 1270/82 - NVwZ 1984, 530; OVG Koblenz, Urteile vom 29. August 1989 - 7 A 26/89 - NVwZ 1990, 279, und vom 26. September 1985 - 1 A 89/84 - NJW 1986, 953; OVG Hamburg, Urteil vom 15. Oktober 1985 - OVG Bf. VI 10/82 - DVBl. 1986, 691; a. A. Ossenbühl, Staatshaftungsrecht, 4. Aufl., 1991, 240 ff., 252 der es als "dogmatisch sauberste Lösung" ansieht, den Schutzanspruch als Reaktionsanspruch auf eine grundrechtliche Statusverletzung zu verstehen; das Bundesverwaltungsgericht hat offen gelassen, ob der Anspruch sich aus einer analogen Anwendung des § 1004 BGB, aus Art. 2 Abs. 2 und 14 Abs. 1 GG oder aus einer öffentlich-rechtlichen Folgenbeseitigungspflicht ergibt, vgl. BVerwG, Beschluß vom 30. Januar 1990 - 7 B 162/89 - NVwZ 1990, 858; vgl. auch das Urteil vom 29. April 1988 - 7 C 33.87 - DVBl. 1988, 967 f.).

    Dies gilt auch für Beeinträchtigungen, die auf öffentlich-rechtlichem Handeln beruhen (vgl. OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 10. August 1989 - 7 A 1926/86 - Baur 1989, 715 ff., 720, rechte Spalte, insofern bestätigt durch das Bundesverwaltungsgericht, Beschluß vom 30. Januar 1990 - 7 B 162/89 - NVwZ 1990, 858).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 18.03.2011 - 2 A 2579/09  

    Nachbarklage gegen Energieteam Arena in Paderborn bleibt ohne Erfolg

    BImSchV, § 2 Rn. 64; Spindler/Spindler, NVwZ 1993, 225, 227; allgemein zur Zurechnung von verhaltensbedingten Geräuschimmissionen zu einem Anlagenbetrieb: BVerwG, Urteil vom 7. Mai 1996 - 1 C 10.95 -, BVerwGE 101, 157 = NVwZ 1997, 276 = juris Rn. 34, Beschluss vom 30. Januar 1990 - 7 B 162.89 -, NVwZ 1990, 858 = juris Rn. 1; OVG NRW, Urteil vom 13. März 2006 - 7 A 4591/04 -, juris Rn. 63, Beschluss vom 5. Januar 2001 - 7 B 6.01 -, BRS 64 Nr. 183 = juris Rn. 15.
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  • OVG Nordrhein-Westfalen, 18.03.2011 - 2 A 2580/09  

    Nachbarklage gegen Energieteam Arena in Paderborn bleibt ohne Erfolg

    BImSchV, § 2 Rn. 64; Spindler/Spindler, NVwZ 1993, 225, 227; allgemein zur Zurechnung von verhaltensbedingten Geräuschimmissionen zu einem Anlagenbetrieb: BVerwG, Urteil vom 7. Mai 1996 - 1 C 10.95 -, BVerwGE 101, 157 = NVwZ 1997, 276 = juris Rn. 34, Beschluss vom 30. Januar 1990 - 7 B 162.89 -, NVwZ 1990, 858 = juris Rn. 1; OVG NRW, Urteil vom 13. März 2006 - 7 A 4591/04 -, juris Rn. 63, Beschluss vom 5. Januar 2001 - 7 B 6.01 -, BRS 64 Nr. 183 = juris Rn. 15.
  • VGH Baden-Württemberg, 11.04.1994 - 1 S 1081/93  

    Abwehranspruch gegen Lärmimmissionen von einem gemeindlichen, öffentlichen

    Der Grillplatz dient dem Zweck, dort Grillfeste zu feiern, und ist so ausgestaltet, daß seine mißbräuchliche Nutzung ohne weiteres möglich ist (vgl. BVerwG, Beschl. v. 30.1.1990 - 7 B 162.89 -, NVwZ 1990, S. 858); Vorkehrungen, die die mißbräuchliche Nutzung, d.h. hier die Nutzung über 23.00 Uhr hinaus, verhindern, hat die Beklagte mit Ausnahme der Regelungen über die Grillplatzordnung nicht getroffen, doch sind diese nicht ausreichend, um den Zurechnungszusammenhang zwischen dem Betrieb der Anlage, dessen Benutzung mit erheblicher Lärmentfaltung verbunden ist, zu unterbrechen.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 18.03.2011 - 2 A 2581/09  

    Nachbarklage gegen Energieteam Arena in Paderborn bleibt ohne Erfolg

    BImSchV, § 2 Rn. 64; Spindler/Spindler, NVwZ 1993, 225, 227; allgemein zur Zurechnung von verhaltensbedingten Geräuschimmissionen zu einem Anlagenbetrieb: BVerwG, Urteil vom 7. Mai 1996 - 1 C 10.95 -, BVerwGE 101, 157 = NVwZ 1997, 276 = juris Rn. 34, Beschluss vom 30. Januar 1990 - 7 B 162.89 -, NVwZ 1990, 858 = juris Rn. 1; OVG NRW, Urteil vom 13. März 2006 - 7 A 4591/04 -, juris Rn. 63, Beschluss vom 5. Januar 2001 - 7 B 6.01 -, BRS 64 Nr. 183 = juris Rn. 15.
  • VG Minden, 15.06.2005 - 11 K 2311/04  

    Heilquell-Zapfstelle in Bad Lippspringe bleibt Nachts darf kein Wasser mehr

    vgl. BVerwG, Beschluss vom 30.1.1990 - 7 B 162/89 -, NVwZ 1990, 858.
  • VGH Bayern, 08.09.2008 - 22 ZB 07.3059  

    Städtischer Sportplatz; nachbarschaftliches Gemeinschaftsverhältnis; Überfliegen

    Zu Recht ist das Verwaltungsgericht davon ausgegangen, dass Nachbarn öffentlicher Sportanlagen grundsätzlich nicht dulden müssen, dass von diesen Bälle auf ihr Grundstück gelangen, ihren vielmehr ein öffentlich-rechtlicher Abwehranspruch gegen den Träger der öffentlichen Einrichtung dahingehend zusteht, dass dieser die ihm möglichen Vorkehrungen gegen solche Beeinträchtigungen trifft (vgl. BVerwG vom 30.1.1990, NVwZ 1990, 858).
  • BVerwG, 30.10.1996 - 4 B 203.96  
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  • VG Minden, 17.01.2002 - 9 K 2/01  

    Auf Schulhof darf nachmittags gespielt werden

    vgl. OVG NRW, U.v. 10.08.1989 - 7 A 1926/86 -, BRS 49 Nr. 204; BVerwG, B.v. 30.01.1990 - 7 B 162.89 -, NVwZ 1990, 858; OVG Lüneburg, U.v. 25.07.1997 - 1 L 5856/95 -, BRS 59 Nr. 184, jeweils m.w.N.
  • VG Minden, 11.07.2003 - 11 L 603/03  

    Kein Nato-Draht gegen überfliegende Bälle

  • VG Minden, 24.03.2004 - 11 K 1863/02  

    Nachbarklage gegen missbräuchliche Nutzung eines Grillplatzes in Herford

  • VG Ansbach, 19.07.2011 - AN 15 K 11.01276  

    Allgemeine Leistungsklage eines Gewässeranliegers auf Maßnahmen zur Verringerung

  • VG Würzburg, 28.09.2004 - W 4 K 03.1492  
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