Rechtsprechung
   BGH, 03.12.1991 - XI ZR 77/91   

Volltextveröffentlichungen (5)

  • DER BETRIEB(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Prüfung einer mit Leerräumen versehenen Zinsberechnungsklausel eines Kreditvertrags im Kontrollverfahren nach § 13 AGBG

  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    AGBG § 13
    Verbot von mit Leerräumen versehenen Formularklauseln

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  • Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Inhaltskontrolle einer mit Leerräumen versehenen Formular(zins)klausel

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Beschränktes Verbot einer mit Leerräumen versehenen Formularklausel im Verbandsklageverfahren

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 1992, 503
  • ZIP 1992, 24
  • MDR 1992, 125
  • WM 1992, 50
  • BB 1992, 169
  • DB 1992, 522



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Wird zitiert von ... (28)  

  • BGH, 17.02.2010 - VIII ZR 67/09  

    Kaufrecht - Wann liegen AGB vor?

    Erforderlich ist vielmehr, dass er - wenn er schon auf die inhaltliche Gestaltung des vorgeschlagenen Formulartextes keinen Einfluss nehmen konnte (vgl. BGHZ 126, 326, 333) - in der Auswahl der in Betracht kommenden Vertragstexte frei ist und insbesondere Gelegenheit erhält, alternativ eigene Textvorschläge mit der effektiven Möglichkeit ihrer Durchsetzung in die Verhandlungen einzubringen (vgl. BGH, Urteile vom 3. Dezember 1991 - XI ZR 77/91, WM 1992, 50, unter II 3 a; vom 7. Februar 1996 - IV ZR 16/95, WM 1996, 483, unter I 2 a; ferner BGHZ 141, 108, 110).
  • BGH, 27.01.2000 - I ZR 241/97  

    Telefonwerbung VI - Telefon-Werbung

    Dabei ist es ohne Bedeutung, ob der Kunde die Wahl zwischen bestimmten, vom Verwender vorgegebenen Alternativen hat (BGH, Urt. v. 3.12.1991 - XI ZR 77/91, NJW 1992, 503 f.; Urt. v. 7.2.1996 - IV ZR 16/95, NJW 1996, 1208, m.w.N.).
  • BGH, 17.03.1993 - VIII ZR 180/92  

    Laufzeit der Dauerschuld ab Vertragsbeginn - Verbot alternativloser

    b) Eine mit Leerräumen versehene Klausel ist dann einschränkungslos zu verbieten, wenn die denkbaren Ausfüllungsmöglichkeiten nicht vorgegeben sind und nur eine Alternative zur Wirksamkeit führt (Abgrenzung zu BGH, Urteil vom 3. Dezember 1991 - XI ZR 77/91 = WM 1992, 50 ff).«.

    Die Festlegung des jeweiligen Wartungsbeginns durch die Parteien stellt nur eine notwendige, aber unselbständige Ergänzung der Klausel dar, die ihr nicht den Charakter einer Allgemeinen Geschäftsbedingung im Sinne des § 1 Abs. 1 Satz 1 AGBG nimmt (Senatsurteil vom 19. Juni 1991 - VIII ZR 244/90 = WM 1991, 1499 unter II 1; BGH, Urteil vom 3. Dezember 1991 - XI ZR 77/91 = WM 1992, 50 unter II 3 a, jeweils m.w.Nachw.).

    Zwar hat der XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs entschieden, daß eine mit Leerräumen versehene Formularklausel einschränkungslos nur dann zu verbieten sei, wenn alle denkbaren Ausfüllungsmöglichkeiten der Inhaltskontrolle nach §§ 9 - 11 AGBG nicht standhalten (Urteil vom 3. Dezember 1991 - XI ZR 77/91 aaO.).

    Im vorliegenden Fall fehlt es dagegen an einem solchen durch die Klausel oder das Vertragsformular vorgesehenen »Baumaterial« (BGH, Urteil vom 3. Dezember 1991 aaO. unter II 2 a).

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