Weitere Entscheidung unten: BVerfG, 10.02.1995

Rechtsprechung
   BGH, 08.03.1995 - VIII ZR 313/93   

Volltextveröffentlichungen (6)

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  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Abwicklung eines Leasingvertrages nach vom Leasingnehmer veranlaßter fristloser Kündigung

  • Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Fristlose Kündigung eines Leasingvertrages: Vorteilsausgleichung bei Schadensberechnung

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Anrechnung des wegen vorzeitiger Kündigung erhöhten Wertes einer Leasingsache auf Schadensersatzanspruch bei deren Untergang nach Rückgabe

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 1995, 1541
  • ZIP 1995, 845
  • MDR 1995, 563
  • NZV 1995, 270
  • WM 1995, 935
  • BB 1995, 894
  • DB 1995, 1073



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Wird zitiert von ... (11)  

  • BGH, 31.10.2007 - VIII ZR 278/05  

    Leasing - Vorzeitige Beendigung eines Leasingvertrages

    Sie ist also eine reine Sachversicherung und deckt als solche nur das Interesse des Eigentümers an der Erhaltung des unter Versicherungsschutz stehenden Fahrzeugs (Senatsurteil vom 8. März 1995 - VIII ZR 313/93, WM 1995, 935, unter B I 1 c; BGHZ 116, 278, 283 m.w.N.).
  • BGH, 14.07.2004 - VIII ZR 367/03  

    Leasingrecht - Außerordentliche Kündigung eines Kraftfahrzeug-Leasingvertrages

    Ausgangspunkt für die Berechnung des Kündigungsschadens des Leasinggebers sind danach - wie auch bei anderen Leasingverträgen - zunächst die restlichen Leasingraten, die ohne die außerordentliche Kündigung bis zum vereinbarten Ablauf des Leasingvertrages noch zu zahlen gewesen wären, abgezinst auf den Zeitpunkt der vorzeitigen Vertragsbeendigung (Senatsurteil vom 6. Juni 1984 - VIII ZR 65/83, WM 1984, 1217 unter III 2 a; Senatsurteil vom 8. März 1995 - VIII ZR 313/93, WM 1995, 935 unter B II 3 a; Senatsurteil vom 22. November 1995 - VIII ZR 57/95, WM 1996, 311 unter II 1 b, jew. m.w.Nachw.).

    Ein weiterer Vorteil, den sich der Leasinggeber anrechnen lassen muß, ergibt sich daraus, daß das Leasingfahrzeug bei vorzeitiger Rückgabe regelmäßig einen höheren Wert hat als bei Rückgabe zum vereinbarten Vertragsende (vgl. Senatsurteil vom 8. März 1995 aaO; Senatsurteil vom 22. November 1995 aaO unter II 2 a cc, jew. m.w.Nachw.).

  • BGH, 22.11.1995 - VIII ZR 57/95  

    Wirksamkeit formularmäßiger Vereinbarungen über die Abrechnung eines vorzeitig

    cc) Nach ständiger Rechtsprechung des Senats (Urteil vom 8. März 1995 - VIII ZR 313/93 = WM 1995, 935 unter B II 3 a; BGHZ 111, 237, 242; 94, 195, 217; 82, 121, 132) besteht ein weiterer dem Leasinggeber anzurechnender Vorteil in einem höheren Restwert, den das Leasinggut bei vorzeitiger Rückgabe aufweist.

    Die Berufung der Revision auf die Entscheidung des Senats vom 8. März 1995 (aaO. unter A II 3 d) geht fehl.

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  • OLG Düsseldorf, 14.12.2006 - 10 U 69/06  

    Leasingrecht - Datenübermittlung an Schufa

    Dabei kann die Berechtigung der auf Ziffer XIV.B der Leasingbedingungen - eine Bestimmung, welche nicht von vornherein der Wirksamkeit entbehrt, da der Leasingnehmer - anders als der Mieter - typischerweise die Sachgefahr trägt (vgl. BGH, Urt. v. 27.09.2006, Az. VIII ZR 217/05; BGHZ 71, 196; BGH, NJW 1988, 198 und NJW 1995, 1541 [1545]) - gestützte Forderung im Ergebnis offen bleiben.
  • BGH, 26.10.2000 - IX ZR 227/99  

    Behandlung einer Geldleistung als Gegenleistung für eine länger dauernde

    Wer sein zur Verfügung gestelltes Kapital vorzeitig zurückerhält, verbucht dadurch einen Zinsgewinn, der durch Abzinsung ausgeglichen werden muß (vgl. BGHZ 67, 312, 319; 82, 121, 132; 95, 39, 55 f; 117, 70, 80; BGH, Urt. v. 8. März 1995 - VIII ZR 313/93, NJW 1995, 1541, 1543).
  • OLG Düsseldorf, 14.01.2003 - 24 U 13/02  

    Anspruch des Leasingnehmers auf Zahlungen aus der Kaskoversicherung

    Die Versicherungsleistung ist das Surrogat, das gleichsam an die Stelle des Leasingguts tritt (vgl. dazu BGH NJW 1995, 1541, 1544 sub Nr. 111.1).
  • OLG Düsseldorf, 28.01.2005 - 24 U 13/02  

    Vertragsgestaltung beim Leasingvertrag - Verwertungsrisiko und Sachrisiko trotz

    Die Versicherungsleistung ist das Surrogat, das gleichsam an die Stelle des Leasingguts tritt (vgl. dazu BGH NJW 1995, 1541, 1544 sub Nr. 111.1).
  • OLG Koblenz, 08.01.2002 - 3 U 406/01  

    Leasingvertrag: Unwirksamkeit der Kündigungsklausel wegen fehlenden

    § 554 Abs. 1 Nr. 1 BGB , der auf Leasingverträge grundsätzlich anwendbar ist (vgl. BGH, NJW 1995, 1541, 1543), ist hier abbedungen durch Ziff. IX.2., erste Alternative, der Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
  • OLG Düsseldorf, 14.02.2008 - 24 U 172/07  

    Keine Änderung des Umfangs leasingtypischer Ersatzansprüche durch AGB-Klausel

    Dies entspricht auch dem Zweck der Vertragsbestimmung, die darauf abzielt, dem Erfordernis der Vorteilsausgleichung (vgl. BGH NJW 1985, 1539, 1544; NJW 1995, 1541, 1543) Rechnung zu tragen.
  • OLG Naumburg, 11.12.1997 - 3 U 144/96  

    Verbraucherkreditgesetz bei Kfz-Leasing

    Nach ständiger Rechtsprechung des BGH (BGHZ 111, 237, 242 = MDR 1990, 912; WM 1995, 935) besteht ein weiterer dem Leasinggeber anzurechnender Vorteil in einem höheren Restwert, den das Leasinggut bei vorzeitiger Rückgabe aufweist.
  • OLG Dresden, 26.07.1995 - 8 U 195/95  

    Voraussetzungen für die Kündigung eines Leasingsvertrages bei Veränderung der

Rechtsprechung
   BVerfG, 10.02.1995 - 2 BvR 2139/94   

Volltextveröffentlichungen

  • rechtsportal.de

    StVG § 25
    Auswirkungen der Verhängung eines Fahrverbots auf die Existenz eines Unternehmens

Verfahrensgang

  • AG Göttingen, 24.05.1994 - 33 OWi 86 Js 5902/94
  • OLG Celle, 22.09.1994 - 1 Ss OWi 239/94
  • BVerfG, 10.02.1995 - 2 BvR 2139/94

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 1995, 1541
  • NVwZ 1995, 784



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Wird zitiert von ... (28)  

  • BVerfG, 24.03.1996 - 2 BvR 616/91  

    Kammerentscheidung zur Verfassungsmäßigkeit von Fahrverboten:

    Dies läßt den Gerichten hinreichend Raum und Entscheidungsfreiheit, um Verstößen im Straßenverkehr mit der nach den konkreten Umständen angemessenen Sanktion zu begegnen und unerträgliche Härten (vgl. dazu Beschluß der 2. Kammer des Zweiten Senats vom 10. Februar 1995, NJW 1995, 1541 ) zu vermeiden.
  • OLG Hamm, 26.06.1995 - 2 Ss OWi 703/95  

    Bei Taxifahrer kann auch bei einem Regelverstoß von einem Fahrverbot abgesehen

    Zwar hat das Amtsgericht insoweit offenbar nicht verkannt, daß nicht jeder berufliche Nachteil die Ausnahme vom Regelfahrverbot rechtfertigt, sondern grundsätzlich nur eine Härte ganz außergewöhnlicher Art, die ggf. im Verlust der wirtschaftlichen Existenz zu sehen ist (vgl. OLG Hamm, NZV 1991, 121; siehe auch OLG Oldenburg ZfS 1995, 34 und die Zusammenstellung bei Bode ZfS 1995, 21 m.w.N.; sowie BVerfG NJW 1995, 1541 ; OLG Düsseldorf NZV 1995, 161 ; und schließlich Beschluß des Senats vom 9. Juni 1995 in 2 Ss Owi 623/95).
  • OLG Hamm, 27.07.1995 - 2 Ss OWi 808/95  

    erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts, Möglichkeit des Absehens vom

    Insoweit hat das Amtsgericht nicht verkannt, dass nicht jeder berufliche Nachteile die Ausnahme vom Regelfahrverbot rechtfertigt, sondern grundsätzlich nur eine Härte ganz außergewöhnlicher Art, die ggf. im Verlust der wirtschaftlichen Existenz zu sehen ist (vgl. OLG Hamm, NZV 1991, 121; siehe auch OLG Oldenburg ZfS 1995, 34 und die Zusammenstellung bei Bode ZfS 1995, 21 m.w.N.; sowie BVerfG NJW 1995, 1541; OLG Düsseldorf NZV 1995, 161; und schließlich Beschlüsse des Senats vom 9. Juni 1995 in 2 Ss OWi 623/95; vom 26. Juni 1995 in 2 Ss OWi 703/95; vom 18. Juli 1995 in 2 Ss 386/95 und vom 20. Juli 1995 in 2 Ss OWi 830/95).

    Die vom Betroffenen mit der Rechtsbeschwerde zusätzlich geltend gemachten Erschwernisse und Behinderungen führen - auch unter Beachtung des nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts zu berücksichtigenden Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes (s. NZV 1994, 157, NJW 1995, 1541) - zu keiner anderen Beurteilung.

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