Weitere Entscheidung unten: BVerfG, 30.04.1996

Rechtsprechung
   BGH, 09.01.1997 - IX ZR 1/96   

Volltextveröffentlichungen (5)

  • DER BETRIEB(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Konkursanfechtung der Zustimmung des Sicherungsgebers zur Verwertung des Sicherungsguts

  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Verwertung von Sicherungsgut; Anfechtung einer nach Zahlungseinstellung zwischen dem Gemeinschuldner und dem Sicherungsnehmer getroffenen Vereinbarung über die Art und Weise der Verwertung

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  • Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Konkursanfechtung einer Absprache über Sicherungsgutverwertung

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Anfechtbarkeit eines gläubigerbenachteiligenden Einverständnisses zwischen Gemeinschuldner und Sicherungsnehmer über Art der Verwertung

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 1997, 1063
  • NJW-RR 1997, 749 (Ls.)
  • ZIP 1997, 367
  • MDR 1997, 470
  • VersR 1997, 1027
  • WM 1997, 432
  • BB 1997, 539
  • DB 1997, 720



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Wird zitiert von ... (20)  

  • BGH, 25.01.2001 - IX ZR 6/00  

    Gutschriften auf debitorisch geführtem Konto

    Sie war damit - ab diesem Zeitpunkt (vgl. unten IV 4) - ernsthaft eingefordert (vgl. BGH, Urt. v. 9. Januar 1997 - IX ZR 1/96, WM 1997, 432, 435).
  • BGH, 13.04.2000 - IX ZR 144/99  

    Insolvenzrecht - Begriff der Zahlungseinstellung

    Auszugehen ist von folgendem: Zahlungseinstellung liegt - wie bei § 30 Nr. 1 Fallgruppe 1 KO - vor, sobald nach außen erkennbar geworden ist, daß der Schuldner seine fälligen, ernsthaft eingeforderten Verbindlichkeiten nicht mehr zu erfüllen vermag (st. Rspr.; vgl. Senatsurt. v. 24. Oktober 1996 - IX ZR 284/95, ZIP 1996, 2080, 2082; v. 9. Januar 1997 - IX ZR 1/96, WM 1997, 432, 435).
  • BGH, 17.05.2001 - IX ZR 188/98  

    Zahlungseinstellung und Kenntnis des Gläubigers

    Zahlungseinstellung im Sinne des § 30 KO besteht, wenn - mindestens - für die beteiligten Verkehrskreise nach außen hin erkennbar geworden ist, daß der spätere Gemeinschuldner wegen eines voraussichtlich dauernden Mangels an Zahlungsmitteln seine fälligen und vom jeweiligen Gläubiger ernsthaft eingeforderten Verbindlichkeiten nicht mehr erfüllen kann (vgl. BGH, Urt. v. 1. März 1984 - IX ZR 34/83, aaO; v. 11. Juli 1991 - IX ZR 230/90, aaO, 1571; v. 27. April 1995 - IX ZR 147/94, WM 1995, 1113, 1114; v. 9. Januar 1997 - IX ZR 1/96, WM 1997, 432, 435; vgl. zu § 10 Abs. 1 Nr. 4 GesO außerdem BGH, Urt. v. 24. Oktober 1996 - IX ZR 284/95, ZIP 1996, 2080, 2082; v. 8. Oktober 1998 - IX ZR 337/97, ZIP 1998, 2008, 2009; v. 13. April 2000 - IX ZR 144/99, WM 2000, 1207, 1208; v. 25. Januar 2001 - IX ZR 6/00, WM 2001, 689, 690 f).
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  • BGH, 05.10.1999 - XI ZR 280/98  

    Pflicht des Sicherungsnehmers zur bestmöglichen Verwertung des Sicherungsguts

    Zutreffend ist allerdings der rechtliche Ausgangspunkt des Berufungsgerichts, daß ein Sicherungsgeber, der die Verwertung des Sicherungsguts betreibt, die berechtigten Belange des Sicherungsgebers in angemessener und zumutbarer Weise zu berücksichtigen hat, soweit nicht seine schutzwürdigen Sicherungsinteressen entgegenstehen (BGH, Urteile vom 1. März 1962 - II ZR 70/60, WM 1962, 673, 674 und 9. Januar 1997 - IX ZR 1/96, WM 1997, 432, 433 m.w.Nachw.; Senatsurteil vom 24. Juni 1997 - XI ZR 178/96, WM 1997, 1474, 1475).
  • BGH, 02.04.1998 - IX ZR 232/96  

    Erstreckung des Konkursbeschlags auf geschmacksmusterrechtliche

    Der Grundsatz, daß aus einem Rechtsgeschäft keine Rechte hergeleitet werden können, die der Bevollmächtigte erkennbar unter Mißbrauch seiner Vollmacht vorgenommen hat (vgl. etwa BGH, Urt. v. 9. Januar 1997 - IX ZR 1/96, WM 1997, 432, 434; Palandt/Heinrichs, BGB 57. Aufl. § 164 Rdn. 13 f), ist auf ein Treuhandverhältnis nicht übertragbar.
  • BGH, 20.06.2000 - IX ZR 81/98  

    Willkürliches Handeln zum Nachteil des Drittsicherungsgebers

    Sicherungsnehmer sind zwar gegenüber dem Sicherungsgeber zur schonenden und bestmöglichen Verwertung des von diesem bestellten Sicherungsguts verpflichtet (BGH, Urt. v. 22. Juni 1966 - VIII ZR 50/66, NJW 1966, 2009; v. 9. Januar 1997 - IX ZR 1/96, WM 1997, 432, 433 m.w.N.; v. 5. Oktober 1999 - XI ZR 280/98, WM 2000, 68, 69).
  • BGH, 25.09.1997 - IX ZR 231/96  

    Anfechtung der Absicherung einer Forderung im Konkurs des Schuldners

    Nur im Ansatz zutreffend ist das Berufungsgericht davon ausgegangen, daß Zahlungseinstellung vorliegt, wenn - mindestens - für die beteiligten Verkehrskreise nach außen hin erkennbar geworden ist, daß der spätere Gemein- oder Gesamtvollstreckungsschuldner wegen eines voraussichtlich dauernden Mangels an Zahlungsmitteln seine fälligen und vom jeweiligen Gläubiger ernsthaft eingeforderten Verbindlichkeiten im allgemeinen nicht mehr erfüllen kann (BGH, Urt. v. 9. Januar 1997 - IX ZR 47/96, WM 1997, 436, 438 = ZIP 1997, 423, 425; zu § 20 KO auch Urt. v. 27. April 1995 - IX ZR 147/94, WM 1995, 1113, 1114 m.w.N.; v. 9. Januar 1997 - IX ZR 1/96, WM 1997, 432, 435 = ZIP 1997, 367, 370).
  • BGH, 16.12.2011 - V ZR 52/11  

    Zwangsversteigerung - Grundschuldzinsen in der Zwangsversteigerung

    Diese Pflicht besteht gleichwohl nicht uneingeschränkt, sondern nur im Rahmen dessen, was dem Gläubiger im konkreten Fall an Verwertungsbemühungen zugemutet werden kann, und soweit keine eigenen schutzwürdigen Sicherungsinteressen des Gläubigers entgegenstehen (vgl. BGH, Urteil vom 24. Juni 1994 - XI ZR 178/96, aaO; ferner Urteile vom 9. Januar 1997 - IX ZR 1/96, NJW 1997, 1063, 1064 und vom 5. Oktober 1999 - XI ZR 280/98, NJW 2000, 352, 353 - jew. mwN).
  • BGH, 24.06.1997 - XI ZR 178/96  

    Schadensersatzpflicht einer Bank im Rahmen der Verwertung eines Grundstücks;

    Eine Bank, die die Verwertung eines zu ihren Gunsten belasteten Grundstücks betreibt, hat die berechtigten Belange des Sicherungsgebers in angemessener und zumutbarer Weise zu berücksichtigen, soweit nicht ihre Sicherungsinteressen entgegenstehen (vgl. BGH, Urteil vom 9. Januar 1997 IX ZR 1/96, NJW 1997, 1063, 1064 m.w.Nachw.).
  • OLG Stuttgart, 04.02.2009 - 9 U 154/07  

    Zwangsversteigerung: Widerspruch gegen den Teilungsplan durch den

    Sicherungsnehmer sind zwar gegenüber dem Sicherungsgeber zur schonenden und bestmöglichen Verwertung des von diesem bestellten Sicherungsguts verpflichtet (BGH, Urt. v. 22. Juni 1966 - VIII ZR 50/66, NJW 1966, 2009; v. 9. Januar 1997 - IX ZR 1/96, WM 1997, 432, 433 m.w.N.; v. 5. Oktober 1999 - XI ZR 280/98, WM 2000, 68, 69).

    Ein Gläubiger darf - wie ausgeführt - grundsätzlich den eigenen Interessen den Vorrang einräumen und muss die Belange des Sicherungsgebers nur dann in zumutbarer und angemessener Weise berücksichtigen, wenn die eigenen Interessen nicht entgegen stehen (BGH NJW 1997, 1063; NJW 1997, 2674).

  • OLG Schleswig, 21.09.2000 - 5 U 87/99  

    Verwertung sicherheitshalber belasteter Grundstücke - Einschaltung eines

  • BSG, 31.03.2004 - B 4 RA 8/03 R  

    Berufliche Rehabilitation - Kraftfahrzeug-Hilfe - Verkehrswert eines Altwagens -

  • OLG Saarbrücken, 06.08.2002 - 4 U 536/01  

    Anwaltsrecht - Haftung des Anwalts bei fehlerhafter Prozessführung

  • OLG Brandenburg, 29.11.2006 - 4 U 103/06  

    Sicherungsverwertung: Schadensersatz wegen Pflichtverletzung bei freihändigem

  • OLG Hamburg, 18.05.2012 - 14 U 138/10  

    Schadensersatzanspruch eines Insolvenzverwalters gegen Konsortialbanken wegen

  • OLG Köln, 09.10.2002 - 13 U 243/00  
  • OLG Brandenburg, 21.07.2004 - 4 U 3/04  

    Inanspruchnahme als Bürge wegen einer Verbindlichkeit aus einem KfW-Kredit

  • OLG Köln, 30.06.2004 - 13 U 240/03  
  • AG Stuttgart, 14.05.2004 - 33 C 6308/03  

    Wohnraummiete im sozialen Wohnungsbau: Änderung der Hausordnung hinsichtlich der

  • LG Bonn, 27.05.2011 - 3 O 71/11  

Rechtsprechung
   BVerfG, 30.04.1996 - 2 BvL 20/94   

Kurzfassungen/Presse

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 1997, 1063 (Ls.)
  • NVwZ 1997, 261
  • NZA-RR 1997, 39



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Wird zitiert von ...  

  • BVerfG, 10.04.1997 - 2 BvF 1/95  

    Überhangmandate II

    Dem Gesetzgeber wäre insoweit ein Gestaltungsspielraum eröffnet, den er nicht überschreitet, wenn er die Prinzipien mit sachgerechten Erwägungen gewichtet (vgl. dazu BVerfGE 59, 119 [125]; sowie Beschlüsse der 3. Kammer des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts vom 17. Oktober 1994 2 BvR 347/93 -, Umdruck S. 10 f. und vom 30. April 1996 - 2 BvL 20/94 -,.
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