Weitere Entscheidungen unten: BVerfG, 12.02.1998 | BVerfG, 26.02.1998

Rechtsprechung
   BGH, 02.07.1998 - III ZR 287/97   

Volltextveröffentlichungen (8)

  • Judicialis
  • JurPC

    BGB §§ 138, 315 Abs. 3; AGBG § 23 Abs. 2 Nr. 1 a; TKV § 5 F: 5. Oktober 1992; TKV §§ 6, 13 F: 19. Dezember 1995
    Zur Wirksamkeit der "Tarifreform 1996" der Deutschen Telekom AG

  • Kanzlei Prof. Schweizer (Volltext/Auszüge)

    Wirksamkeit der Tarifreform 1996 der Deutschen Telekom

  • Jurion

    Wirksamkeit der "Tarifreform 1996" der Deutschen Telekom AG

  • afs-rechtsanwaelte.de

    Wirksamkeit der Tarifreform der Deutschen Telekom

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Wirksamkeit einseitiger Tariferhöhungen der Deutschen Telekom AG

  • DER BETRIEB(Abodienst) (Volltext/Ausführliche Zusammenfassung)

    BGB §§ 138, 315 Abs. 3; AGBG § 23 Abs. 2 Nr. 1 a; TKV § 5 F: 5.10.1992; TKV §§ 6, 13 F: 19.12.1995
    Wirksame Einbeziehung bzw. Wirksamwerden der (geänderten) Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Deutschen Telekom bei am 1.1.1996 bestehenden oder danach neu begründeten Telefonanschluß-Vertragsverhältnissen

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • lexetius.com (Pressemitteilung)

    Wirksamkeit der "Tarifreform 1996" der Deutschen Telekom AG

Besprechungen u.ä.

  • cleanstate.de PDF (Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Kritik an der Preissockel-Theorie des Bundesgerichtshofes zu § 315 BGB

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 1998, 3188
  • MDR 1998, 1210
  • MMR 1998, 603
  • DB 1998, 1812
  • K&R 1998, 397



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Wird zitiert von ... (28)  

  • BGH, 04.03.2004 - III ZR 96/03  

    Kein Telefonentgeltanspruch für Verbindungen, durch ein heimlich installiertes

    Durch den Abschluß des als Dauerschuldverhältnis zu qualifizierenden Telefondienstvertrages verpflichtete sich die Klägerin, der Beklagten den Zugang zu dem öffentlichen Telekommunikationsnetz zu eröffnen und zu ermöglichen, unter Aufbau abgehender und Entgegennahme ankommender Telefonverbindungen mit anderen Teilnehmern eines Telefonfest- oder Mobilfunknetzes Sprache und sonstige Daten auszutauschen (vgl. Senat, Urteil vom 2. Juli 1998 - III ZR 287/97 - NJW 1998, 3188, 3191; Graf v. Westphalen/Grote/Pohle, Der Telefondienstvertrag, 2001, S. 21, 25; so auch zum Mobilfunkvertrag: Senat, Urteil vom 22. November 2001 - III ZR 5/01 - NJW 2002, 361, 362).
  • BGH, 18.10.2005 - KZR 36/04  

    Stromnetznutzungsentgelt

    Denn die öffentlich-rechtliche Wirkung der Genehmigung beschränkt sich auf das Verhältnis der Behörde zum Genehmigungsempfänger und ist für die privatrechtliche Überprüfung eines einseitig festgesetzten Entgelts am Maßstab des § 315 Abs. 3 BGB nicht präjudiziell (BGHZ 115, 311, 317 f.; BGH, Urt. v. 2.10.1991 - VIII ZR 240/90, NJW-RR 1992, 183, 185; Urt. v. 2.7.1998 - III ZR 287/97, NJW 1998, 3188, 3192; Urt. v. 5.7.2005 - X ZR 60/04, NJW 2005, 2919, 2920).
  • BGH, 05.07.2005 - X ZR 60/04  

    Auslegung Allgemeiner Geschäftsbedingungen durch das Revisionsgericht

    Denn die rein öffentlich-rechtliche Wirkung der Genehmigung beschränkt sich auf das Verhältnis der Behörde zum Genehmigungsempfänger und ist für die privatrechtliche Überprüfung eines einseitig festgesetzten Entgelts anhand des § 315 Abs. 3 BGB nicht präjudiziell (vgl. nur BGHZ 115, 311, 315; BGH, Urt. v. 02.07.1998 - III ZR 287/97, NJW 1998, 3188, jeweils m.w.N.; vgl. auch Ludwig/Odenthal/Hempel/Franke, Recht der Elektrizitäts-, Gas- und Wasserversorgung, § 30 AVBEltV Rdn. 56).
  • BGH, 24.05.2007 - III ZR 467/04  

    Keine Inhaltskontrolle bei Klauseln für Netzzugangsgewährung

    Klauseln, die Bestandteil eines von der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (jetzt Bundesnetzagentur) genehmigten Tarifwerks für die Gewährung eines Netzzugangs sind, unterliegen nicht der Inhaltskontrolle nach §§ 9 bis 11 AGBG (jetzt §§ 307 bis 309 BGB); Fortführung des Senatsurteils vom 2. Juli 1998 - III ZR 287/97 - NJW 1998, 3188.

    So hat der Senat die Billigkeitskontrolle gemäß § 315 Abs. 3 BGB für die nach § 4 Abs. 1 des Gesetzes über die Regulierung der Telekommunikation und des Postwesens vom 14. September 1994 (BGBl. I S. 2325, 2371 - PTRegG) durch das seinerzeitige Bundesministerium für Post und Telekommunikation genehmigten Leistungsentgelte im Monopolbereich der Telekommunikation ausgeschlossen (Urteil vom 2. Juli 1998 - III ZR 287/97 - NJW 1998, 3188, 3192).

    Die Inhalts- und die Billigkeitskontrolle nach §§ 9 bis 11 AGBG und § 315 Abs. 3 BGB sind jedoch ausgeschlossen, soweit die behördliche Aufsicht und Genehmigung - anders als in den oben aufgeführten Fallgestaltungen - die abschließende und verbindliche Gestaltung der Rechtsbeziehungen der Vertragsbeteiligten bezwecken und somit der privatautonome Spielraum des Verwenders beseitigt ist (vgl. Senatsurteil vom 2. Juli 1998 aaO; ferner auch BGHZ 105, 160, 161 ff; 73, 114, 116 f zu behördlich verbindlich festgesetzten Krankenhauspflegesätzen).

    Bei dieser Sachlage besteht keine Rechtfertigung dafür, dass die ordentlichen Gerichte die genehmigten Tarife nach den Maßstäben der §§ 9 bis 10 AGBG oder des § 315 Abs. 3 BGB überprüfen (vgl. Senatsurteil vom 2. Juli 1998 aaO).

  • BVerwG, 10.10.2002 - 6 C 8.01  

    Telekommunikation; Klagebefugnis; Sprungrevision und Verfahrensfehler;

    Eine zivilgerichtliche Überprüfung wird indes in den Fällen abgelehnt, in denen die Entgelte behördlich genehmigt sind und mangels eines privatautonomen Spielraumes eine davon abweichende Preisvereinbarung nichtig wäre (vgl. BGH, Urteil vom 2. Juli 1998 - III ZR 287/97 - NJW 1998, 3188 m.w.N.).
  • BGH, 23.03.2005 - III ZR 338/04  

    Rechtliche Einordnung eines Access-Provider-Vertrag

    cc) Für die Zuordnung des Zugangsverschaffungsvertrags zum Dienstleistungsrecht spricht neben dem vorgenannten Aspekt die Parallele zu den Telefonfestnetz- und Mobilfunkverträgen, die der Senat als Dienstleistungsverträge qualifiziert (BGHZ 158, 201, 203; Urteil vom 22. November 2001 - III ZR 5/01 - NJW 2002, 361, 362; vgl. auch Urteil vom 2. Juli 1998 - III ZR 287/97 - NJW 1998, 3188, 3191 f).
  • BGH, 14.06.2007 - I ZR 125/04  

    Rechtsnatur eines Bescheides der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und

    Danach steht den Vertragsparteien keinerlei Gestaltungsspielraum zu und ist die Sachlage insoweit mit dem Fall vergleichbar, dass die Tarife unmittelbar durch Verwaltungsakt festgesetzt werden (vgl. auch BGH, Urt. v. 2.7.1998 - III ZR 287/97, NJW 1998, 3188, 3191 f.; für einen verwaltungsgerichtlichen Rechtsschutz Gramlich, CR 2000, 816, 823; a.A. Lübbig in Beck'scher PostG-Kommentar aaO § 23 Rdn. 68 ff.; für die grundsätzliche Anfechtbarkeit von Genehmigungen nach § 24 TKG a.F. durch Endkunden Schuster/Stürmer in Beck'scher TKG-Kommentar, 2. Aufl., § 24 Rdn. 87; ebenso Schuster/Ruhle in Beck'scher TKG-Kommentar, 3. Aufl., § 28 Rdn. 116 zu § 28 TKG 2004; vgl. auch Ossenbühl, ArchivPT 1996, 207, 216 ff.).

    Abweichendes gilt jedoch dann, wenn ein privatautonomer Spielraum des Leistungserbringers fehlt, weil Verträge mit Preisvereinbarungen, die von den genehmigten Tarifen abweichen, nichtig sind (BGH NJW 1998, 3188, 3191 f.; vgl. auch v. Westphalen, DB 1996, Beilage 5, S. 14; kritisch Michalski/Bauriedl, CR 1998, 657, 663 ff.).

  • LG Heilbronn, 12.03.2009 - 6 O 341/08  

    Abschlussgebühr bei Bausparverträgen weiterhin zulässig

    Es entspricht ferner der ganz überwiegenden Auffassung in Rechtsprechung und Literatur, dass bei AGB, die einer behördlichen Genehmigung bedürfen, die Erteilung einer Genehmigung privatrechtlich unerheblich ist und damit Gerichte Klauseln in genehmigten AGB als unwirksam beanstanden können (vgl. u.a. BGH ZIP 1983, 317 = NJW 1983, 1322; BGH NJW 1998, 3188; BGH NJW 2005, 1774; BGH NJW 2005, 2919; BGH ZIP 1991, 1054 = ZBB 1992, 129 (m. Bespr. Brüggemeier/Friele, S. 137) = NJW 1991, 2559, dazu EWiR 1991, 841 (Hensen) für ABB; OLG Karlsruhe NJW 1991, 362 zu § 5 Abs. 3 BausparkG; Palandt/Grüneberg, BGB, 68. Aufl., 2009, Vorb.
  • KG, 15.02.2005 - 7 U 140/04  

    Vertragsverhältnis zwischen den Berliner Wasserbetrieben und ihren Kunden:

    Nach der ständigen Rechtsprechung des BGH ist die richterliche Billigkeitskontrolle einseitig vorgenommener Entgeltbestimmungen von Unternehmen, die Leistungen der Daseinsvorsorge anbieten, grundsätzlich nicht schon dann ausgeschlossen, wenn bei der Festsetzung der Tarife und Entgelte öffentlich-rechtliche Vorgaben, zu denen auch behördliche Genehmigungsvorbehalte gehören, zu beachten sind (BGH NJW 1998, 3188 m.w.N.).

    Das gilt insbesondere dann , wenn die Genehmigung sich auf das Verhältnis der Behörde zum Genehmigungsempfänger beschränkt und im Übrigen der privatautonomen erwerbswirtschaftlichen Entscheidungsbefugnis der Vertragspartner freier Raum gelassen werde und das Fehlen der behördlichen Genehmigung auf die privatrechtliche Wirksamkeit des Rechtsgeschäfts ohne Einfluss ist (BGH NJW 1998, 3188 ff.).

    § 315 Abs. 3 BGB kommt dann deshalb nicht zur Anwendung, weil Verträge mit nicht genehmigten Preisvereinbarungen nach § 134 BGB nichtig sind (BGH NJW 1998, 3188).

    Entscheidend ist, dass das TeilPrivG anders als § 5 des Gesetzes über die Regelung der Telekommunikation und des Postwesens (also anders als bei dem Sachverhalt, der der Entscheidung des BGH vom 2. Juli 1998, Az: III ZR 287/97 (NJW 1998, 3188) zugrunde lag, keine Regelung enthält, dass die Tarife nicht vor der Genehmigungserteilung wirksam werden.

  • LG Bonn, 07.09.2006 - 8 S 146/05  

    Erhöhung der Gaspreise, Billigkeitskontrolle

    Da weder eine individuelle Parteivereinbarung über die Preise noch eine ausschließlich behördliche Festlegung derselben vorliegt, ist der Anwendungsbereich von § 315 BGB grundsätzlich eröffnet (vgl. BGH, Urteil v. 02.07.1998 - III ZR 287/97, NJW 1998, 3188; BGH, Urteil v. 10.05.1990 - VII ZR 209/89, NJW-RR 1990, 1204; OLG München, Urteil v. 22.05.2003 - U (K) 4604/02, RdE 2004, 52; OLG Köln, Urteil v. 18.05.1994 - 11 U 256/93, RdE 1995, 78; Markert RdE 2006, 137).
  • BGH, 24.05.2007 - III ZR 468/04  

    Telekommunikationsdienstleistungen

  • BGH, 05.07.2005 - X ZR 99/04  
  • OLG Düsseldorf, 15.11.2006 - U (Kart) 1/06  

    Reichweite des Bestehens eines Auskunftserteilungsanpruchs; Verwehrung der

  • OLG Düsseldorf, 08.06.2011 - U (Kart) 2/11  

    Deutsche Telekom AG zur Zahlung von 41 Millionen verurteilt

  • OLG Köln, 08.09.2000 - 6 U 199/99  

    Formularklausel eines TV-Kabelnetzbetreibers - Änderungsgenehmigung durch

  • OLG Frankfurt, 24.05.2006 - 4 U 94/02  

    Preisgestaltung bei der Tierkörperbeseitigung

  • OLG Naumburg, 09.11.2010 - 1 U 40/10  

    Rückforderung von Stromnetzdurchleitungsentgelt: Anspruchsausschluss für von der

  • OLG Köln, 08.09.2000 - 6 U 19/99  
  • OLG Düsseldorf, 16.01.2008 - U (Kart) 9/06  

    Nutzungsersatzanspruch: Nichtigkeit einer vertraglichen Entgeltabrede wegen des

  • OLG Düsseldorf, 16.01.2008 - U (Kart) 10/06  
  • OLG Celle, 23.05.2002 - 13 U 143/00  

    Mißbrauch der Marktstellung: Überlassung von Bestandsdaten der Kunden der

  • KG, 10.04.2002 - 24 U 65/01  
  • OLG Düsseldorf, 15.11.2006 - U Kart 1/06  

    Nichtigkeit der entgeltlichen Überlassung der Teilnehmerdaten von

  • LG Köln, 30.07.2004 - 7 O 368/03  

    Ausgestaltung der Bestimmung des Landgerichts Köln als zuständiges Kartellgericht

  • VG Schleswig, 17.12.2007 - 1 A 53/06  
  • LG Mainz, 14.09.2007 - 12 HKO 93/06  

    Stromnetzkunden, die meinen, ein Recht zur Festsetzung und Rückforderung von

  • KG, 22.02.2013 - 7 U 45/12  

    Gerichtliche Überprüfung der Billigkeit der Entgeltfestsetzung für die

  • OLG Düsseldorf, 16.01.2008 - U Kart 10/06  

    Entgeltregelung bei Telekommunikationsdienstleistungen; zum Verstoß gegen §

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Rechtsprechung
   BVerfG, 12.02.1998 - 1 BvR 272/97   

Volltextveröffentlichungen (5)

  • rechtsportal.de

    Versagung der Akteneinsicht für einen der Anwaltskammer angehörenden Rechtsbeistand

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 1998, 3188 (Ls.)
  • NVwZ 1998, 836
  • AnwBl 1998, 410



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Wird zitiert von ... (17)  

  • BFH, 02.09.2009 - III B 246/08  

    Aktenübersendung in die Kanzlei des Prozessbevollmächtigten

    Er beruft sich für seine Auffassung auf den Beschluss des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) vom 12. Februar 1998 1 BvR 272/97 (Neue Zeitschrift für Verwaltungsrecht --NVwZ-- 1998, 836).

    Dem Beschluss des BVerfG in NVwZ 1998, 836, der die Gewährung von Akteneinsicht im verwaltungsgerichtlichen Verfahren betraf (§ 100 Abs. 2 Satz 3 der Verwaltungsgerichtsordnung in der bis 31. Juli 2001 geltenden Fassung --VwGO a.F.--), können keine Aussagen für das finanzgerichtliche Verfahren entnommen werden (BFH-Beschluss in BFH/NV 2003, 1595, und Senatsbeschluss in BFH/NV 2006, 963).

  • BFH, 14.01.2015 - V B 146/14  

    Art und Weise der Gewährung von Akteneinsicht - Aktenübersendung in die Kanzlei

    Der vom Kläger angeführte Beschluss des BVerfG vom 12. Februar 1998  1 BvR 272/97 (Neue Zeitschrift für Verwaltungsrecht 1998, 836) ist nicht einschlägig.
  • BFH, 26.01.2006 - III B 166/05  

    Akteneinsicht

    Der von der Klägerin zitierte Beschluss des 1. Senats des BVerfG vom 12. Februar 1998 1 BvR 272/97 (Neue Zeitschrift für Verwaltungsrecht 1998, 836) ist nicht einschlägig.
  • BAG, 18.06.2015 - 2 AZR 58/14  

    Kammerrechtsbeistand - Postulationsfähigkeit

    Daran durfte der Gesetzgeber anknüpfen (vgl. BVerfG 12. Februar 1998 - 1 BvR 272/97 - zu II 2 b bb der Gründe; BGH 18. September 2003 - V ZB 9/03 - aaO; siehe auch OVG NRW 7. November 2008 - 20 A 2504/08 -; zur Untersagung des Berufs des Vollrechtsbeistands als verhältnismäßiges Mittel zum Schutz der Rechtspflege vgl. BVerfG 5. Mai 1987 - 1 BvR 724/81, 1 BvR 1000/81, 1 BvR 1015/81, 1 BvL 16/82, 1 BvL 5/84 - zu C I 2 der Gründe, BVerfGE 75, 246) .
  • BFH, 09.06.2010 - II B 47/10  

    Zum Anspruch auf Überlassung von Gerichtsakten an Prozessbevollmächtigten

    Dem Beschluss des BVerfG vom 12. Februar 1998  1 BvR 272/97 (Neue Zeitschrift für Verwaltungsrecht 1998, 836), der die Gewährung von Akteneinsicht im verwaltungsgerichtlichen Verfahren betraf (§ 100 Abs. 2 Satz 3 der Verwaltungsgerichtsordnung in der bis 31. Juli 2001 geltenden Fassung --VwGO a.F.--), können keine Aussagen für das finanzgerichtliche Verfahren entnommen werden (BFH-Beschlüsse in BFH/NV 2003, 1595, und in BFH/NV 2006, 963), denn § 78 FGO enthält anders als die VwGO keine Regelung, dass die Akten nach dem Ermessen des Vorsitzenden dem bevollmächtigten Rechtsanwalt (§ 100 Abs. 2 Satz 3 VwGO a.F.) bzw. der bevollmächtigten Person (§ 100 Abs. 2 Satz 2 VwGO in der Fassung ab April 2005) zur Mitnahme in seine bzw. ihre Geschäftsräume übergeben werden können.
  • VGH Bayern, 18.01.2007 - 19 C 05.3348  

    Aktenversendung im gerichtlichen Verfahren

    Der Hinweis der Bevollmächtigten der Kläger auf BVerfG vom 12. Februar 1998 NVwZ 1998, 836 ist insoweit unbehelflich, weil auch das Bundesverfassungsgericht als Zweck der Aktenversendung in die Kanzleiräume die allgemeine Arbeitserleichterung, die Ermöglichung des Einsatzes von Hilfskräften und eigener bürotechnischer Hilfsmittel sowie die Zeit- und Kostenersparnis benennt.
  • BFH, 23.07.2003 - VII B 188/03  

    FG-Verfahren; Übersendung von Prozessakten an Bevollmächtigte

    Die Klägerin beruft sich daher zu Unrecht auf den § 100 Abs. 2 Satz 3 VwGO betreffenden Beschluss des BVerfG vom 12. Februar 1998 1 BvR 272/97 (Neue Zeitschrift für Verwaltungsrecht 1998, 836), dem keinerlei Aussagen für das finanzgerichtliche Verfahren entnommen werden können.
  • FG Köln, 01.12.2005 - 15 K 1555/05  

    Nicht zugelassener Rechtsanwalt als Gewerbetreibender

    Diese Erwägungen gelten nach Ansicht des Senats aus den o.g. Erwägungen aber nicht für die sog. verkammerten Berufe (vgl. zur Bedeutung der Verkammerung eines Rechtsbeistands BVerfG-Beschluss vom 12. Februar 1998 1 BvR 272/97, AnwBl 1998, 410).
  • OVG Sachsen, 25.06.2009 - 5 A 398/08  

    Aktenversendungspauschale; Akteneinsicht; Prozessbevollmächtigter; Beteiligter

    Die Durchsicht der Akten auf der Geschäfts-stelle kann nur bei sehr einfach gelagerten Sachverhalten zur Vorbereitung weiterer prozessualer Schritte genügen, so dass die Aktenüberlassung eine effektive Ausgestaltung des Rechts auf Akteneinsicht und damit des Rechts auf rechtliches Gehör darstellt (vgl. BVerfG, Kammerbeschluss vom 12.2.1998, NVwZ 1998, 836).
  • VGH Baden-Württemberg, 13.07.2010 - 4 S 1383/10  

    Ablehnung der Aktenübersendung an die Kanzlei des bevollmächtigten Rechtsanwalts

    Entgegen der Auffassung des Klägers lässt sich auch dem Beschluss der 2. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts vom 12.02.1998 - 1 BvR 272/97 - (NVwZ 1998, 836) nichts für die Zulässigkeit seiner Beschwerde entnehmen.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 07.11.2008 - 20 A 2504/08  
  • OVG Sachsen, 13.08.2009 - 5 B 343/08  

    Erinnerung; Kostenansatz; Aktenversendungspauschale

  • BFH, 05.07.2011 - II B 24/11  

    Aktenübersendung in das Büro eines Prozessbevollmächtigten

  • FG Baden-Württemberg, 21.10.2010 - 10 V 3325/10  

    Art und Weise der Akteneinsicht im finanzgerichtlichen Verfahren

  • OVG Niedersachsen, 29.03.2000 - 11 K 854/98  

    Vereinsverbot

  • OLG Frankfurt, 24.07.2007 - 20 VA 5/07  

    Akteneinsicht: Anforderungen an die Ermessensentscheidung nach § 299 II ZPO

  • VGH Bayern, 05.03.2008 - 19 C 07.3440  

    Prozesskostenhilfe (einstweilige Anordnung); Antrag auf Akteneinsicht; Ermessen;

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Rechtsprechung
   BVerfG, 26.02.1998 - 1 BvR 1114/86   

Volltextveröffentlichungen (6)

  • Jurion

    Rechtmäßigkeit der Ablehnung einer Rückenteignung wegen erheblicher Veränderung des betroffenen Grundstücks; Voraussetzungen eines Rückübereignungsanspruchs; Kriterien für die Annahme der Überschreitung der Schwelle eines Verstoßes gegen Verfassungsrecht; Unterscheidung einer vorkonstitutionellen und einer nachkonstitutionellen Enteignung

  • rechtsportal.de

    Voraussetzungen für den Rückübereignungsanspruch aus Art. 14 Abs. 1 GG

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 1998, 3188 (Ls.)
  • NVwZ 1998, 724



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Wird zitiert von ... (3)  

  • BVerwG, 31.08.2000 - 4 C 8.99  

    Zweckbindung der Enteignung; Rückübereignung; Verteidigungszwecke;

    Steht fest, dass die Wiederherstellung der ursprünglichen Eigentumsverhältnisse nicht durch einfache Umkehrung des Enteignungsvorgangs erreicht werden kann, sondern mit zusätzlichen Komplikationen verbunden ist, die die Grenzen des Zumutbaren überschreiten, so gestattet der Gesetzgeber dem ursprünglich Enteignungsbegünstigten, das Rückenteignungsverlangen im Ermessenswege abzuwehren (vgl. BVerwG, Urteil vom 18. Juni 1986 - BVerwG 4 C 21.84 - a.a.O.; BGH, Urteil vom 14. März 1997 - V ZR 9/96 - a.a.O.; vgl. auch BVerfG, Kammerbeschluss vom 26. Februar 1998 - 1 BvR 1114/86 - NVwZ 1998, 724).
  • BVerfG, 03.02.2000 - 1 BvR 1553/99  

    Erfolglose Verfassungsbeschwerde gegen die Versagung eines Anspruchs auf

    Davon, dass kein einfach-rechtlicher Anspruch auf Rückübereignung besteht, der dem Schutz der Eigentumsgarantie unterfallen könnte (vgl. dazu BVerfG, Beschluss der 1. Kammer des Ersten Senats vom 26. Februar 1998 - 1 BvR 1114/86 -, NVwZ 1998, S. 724 f.), geht der Beschwerdeführer selbst aus.
  • VG Trier, 11.02.2009 - 5 K 612/08  

    Kein Anspruch auf Rückenteignung für ein Grundstück am ehemaligen

    Steht fest, dass die Wiederherstellung der ursprünglichen Eigentumsverhältnisse nicht durch einfache Umkehrung des Enteignungsvorgangs erreicht werden kann, sondern mit zusätzlichen Komplikationen verbunden ist, die die Grenzen des Zumutbaren überschreiten, so gestattet der Gesetzgeber dem ursprünglich Enteignungsbegünstigten, das Rückenteignungsverlangen im Ermessenswege abzuwehren (vgl. BVerwG, Urteil vom 18. Juni 1986 - BVerwG 4 C 21.84 - a.a.O.; BGH, Urteil vom 14. März 1997 - V ZR 9/96 - a.a.O.; vgl. auch BVerfG, Kammerbeschluss vom 26. Februar 1998 - 1 BvR 1114/86 - NVwZ 1998, 724).".
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