Rechtsprechung
   VGH Hessen, 31.03.1999 - 2 UE 2346/96   

Volltextveröffentlichungen (3)

  • openjur.de
  • Justiz Hessen

    § 39 StVO, § 45 StVO
    Frist für die Anfechtung von Verkehrszeichen beginnt mit Aufstellung des Zeichens; Umwandlung einer Versuchsregelung in Dauerregelung; Geschwindigkeitsbeschränkung zwecks Lärmreduzierung oder aus Gründen der Verkehrssicherheit

  • Alpmann Schmidt

    StVO §§ 39, 45

Kurzfassungen/Presse (4)

  • RA Kotz (Kurzinformation)

    Klagebefugnis und Klagefrist bei Anfechtung eines Verkehrszeichen

  • rechtplus.de (Kurzinformation)

    Tempolimit zum Lärmschutz

  • vorlesung-verwaltungsrecht.de (Zusammenfassung)

    §§ 40, 58 VwGO
    Klagebefugnis und Klagefrist bei Anfechtung von Verkehrszeichen

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

Verfahrensgang

  • VG Darmstadt, 12.03.1996 - 6 E 127/93
  • VGH Hessen, 31.03.1999 - 2 UE 2346/96

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 1999, 2057
  • NZV 1999, 397
  • NVwZ 1999, 898 (Ls.)



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Wird zitiert von ... (24)  

  • BVerfG, 10.09.2009 - 1 BvR 814/09  

    Verfassungsrechtliche Anforderungen an den Rechtsschutz gegen die Aufstellung

    Die Oberverwaltungsgerichte Lüneburg (Urteil vom 18. Juli 2006 - 12 LC 270/04 -, NJW 2007, S. 1609 ) und Hamburg (Urteil vom 4. November 2002 - 3 Bf 23/02 -, NZV 2003, S. 351 ) teilen die Auffassung des Verwaltungsgerichtshofs nicht, wobei das Oberverwaltungsgericht Hamburg das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 11. Dezember 1996 für sich in Anspruch nimmt; auch der Beschluss des Verwaltungsgerichtshofs Kassel vom 29. Oktober 2007 (2 ZU 1864/06, NZV 2008, S. 423 ) vertritt die Gegenansicht, während dieses Gericht im Beschluss vom 5. März 1999 und im Urteil vom 31. März 1999 (2 TZ 4591/98 und 2 UE 2346/96; NJW 1999, S. 1651 f. und S. 2057) noch die Position des angegriffenen Beschlusses eingenommen hatte.
  • OVG Hamburg, 04.11.2002 - 3 Bf 23/02  
    Nach der Rechtsprechung sind Anlieger sowie Verkehrsteilnehmer zwar grundsätzlich befugt, die von der Straßenverkehrsbehörde angeordneten Verkehrsverbote oder -beschränkungen anzufechten (vgl. BVerwG, Urt. v. 14.12.1994, BVerwGE 97 S. 214, 220; Urt. v. 27.1.1993, BVerwGE 92 S. 32, 35; Urt. v. 9.6.1967, BVerwGE 27 S. 181, 185; offen gelassen im Urt. v. 3.6.1982, Buchholz 442.151 Nr. 12; VGH Kassel, Urt. v. 31.3.1999, NJW 1999 S. 2057; so auch: Hentschel, Straßenverkehrsrecht, 36. Aufl. 2001, § 41 StVO Rdnr. 247, m.w.N.), wobei nicht immer ganz deutlich wird, ob dies auf das durch Artikel 2 Abs. 1 GG geschützte Recht auf allgemeine Handlungsfreiheit oder auch auf das ebenfalls durch Artikel 2 Abs. 1 i.V.m. Artikel 3 Abs. 1 GG verfassungsrechtlich abgesicherte Recht auf Teilnahme am Gemeingebrauch gestützt wird.

    Insoweit folgt das Berufungsgericht nicht der Auffassung des VGH Kassel, wonach es für die Frage der Klagebefugnis im Fall einer Begrenzung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf einem Autobahnabschnitt nicht darauf ankomme, wie häufig der Kläger diesen befahre (VGH Kassel, Urt. v. 31.3.1999, NJW 1999 S. 2057).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 21.01.2003 - 8 A 4230/01  

    StVO § 45 Abs. 1 Satz 1; StVO § 45 Satz 2 Nr. 3; StVO § 45 Abs.

    BVerwG, Beschluss vom 11.11.1996 - 11 B 65.96 -, NVwZ 1997, 394 (395); Beschluss vom 19.2.1992 - 4 NB 11.91 -, NJW 1992, 2844; Urteile vom 19.8.1988 - 8 C 51.87 -, BVerwGE 80, 99 (108), und vom 22.5.1987 - 33.83 - u.a., BVerwGE 77, 285 (293); Hess. VGH, Urteil vom 31.3.1996 - 2 UE 2346/96 -, NJW 1999, 2057 (2058); vgl. § 1 Abs. 2 Nr. 2 BImSchV; Nr. 3.5 und 4.1 der Lärmschutz-Richtlinie-StV.
mehr
  • VGH Baden-Württemberg, 02.03.2009 - 5 S 3047/08  

    Bekanntgabe eines Verkehrszeichens durch Aufstellung wirkt gegen alle

    Davon ausgehend stellt das angegriffene Urteil lediglich eine konsequente Anwendung dieser neueren Rechtsprechung dar (ebenso HessVGH, Urt. v. 21.03.1999 - 2 UE 2346/96 -, NZV 1999, 397).
  • VGH Hessen, 15.05.2009 - 2 A 2307/07  

    Wirksamwerden eines Verkehrszeichens als Verwaltungsakt in Form der

    Seine im Urteil vom 31. März 1999 (- 2 UE 2346/96 -, NJW 1999, 2057 = DAR 1999, 328 = NZV 1999, 397 = ZfSch 1999, 267 = VerkMitt 2000 Nr. 7) vertretene Ansicht, die Rechtsbehelfsfristen würden ab Aufstellung bzw. Anbringung eines Verkehrszeichens für jedermann in Gang gesetzt und nach Ablauf eines Jahres enden mit der Folge, dass die durch das Zeichen verkörperte verkehrsbehördliche Anordnung nach Ablauf dieser Frist für jedermann unanfechtbar sei, hält der Senat nicht länger aufrecht.

    Daraus folgt zwangsläufig auch die Verpflichtung des beklagten Landes zur Entfernung der jeweiligen Verkehrszeichen auf den betroffenen Autobahnabschnitten, ohne dass dies eines entsprechenden ausdrücklichen Ausspruchs durch das Gericht gemäß § 113 Abs. 1 Satz 2 VwGO bedarf (siehe hierzu: Hess. VGH , Urteil vom 31. März 1999 - 2 UE 2346/96 -, a.a.O.).

  • OVG Saarland, 23.10.2006 - 1 W 37/06  

    Verkehrsrechtliche Anordnung; Erledigung eines verkehrsbehördlichen Ge- und

    Diese verkehrsbehördliche Anordnung stellt vor dem Aufstellen der Verkehrszeichen noch keine Regelung mit Rechtswirkungen gegenüber Anliegern oder Verkehrsteilnehmern dar, sondern erfüllt insoweit lediglich eine vorbereitende Funktion vgl. BVerwG, Urteil vom 09.09.1993 -11 C 37/92-; Hessischer VGH, Urteil vom 31.03.1999 -2 UE 2346/96-, sowie VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 03.08.1995 -5 S 3563/94-, jeweils zitiert nach Juris.

    Eine andere Beurteilung ergibt sich entgegen der Ansicht der Antragsteller auch nicht aus dem Urteil des Hessischen VGH vom 31.03.1999 -2 UE 2346/96-.

  • OVG Hamburg, 11.02.2002 - 3 Bf 237/00  
    Uneinheitlich wird lediglich beurteilt, ob die für einen Widerspruch gegen ein Verkehrszeichen mangels Rechtsbehelfsbelehrung geltende Jahresfrist (§ 58 Abs. 2 Satz 1 VwGO) für alle Verkehrsteilnehmer einheitlich ab Aufstellung (Bekanntgabe) des jeweiligen Verkehrszeichens zu laufen beginnt (so neuerdings etwa VGH Kassel, Beschl. v. 5.3.1999, NJW 1999 S. 1651, 1652; Urt. v. 31.3.1999, NJW 1999 S. 2057; Stelkens/Bonk/Sachs, VwVfG, 6. Aufl. 2001, § 35 Rdnr. 244), oder ob diese Frist immer dann ausgelöst wird, wenn ein Verkehrsteilnehmer erstmals oder erneut in den Geltungsbereich des betreffenden Verkehrszeichens gelangt ist (offen gelassen in OVG Hamburg, Beschl. v. 16.8.1999 - 3 Bs 164/99).
  • VG Stuttgart, 18.10.2002 - 10 K 4293/01  

    Anliegerrechte zur Anbindung an Verkehrsflächen

    Mit Aufstellen des Verkehrszeichens beginnt daher eine einjährige Anfechtungsfrist gemäß § 58 Abs. 2 VwGO gegenüber allen betroffenen Verkehrsteilnehmern zu laufen, sodass es nicht darauf ankommt, wann der einzelne Kraftfahrer die konkrete Möglichkeit hatte, das Verkehrszeichen zur Kenntnis zu nehmen (vgl. BVerwG, U.v. 11.12.1996 - 11 C 15/95 -, BVerwGE 102, 316 ff.; Hess VGH, U.v. 31.3.1999 - 2 UE 2346/96 -, NJW 1999, 2057 ff.).

    Die Anfechtungsfrist wurde auch durch die Entscheidung der Beklagten vom 8.6.1999, eine erweitere Nutzung des Feldwegs ... nicht zuzulassen, nicht erneut in Gang gesetzt (vgl. hierzu auch Hess VGH, U.v. 31.3.1999 - 2 UE 2346/96 -, NJW 1999, 2057 ff.).

  • VG Hamburg, 06.04.2005 - 21 E 878/05  
    Denn nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. Urt. v. 11.12.1996, BVerwGE 102, 316 ff.) kommt es für das Wirksamwerden - und damit, im Interesse der Rechtssicherheit, auch für den Lauf der Rechtsbehelfsfrist (vgl. VGH Kassel, Urt. v. 31.3. 1999, NJW 1999, 2057 ff., offengelassen von OVG Hamburg, Beschl. v. 16.8. 1999, NordÖR 1999, 445 und Urt. v. 11.2. 2002, NordÖR 2002, 469, 471) - nur auf die allgemeine Kenntnisnahmemöglichkeit, die mit der Aufstellung verbunden ist, an.

    1999 (NJW 1999, 2057 ff.) zu folgen ist.

  • VGH Bayern, 07.12.2006 - 11 CS 06.2450  

    Aufschiebende Wirkung der Klagen gegen Nachtfahrverbot auf der B 25 angeordnet

    Sachgerecht ist das Abstellen auf das in § 1 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2, erste Alternative 16. BImSchV aufgestellte Kriterium ferner deshalb, weil Veränderungen der Geräuschsituation von nur 2 dB(A) kaum wahrgenommen werden können (BVerwG vom 22.5.1987 BVerwGE 77, 285/293; BVerwG vom 19.2.1992 NJW 1992, 2844; HessVGH vom 31.3.1999 NJW 1999, 2057/2058), sie vielmehr erst bei einer Pegeldifferenz von 3 dB(A) für das menschliche Ohr "merkbar" sind (BVerwG vom 19.8.1988 BayVBl 1989, 118/119; vgl. zur "Spürbarkeit" einer Verschlechterung erst ab einer Erhöhung des bisherigen Beurteilungspegels um mindestens 3 dB(A) auch die amtliche Begründung zu § 1 Abs. 2 der 16. BImSchV, BR-Drs.
  • VGH Baden-Württemberg, 10.02.2011 - 5 S 2285/09  

    (Anfechtungsfrist für Verkehrszeichen; zuständiger Klagegegner bei behördlichem

  • VGH Bayern, 11.08.2009 - 11 B 08.186  

    Gegenstandsloswerden einer straßenverkehrsrechtlichen Anordnung durch Erlass

  • VerfGH Berlin, 13.04.2005 - VerfGH 37/02  

    Beschluss des AG zur Überbürdung der Kosten des Bußgeldverfahrens gem § 25a

  • VGH Hessen, 29.10.2007 - 2 UZ 1864/06  

    Beginn des Laufs der Anfechtungsfrist einer durch Verkehrszeichen bekannt

  • OVG Niedersachsen, 21.11.2005 - 9 ME 301/05  

    Lärmimmissionen einer Skateranlage für Nachbarn nicht unzumutbar.; Außenbereich;

  • VG Freiburg, 15.03.2007 - 4 K 2130/05  

    Streit um Radwegbenutzungspflicht

  • VG Berlin, 28.09.2000 - 27 A 206.99  

    Radfahrthemen - Radfahrer/Verwaltungsrecht - Radwege/Radwegbenutzung -

  • VG Freiburg, 18.05.2004 - 4 K 414/02  

    Tempo-30-Zone - Widerspruch gegen die diese anordnenden Verkehrszeichen;

  • VG Schleswig, 18.01.2005 - 3 A 216/02  
  • VG Karlsruhe, 08.10.2008 - 4 K 1514/08  
  • VGH Baden-Württemberg, 05.03.2009 - 5 S 3146/08  
  • VG Stuttgart, 14.01.2004 - 10 K 4327/03  

    Verkehrsrechtliche Maßnahmen nach § 45 StVO erfordern eine Aufklärung über

  • VG München, 01.02.2006 - M 23 K 05.1174  

    §§ 45 Abs. 1, 45 Abs. 9 StVO; §§ 68, 70 VwGO

  • VGH Bayern, 31.03.2009 - 11 ZB 07.630  

    Antrag auf Zulassung der Berufung (unzulässig); verkehrsrechtliche Anordnung

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