Rechtsprechung
   BGH, 06.10.1998 - XI ZR 36/98   

Volltextveröffentlichungen (9)

  • Judicialis
  • Jurion

    Grundpfandrecht - Haftung aus Grundpfandrechhten - Haftung für rückständige Zinsen - Funktionsnachfolger der Sparkassen der ehemaligen DDR - Voraussetzungen an die Erfüllungswirkung - Erfüllung

  • iurado.de (Kurzinformation und Volltext)

    Zur Zahlung unter Vorbehalt mit Erfüllungswirkung, § 362 BGB

  • grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)

    Funktionsnachfolger der Sparkassen bei Grundpfandrechten; Aufbaudarlehen; Haftung für rückständige Zinsen

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Keine Haftung eines DDR-Grundstückseigentümers für während der staatlichen Verwaltung aufgelaufene Zinsrückstände

  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Haftung von Grundstücken in der ehemaligen DDR aus vom staatlichen Verwalter bestellten Grundpfandrechten; Funktionsnachfolger der Sparkassen in der ehemaligen DDR; Erfüllungswirkung einer Leistung unter Vorbehalt der Rückforderung

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Thüringer Oberlandesgericht (Leitsatz)

    Rechtsnachfolge in DDR-Sparkassen-Grundpfandrechte

  • zbb-online.com (Leitsatz)

    VermG §§ 16, 18; EinigungsV Art. 21; BGB § 362
    Keine Haftung eines DDR-Grundstückseigentümers für während der staatlichen Verwaltung aufgelaufene Zinsrückstände

Besprechungen u.ä.

  • ewir-online.de (Entscheidungsbesprechung)

    VermG §§ 16, 18; EV Art. 21; BGB §§ 362, 812, 813
    Keine Haftung eines DDR-Grundstückseigentümers für während der staatlichen Verwaltung aufgelaufene Zinsrückstände

Zeitschriftenfundstellen

  • BGHZ 139, 357
  • NJW 1999, 494
  • ZIP 1999, 285
  • MDR 1999, 86
  • WM 1998, 2423
  • DÖV 1999, 213



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Wird zitiert von ... (42)  

  • BGH, 19.11.2014 - VIII ZR 191/13  

    Rechte des Mieters nach einem Wohnungsbrand

    Zudem hat sie die erstinstanzliche Verurteilung mit der Berufung angegriffen (vgl. hierzu BGH, Urteil vom 6. Oktober 1998 - XI ZR 36/98, BGHZ 139, 357, 367 f.).
  • BGH, 28.11.2007 - VIII ZR 145/07  

    Voraussetzungen der ordentlichen Kündigung des Mietverhältnisses wegen

    Die Beklagten haben die betreffenden Nachzahlungen vom 25. Oktober 2005 unter Vorbehalt geleistet und sich damit unabhängig von einer Erfüllungswirkung (vgl. insoweit BGHZ 139, 357, 367 f.) zumindest die Rückforderung offen gehalten, ohne dass dafür eine Rechtfertigung dargetan oder sonst ersichtlich ist.
  • BGH, 08.07.2008 - XI ZR 230/07  

    Sicherheiten - Bürgschaft auf erstes Anfordern: Wann ist sie fällig?

    Dies kann von dem Revisionsgericht ausgelegt werden, weil weitere tatsächliche Feststellungen nicht erforderlich sind und dadurch der Rechtsstreit zu einer abschließenden Entscheidung geführt wird (vgl. BGHZ 65, 107, 112; 124, 39, 45; 139, 357, 366 f.).
  • BGH, 27.09.2005 - XI ZR 216/04  

    Prozesstaktik - Vier-Augen-Gespräch: So tragen Sie richtig vor

    Das Berufungsgericht hat den in der Verwendungszweckangabe zum Ausdruck gebrachten Vorbehalt rechtsfehlerfrei dahin ausgelegt, dass die Klägerin zu 2) lediglich dem Verständnis ihrer Leistung als Anerkenntnis (§ 208 BGB a.F.) entgegentreten und die Wirkung des § 814 BGB ausschließen, sich also die Möglichkeit offen halten wollte, das Geleistete gemäß § 812 BGB zurückzufordern (vgl. Senat, BGHZ 139, 357, 367 f.).

    Er sollte nach der, wie dargelegt, rechtsfehlerfreien Auslegung des Berufungsgerichts die Möglichkeit, das Geleistete zurückzufordern, offen halten und stellte den mit der Überweisung verfolgten Zweck, nämlich die ordnungsgemäße Erfüllung (vgl. Senat, BGHZ 139, 357, 368) der Restkaufpreisforderung, nicht in Frage.

  • BGH, 20.07.2010 - EnZR 23/09  

    Stromnetznutzungsentgelt IV

    Der Leistende kann auf diese Weise erreichen, dass im späteren Rückforderungsstreit den Leistungsempfänger die Beweislast für das Bestehen des Anspruchs trifft (vgl. BGH, Urteile vom 6. Oktober 1998 - XI ZR 36/98, BGHZ 139, 357, 367 f., vom 9. Juni 1992 - VI ZR 215/91, NJW-RR 1992, 1214, 1216, vom 24. Oktober 2002 - I ZR 3/00, BGHZ 152, 233, 244 f. und vom 24. November 2006 - LwZR 6/05, NJW 2007, 1269 Rn. 19, jeweils mwN).
  • BGH, 24.10.2002 - I ZR 3/00  

    CPU-Klausel

    Der Leistende kann auf diese Weise erreichen, daß im späteren Rückforderungsstreit den Leistungsempfänger die Beweislast für das Bestehen des Anspruchs trifft (vgl. BGHZ 86, 267, 269; 139, 357, 367 f.).
  • BGH, 24.11.2006 - LwZR 6/05  

    Rechtsnatur des Zurückbehaltungsrechts wegen Nichtaushändigung einer Urkunde über

    (1) Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (siehe nur BGHZ 83, 278, 282; 86, 267, 269 und 271; 139, 357, 367 f.; 152, 233, 244 f.; Urt. v. 27. September 2005, XI ZR 216/04, NJW-RR 2006, 61, 62 f.; ebenso KG WuM 2006, 46; OLG Düsseldorf NJW-RR 1989, 27, 28 und 1996, 1430; OLG Hamm NJW-RR 1987, 985, 986; OLG Naumburg OLGR 2005, 637, 639; OLG Saarbrücken MDR 2004, 329 f.; Staudinger/Olzen, BGB [2000], § 362 Rdn. 24 ff.; MünchKomm-BGB/Wenzel, 4. Aufl. § 362 Rdn. 4, 29; Soergel/Zeiss, BGB [1990], § 362 Rdn. 15; RGRK/Weber, BGB, 12. Aufl., § 362 Rdn. 35 f.; JurisPK-BGB/Kerwer, § 362 Rdn. 33, 49; AnwKomm-BGB/Avenarius, § 362 Rdn. 13 f.; Bamberger/Roth/Dennhardt, BGB, § 362 Rdn. 25; Erman/H.P. Westermann, BGB, 11. Aufl., § 362 Rdn. 13, 16; Palandt/Grüneberg, BGB, 65. Aufl., § 362 Rdn. 11 f.; Hk-BGB/Schulze, 4. Aufl., § 362 Rdn. 9 f.; PWW/Pfeiffer, BGB, § 362 Rdn. 13; a.A. Seibert, JR 1983, 491 f.) ist bei einer Leistung unter Vorbehalt zu unterscheiden: Will der Schuldner lediglich dem Verständnis seiner Leistung als Anerkenntnis (§ 212 Abs. 1 Nr. 1 BGB) entgegentreten und die Wirkung des § 814 BGB ausschließen, sich also die Möglichkeit offen halten, das Geleistete nach § 812 BGB zurückzufordern, so stellt dies die Ordnungsmäßigkeit der Erfüllung nicht in Frage.

    Er ist vor allem dann anzunehmen, wenn der Schuldner während eines Rechtsstreits - etwa zur Abwendung der Zwangsvollstreckung aus einem vorläufig vollstreckbaren Titel - leistet und den Rechtsstreit gleichwohl fortsetzt (BGHZ 86, 267, 269; 139, 357, 368; BGH, Urt. v. 22. Mai 1990, aaO, 2756; MünchKomm-ZPO/Krüger, 2. Aufl., § 708 Rdn. 5 f.; ders. NJW 1990, 1208; a.A. insoweit Stein/Jonas/Münzberg, ZPO, 22. Aufl., § 708 Rdn. 4 ff.; Staudinger/Olzen, aaO, § 362 Rdn. 32 f. und Czub, ZZP 102, 274, 282 ff.).

  • BGH, 24.03.2009 - XI ZR 191/08  

    Haftung - Girokonto: „Transmortale“ Vollmacht

    Dessen Auslegung bindet das Revisionsgericht nur dann nicht, wenn sie gesetzliche oder allgemein anerkannte Auslegungsregeln, Denkgesetze, allgemeine Erfahrungssätze oder Verfahrensvorschriften verletzt (st. Rspr., siehe etwa Senat BGHZ 139, 357, 366 ; BGH, Urteile vom 17. Januar 2007 - VIII ZR 37/06, WM 2007, 562, Tz. 15 und vom 6. November 2007 - VI ZR 182/06, WM 2008, 202, Tz. 19, jeweils m.w.N.).
  • BGH, 28.01.2014 - XI ZR 424/12  

    Allgemeine Geschäftsbedingungen der Sparkassen: Inhaltskontrolle für eine

    Obwohl Ausführungen zum Vorliegen eines Rechnungsabschlusses als Auslegung einer Vertragserklärung Sache des Tatrichters sind (vgl. Senatsurteile vom 6. Oktober 1998 - XI ZR 36/98, BGHZ 139, 357, 366 und vom 8. November 2011 aaO Rn. 22), kann der Senat das Zustandekommen eines abstrakten Saldoanerkenntnisses auf der Grundlage der Kündigung vom 18. April 2005 verneinen, weil eine Bewertung dieses Schreibens als Vertragsangebot die Anforderungen an einen Rechnungsabschluss verfehlte.
  • BAG, 14.02.2007 - 10 AZR 63/06  

    Sozialkassenverfahren - Darlegung der Beitragshöhe

    Im Allgemeinen will der Schuldner mit dem Vorbehalt lediglich dem Verständnis seiner Leistung als Anerkenntnis entgegentreten und die Wirkung des § 814 BGB ausschließen, sich also die Möglichkeit offen halten, das Geleistete gemäß § 812 BGB zurückzufordern (vgl. BGH 6. Oktober 1998 - XI ZR 36/98 - BGHZ 139, 357).

    Ein Vorbehalt dieser Art ist keine Erfüllung iSv. § 362 Abs. 1 BGB und liegt insbesondere dann vor, wenn ein Schuldner während eines Rechtsstreits zahlt und seine Rechtsverteidigung fortsetzt, weil damit zum Ausdruck kommt, dass die Zahlung auf den Ausgang des Rechtsstreits keinen Einfluss haben soll (BGH 6. Oktober 1998 - XI ZR 36/98 - aaO).

  • BGH, 18.01.2000 - XI ZR 46/99  

    Instandhaltungs- und Instandsetzungskredite zu Zeiten der ehemaligen DDR

  • BGH, 11.05.2000 - III ZR 145/98  

    Schadensersatzansprüche gegen den staatlichen Verwalter von Grundeigentum in der

  • BAG, 14.12.2011 - 10 AZR 283/10  

    Geschäftsunterlagen - Herausgabeanspruch des Arbeitgebers

  • BGH, 09.12.2003 - XI ZR 372/02  

    Auslegung einer "Sicherungszweckvereinbarung"

  • BGH, 08.11.2011 - XI ZR 158/10  

    Girogeschäft der Banken: Anforderungen an einen Rechnungsabschluss mit

  • BGH, 18.09.2009 - V ZR 118/08  

    Vorliegen von Rechtsgeschäften zur Erhaltung des Vermögenswertes bei der

  • OLG Saarbrücken, 19.08.2003 - 3 U 109/03  

    Rückzahlungsvorbehalt der Kfz-Haftpflichtversicherung bei Unfallabrechnung:

  • BGH, 13.10.2011 - III ZR 231/10  

    Amtspflichtverletzung der Beihilfestelle durch Nichtanerkennung der

  • BGH, 20.07.2010 - EnZR 24/09  

    Nutzung eines fremden Energieversorgungsnetzes: Billigkeitskontrolle des

  • BGH, 02.03.1999 - XI ZR 124/98  

    Anforderungen an den Beweis einer Auszahlung

  • VerfGH Berlin, 11.03.2011 - VerfGH 164/06  

    Infolge unzureichender Substantiierung der Anhörungsrüge iSv § 321a ZPO aus

  • OLG Koblenz, 23.01.2002 - 9 U 1616/00  

    Keine Beweislaständerung bei Zahlung zur Abwendung eines Zurückbehaltungsrechts

  • OLG Frankfurt, 21.03.2002 - 6 U 50/01  

    Wettbewerbsverstoß: Irreführende Angaben eines Reiseveranstalters über

  • BGH, 19.11.2008 - X ZR 39/08  

    Rückforderung einer Leistung nach Erhebung der Einrede der Verjährung

  • OLG Düsseldorf, 28.10.2010 - 24 U 28/10  

    Anspruch des Vermieters auf Änderung des Verteilungsschlüssels für die

  • BGH, 01.07.2011 - V ZR 84/10  

    Schadensrecht - Kauf von Waldgrundstücken und Rücktritt

  • LAG Düsseldorf, 26.07.2006 - 12 Sa 357/06  

    Vollstreckungsgegenklage, Rechtsschutzinteresse, Präklusion

  • BGH, 20.07.2010 - EnZR 26/09  

    Gerichtliche Überprüfung eines Stromnetznutzungsentgelts auf seine Billigkeit bei

  • OLG Saarbrücken, 17.02.2004 - 4 U 163/00  

    Haltbarkeitsgarantie für Gebrauchtwagen: Beweislast für unsachgemäßen Gebrauch

  • OLG Naumburg, 28.10.2004 - 2 U 33/04  

    Verplichtung zur Zahlung von Zinsen und sonstigen Nebenforderungen einer

  • BVerwG, 23.02.2004 - 7 B 121.03  

    Ablösebeträge bei Entstehung dinglicher Rechte nach Überführung des Grundstücks

  • OLG Frankfurt, 12.11.2013 - 15 U 204/12  

    Auswirkungen der Zahlung des Drittschuldners an den Vollstreckungsgläubiger in

  • OLG Naumburg, 28.10.2004 - 2 U 32/04  

    Anwendung von Richtlinien einer Bürgschaftsbank bei Ausfallbürgschaften

  • OLG Stuttgart, 25.03.2010 - 13 U 136/09  
  • BVerwG, 05.10.1999 - 8 B 226.99  

    Rechtsgrundsätzliche Klärungsbedürftigkeit einer Frage - Beweislast des

  • KG, 17.10.2005 - 8 W 72/05  

    Kostentragung nach Erledigungserklärung - sofortiges Anerkenntnis nach § 93

  • LG Mannheim, 08.10.2010 - 7 O 20/10  

    Kartellrecht: Wirksamkeit einer Endschaftsbestimmung in einem Konzessionsvertrag

  • OLG Naumburg, 26.06.2014 - 4 U 56/13  

    Krankheitskostenversicherung: Voraussetzungen der medizinischen Notwendigkeit

  • KG, 13.10.2005 - 8 W 72/05  

    Kostenentscheidung nach sofortigem Anerkenntnis: Notwendigkeit der

  • AG Duisburg, 29.09.2009 - 35 C 669/09  

    Anspruch eines Vermieters gegenüber einem Mieter auf Zahlung von rückständiger

  • VG Greifswald, 09.11.2010 - 3 A 367/06  
  • FG München, 14.12.2011 - 10 K 3113/09  

    Vermerk auf dem Überweisungsträger kein Einspruch

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