Rechtsprechung
   BGH, 21.06.2001 - III ZR 313/99   

Volltextveröffentlichungen (9)

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Kurzfassungen/Presse

  • nomos.de , S. 39 (Zusammenfassung und Entscheidungsanmerkung)

    § 839 BGB; § 15 BauNVO
    Amtshaftung/Baugenehmigung/Geruchsimmissionen

Besprechungen u.ä. (6)

  • IWW (Entscheidungsbesprechung)

    Haftung - Entlastung bei schwierigen baurechtlichen Fragen

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Dorfgebiet: Welche Geruchsbelästigungen sind hinzunehmen? (IBR 2001, 511)

  • ibr-online (Entscheidungsbesprechung)

    Haftet der Architekt bei falscher Beurteilung von Immissionen? (IBR 2001, 497)

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  • nomos.de , S. 39 (Zusammenfassung und Entscheidungsanmerkung)

    § 839 BGB; § 15 BauNVO
    Amtshaftung/Baugenehmigung/Geruchsimmissionen

  • baunetz.de (Entscheidungsbesprechung)

    Schwierige immissions-rechtliche Fragen bei Genehmigungsplanung: Haftung des Architekten ?

  • EWiR-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 2,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    Keine Haftung eines Architekten für fehlende Genehmigungsfähigkeit auf Grund immissionsschutzrechtlicher Belange bei Anregung zur Einholung eines Bauvorbescheides

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 2001, 3054
  • MDR 2001, 1293
  • NZBau 2001, 556
  • VersR 2001, 1425
  • WM 2001, 1727
  • DVBl 2001, 1435
  • BauR 2001, 1566
  • BauR 2001, 1798 (Ls.)
  • IBR 2001, 497
  • IBR 2001, 511
  • NVwZ 2002, 122 (Ls.)
  • ZfBR 2001, 552



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Wird zitiert von ... (17)  

  • BGH, 11.10.2001 - III ZR 63/00  

    Amtshaftung - Rechtswidrige Baugenehmigung

    Ebenso ist in der Rechtsprechung des Senats seit langem anerkannt, daß die Amtspflicht, eine solchermaßen rechtswidrige Baugenehmigung nicht zu erteilen, der Bauaufsichtsbehörde auch und gerade gegenüber dem antragstellenden Bauherrn selbst obliegt und daß die dennoch erteilte Baugenehmigung ihm gegenüber zugleich eine rechtswidrige ordnungsbehördliche Maßnahme im Sinne des § 39 Abs. 1 Buchst. b OBG NW sein kann (Senatsurteile BGHZ 60, 112; 109, 380, 393; 122, 317; 144, 394; Senatsurteil vom 21. Juni 2001 - III ZR 313/99 = WM 2001, 1727 = DVBl. 2001, 1435 = BauR 2001, 1566).

    Setzt er in einer solchen Situation sein Vorhaben entsprechend der Genehmigung fort, ohne die Entscheidung des Gerichts der Hauptsache über die Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung abzuwarten, so nimmt er das in der Drittanfechtung liegende Risiko bewußt auf sich (Senatsurteil vom 16. Januar 1997 - III ZR 117/95 = WM 1997, 375, 393; insoweit in BGHZ 134, 268 nicht abgedruckt; Senatsurteil vom 21. Juni 2001 aaO; zum Mitverschulden eines Bauherrn, der sofort die erteilte Baugenehmigung ausnutzt, die später auf Widerspruch von Nachbarn aufgehoben wird, vgl. Senatsurteil vom 12. Juni 1975 - III ZR 34/73 = NJW 1975, 1968; zur bewußten Risikoübernahme durch vorzeitigen Baubeginn s. ferner Senatsbeschluß vom 28. Juni 1984 - III ZR 182/83 = NJW 1985, 265 und Senatsurteil vom 25. Oktober 1984 - III ZR 80/83 = NJW 1985, 1692).

  • BGH, 04.11.2010 - III ZR 45/10  

    Verfahrensrecht - Beauftragung eines anderen Sachverständigen in Berufung

    Zwar darf das Berufungsgericht nicht von dem Gutachten eines erstinstanzlich beauftragten gerichtlichen Sachverständigen oder der Würdigung dieses Gutachtens durch das erstinstanzliche Gericht abweichen, ohne die hierzu erforderliche Sachkunde darzulegen, die in der Regel - mangels eigener Sachkunde des (Berufungs-)Gerichts - nur durch entsprechende weitere sachverständige Beratung gewonnen werden kann (s. BGH, Urteile vom 8. Juni 1993 - VI ZR 192/92, NJW 1993, 2380, 2381 und vom 21. Januar 1997 - VI ZR 86/96, NJW 1997, 1446; s. auch Senatsurteil vom 21. Juni 2001 - III ZR 313/99, NJW 2001, 3054, 3056 sowie BGH, Urteile vom 9. Mai 1989 - VI ZR 268/88, NJW 1989, 2948 f m.w.N. und vom 12. Januar 2001 - V ZR 420/99, NJW-RR 2001, 732, 733; Zöller/ Greger a.a.O. § 402 Rn. 7a; Musielak/Huber a.a.O. § 411 Rn. 10).
  • BVerwG, 07.05.2007 - 4 B 5.07  

    VDI 3471 und GIRL sind keine Rechtsnormen!

    Auch der Bundesgerichtshof geht in dem von der Beschwerde genannten Urteil vom 21. Juni 2001 III ZR 313/99 (BRS 64 Nr. 171) lediglich davon aus, es sei nicht aus Rechtsgründen ausgeschlossen, die GIRL als Hilfsmittel für die Ermittlung der Geruchsbelästigungen heranzuziehen.
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