Rechtsprechung
| BGH, 25.09.2003 - III ZB 84/02 |
Volltextveröffentlichungen (8)
mehr- NWB SteuerXpert START
- zvi-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)
ZPO § 575 Abs. 2, § 236 D
Beginn der Frist zur Begründung einer Rechtsbeschwerde erst ab PKH-Gewährung - rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
ZPO § 575 Abs. 2 § 236
Frist zur Nachholung der Rechtsbeschwerdebegründung nach Bewilligung von Prozeßkostenhilfe - ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
Verfahrensrecht - Nachholung einer versäumten Berufungsbegründung
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Sonstiges
- wkdis.de (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)
Zusammenfassung von "Rechtsmittelbegründungsfrist und Prozesskostenhilfe" von RA beim BGH Dr. Michael Schultz, original erschienen in: NJW 2004, 2329 - 2334.
Verfahrensgang
- AG Jena, 13.02.2002 - 28 C 577/01
- LG Gera, 07.06.2002 - 1 S 128/02
- BGH, 25.09.2003 - III ZB 84/02
- BGH, 25.09.2003 - III ZB 85/02
Zeitschriftenfundstellen
- NJW 2003, 3782
- MDR 2004, 106
- FamRZ 2003, 1923
- VersR 2004, 1201
- AnwBl 2003, 724
Wird zitiert von ... (9)
- BGH, 11.05.2004 - XI ZB 39/03
Verfahrensrecht - Anforderungen an Berufungsbegründung
b) aa) Die Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung erfordert ein Eingreifen des Bundesgerichtshofs ferner dann, wenn die angefochtene Entscheidung sich als objektiv willkürlich darstellt oder Verfahrensgrundrechte einer Partei verletzt und die Entscheidung darauf beruht (BGHZ 154, 288, 296 zu § 543 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 Alt. 2 ZPO; vgl. auch BGHZ 151, 221, 226 f.; BGH, Beschlüsse vom 19. September 2002 - V ZB 31/02, WM 2003, 1397, 1399, vom 4. Dezember 2002 - XII ZB 66/02, FamRZ 2003, 856, 857, vom 13. Mai 2003 - VI ZB 76/02, FamRZ 2003, 1271 und vom 25. September 2003 - III ZB 84/02, NJW 2003, 3782, 3783 zu § 574 Abs. 2 Nr. 2 Alt. 2 ZPO; BGH, Beschlüsse vom 4. Juli 2002 - V ZR 75/02, WM 2002, 1811, 1812, vom 25. Juli 2002 - V ZR 118/02, WM 2002, 1899, 1900, vom 19. Dezember 2002 - VII ZR 101/02, WM 2003, 992, 993 und vom 25. März 2003 - VI ZR 355/02, NJW-RR 2003, 1074 sowie Urteil vom 18. Juli 2003 - V ZR 187/02, WM 2004, 46, 47 zu § 543 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 Alt. 2 ZPO). - BGH, 19.06.2007 - XI ZB 40/06
Verfahrensrecht - Nach Bewilligung der PKH Wiedereinsetzung in vorigen Stand!
Um diese unbillige Benachteiligung der mittellosen Partei zu vermeiden, räumte der Bundesgerichtshof in Anlehnung an die Rechtsprechung anderer oberster Bundesgerichte der mittellosen Partei extra legem eine gesonderte Begründungsfrist ein (vgl. Beschlüsse vom 9. Juli 2003 - XII ZB 147/02, NJW 2003, 3275, 3276 f. m.w.Nachw., vom 25. September 2003 - III ZB 84/02, NJW 2003, 3782 f. und vom 17. Juni 2004 - IX ZB 208/03, NJW 2004, 2902, 2903). - BGH, 29.05.2008 - IX ZB 197/07
Verfahrensrecht - Beginn der Frist für Begründung bei Wiedereinsetzungsantrag?
bb) Würde die Begründungsfrist erst mit der Gewährung der Wiedereinsetzung gegen die Versäumung der Einlegungsfrist ihren Anfang nehmen (vgl. BGH, Beschl. v. 25. September 2003 - III ZB 84/02, NJW 2003, 2782 f), wäre eine unbemittelte erheblich günstiger als eine bemittelte Partei gestellt, weil die Begründungsfrist nicht der Einlegungsfrist entspräche, sondern deutlich später anliefe (…vgl. BGH, Beschl. v. 19. Juni 2007 aaO S. 3356 Tz. 19).
- BGH, 17.06.2004 - IX ZB 208/03
Rechtsfolgen der Bewilligung von Prozesskostenhilfe für die Berufungsinstanz im …
Falls die arme Partei im Zeitpunkt der Entscheidung über die Prozeßkostenhilfe nur die Frist zur Einlegung des Rechtsmittels, nicht aber auch die Frist zu seiner Begründung versäumt hat, kann sie nicht darauf verwiesen werden, innerhalb von zwei Werktagen einen Antrag zur Verlängerung der Rechtsmittelbegründungsfrist zu stellen (im Anschluß an BGH, Beschl. v. 9. Juli 2003 - XII ZB 147/02, NJW 2003, 3275, 3276; v. 25. September 2003 - III ZB 84/02, NJW 2003, 3782).a) Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes ist die Vorschrift des § 236 Abs. 2 Satz 2 Halbs. 1 ZPO, bei deren wortgetreuer Befolgung die Begründung des Rechtsmittels innerhalb von zwei Wochen nach Behebung des Hindernisses für die Einhaltung der Frist nachzuholen wäre, verfassungskonform auszulegen (BGH, Beschl. v. 9. Juli 2003 - XII ZB 147/02, NJW 2003, 3275, 3276; v. 25. September 2003 - III ZB 84/02, NJW 2003, 3782; vgl. hierzu Deichfuß BGH-Report 2003, 1157, 1362).
- BGH, 29.06.2006 - III ZA 7/06
Verfahrensrecht - Beginn d. Berufungsbegründungsfrist bei Prozesskostenhilfe
Es hat sich insoweit auf Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs gestützt, die - vor Inkrafttreten des 1. Justizmodernisierungsgesetzes vom 24. August 2004 (BGBl. I S. 2198) - zur Angleichung der Situation bemittelter und unbemittelter Rechtsmittelführer bei Versäumung der Rechtsmittelbegründungsfrist eine verfassungskonforme Auslegung von § 236 Abs. 2 Satz 2 ZPO für erforderlich gehalten und als eine Lösung angesehen hat, den Beginn des Laufs der Rechtsmittelbegründungsfrist an die Zustellung der Prozesskostenhilfeentscheidung zu knüpfen (vgl. Beschluss vom 9. Juli 2003 - XII ZB 147/02 - NJW 2003, 3275, 3276 f; ähnlich Senatsbeschluss vom 25. September 2003 - III ZB 84/02 - NJW 2003, 3782 f zur Rechtsbeschwerde und Beschluss vom 17. Juni 2004 - IX ZB 208/03 - NJW 2004, 2902, 2903). - BGH, 05.03.2008 - XII ZB 182/04
Verfahrensrecht - Berufungsbegründung
Schon auf der Grundlage dieses früheren Rechts hatte der Bundesgerichtshof allerdings eine verfassungskonforme Auslegung der §§ 234 Abs. 1, 236 Abs. 2 Satz 2 ZPO a.F. zur Angleichung der Situation bemittelter und unbemittelter Rechtsmittelführer bei Versäumung der Rechtsmittelbegründungsfrist für erforderlich gehalten (vgl. Senatsbeschluss vom 9. Juli 2003 - XII ZB 147/02 - NJW 2003, 3275, 3276 ff.; BGH Beschluss vom 25. September 2003 - III ZB 84/02 - NJW 2003, 3782 f. und vom 17. Juni 2004 - IX ZB 208/03 - NJW 2004, 2902, 2903). - BGH, 09.12.2003 - VI ZB 38/03
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumung der …
Sie ist nach allen Auffassungen, die zur Frage des Fristablaufs nach vorausgegangenem Prozeßkostenhilfeverfahren vertreten werden (vgl. dazu Senatsbeschluß vom 23. September 2003 - VI ZA 16/03 - zur Veröffentlichung bestimmt; BGH, Beschlüsse vom 9. Juli 2003 - XII ZB 147/02 - NJW 2003, 3275, 3276 ff. und vom 25. September 2003 - III ZB 84/02 - zur Veröffentlichung bestimmt), verspätet. - OLG Rostock, 27.03.2007 - 10 UF 96/05
Zugewinnausgleich: Wert der Beschwer einer Verurteilung zur Auskunftserteilung …
Die Beschwer eines Auskunftspflichtigen ist mit dem Aufwand an Zeit und Kosten anzusetzen, der ihm durch das Erteilen der Auskunft erwächst (BGH FamRZ 2005, 104; 2003, 1923 li. Sp.); für die abweichende Meinung der Klägerin besteht kein Raum. - BGH, 25.09.2003 - III ZB 85/02
Verfahrensrecht - Nachholung einer versäumten Berufungsbegründung
Die Verfahren III ZB 84/02 und III ZB 85/02 werden unter dem Aktenzeichen III ZB 84/02 verbunden.
Rechtsprechung
| BGH, 25.09.2003 - III ZR 384/02 |
Volltextveröffentlichungen (8)
mehr- IWW
- NWB SteuerXpert START
- rechtsportal.de
Zulässigkeit der Parteivernehmung bei Vier-Augen-Gespräch
- ibr-online
Verfahrensrecht - Parteivernehmen über ein "4-Augen-Gespräch"
- Judicialis
Besprechungen u.ä.
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)
Parteivernehmen über ein Vier-Augen-Gespräch! (IBR 2004, 466)
Verfahrensgang
- OLG Koblenz, 07.11.2002 - 6 U 1998/99
- BGH, 25.09.2003 - III ZR 384/02
Zeitschriftenfundstellen
- NJW 2003, 3636
- NJW 2003, 3637
- NJW 2003, 3782
- MDR 2004, 227
- FamRZ 2004, 21
- IBR 2004, 466
Wird zitiert von ... (19)
- BGH, 08.07.2010 - III ZR 249/09
Immobilienanlagen - Grob fahrlässige Unkenntnis des Beratungsfehlers
Der Grundsatz der prozessualen Waffengleichheit, der Anspruch auf rechtliches Gehör sowie das Recht auf Gewährleistung eines fairen Prozesses und eines wirkungsvollen Rechtsschutzes (Art. 103 Abs. 1 GG, Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 20 Abs. 3 GG und Art. 6 Abs. 1 EMRK) erfordern, dass einer Partei, die für ein Vier-Augen-Gespräch - anders als die Gegenpartei - keinen Zeugen hat, Gelegenheit gegeben wird, ihre Darstellung des Gesprächs in den Prozess persönlich einzubringen; zu diesem Zweck ist die Partei gemäß § 448 ZPO zu vernehmen oder gemäß § 141 ZPO persönlich anzuhören (Senat…, Urteil vom 12. Juli 2007 - III ZR 83/06 - NJW-RR 2007, 1690, 1691 Rn. 10 sowie Beschlüsse vom 25. September 2003 - III ZR 384/02 - NJW 2003, 3636 und vom 30. September 2004 - III ZR 369/03 - BeckRS 2004, 09779; BGH, Urteile vom 9. Oktober 1997 - IX ZR 269/96 - NJW 1998, 306 f; vom 16. Juli 1998 - I ZR 32/96 - NJW 1999, 363, 364;… vom 19. Dezember 2002 aaO; vom 27. September 2005 - XI ZR 216/04 - NJW-RR 2006, 61, 63 …und vom 23. April 2008 - XII ZR 195/06 - NJW-RR 2008, 1086, 1087 Rn. 13; BVerfG, NJW 2001, 2531 f; NJW 2008, 2170 f; EGMR, NJW 1995, 1413 f).Abgesehen davon ist den Belangen der in Beweisnot geratenen Partei zureichend Genüge getan, wenn diese bei oder nach der Beweisaufnahme (Zeugenvernehmung) vor Gericht persönlich anwesend war und daher die Möglichkeit hatte, ihre Darstellung vom Verlauf des Gesprächs durch eine Wortmeldung gemäß § 137 Abs. 4 ZPO persönlich vorzutragen oder den Zeugen zu befragen (Senatsbeschlüsse vom 25. September 2003 aaO …und vom 30. September 2004 aaO; BGH…, Urteil vom 23. April 2008 aaO; BVerfG, NJW 2008, 2170, 2171).
- BGH, 27.09.2005 - XI ZR 216/04
Verfahrensrecht - Grundsatz der Waffengleichheit im Zivilprozess
Etwas anderes gilt allerdings, wenn der Tatrichter seine Feststellungen über den Gesprächsverlauf nicht nur auf die Aussage des von der Gegenpartei benannten Zeugen, sondern zusätzlich auf sonstige Beweismittel oder Indizien stützt (Senat, Beschluss vom 11. Februar 2003 - XI ZR 153/02, WM 2003, 702, 703; BGH, Beschluss vom 25. September 2003 - III ZR 384/02, NJW 2003, 3636). - OLG Karlsruhe, 04.08.2006 - 2 UF 270/05
Beweisaufnahme und Beweiswürdigung im Vaterschaftsanfechtungsverfahren: Beachtung …
Nach der auf die Entscheidung des EGMR vom 27. Oktober 1993 (NJW 1995, 1413 ff) zurückgehenden Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (NJW 2003, 3636; NJW-RR 2003, 1002, 1003; NJW 1999, 363, 364; vgl. auch die vom Kläger angeführte Entscheidung des BVerfG NJW 2001, 2531) haben die Gerichte zwar grundsätzlich zur Wahrung der Waffengleichheit im Zivilprozess in Situationen, in denen nach Gesprächen unter vier Augen nur der einen Partei ein Zeuge zur Verfügung steht, der Beweisnot der anderen Seite dadurch Rechnung zu tragen, dass sie die prozessual benachteiligte Partei nach § 448 ZPO vernehmen oder gemäß § 141 ZPO anhören.Es ist nichts dafür ersichtlich, das er in diesen Verhandlungsterminen gehindert war, seine Sicht der Dinge persönlich zu schildern (vgl. zu diesem Gesichtspunkt insbesondere BGH, Beschl. vom 30.09.2004 - III ZR 369/03, Juris; vgl. auch bereits BGH NJW 2003, 3636).
Damit hat der Bundesgerichtshof die Anforderungen an die Zulässigkeit der Parteivernehmung gemäß § 448 ZPO abgesenkt, ohne generell auf die Notwendigkeit der Anfangswahrscheinlichkeit (des "Anbewiesenseins") ausdrücklich zu verzichten (so BGH NJW 2003, 3636).
- BGH, 30.09.2004 - III ZR 369/03
Pflicht der Gerichte zur Anhörung oder Vernehmung einer Partei
Nach der auf die Entscheidung des EGMR vom 27. Oktober 1993 (NJW 1995, 1413 ff) zurückgehenden Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (Senatsbeschluß vom 25. September 2003 - III ZR 384/02 - NJW 2003, 3636; BGH, Urteil vom 19. Dezember 2002 - VII ZR 176/02 - NJW-RR 2003, 1002, 1003; Urteil vom 16. Juli 1998 - I ZR 32/96 - NJW 1999, 363, 364 m.w.N.; vgl. auch BVerfG NJW 2001, 2531 f; OLG Frankfurt am Main OLGR 2003, 81, 82 f) haben die Gerichte zwar grundsätzlich zur Wahrung der Waffengleichheit im Zivilprozeß in Situationen, in denen nach Gesprächen unter vier Augen nur der einen Partei ein Zeuge zur Verfügung steht, der Beweisnot der anderen Seite dadurch Rechnung zu tragen, daß sie die prozessual benachteiligte Partei nach § 448 ZPO vernehmen oder gemäß § 141 ZPO anhören.Es ist nichts dafür ersichtlich, daß der Kläger in den Verhandlungsterminen gehindert war, seine Sicht der Dinge zu schildern (vgl. Senatsbeschluß vom 25. September 2003 aaO).
- BGH, 23.04.2008 - XII ZR 195/06
Pachtrecht - Rückübertragung einer verpachteten flächenlosen Milchreferenzmenge
Damit war es nicht verpflichtet, auch noch den Beklagten anzuhören (vgl. BGH Beschluss vom 25. September 2003 - III ZR 384/02 - NJW 2003, 3636). - OLG Düsseldorf, 22.01.2008 - 23 U 88/07
Architekten & Ingenieure - Akquisitionsleistungen?
Dies gilt auch unter Berücksichtigung der Rechtsprechung des BGH zur Frage der Beweisnot bei einem Vieraugengespräch (BGH, Beschluss vom 25.09.2003, III ZR 384/02, NJW 2003, 3636; BGH Urteil vom 16.07.1998, I ZR 32/96, BGH NJW 1999, 363). - OLG Düsseldorf, 28.05.2004 - 17 U 20/02
Zur Frage der internationalen Zuständigkeit deutscher Gerichte für eine von einem …
Dies wiederum ist nur dann anzunehmen, wenn die richterliche Gesamtwürdigung von Verhandlung und bisheriger Beweisaufnahme eine gewisse, wenn auch nicht notwendig hohe Wahrscheinlichkeit für die Richtigkeit der streitigen Behauptung erbracht haben (sogenannter Anfangs- oder Anbeweis, vgl. BGH NJW 1989, 3222, 3223; BGH NJW 1990, 1721, 1722; BGH NJW 2003, 3636). - OLG München, 25.01.2007 - 33 Wx 6/07
Ablehnung lebenserhaltender Maßnahmen durch Betreuer - kein Entlassungsgrund bei …
Durch diese Grundsätze ist zwar geboten, im Falle eines sogenannten "Vieraugengesprächs" beide Gesprächpartner anzuhören, auch wenn eine dieser Personen nicht als Zeuge in Betracht kommt (BGH NJW 2003, 3636); nicht aber ist geboten, auch Zeugen zu hören, die zu einem Gespräch direkt keine Angaben machen können. - BGH, 08.03.2006 - IV ZR 151/05
Voraussetzungen der Parteivernehmung von Amts wegen
Zudem hat das Berufungsgericht keine Begründung dafür gegeben, weshalb es die Beklagte nicht zumindest nach § 141 ZPO gehört hat, um auf diese Weise ihrer beweisrechtlichen Situation Rechnung zu tragen und sodann zu entscheiden, ob bei Würdigung des gesamten Prozessstoffes der persönlichen Parteierklärung der Vorzug zu geben ist (vgl. BGH…, vom 19. Dezember 2002 aaO unter II 2 b aa; BGH, Beschluss vom 25. September 2003 - III ZR 384/02 - FamRZ 2004, 21 unter 2). - OLG Köln, 25.08.2009 - 24 U 154/08
Haftung eines Anlageberaters
Schon dies bot ihm, wollte man die oben angeführte Rechtsprechung hier doch für einschlägig halten, ausreichende Gelegenheit zur Darstellung (vgl. BGH, Beschl. v. 25.09.2003, III ZR 384/02, NJW 2003, 3636). - VerfGH Sachsen, 22.02.2007 - 54-IV-06
- OLG Saarbrücken, 25.06.2007 - 8 W 118/07
Zivilverfahrensrecht - Voraussetzungen der Parteivernehmung
- LAG Rheinland-Pfalz, 26.07.2005 - 5 Sa 323/05
Schadensersatz bei Mobbing
- BGH, 24.01.2012 - VI ZR 132/10
Verfahrensrecht - Erfolglose Anhörungsrüge
- LAG Rheinland-Pfalz, 06.09.2005 - 5 Sa 323/05
Schadensersatz bei Mobbing
- OLG München, 31.07.2008 - 23 U 4536/07
Umfang und Verjährung des Anspruchs eines Handelsvertreters auf Erteilung eines …
- LG Bonn, 04.05.2007 - 15 O 85/07
Richterablehnung, Glaubhaftmachung
- OLG Frankfurt, 20.04.2011 - 17 U 128/10
Anlageberatung: Zur Verjährung nach § 37 a WpHG
- LG München II, 03.04.2007 - 1 O 1133/07
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