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Rechtsprechung
   BVerfG, 13.09.2005 - 2 BvF 2/03   

Volltextveröffentlichungen (9)

  • Judicialis
  • Jurion

    Verfassungsrechtliche Überprüfung des Beitragssatzsicherungsgesetzes (BSSichG); Zustimmungsbedürftigkeit nach Art. 84 Abs. 1 GG; Begriff der Sozialversicherung im Sinne des Art. 74 Abs. 1 Nr. 12 GG; Verwaltungszuständigkeit der Länder; Rechtsnatur von Rechtsverordnungen nach Änderung durch das Parlament; Erfordernis der einheitlichen Regelung der Berechnungsgrundlagen bei der Sozialversicherung; Teilung des Gesetzgebungsvorhabens im zustimmungsbedürftigen und nichtzustimmungsbedürftigen Teil; Änderung von Verordnungsrecht

  • nwb

    SGB V § 23 Abs. 1, § 27, § 31, § 31 Abs. 4, § 35 Abs. 5, § 35 a Abs. 4, § 71 Abs. 1, § 85 Abs. 2, § 85 Abs. 4, § 88 Abs. 2, § 130, § 130 Abs. 1, § 130 a, § 130 a Abs. 1, § 130 a Ab... s. 2, § 130 a Abs. 8, § 130 a Abs. 8 Satz 1, § 131, § 131 Abs. 1, § 131 Abs. 2, § 137 g Abs. 1 Satz 1, § 220 Abs. 1, § 220 Abs. 2, § 261 Abs. 3; RVO § 376; BPflV § 6, § 6 Abs. 1, § 6 Abs. 1 Satz 4, § 6 Abs. 1 Satz 6, § 19 Abs. 3; KHG § 16, § 16 Satz 1, § 16 Satz 1 Nr. 1, § 17 Abs. 1 Satz 3, § 18, § 18 a; AMG § 48, § 49, § 78, § 78 Abs. 1; SGB VI § 158, § 159, § 160 Nr. 1, § 160 Nr. 2, § 178 Abs. 3, § 275 c, § 275 c Abs. 1, § 275 c Abs. 2; BSG 2003 § 2; ALG § 35 Abs. 1, § 69, § 120; AMPreisV §§ 1 ff., § 2; VwGO § 47; SGB X § 53 Abs. 1, § 55 Abs. 1 Satz 1; BPflV § 3, § 6, § 6 Abs. 1 Satz 1, § 12 Abs. 1, § 13 Abs. 1, § 17; GG Art. 2, Art. 2 Abs. 1, Art. 3 Abs. 1, Art. 12, Art. 12 Abs. 1, Art. 14, Art. 14 Abs. 1, Art. 19 Abs. 3, Art. 70 ff., Art. 72 Abs. 2, Art. 74 Abs. 1 Nr. 12, Art. 74 Abs. 1 Nr. 19, Art. 74 Abs. 1 Nr. 19a, Art. 74 Nr. 19a, Art. 76 ff., Art. 80 Abs. 1, Art. 80 Abs. 1 Satz 2, Art. 80 Abs. 2, Art. 83, Art. 84 Abs. 1, Art. 87 Abs. 2 Satz 1, Art. 100, Art. 100 Abs. 1, Art. 125 a Abs. 2 Satz 1; Zwölften SGB V-Änderungsgesetzes vom 12. Juni 2003 Art. 1c; GKV-Modernisierungsgesetz - GMG Art. 26; BSSichG Art. 1, Art. 1 Nr. 7, Art. 1 Nr. 8, Art. 2 Nr. 4, Art. 2 Nr. 5, Art. 4, Art. 4 Nr. 1, Art. 4 Nr. 2, Art. 4 Nr. 3, Art. 5, Art. 6, Art. 7 Abs. 1, Art. 7 Abs. 1 Satz 3, Art. 8, Art. 9, Art. 11, Art. 12; GMG Art. 24, Art. 26; EGV Art. 28

  • uni-bayreuth.de

    Beitragssatzsicherungsgesetz

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Zustimmungsbedürftigkeit von Verfahrensrechtsänderungen; Grenzen der Änderung von Verordnungsrecht durch den Bundestag

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • Bundesverfassungsgericht (Pressemitteilung)

    Beitragssatzsicherungsgesetz mit Grundgesetz vereinbar

  • wkdis.de (Pressemitteilung)

    Beitragssatzsicherungsgesetz mit Grundgesetz vereinbar

  • 123recht.net (Pressemeldung, 13.10.2005)

    Klage gegen Gesundheitsreformgesetz gescheitert // Länder hatten Verfassungsgericht angerufen

Besprechungen u.ä.

  • uni-stuttgart.de PDF (Entscheidungsbesprechung)

    Die Umgehung des Bundesrats bei der Verordnungsänderung durch Parlamentsgesetz (RA Dr. Christofer Lenz; NVwZ 2006, 296)

Zeitschriftenfundstellen

  • BVerfGE 114, 196
  • NJW 2006, 1195 (Ls.)
  • NVwZ 2006, 191
  • DVBl 2005, 1503
  • DÖV 2006, 165



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Wird zitiert von ... (291)  

  • BVerfG, 02.03.2010 - 1 BvR 256/08  

    Vorratsdatenspeicherung

    Solange die Einschätzung des Gesetzgebers nur durch Vermutungen und Behauptungen in Frage gestellt wird, kann das Bundesverfassungsgericht dieser Frage nicht nachgehen (vgl. BVerfGE 114, 196 ).
  • BSG, 20.04.2010 - B 1 KR 19/09 R  

    Krankenversicherung - Krankenhaus - Verfassungsmäßigkeit des Rechnungsabschlags

    Beides dient gleichermaßen dem Erhalt ihrer Leistungsfähigkeit (BVerfGE 114, 196 = SozR 4-2500 § 266 Nr. 9 RdNr 49).

    Eine Versorgung der Versicherten auf gleichmäßig hohem Niveau könnte nicht mehr gewährleistet werden (BVerfGE 114, 196 = SozR 4-2500 § 266 Nr. 9 RdNr 53).

    Die Norm schützt die Erwerbszwecken dienende Tätigkeit (vgl BVerfGE 114, 196 = SozR 4-2500 § 266 Nr. 9 RdNr 129) .

    Jede Preisreglementierung - wie auch der Rechnungsabschlag - enthält eine Berufausübungsregelung (vgl BVerfGE 68, 193, 216 = SozR 5495 Art. 5 Nr. 1; BVerfGE 106, 275, 298 = SozR 3-2500 § 35 Nr. 2 S 22; BVerfG, Beschluss vom 1.9.1999 - 1 BvR 264/95 ua -, SozR 3-5407 Art. 30 Nr. 1 S 3 f; BVerfGE 114, 196 = SozR 4-2500 § 266 Nr. 9 RdNr 129) .

    Dies hat das BVerfG bereits mehrfach entschieden (vgl BVerfGE 68, 193, 218 = SozR 5495 Art. 5 Nr. 1; BVerfGE 114, 196 = SozR 4-2500 § 266 Nr. 9 RdNr 131).

    bb) Die den KKn zugute kommenden Abschläge bei Rechnungen der Leistungserbringer - wie hier der Krankenhäuser - sind ein geeignetes Mittel, die Ausgabenseite der GKV zu verbessern und damit zu deren finanziellen Stabilisierung beizutragen (vgl etwa zu den Rabatten nach § 130a SGB V: BVerfGE 114, 196 = SozR 4-2500 § 266 Nr. 9 RdNr 132).

    Grundsätzlich ist es zwar denkbar, dass verschiedene einzelne, für sich betrachtet geringfügige Eingriffe in grundrechtlich geschützte Bereiche in ihrer Gesamtwirkung zu einer schwerwiegenden Beeinträchtigung führen, die das Maß der rechtsstaatlich hinnehmbaren Eingriffsintensität überschreitet (vgl BVerfGE 112, 304, 319 f; BVerfGE 114, 196, 247 = SozR 4-2500 § 266 Nr. 9 S 136 f; BVerfGE 123, 186, 265 f).

    Die Maßstäbe, die von der Rechtsprechung für die Auferlegung nichtsteuerlicher Abgaben entwickelt wurden, sind nach ihrem Sinn und Zweck nicht auf staatliche Preisreglementierungen wie Mindestvergütungen oder Zwangsrabatte anwendbar (BVerfGE 114, 196 = SozR 4-2500 § 266 Nr. 9 RdNr 144) .

    Es genügt vielmehr, wenn die entsprechenden Preisinterventionen den übrigen formellen und materiellen Voraussetzungen des GG entsprechen, das durch die Grundrechte aus Art. 14, Art. 12 und ggf Art. 2 Abs. 1 GG hinreichenden Schutz bietet (vgl zum Ganzen BVerfGE 114, 196 = SozR 4-2500 § 266 Nr. 9 RdNr 144 - Beitragssatzsicherungsgesetz).

    Der Sanierungsbeitrag in Form des Rechnungsabschlags unterscheidet sich entgegen der Ansicht des Klägers nicht wesentlich von dem Rabatt nach § 130a SGB V, den das BVerfG ausdrücklich als Preisreglementierung und nicht als Sonderabgabe eingestuft hat (BVerfGE 114, 196 = SozR 4-2500 § 266 Nr. 9 RdNr 144) .

  • BSG, 20.04.2010 - B 1 KR 20/09 R  

    Verfassungsmäßigkeit des Abschlages von 0,5% des Rechnungsbetrages nach § 8

    Beides dient gleichermaßen dem Erhalt ihrer Leistungsfähigkeit (BVerfGE 114, 196 = SozR 4-2500 § 266 Nr. 9 RdNr 49).

    Eine Versorgung der Versicherten auf gleichmäßig hohem Niveau könnte nicht mehr gewährleistet werden (BVerfGE 114, 196 = SozR 4-2500 § 266 Nr. 9 RdNr 53).

    Die Norm schützt die Erwerbszwecken dienende Tätigkeit (vgl BVerfGE 114, 196 = SozR 4-2500 § 266 Nr. 9 RdNr 129) .

    Jede Preisreglementierung - wie auch der Rechnungsabschlag - enthält eine Berufausübungsregelung (vgl BVerfGE 68, 193, 216 = SozR 5495 Art. 5 Nr. 1; BVerfGE 106, 275, 298 = SozR 3-2500 § 35 Nr. 2 S 22; BVerfG, Beschluss vom 1.9.1999 - 1 BvR 264/95 ua -, SozR 3-5407 Art. 30 Nr. 1 S 3 f; BVerfGE 114, 196 = SozR 4-2500 § 266 Nr. 9 RdNr 129) .

    Dies hat das BVerfG bereits mehrfach entschieden (vgl BVerfGE 68, 193, 218 = SozR 5495 Art. 5 Nr. 1; BVerfGE 114, 196 = SozR 4-2500 § 266 Nr. 9 RdNr 131).

    bb) Die den KKn zugute kommenden Abschläge bei Rechnungen der Leistungserbringer - wie hier der Krankenhäuser - sind ein geeignetes Mittel, die Ausgabenseite der GKV zu verbessern und damit zu deren finanziellen Stabilisierung beizutragen (vgl etwa zu den Rabatten nach § 130a SGB V: BVerfGE 114, 196 = SozR 4-2500 § 266 Nr. 9 RdNr 132).

    Grundsätzlich ist es zwar denkbar, dass verschiedene einzelne, für sich betrachtet geringfügige Eingriffe in grundrechtlich geschützte Bereiche in ihrer Gesamtwirkung zu einer schwerwiegenden Beeinträchtigung führen, die das Maß der rechtsstaatlich hinnehmbaren Eingriffsintensität überschreitet (vgl BVerfGE 112, 304, 319 f; BVerfGE 114, 196, 247 = SozR 4-2500 § 266 Nr. 9 S 136 f; BVerfGE 123, 186, 265 f).

    Die Maßstäbe, die von der Rechtsprechung für die Auferlegung nichtsteuerlicher Abgaben entwickelt wurden, sind nach ihrem Sinn und Zweck nicht auf staatliche Preisreglementierungen wie Mindestvergütungen oder Zwangsrabatte anwendbar (BVerfGE 114, 196 = SozR 4-2500 § 266 Nr. 9 RdNr 144) .

    Es genügt vielmehr, wenn die entsprechenden Preisinterventionen den übrigen formellen und materiellen Voraussetzungen des GG entsprechen, das durch die Grundrechte aus Art. 14, Art. 12 und ggf Art. 2 Abs. 1 GG hinreichenden Schutz bietet (vgl zum Ganzen BVerfGE 114, 196 = SozR 4-2500 § 266 Nr. 9 RdNr 144 - Beitragssatzsicherungsgesetz).

    Der Sanierungsbeitrag in Form des Rechnungsabschlags unterscheidet sich entgegen der Ansicht des Klägers nicht wesentlich von dem Rabatt nach § 130a SGB V, den das BVerfG ausdrücklich als Preisreglementierung und nicht als Sonderabgabe eingestuft hat (BVerfGE 114, 196 = SozR 4-2500 § 266 Nr. 9 RdNr 144) .

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Rechtsprechung
   BGH, 21.12.2005 - VIII ZR 49/05   

Volltextveröffentlichungen (16)

  • openjur.de
  • bundesgerichtshof.de PDF
  • verkehrslexikon.de

    Zur Erforderlichkeit eines Nacherfüllungsverlangens bei Auftritt eines Defekts innerhalb von 6 Monaten nach der Fahrzeugübergabe

  • Judicialis
  • Kanzlei Prof. Schweizer

    BGB §§ 437 Nr. 2 und 3, 440, 441, 281 Abs. 2, 323 Abs. 2 Nr. 3
    Grundsätzliche Obliegenheit des Käufers, dem Verkäufer Gelegenheit zur Nacherfüllung zu geben

  • Jurion

    Obliegenheit zur Ermöglichung der Nacherfüllung auch bei Nichtfeststellbarkeit des Vorliegens eines Mangels im Zeitpunkt des Gefahrübergangs; Voraussetzungen für die Anwendung der Vermutungsregel des § 476 BGB; Anforderungen an die tatsächlichen Voraussetzungen für die Bejahung einer endgültigen Erfüllungsverweigerung; Notwendigkeit der Einräumung der Gelegenheit zur Nacherfüllung durch den Käufer bei unverhältnismäßigen Kosten der Nacherfüllung

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Schadensersatz/Minderung erst nach Nacherfüllungsverlangen des Käufers auch bei Reparatur ohne Wissen, dass Defekt auf Sachmangel beruht

  • RA Kotz (Volltext/Leitsatz)

    Gebrauchtwagenkauf - bei Mängeln muss Nacherfüllung ermöglicht werden

  • Prof. Dr. Lorenz (Kurzanmerkung und Volltext)

    Ausschluß der Rechtsbehelfe des Käufers bei "Vereitelung der Nacherfüllung" auch bei Unkenntnis des Mangels; Mängelvermutung nach § 476 BGB bei äußerlichen Mängeln; Einfluß des Verweigerungsrechts des Verkäufers nach § 439 III BGB

  • wgk.eu

    § 439 Abs. 3 BGB
    Gewährleistung beim KFZ-Kauf - Aufforderung und Fristsetzung zur Nachbesserung

  • rechtsportal.de

    Rechtsstellung des Gebrauchtwagenkäufers; Obliegenheit zur Nacherfüllung

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Bei endgültiger Leistungsverweigerung keine Fristsetzung

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (5)

  • IWW (Kurzinformation)

    Autokauf - Händler muss Gelegenheit zur Mängelbeseitigung haben

  • nwb (Leitsatz)
  • onlineurteile.de (Kurzmitteilung)

    Defekt nach Gebrauchtwagenkauf - Nicht gleich selbst in die Werkstatt fahren, sondern dem Verkäufer Gelegenheit geben, nachzubessern!

  • rechtplus.de (Kurzinformation)

    Verlust der Gewährleistungsansprüche bei eigenmächtiger Reparatur

  • rechtsanwalt.com (Kurzinformation)

    Verlust der Gewährleistungsansprüche bei eigenmächtiger Reparatur

Besprechungen u.ä. (5)

  • IWW (Entscheidungsbesprechung)

    Autokauf - BGH erneut zur Beweislastumkehr und zum Nacherfüllungsvorrang

  • ewir-online.de (Entscheidungsbesprechung)

    BGB §§ 437, 439, 440, 281, 323, 476
    Kein Schadensersatz/Minderung nach Reparatur durch Käufer ohne Gelegenheit des Verkäufers zur Nacherfüllung auch bei fehlender Kenntnis des Käufers vom Sachmangel

  • streifler.de (Entscheidungsanmerkung)

    Autokauf: Zur Obliegenheit, dem Verkäufer eine Gelegenheit zur Nacherfüllung zugewähren

  • lrz-muenchen.de PDF (Entscheidungsbesprechung)

    Nacherfüllungsanspruch und Obliegenheiten des Käufers: Zur Reichweite des "Rechts zur zweiten Andienung" (Prof. Dr. Stephan Lorenz; NJW 2006, 1195)

  • Prof. Dr. Lorenz (Kurzanmerkung und Volltext)

    Ausschluß der Rechtsbehelfe des Käufers bei "Vereitelung der Nacherfüllung" auch bei Unkenntnis des Mangels; Mängelvermutung nach § 476 BGB bei äußerlichen Mängeln; Einfluß des Verweigerungsrechts des Verkäufers nach § 439 III BGB

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 2006, 1195
  • ZIP 2006, 813
  • MDR 2006, 677
  • NZV 2006, 245
  • VersR 2006, 1552
  • WM 2006, 1355
  • BB 2006, 686



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Wird zitiert von ... (57)  

  • BGH, 18.03.2016 - V ZR 89/15  
    Die Weigerung muss als das letzte Wort des Schuldners aufzufassen sein, so dass ausgeschlossen erscheint, dass er sich von einer Fristsetzung umstimmen lässt (vgl. BGH, Urteil vom 21. Dezember 2005 - VIII ZR 49/05, NJW 2006, 1195, 1197; Urteil vom 12. Februar 2014 - XII ZR 76/13, BGHZ 200, 133, 134).
  • BGH, 10.03.2010 - VIII ZR 310/08  

    Zur Sachmängelhaftung beim Kauf: Der Käufer muss dem Verkäufer die Untersuchung

    Die Obliegenheit des Käufers, dem Verkäufer Gelegenheit zur Nacherfüllung zu geben, beschränkt sich nicht auf eine mündliche oder schriftliche Aufforderung zur Nacherfüllung, sondern umfasst auch die Bereitschaft des Käufers, dem Verkäufer die Kaufsache zur Überprüfung der erhobenen Mängelrügen zur Verfügung zu stellen (im Anschluss an BGH, 23. Februar 2005, VIII ZR 100/04, BGHZ 162, 219 ff. und das Senatsurteil vom 21. Dezember 2005, VIII ZR 49/05, NJW 2006, 1195) .

    Das Erfordernis eines Nacherfüllungsverlangens als Voraussetzung für die Rechte des Käufers aus § 437 Nr. 2 und 3 BGB umschreibt keine Vertragspflicht, sondern eine Obliegenheit des Käufers (Senatsurteil vom 21. Dezember 2005 - VIII ZR 49/05, NJW 2006, 1195, Tz. 20; Reinking/Eggert, Der Autokauf, 10. Aufl., Rdnr. 350).

    Denn dem Verkäufer soll es mit der ihm vom Käufer einzuräumenden Gelegenheit zur Nacherfüllung gerade ermöglicht werden, die verkaufte Sache darauf zu überprüfen, ob der behauptete Mangel besteht und ob er bereits im Zeitpunkt des Gefahrübergangs vorgelegen hat, auf welcher Ursache er beruht sowie ob und auf welche Weise er beseitigt werden kann (vgl. § 439 Abs. 3 BGB), und hierzu gegebenenfalls Beweise zu sichern (BGHZ aaO, 228; Senatsurteil vom 21. Dezember 2005, aaO, Tz. 21).

    Sie ist mit § 439 BGB und der dargelegten Senatsrechtsprechung zu dieser Bestimmung (BGHZ aaO; Senatsurteil vom 21. Dezember 2005, aaO) nicht vereinbar.

  • BGH, 13.07.2011 - VIII ZR 215/10  

    Zum Vorliegen eines Verbrauchsgüterkaufs

    Vielmehr müssen weitere Umstände hinzutreten, welche die Annahme rechtfertigen, dass der Schuldner seinen Vertragspflichten unter keinen Umständen nachkommen will und es damit ausgeschlossen erscheint, dass er sich von einer Fristsetzung hätte umstimmen lassen (Senatsurteil vom 21. Dezember 2005 - VIII ZR 49/05, NJW 2006, 1195 Rn. 25 mwN).
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Rechtsprechung
   BVerfG, 25.10.2005 - 2 BvR 524/01   

Volltextveröffentlichungen (10)

  • Judicialis
  • Jurion

    Anforderungen an die Vereinbarkeit von an das Geschlecht anknüpfenden differenzierenden Regelungen mit Art. 3 Abs. 3 S. 1 GG; Möglichkeit der Gleichbehandlung beider Elternteile im Hinblick auf den Aufenthaltsstatus des Kindes ; Benachteiligung der Vater-Kind-Beziehung durch § 21 Abs. 1 S. 1 Ausländergesetz (AuslG) bzw. § 33 S. 1 Aufenthaltsgesetz (AufenthG); Rechtfertigung der ausschließlichen aufenthaltsrechtlichen Zuordnung eines Kindes zur Mutter durch die Belange des Kindeswohls; Rechtfertigung der ausschließlichen Anknüpfung an das Aufenthaltsrechts der Mutter durch das Gleichberechtigungsgebot des Art. 3 Abs. 2 GG

  • nwb

    AuslG § 7 Abs. 2, § 8 Abs. 1 Nr. 3, § 8 Abs. 1 Nr. 4, § 17, § 17 Abs. 2 Nr. 2, § 17 Abs. 2 Nr. 3, § 20, § 21, § 21 Abs. 1, § 21 Abs. 1 Satz 1, § 21 Abs. 1 Satz 2, § 21 Abs. 1 Satz ... 3, § 30 Abs. 1, § 30 Abs. 2, § 30 Abs. 3, § 30 Abs. 4, § 31 Abs. 1, § 31 Abs. 2; AufenthG § 5, § 29 Abs. 1 Nr. 2, § 32, § 33, § 33 Satz 1; BVerfGG § 34a Abs. 2; GG Art. 1, Art. 2 Abs. 1, Art. 3, Art. 3 Abs. 1, Art. 3 Abs. 2, Art. 3 Abs. 2 Satz 1, Art. 3 Abs. 2 Satz 2, Art. 3 Abs. 3, Art. 3 Abs. 3 Satz 1, Art. 6, Art. 6 Abs. 1, Art. 6 Abs. 2, Art. 6 Abs. 2 Satz 1, Art. 6 Abs. 3, Art. 6 Abs. 4, Art. 19 Abs. 1 Satz 2, Art. 19 Abs. 2; EMRK Art. 8

  • Informationsverbund Asyl

    GG Art. 3 Abs. 1; GG Art. 3 Abs. 3 S. 1; AuslG § 21; AufenthG § 33
    In Deutschland geborene Kinder, Mutter, Vater, Gleichheitsgrundsatz, Verfassungsmäßigkeit, Geschlecht, Aufenthaltserlaubnis, Verlängerung

  • fluechtlingsrat-nrw.de (Kurzinformation und Volltext)

    Verknüpfung der Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis für ein in Deutschland geborenes Kind allein an den Aufenthaltstitel der Mutter ist nicht verfassungsgemäß

  • rechtsportal.de

    GG Art. 3 Abs. 3 Satz 1

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (4)

  • Bundesverfassungsgericht (Pressemitteilung)

    Unterschiedliche Behandlung von Vater und Mutter bei der Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis für ihr Kind nicht verfassungsgemäß

  • wkdis.de (Pressemitteilung)

    Unterschiedliche Behandlung von Vater und Mutter bei der Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis für ihr Kind nicht verfassungsgemäß

  • migrationsrecht.net (Kurzinformation)

    Rechtsprechung Ausländerrecht - Bundesverfassungsgericht, Beschluss vom

  • 123recht.net (Pressemeldung, 25.11.2005)

    Karlsruhe stärkt Aufenthaltsrechte für Ausländerkinder // Unterschiedliche Behandlung von Vater und Mutter unzulässig

Besprechungen u.ä.

  • RA ONLINE PDF, S. 731 (Fallmäßige Aufbereitung - für Studienzwecke)

    Ungleichbehandlung der Geschlechter

Zeitschriftenfundstellen

  • BVerfGE 114, 357
  • NJW 2006, 1195 (Ls.)
  • NVwZ 2006, 324
  • FamRZ 2006, 21
  • DVBl 2006, 110



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Wird zitiert von ... (45)  

  • BVerfG, 10.07.2012 - 1 BvL 2/10  

    Arbeitsmarktintegration als Voraussetzung des Anspruchs bestimmter ausländischer

    Eine Benachteiligung wegen des Geschlechts ist nach Art. 3 Abs. 3 Satz 1 GG nur zulässig, soweit sie zur Lösung von Problemen, die ihrer Natur nach nur bei Männern oder nur bei Frauen auftreten können, zwingend erforderlich ist (vgl. BVerfGE 85, 191 ; OIresTR92, 91 ; OIresTR114, 357 ).
  • BVerfG, 07.11.2008 - 2 BvR 1870/07  

    Gleichbehandlungsgebot der Geschlechter (Unzulässigkeit des Abstellens auf

    An das Geschlecht anknüpfende differenzierende Regelungen sind mit Art. 3 Abs. 3 Satz 1 GG nur vereinbar, soweit sie zur Lösung von Problemen, die ihrer Natur nach nur entweder bei Männern oder bei Frauen auftreten können, zwingend erforderlich sind, oder eine Abwägung mit kollidierendem Verfassungsrecht sie ausnahmsweise legitimiert (vgl. BVerfGE 85, 191 ; 92, 91 ; 114, 357 ; BVerfG, Beschluss der 3. Kammer des Zweiten Senats vom 7. Oktober 2003 - 2 BvR 2118/01 -, juris).

    Das aus Art. 3 Abs. 3 Satz 1 GG folgende Differenzierungsverbot gilt auch dann, wenn eine Regelung nicht auf eine nach Art. 3 Abs. 3 GG verbotene Ungleichbehandlung angelegt ist, sondern in erster Linie andere Ziele verfolgt (vgl. BVerfGE 114, 357 , m.w.N., stRspr).

    (1) Gründe, die diese Benachteiligung der männlichen Gefangenen zwingend erforderlich machten, um Probleme zu lösen, die ihrer Natur nach nur entweder bei Männern oder bei Frauen auftreten können (vgl. BVerfGE 85, 191 ; 92, 91 ; 114, 357 ; BVerfG, Beschluss der 3. Kammer des Zweiten Senats vom 7. Oktober 2003 - 2 BvR 2118/01 -, juris), sind nicht ersichtlich.

    (2) Rechtsgüter von Verfassungsrang, die nach Maßgabe einer Abwägung die Ungleichbehandlung ausnahmsweise rechtfertigen könnten (vgl. BVerfGE 85, 191 ; 92, 91 ; 114, 357 ; BVerfG, Beschluss der 3. Kammer des Zweiten Senats vom 7. Oktober 2003 - 2 BvR 2118/01 -, juris), haben weder die Behörden noch das Landgericht aufgezeigt.

  • BVerfG, 09.11.2011 - 1 BvR 1853/11  

    Erfolgslose Verfassungsbeschwerde gegen die Ausgestaltung des Elterngelds als

    Dies verpflichtet den Gesetzgeber auch dazu, einer Verfestigung überkommener Rollenverteilung zwischen Mutter und Vater in der Familie zu begegnen, nach der das Kind einseitig und dauerhaft dem "Zuständigkeitsbereich" der Mutter zugeordnet würde (vgl. BVerfGE 114, 357 ).
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