Weitere Entscheidung unten: BFH, 13.10.2005

Rechtsprechung
   BFH, 30.11.2005 - VIII B 181/05   

Volltextveröffentlichungen (7)

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  • NWB SteuerXpert START

    FGO § 128 Abs. 1 und 4, § 133a
    Außerordentliche Beschwerde seit Inkrafttreten des Anhörungsrügegesetzes generell unstatthaft

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    FGO § 128 Abs. 1, 4 § 133a
    Generelle Unstatthaftigkeit einer außerordentlichen Beschwerde seit In-Kraft-Treten des Anhörungsrügengesetzes; keine Beschwerde in Streitigkeiten über Kosten; Umdeutung einer außerordentlichen Beschwerde in eine Gegenvorstellung; keine Gebührenfreiheit bei nicht statthafter Beschwerde

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
  • Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Generelle Unstatthaftigkeit einer außerordentlichen Beschwerde - keine Beschwerde in Streitigkeiten über Kosten

Kurzfassungen/Presse

  • wkdis.de (Kurzinformation)

    Keine außerordentliche Beschwerde gegen Auferlegung einer Sicherheitsleistung für Vollziehungsaussetzung eines Einkommensteuerbescheides

Sonstiges

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Praxis- und Beraterhinweis zur Entscheidung des BFH vom 30.11.2005, Az.: VIII B 181/05 (außerordentliche Beschwerde wegen sog. greifbarer Gesetzwidrigkeit)" von RiFG Krimhild Bauhaus, original erschienen in: AO-StB 2006, 38 - 39.

Verfahrensgang

  • FG Düsseldorf, 19.08.2005 - 17 V 2000/05
  • BFH, 30.11.2005 - VIII B 181/05

Zeitschriftenfundstellen

  • BFHE 211, 37
  • NJW 2006, 861
  • BB 2006, 146
  • BStBl II 2006, 188
  • BStBl II 2006, 445



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Wird zitiert von ... (144)  

  • BFH, 14.03.2007 - IV S 13/06  

    Keine außerordentliche Beschwerde im Finanzprozess

    Eine außerordentliche Beschwerde ist im Finanzprozess nicht mehr statthaft (Aufgabe der im Senatsbeschluss vom 8. September 2005 IV B 42/05, BFHE 210, 225, BStBl II 2005, 838 vertretenen Rechtsansicht und Anschluss an BFH-Beschluss vom 30. November 2005 VIII B 181/05, BFHE 211, 37, BStBl II 2006, 188).

    Der Senat schließt sich deshalb jetzt der von anderen Senaten des BFH bereits vertretenen Auffassung an, dass die außerordentliche Beschwerde nicht mehr statthaft ist (vgl. BFH-Beschlüsse vom 30. November 2005 VIII B 181/05, BFHE 211, 37, BStBl II 2006, 188; vom 26. Januar 2006 II B 93/05, BFH/NV 2006, 1157, und vom 21. Februar 2006 V S 25/05, BFH/NV 2006, 1128).

  • BFH, 30.08.2006 - X B 127/06  

    Keine außerordentliche Beschwerde wegen greifbarer Gesetzeswidrigkeit; keine

    a) Seit In-Kraft-Treten des § 133a FGO durch das Gesetz über die Rechtsbehelfe bei Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör (Anhörungsrügengesetz) vom 9. Dezember 2004 (BGBl I 2004, 3220) zum 1. Januar 2005 ist eine außerordentliche Beschwerde wegen sog. greifbarer Gesetzeswidrigkeit als außerordentlicher, gesetzlich nicht geregelter Rechtsbehelf nicht mehr statthaft (z.B. BFH-Beschlüsse vom 30. November 2005 VIII B 181/05, BFHE 211, 37, BStBl II 2006, 188; vom 21. Februar 2006 V S 25/05, BFH/NV 2006, 1128; vom 22. Februar 2006 II S 1/06, BFH/NV 2006, 1309, und vom 17. März 2006 III B 138/05, juris).

    b) Im Übrigen wird zur Vermeidung von Wiederholungen auf den Beschluss des VIII. Senats des BFH in BFHE 211, 37, BStBl II 2006, 188 verwiesen.

    Eine Gebührenfreiheit nach § 66 Abs. 8 des Gerichtskostengesetzes besteht bei einer unstatthaften Beschwerde nicht (BFH-Beschluss in BFHE 211, 37, BStBl II 2006, 188, m.w.N.).

  • BFH, 22.06.2006 - IX B 108/06  

    Außerordentliche Beschwerde

    Eine außerordentliche Beschwerde wegen sog. greifbarer Gesetzeswidrigkeit ist seit Einführung des § 133a FGO durch das Gesetz über die Rechtsbehelfe bei Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör (Anhörungsrügengesetz) vom 9. Dezember 2004 (BGBl I 2004, 3220) zum 1. Januar 2005 als außerordentlicher, gesetzlich nicht geregelter Rechtsbehelf nicht mehr statthaft (z.B. BFH-Beschlüsse vom 30. November 2005 VIII B 181/05, BFHE 211, 37, BStBl II 2006, 188; vom 21. Februar 2006 V S 25/05, BFH/NV 2006, 1128; vom 22. Februar 2006 II S 1/06, n.v., juris, und vom 17. März 2006 III B 138/05, n.v., juris).

    Eine Gebührenfreiheit nach § 66 Abs. 8 des Gerichtskostengesetzes besteht bei einer unstatthaften Beschwerde nicht (BFH-Beschluss in BFHE 211, 37, BStBl II 2006, 188, m.w.N.).

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Rechtsprechung
   BFH, 13.10.2005 - IV S 10/05   

Volltextveröffentlichungen (6)

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Kurzfassungen/Presse

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Anhörungsrüge und Gegenvorstellung

Zeitschriftenfundstellen

  • BFHE 211, 13
  • NJW 2006, 861
  • FamRZ 2006, 204
  • BB 2005, 2733
  • BB 2005, 2734
  • BStBl II 2006, 76
  • NVwZ 2006, 968 (Ls.)



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Wird zitiert von ... (66)  

  • BFH, 30.11.2005 - VIII B 181/05  

    Generelle Unstatthaftigkeit einer außerordentlichen Beschwerde seit

    a) Ob und ggf. auf welcher Rechtsgrundlage neben der Anhörungsrüge eine Gegenvorstellung an den "iudex a quo" wegen anderer schwerwiegender Verletzungen von Verfahrensgrundrechten oder wegen einer materiell-rechtlich objektiv willkürlichen Entscheidung zuzulassen ist, braucht der Senat im Streitfall nicht abschließend zu entscheiden (vgl. dazu BFH-Beschluss vom 30. Juni 2005 III B 63/05, BFH/NV 2005, 2019; bejahend nunmehr BFH-Beschlüsse vom 29. September 2005 I B 70/05, juris; vom 13. Oktober 2005 IV S 10/05, zur amtlichen Veröffentlichung bestimmt, juris; ferner Beschluss des BSG vom 28. Juli 2005 B 13 RJ 178/05 B, juris).
  • BFH, 14.03.2007 - IV S 13/06  

    Keine außerordentliche Beschwerde im Finanzprozess

    Nach dem Senatsbeschluss vom 13. Oktober 2005 IV S 10/05 (BFHE 211, 13, BStBl II 2006, 76) müsse Rechtsschutz auch gegen den Richter gewährt werden.
  • BFH, 03.05.2006 - I S 2/06  

    Gegenvorstellung: Verletzung des gesetzlichen Richters

    Zur Beseitigung schweren Verfahrensunrechts kann in mit förmlichen Rechtsmitteln nicht anfechtbaren Entscheidungen seit dem 1. Januar 2005 nur noch die Anhörungsrüge nach § 133a der Finanzgerichtsordnung --FGO-- (davor: § 321a der Zivilprozessordnung --ZPO-- analog), sofern eine Verletzung rechtlichen Gehörs gerügt wird, und im Übrigen eine Gegenvorstellung erhoben werden (Senatsbeschluss vom 29. September 2005 I B 70/05, BFH/NV 2006, 110, und Beschluss des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 13. Oktober 2005 IV S 10/05, BFHE 211, 13, BStBl II 2006, 76).

    Eine Gegenvorstellung ist statthaft, wenn ein Verstoß gegen das Gebot des gesetzlichen Richters (Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG) gerügt oder geltend gemacht wird, die Entscheidung sei mit der Rechtsordnung schlechthin unvereinbar (BFH-Beschlüsse vom 21. April 1997 V R 22, 23/93, BFH/NV 1998, 32, m.w.N., und in BFHE 211, 13, BStBl II 2006, 76).

    Der Senat lässt dahingestellt, ob er der Auffassung des IV. Senats im Beschluss in BFHE 211, 13, BStBl II 2006, 76 folgen könnte, nach der eine Gegenvorstellung zeitlich unbegrenzt eingelegt werden kann.

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