Rechtsprechung
| BVerfG, 11.08.2009 - 2 BvR 941/08 |
Volltextveröffentlichungen (16)
- HRR Strafrecht
Art. 3 Abs. 1 GG; Art. 2 Abs. 1 GG; Art. 1 Abs. 1 GG; Art. 20 Abs. 3 GG
Fehlende gesetzliche Grundlage für Geschwindigkeitsmessungen mit allgemeiner oder automatisierter Videoüberwachung in Mecklenburg-Vorpommern; richterlicher Verstoß gegen das Willkürverbot (unter keinem rechtlichen Aspekt vertretbar; Abstützung eines Eingriffs in das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung allein auf eine Verwaltungsvorschrift); Möglichkeit eines Verwertungsverbots bei fehlender gesetzlicher Grundlage. - lexetius.com
- openjur.de
- Telemedicus
Einschränkbarkeit der informationellen Selbstbestimmung
- Bundesverfassungsgericht
- verkehrslexikon.de
Unzulässigkeit von Videoaufzeichnungen bei Geschwindigkeitsverstößen ohne gesetzliche Grundlage
- IWW
- strafrecht-online.de
Art. 1 Abs. 1 GG; Art. 2 Abs. 1 GG; Art. 3 Abs. 1 GG; Art. 20 Abs. 3 GG; Art. 97 Abs. 1 GG; § 4 StVO
Grenzen der Rechtsprechung bei der Auslegung und Anwendung des einfachen Rechts i.R.d. aus dem allgemeinen Gleichheitssatz folgenden Willkürverbots - Eingriff in das allgemeine Persönlichkeitsrecht durch Videoaufzeichnung - Gesetzliche Grundlage für Geschwindigkeitsüberwachung - JurPC
Videoaufzeichnung zur Abstandsmessung grundrechtswidrig
- Kanzlei Prof. Schweizer (Volltext/Auszüge)
Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung erreicht den Straßenverkehr
- it-recht-kanzlei
- NWB SteuerXpert START
- kanzlei.biz
Gezielte Überwachung des öffentlichen Raumes ohne rechtliche Grundlage unzulässig
- streifler.de (Kurzinformation und Volltext)
Fahrtenbuchauflage: Keine Auflage nach verdachtsunabhängiger Videoüberwachung
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Verstoß gegen das Willkürverbot bei der gerichtlichen Entscheidung über eine Geschwindigkeitsmessung durch Videoaufzeichnung
- Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
Kurzfassungen/Presse (22)
- Telemedicus (Kurzinformation)
Video-Verkehrsüberwachung nur mit Rechtsgrundlage
- Bundesverfassungsgericht (Pressemitteilung)
Zur Einschränkung des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung
- JURION Strafrecht Blog (Kurzinformation)
Leivtec, Beweisverwertungsverbot? Ja (x), Nein (x)
- Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)
Videoüberwachung und das Recht auf informationelle Selbstbestimmung
- mitfugundrecht.de (Zusammenfassung)
Keine Rechtsgrundlage für anlasslose Videoüberwachung des Straßenverkehrs in Mecklenburg-Vorpommern
- 123recht.net (Kurzinformation)
Bußgeldverfahren eingestellt, weil das Blitzer - Foto oder das Video nicht als Beweis anerkannt wird.
- 123recht.net (Kurzinformation)
Keine anlasslose Videoüberwachung des Verkehrs // Bundesverfassungsgericht erklärt die anlasslose Videoüberwachung des Straßenverkehrs für rechtswidrig
- 123recht.net (Pressemeldung, 20.8.2009)
Verkehrskontrolle per Video nur mit Gesetz // Bundesverfassungsgericht sieht Eingriff in Datenschutz
- wkdis.de (Pressemitteilung)
Beweiserhebungsverbot wegen Verletzung des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung nur dann, wenn die Verkehrsaufzeichnung verdachtsunabhängig erfolgt
- wkdis.de (Pressemitteilung)
Zur Einschränkung des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung
- ratgeberrecht.eu (Kurzinformation)
Bundesverfassungsgericht stoppt jahrelang praktizierte Videoaufzeichnung
- dr-bahr.com (Kurzinformation)
Zur Einschränkung des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung
- heise.de (Pressebericht)
Anlasslose Videoüberwachung des Straßenverkehrs
- mikap.de
, S. 11 (Kurzinformation)
Video-Verkehrskontrollen ohne gesetzliche Grundlage rechtswidrig
- anwalt.de (Kurzinformation)
Blitzen: Darf nur der Gesetzgeber verordnen - nicht der Verordnungsgeber
- anwalt.de (Kurzinformation)
Geschwindigkeitsmessung mit Videoaufzeichnung: Verwaltungserlass keine Rechtsgrundlage
- busradar.de (Kurzinformation)
Video-Verkehrsüberwachung contra informationelle Selbstbestimmung?
- schadenfixblog.de (Kurzinformation)
Videoüberwachung im Straßenverkehr
- strafrecht-bundesweit.de (Kurzinformation)
Zur Einschränkung des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung
- streifler.de (Kurzinformation)
Videoaufzeichnung: Recht auf informationelle Selbstbestimmung ist nicht immer verletzt
- streifler.de (Kurzinformation)
Videoüberwachung: Grundsatzentscheidung zur Videoüberwachung im Verkehr
- lto.de (Kurzinformation)
Geschwindigkeitsüberwachung mit Videoaufzeichnung darf nicht auf Ministeriumserlass gestützt werden und ist insoweit verfassungswidrig
Besprechungen u.ä. (15)
- IWW (Kurzanmerkung)
Kein Bußgeld bei Geschwindigkeitsüberschreitung
- IWW (Entscheidungsbesprechung)
Videoüberwachung - Grundlage für Videoüberwachung im Verkehr
- JURION Strafrecht Blog (Kurzanmerkung)
Ministeriums-Erlass reicht nicht für Videoüberwachung
- JURION Strafrecht Blog (Kurzanmerkung)
Mit VKS aufgenommenes Tatfoto unverwertbar
- JURION Strafrecht Blog (Kurzanmerkung)
Videomessung
- JURION Strafrecht Blog (Kurzanmerkung)
In Baden-Württemberg stehen alle Kfz-Führer unter Anfangsverdacht
- strafrecht-online.de (Entscheidungsbesprechung)
Art. 1, 2, 3 GG
Videoüberwachung im Straßenverkehr verfassungswidrig? - strafrecht-online.de (Entscheidungsbesprechung)
Videoüberwachung im Straßenverkehr verfassungswidrig?
- beck-blog (Leitsatz und Entscheidungsbesprechung)
BVerfG zur Verassungswidrigkeit der Verurteilung wegen Videomessungen: Versuch einer ersten (Kurz-)Analyse
- beck-blog (Entscheidungsbesprechung)
Geschwindigkeitsmessungen, Abstandsmessungen etc. mit Video und Film (und auch Foto?) sind verfassungswidrig
- beck-blog (Kurzanmerkung)
Videomessungen
- juraexamen.info (Fallbesprechung - aus Ausbildungssicht)
Einschränkung des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung
- schadenfixblog.de (Entscheidungsbesprechung)
Verletzung des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung durch Videoaufzeichnungen der Polizei im Geschwindigkeits- und Abstandsmessverfahren
- burhoff.de (Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)
Videomessung im Straßenverkehr - BVerfG 2 BvR 941/08 und seine Folgen (RA Detlef Burhoff; VRR 2010, 95)
- anwaltssuchdienst.de (Entscheidungsbesprechung)
Zu schnell gefahren - Verfahrenseinstellung à la Bundesverfassungsgericht?
Sonstiges (11)
- wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Beschluss des BVerfG v. 11.8.2009 - 2 BvR 941/08 (Verstoß gegen Willkürverbot bei Video-Geschwindigkeitsmessung ohne Gesetzesgrundlage)" von Prof. Dr. Michael Brenner, original erschienen in: DAR 2009, 577 - 580.
- wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)
Zusammenfassung von "Rechtsgrundlage für bildgebende Messverfahren in der Verkehrsüberwachung?" von Prof. Dr. Fredrik Roggan, original erschienen in: NJW 2010, 1042 - 1045.
- wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)
Zusammenfassung von "Sind Video-Verkehrskontrollen "unter keinem rechtlichen Aspekt vertretbar"?" von Prof. Dr. Hans Peter Bull, original erschienen in: NJW 2009, 3279 - 3282.
- wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)
Kurznachricht zu "Anmerkung zum BVerfG-Beschluss v. 11.8.2009, Az.: 2 BvR 941/08, Videoüberwachung im Straßenverkehr verfassungswidrig?" von RA, RiOLG a.D. Detlef Burhoff, original erschienen in: StRR 2009, 356 - 358.
- wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BVerfG v. 11.8.2009 - 2 BvR 941/08 (Geschwindigkeitsüberwachung)" von Prof. Dr. Clemens Arzt, original erschienen in: SVR 2009, 427 - 428.
- wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)
Kurznachricht zu "Anmerkung zur Entscheidung des BVerfG vom 11.08.2009, Az.: 2 BvR 941/08 (Geschwindigkeitsüberwachung durch Videoaufzeichnung)" von Richter Dr. Holger Niehaus, original erschienen in: DAR 2009, 632 - 636.
- wkdis.de (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)
Kurznachricht zu "Videomessung im Straßenverkehr - BVerfG - 2 BvR 941/08 und seine Folgen" von RA Detleff Burhoff, RiOLG a.D., original erschienen in: VRR 2010, 93 - 95.
- wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)
Zusammenfassung von "Anmerkung zum Beschluss des BVerfG v. 11.8.2009 - 2 BvR 941/08 (Geschwindigkeitsmessung durch Videoaufzeichnung)" von RiAG Carsten Krumm, original erschienen in: NZV 2009, 620 - 622.
- wkdis.de (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)
Zusammenfassung von "Bild- und Videoaufzeichnungen im Bereich der polizeilichen Verkehrskontrolle" von Ref. jur. Stefanie Harnisch und Ref. jur. Martin Pohlmann, original erschienen in: NZV 2010, 380 - 385.
- wkdis.de (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)
Zusammenfassung von "Die Entwicklungen des Datenschutzrechts in den Jahren 2009/2010" von Prof. Peter Gola und RA Christoph Klug, original erschienen in: NJW 2010, 2483 - 2488.
- heise.de (Meldung mit Bezug zur Entscheidung, 22.08.2009)
ADAC hält Video-Verkehrskontrolle für vorerst rechtswidrig
Verfahrensgang
- AG Güstrow, 15.01.2007 - 971 OWi 343/06
- OLG Rostock, 20.03.2008 - 2 Ss OWi 128/07
- BVerfG, 11.08.2009 - 2 BvR 941/08
Zeitschriftenfundstellen
- BVerfGK 16, 123
- NJW 2009, 3293
- NZV 2009, 618
- NJ 2009, 480
- MMR 2009, 798 (Ls.)
- DVBl 2009, 1237
- DÖV 2009, 866
Wird zitiert von ... (89)
- OLG Düsseldorf, 09.02.2010 - 3 RBs 8/10
Verwertbarkeit von verdachtslos gefertigten Videoabstandsmessungen
Auf der Grundlage des Beschlusses des Bundesverfassungsgerichts vom 11.8.2009 (vgl. NJW 2009, 3293 f) unterliegen die durch eine durchgeführte Videoüberwachung ermittelten Beweise einem Beweiserhebungsverbot.Dieses Recht umfasst die Befugnis des Einzelnen, grundsätzlich selbst zu entscheiden, wann und innerhalb welcher Grenzen persönliche Lebenssachverhalte offenbart werden, und daher grundsätzlich selbst über die Preisgabe und Verwendung persönlicher Daten zu bestimmen (vgl. BVerfG NJW 2009, 3293; E 65, 1, 42 f).
Dass die Erhebung derartiger Daten einen Eingriff in das Recht auf informationelle Selbstbestimmung darstellt, entspricht der ständigen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (vgl. BVerfG NJW 2009, 3293, 3294; E 120, 378, 397 f; NVwZ 2007, 688).
Das allgemeine Persönlichkeitsrecht gewährleistet nicht allein den Schutz der Privat- und Intimsphäre, sondern trägt in Gestalt des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung auch den informationellen Schutzinteressen des Einzelnen, der sich in die Öffentlichkeit begibt, Rechnung (vgl. BVerfG NJW 2009, 3293, 3294; E 65, 1, 45; 120, 378, 398; NVwZ 2007, 688).
Es liegt auch kein Fall vor, in dem Daten ungezielt und allein technikbedingt zunächst miterfasst, dann aber ohne weiteren Erkenntnisgewinn, anonym und spurenlos wieder gelöscht werden, so dass aus diesem Grund die Eingriffsqualität verneint werden könnte (vgl. dazu BVerfG NJW 2009, 3293, 3294; E 115, 320, 343; 120, 378, 399).
Eine Verwaltungsvorschrift kann für sich auch keinen Eingriff in das Grundrecht der informationellen Selbstbestimmung rechtfertigen, da es einer formell-gesetzlichen Grundlage bedarf (vgl. BVerfG NJW 2009, 3293, 3294).
Nach Auffassung des Bundesverfassungsgerichts liegt in den Fällen der rechtswidrigen Videoüberwachung ein Rechtsverstoß, der ein Beweisverwertungsverbot nach sich zieht, nicht fern (vgl. NJW 2009, 3293).
- OLG Düsseldorf, 09.02.2010 - 3 RBs 8/10 2 Ss OWi 4/10
Sicherheitsabstand - Videomessung und Beweisverwertungsverbot
1. Auf der Grundlage des Beschlusses des Bundesverfassungsgerichts vom 11.8.2009 (vgl. NJW 2009, 3293 f) unterliegen die durch eine durchgeführte Videoüberwachung ermittelten Beweise einem Beweiserhebungsverbot.Dieses Recht umfasst die Befugnis des Einzelnen, grundsätzlich selbst zu entscheiden, wann und innerhalb welcher Grenzen persönliche Lebenssachverhalte offenbart werden, und daher grundsätzlich selbst über die Preisgabe und Verwendung persönlicher Daten zu bestimmen (vgl. BVerfG NJW 2009, 3293; E 65, 1, 42 f).
Dass die Erhebung derartiger Daten einen Eingriff in das Recht auf informationelle Selbstbestimmung darstellt, entspricht der ständigen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (vgl. BVerfG NJW 2009, 3293, 3294; E 120, 378, 397 f; NVwZ 2007, 688).
Das allgemeine Persönlichkeitsrecht gewährleistet nicht allein den Schutz der Privat- und Intimsphäre, sondern trägt in Gestalt des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung auch den informationellen Schutzinteressen des Einzelnen, der sich in die Öffentlichkeit begibt, Rechnung (vgl. BVerfG NJW 2009, 3293, 3294; E 65, 1, 45; 120, 378, 398; NVwZ 2007, 688).
Es liegt auch kein Fall vor, in dem Daten ungezielt und allein technikbedingt zunächst miterfasst, dann aber ohne weiteren Erkenntnisgewinn, anonym und spurenlos wieder gelöscht werden, so dass aus diesem Grund die Eingriffsqualität verneint werden könnte (vgl. dazu BVerfG NJW 2009, 3293, 3294; E 115, 320, 343; 120, 378, 399).
Eine Verwaltungsvorschrift kann für sich auch keinen Eingriff in das Grundrecht der informationellen Selbstbestimmung rechtfertigen, da es einer formell-gesetzlichen Grundlage bedarf (vgl. BVerfG NJW 2009, 3293, 3294).
Nach Auffassung des Bundesverfas-sungsgerichts liegt in den Fällen der rechtswidrigen Videoüberwachung ein Rechts- verstoß, der ein Beweisverwertungsverbot nach sich zieht, nicht fern (vgl. NJW 2009, 3293).
- BVerfG, 05.07.2010 - 2 BvR 759/10
Informationelle Selbstbestimmung im Ordnungswidrigkeitenverfahren; …
aa) Das Oberlandesgericht geht zutreffend davon aus, dass bei einer Bildaufnahme, bei der Fahrer und Kennzeichen identifizierbar sind, ein Eingriff in das allgemeine Persönlichkeitsrecht in seiner Ausprägung als Recht auf informationelle Selbstbestimmung vorliegt (vgl. BVerfG, Beschluss der 2. Kammer des Zweiten Senats vom 11. August 2009 - 2 BvR 941/08 -, NJW 2009, S. 3293 f.).Ein Verstoß gegen das Willkürverbot, der voraussetzen würde, dass diese Rechtsauffassung unter keinem rechtlichen Aspekt vertretbar wäre (vgl. BVerfG, Beschluss der 2. Kammer des Zweiten Senats vom 11. August 2009 - 2 BvR 941/08 -, NJW 2009, S. 3293 f.), ist nicht ersichtlich.
- BVerfG, 20.05.2011 - 2 BvR 2072/10
Straßenverkehr; Ordnungswidrigkeit; Bußgeldverfahren; Beweiserhebungsverbot; …
Die Überwachung des Straßenverkehrs unter Zuhilfenahme von Videoaufnahmen stellt einen Eingriff in das Recht auf informationelle Selbstbestimmung dar, für die es derzeit an einer Ermächtigungsgrundlage fehlt (vgl. BVerfG, Beschluss vom 11. August 2009 - 2 BvR 941/08 [= HRRS 2009 Nr. 874]).Jedenfalls bei Verwertung einer zeitlich vor dem Beschluss des BVerfG vom 11. August 2009 ( 2 BvR 941/08) angefertigten Videoaufnahme scheidet auch eine bewusste Umgehung des Beweisverwertungsverbots aus.
Am 3. September 2009 beantragte der Bevollmächtigte des Beschwerdeführers, das Verfahren aufgrund der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 11. August 2009 - 2 BvR 941/08 - einzustellen.
Zwar handele es sich bei der verdachtsunabhängigen Überwachung des Straßenverkehrs unter Zuhilfenahme von Videoaufnahmen um einen Eingriff in das Recht auf informationelle Selbstbestimmung der Fahrer, für die es - wie das Bundesverfassungsgericht in der Entscheidung vom 11. August 2009 ( 2 BvR 941/08) dargelegt habe - derzeit keine Ermächtigungsgrundlage gebe.
Etwas anderes ergibt sich auch nicht aus der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 11. August 2009 (vgl. BVerfG, Beschluss der 2. Kammer des Zweiten Senats - 2 BvR 941/08 -, NJW 2009, S. 3293 ); dort hat das Bundesverfassungsgericht lediglich ausgeführt, dass es möglich erscheint, "dass die Fachgerichte einen Rechtsverstoß annehmen, der ein Beweisverwertungsverbot nach sich zieht".
- AG Schweinfurt, 31.08.2009 - 12 OWi 17 Js 7822/09
Bußgeldverfahren wegen Abstandsunterschreitung auf der Autobahn: Verwertbarkeit …
Das Gericht sieht sich durch die Entscheidung des BVerfG vom 11.08.2009, 2 BvR 941/08, an der Verwertung der Videobänder im Rahmen der Beweisaufnahme nicht gehindert, nachdem insoweit gerichtlicherseits zunächst festzustellen ist, dass der dem Beschluss des BVerfG vom 11.08.2009 zugrunde liegende Ausgangssachverhalt nicht mit dem im vorliegenden Fall anzutreffenden Sachverhalt hinsichtlich der Messmethode und -durchführung ohne Weiteres vergleichbar ist.Das BVerfG hat in seinen bisherigen Entscheidungen zur Frage der Zulässigkeit des Eingriffs in das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung als Bestandteil des allgemeinen Persönlichkeitsrechts aus Art. 1 Abs. 1 GG i. V. m. Art. 2 Abs. 1 GG jeweils ausgeführt, dass zwar die Videoaufzeichnungen einen Eingriff in dieses hochrangige Grundrecht darstellen (BVerfG v. 11.08.2009, 2 BvR 941/08, Rz. 15 f.; BVerfG v. 17.02.2009, 1 BvR 2492/08; BVerfGE 120, 378, 397 ff.), insbesondere im Falle der Vorbereitung hoheitlich belastender Verwaltungsakte (BVerfG NVwZ 2007, 688, 689).
Die Eingriffsqualität entfällt auch nicht etwa dadurch, dass lediglich Verhaltensweisen im öffentlichen (Verkehrs-)Raum erhoben wurden, nachdem das allgemeine Persönlichkeitsrecht nicht allein den Schutz der Privat- und Intimsphäre gewährleistet, sondern auch in Gestalt des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung auch den informationellen Schutzinteressen des Einzelnen, der sich in die Öffentlichkeit begibt, Rechnung trägt (BVerfG v. 11.08.2009, 2 BvR 941/08, Rz. 16 f. m. w. N.).
40 Allerdings ist, so das BVerfG in fortlaufender Rechtsprechung, auch das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung, wie mit Ausnahme des Art. 1 Abs. 1 GG praktisch alle Grundrechte, einer Einschränkung zumindest im Sinne der praktischen Konkordanz zugänglich, so etwa, wenn überwiegende Allgemeininteressen eine Eingriff zu Lasten des Einzelnen rechtfertigen (BVerfG v. 11.08.2009, 2 BvR 941/08, Rz. 15 f.; BVerfG v. 11.08.2009, 2 BvR 941/08, Rz. 17; BVerfGE 65, 1, 43; BVerfGE 120, 378, 401 ff.).
Vielmehr bedarf es nach den uneingeschränkten Vorgaben des BVerfG eines Akts des Gesetzgebers selbst, mithin eines formellen Bundes- oder Landesgesetzes, welches zudem den rechtsstaatlichen Geboten der Normenklarheit entspricht und, wie jede Schrankenregelung, auch verhältnismäßig ist (BVerfG v. 11.08.2009, 2 BvR 941/08, Rz. 16; BVerfGE 65, 1, 43 f.; BVerfGE 120, 378, 401 ff.).
Zwar setzt Willkür gerade keinen subjektiven Willen voraus, sondern ist bereits mit einem objektiv willkürlichen Verhalten, das in tatsächlicher und eindeutiger Weise zur zu beherrschend suchenden Situation unangemessen ist, anzunehmen (BVerfG v. 11.08.2009, 2 BvR 941/08; BVerfGE 62, 189, 192; BVerfGE 70, 93, 97).
- AG Meißen, 05.10.2009 - 13 OWi 705 Js 54110/08
Brücken-Abstandsmessung und Lichtschranken-Geschwindigkeitsmessung (wohl) …
Bezüglich dieses Beweismittels besteht aber ein Beweisverwertungsverbot, da es ohne geeignete Rechtsgrundlage gefertigt wurde (Beweiserhebungsverbot) und somit einen ungerechtfertigten Eingriff in das Verfassungsrang besitzende Recht auf informelle Selbstbestimmung darstellt, vgl. Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 11.08.2009, 2 BvR 941/08.Das Bundesverfassungsgericht stellte hierzu in seiner Entscheidung vom 11.8.2009, 2 BvR 941/08 fest:.
Die Entscheidung des BVerfG vom 11.08.2009, 2 BvR 941/08, macht deutlich, dass selbstredend auch die mit der massenhaften Verkehrsüberwachung einhergehende Beweiserhebung durch Bildaufzeichnungen (Videosequenzen oder Fotografien) einer ausreichenden Ermächtigungsgrundlage bedürfen, da hierdurch das allgemeine Persönlichkeitsrecht in seiner Ausprägung als Grundrecht des Betroffenen auf informationelle Selbstbestimmung berührt ist.
Der Entscheidung des BVerfG vom 11.08.2009, 2 BvR 941/08, habe ein Ordnungswidrigkeitenvorwurf, die fahrlässige Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit um 29 km/h am 04.05.2006 überschritten zu haben, zugrunde gelegen, der unter Verwendung des Verkehrskontrollsystems Typ VKS 3.0 der Firma V erhoben worden sei.
Das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung ist, wie mit Ausnahme des Art. 1 Abs. 1 GG praktisch alle Grundrechte, nach der Rechtsprechung des BVerfG einer Einschränkung zumindest im Sinne der praktischen Konkordanz zugänglich, so etwa, wenn überwiegende Allgemeininteressen eine Eingriff zu Lasten des Einzelnen rechtfertigen (…BVerfG v. 11.08.2009, 2 BvR 941/O8, Rz. 15 f.; BVerfG v. 11.08.2009, 2 BvR 941/08, Rz. 17; BVerfGE 65, 1, 43; BVerfGE 120, 378, 401 ff.).
Das BVerfG hat in seinem Beschluss vom 11.08.2009, 2 BvR 941/08, die Möglichkeit eines Beweisverwertungsverbotes für Beweismittel der vorliegenden Art ausdrücklich in den Raum gestellt, ohne hierüber abschließend zu entscheiden.
- OLG Bamberg, 16.11.2009 - 2 Ss OWi 1215/09
Bußgeldverfahren wegen Abstandsunterschreitung auf der Autobahn: Verwertbarkeit …
6 2. Soweit das Amtsgericht im Hinblick auf den Beschluss der 2. Kammer des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts vom 11.08.2009 - 2 BvR 941/08 (= NJW 2009, 3293 f. m. Anm. Bull NJW 2009, 3279 ff. = DAR 2009, 577 ff. = ZfSch 2009, 589 ff. m. Anm. Bode = VRR 2009, 354 f. m. Anm. Burhoff ) von einer ausreichenden gesetzlichen Grundlage für die Videoaufzeichnung in § 100 h Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 StPO i.V.m. § 46 Abs. 1 OWiG und damit von einer Verwertbarkeit der erhobenen Beweise ausgeht, ist dies frei von Rechtsfehlern:.8 b) Soweit durch diese sog. Identifizierungskamera Lebensvorgänge beobachtet und technisch fixiert werden, die später zu Beweiszwecken abgerufen, aufbereitet und ausgewertet werden, liegt ein Eingriff in das allgemeine Persönlichkeitsrecht aus Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 1 Abs. 1 GG in seiner Ausprägung als Recht auf informationelle Selbstbestimmung vor, da auf den gefertigten Bildern das Kennzeichen des Fahrzeugs sowie der Fahrzeugführer deutlich zu erkennen sind und mit diesen so erlangten Daten ein Personenbezug hergestellt werden kann (BVerfG NJW 2009, 3293 und NJW 2008, 1505/1507).
Dabei müssen Anlass, Zweck und Grenzen des Eingriffs in der Ermächtigung bereichsspezifisch, präzise und normenklar festgelegt werden (BVerfG NJW 2009, 3293/3294).
d) Soweit demgegenüber mit der sog. Telekamera und der sog. Messkamera durch Übersichtsaufnahmen nur der auflaufende Verkehr erfasst wird, hat das BVerfG ausdrücklich offen gelassen, ob hier überhaupt von einem Grundrechtseingriff auszugehen ist (NJW 2009, 3293/3294).
- BVerfG, 12.08.2010 - 2 BvR 1447/10
Videobeweis bei Verkehrsverstoß - Nichtannahmebeschluss
(1) Das Oberlandesgericht geht zutreffend davon aus, dass bei Anfertigung von Bildaufnahmen mittels der Identifizierungskamera ein Eingriff in das Recht auf informationelle Selbstbestimmung vorliegt (vgl. BVerfG, Beschluss der 2. Kammer des Zweiten Senats vom 11. August 2009 - 2 BvR 941/08 -, NJW 2009, S. 3293 f.).Ein Verstoß gegen das Willkürverbot, der voraussetzen würde, dass diese Rechtsauffassung unter keinem rechtlichen Aspekt vertretbar wäre (vgl. BVerfG, Beschluss der 2. Kammer des Zweiten Senats vom 11. August 2009 - 2 BvR 941/08 -, NJW 2009, S. 3293 ff.), ist nicht ersichtlich.
- BGH, 16.03.2010 - VI ZR 176/09
Überwachungskamera auf Privatgrundstück
Eine Videoüberwachung greift in das allgemeine Persönlichkeitsrecht der Betroffenen in seiner Ausprägung als Recht der informationellen Selbstbestimmung ein; dieses Recht umfasst die Befugnis des Einzelnen, grundsätzlich selbst zu entscheiden, wann und innerhalb welcher Grenzen persönliche Lebenssachverhalte offenbart werden, und daher grundsätzlich selbst über die Preisgabe und Verwendung persönlicher Daten zu bestimmen (vgl. BVerfGE 65, 1, 42 f.; 67, 100, 143; BVerfG, NVwZ 2007, 688 ff.; NJW 2009, 3293 f.). - OLG Düsseldorf, 15.03.2010 - 1 RBs 23/10
Verwertbarkeit einer Geschwindigkeitsmessung unter Einsatz einer …
Nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (NJW 2009, 3293) stellt die zu Beweiszwecken angefertigte Videoaufzeichnung im Straßenverkehr einen Eingriff in das allgemeine Persönlichkeit aus Art. 2 Abs. 1, Art. 1 Abs. 1 GG in seiner Ausprägung als Recht auf informationelle Selbstbestimmung dar, sofern die Herstellung eines Personenbezuges (durch Identifizierung des Fahrzeugs sowie des Fahrers) mit Hilfe der Aufnahme sowohl beabsichtigt als auch technisch möglich ist.Für die Einschränkung des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung durch den Einsatz der "Identitätskamera" ist in der - über § 46 Abs. 1 und 2 OWiG sinngemäß anwendbaren - Vorschrift des § 100h Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 StPO eine gesetzliche Grundlage vorhanden, die den verfassungsrechtlichen Geboten der Normenklarheit und Verhältnismäßigkeit (BVerfG NJW 2009, 3293, 3294 m.w.N.) entspricht und deren Voraussetzungen mit der hier festgestellten Anwendung des ViBrAM-Messsystems eingehalten wurden (ebenso OLG Bamberg NJW 2010, 100, 101 betr.
Das Bundesverfassungsgericht hat in seiner Entscheidung zur Grundrechtsrelevanz von Geschwindigkeitsmessungen durch Videoaufzeichnung (NJW 2009, 3293, 3294) ausdrücklich offen gelassen, ob bloße Übersichtsaufnahmen des auflaufenden Verkehrs den Schutzbereich des informationellen Selbstbestimmungsrechts tangieren.
- OLG Jena, 06.01.2010 - 1 Ss 291/09
Verdachtsabhängige Verkehrsüberwachung per Videoaufzeichnung
- VGH Bayern, 24.08.2010 - 11 CS 10.1245
Anordnung der Führung eines Fahrtenbuches
- OLG Oldenburg, 27.11.2009 - Ss Bs 186/09
Videodauerüberwachung an Autobahnen
- OLG Hamm, 22.12.2009 - 1 Ss OWi 960/09
Beweiserhebungsverbot bei nicht anlassbezogener Geschwindigkeitsmessung mittels …
- BVerwG, 25.01.2012 - 6 C 9.11
Unterlassungsklage; Wiederholungsgefahr; Reeperbahn; offene Videoüberwachung; …
- BVerfG, 06.07.2010 - 2 BvR 1447/10
Verfassungsbeschwerde gegen Anfertigung von Videoaufnahmen zum Beweis von …
- AG Meißen, 14.07.2010 - 13 OWi 705 Js 36235/09
VKS, Videomessung, Anfangsverdacht, Ermächtigungsgrundalge
- OLG Hamm, 11.11.2009 - 3 Ss OWi 856/09
Videomessverfahren; Verfahrensrüge
- OLG Saarbrücken, 26.02.2010 - Ss (B) 107/09
Video-Abstands-Messung rechtmäßig
- OLG Stuttgart, 29.01.2010 - 4 Ss 1525/09
Überwachung des Sicherheitsabstandes auf Autobahnen in Baden-Württemberg: …
- OLG Rostock, 24.02.2010 - 2 Ss OWi 6/10
Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren: Verwertbarkeit von …
- OLG Rostock, 16.11.2009 - 2 Ss OWi 257/09
Rechtsbeschwerde in Bußgeldsachen: Anforderungen an die ordnungsgemäße …
- LSG Hessen, 26.10.2012 - L 5 R 142/12
- LSG Nordrhein-Westfalen, 11.11.2009 - L 11 KA 101/06
Vertragsarztangelegenheiten
- OLG Brandenburg, 22.02.2010 - 1 Ss OWi 23 Z/10
Verwertbarkeit von Messfotos zur Identitätsfeststellung bei …
- OLG Koblenz, 04.03.2010 - 1 SsBs 23/10
Verwertbarkeit von mit Hilfe einer Videoabstandsmessung gewonnenen …
- AG Eilenburg, 28.10.2009 - 5 OWi 256 Js 32476/09
Messfotos von Geschwindigkeitsüberschreitung unterliegen einem …
- OLG Bamberg, 25.02.2010 - 3 Ss OWi 206/10
Bußgeldverfahren: Geschwindigkeitsüberschreitung auf einer Autobahn in Bayern; …
- OVG Niedersachsen, 15.03.2010 - 12 ME 37/10
Bindungswirkung eines Bußgeldbescheides im Fahrerlaubnisentziehungsverfahren - …
- OLG Bremen, 28.10.2010 - 2 SsBs 70/10
Zur Rechtmäßigkeit der verdachtsabhängigen Abstandsmessung mit VKS 3.0 und zu den …
- AG Freiburg, 25.08.2009 - 31 OWi 530 Js 11165/09
- OLG Düsseldorf, 05.03.2010 - 3 RBs 36/10
Fahrverbotsentscheidung, Begründung
- VG Saarlouis, 09.06.2010 - 10 L 455/10
Fahrtenbuchauflage; Abstandsverstoßes; Grundrecht der informationellen …
- VG Saarlouis, 06.07.2010 - 10 K 454/10
Fahrtenbuchauflage; Unmöglichkeit der Fahrerfeststellung; Recht auf …
- OLG Hamm, 11.03.2010 - 5 RBs 13/10
Videomessung, Verwertbarkeit, Ermächtigungsgrundlage, Beweisanträge, …
- OLG Dresden, 02.02.2010 - Ss OWi 788/09
Anforderungen an freisprechendes Urteil; Video-Messverfahren VKS 3.01 VIDIT; …
- OLG Bamberg, 16.03.2010 - 2 Ss OWi 235/10
Bußgeldverfahren: Divergenzvorlage bei unterschiedlicher rechtlicher Beurteilung …
- OLG Düsseldorf, 05.05.2010 - 4 RBs 143/09
Verwertbarkeit von mit dem Videobrücken-Abstandsmessungsverfahren "VibrAM" …
- OLG Hamm, 22.03.2011 - 3 RBs 61/11
Rechtsbeschwerdegericht hat über Freisprüche entschieden
- VG Oldenburg, 19.01.2010 - 7 B 3383/09
Bei der Anordnung zum Führen eines Fahrtenbuches steht die Verfassungswidrigkeit …
- OVG Sachsen, 31.03.2010 - 3 B 3/10
Fahrtenbuchauflage, Recht auf individuelle Selbstbestimmung, …
- AG Grimma, 22.10.2009 - 3 OWi 151 Js 33023/09
Brücken-Abstandsmessung und Lichtschranken-Geschwindigkeitsmessung (wohl) …
- OLG Düsseldorf, 18.01.2011 - 3 RBs 152/10
Verwertbarkeit von mit dem System VibrAM gefertigten Videoaufzeichnungen
- VerfGH Sachsen, 25.05.2011 - 100-IV-10
- OLG Bamberg, 15.10.2009 - 2 Ss OWi 1169/09
Ermittlung von Abstandsunterschreitungen: Rechtsgrundlage für Bildaufnahmen im …
- VG Oldenburg, 13.01.2010 - 7 B 3230/09
Zur Bindung der Behörde bei der Entziehung der Fahrerlaubnis innerhalb des …
- VerfGH Sachsen, 28.01.2010 - 66-IV-09
- OLG Hamm, 25.05.2010 - 3 RBs 119/10
Nichtzulassung der Rechtsbeschwerde betreffend die Feststellung einer …
- OLG Dresden, 30.08.2010 - Ss OWi 812/09
[Videomessung, Pflichtverteidiger]
- OLG Hamm, 05.10.2009 - 3 Ss OWi 764/09
Verletzung des rechtlichen Gehörs durch Ablehnung von Beweisanträgen
- VG Gelsenkirchen, 18.01.2010 - 14 L 2/10
Fahrtenbuch und Problem von Videoaufzeichnungen bei Abstandsverstößen
- VG Wiesbaden, 20.01.2010 - 6 K 1063/09
Videoüberwachung in Gerichtsgebäuden
- OLG Brandenburg, 19.04.2010 - 1 Ss OWi 68 Z/10
Videomessung, Ermächtigungsgrundlage, Urteilsfeststellungen., Anforderungen
- OLG Brandenburg, 24.06.2010 - 1 Ss OWi 124 B/10
Zu den Urteilsanforderungen hinsichtlich der Bildqualität des Messfotos bei einem …
- OLG Karlsruhe, 13.10.2010 - 2(6) SsBs 404/10
Voraussetzungen für eine Divergenzvorlage; Verwertungsverbot bei …
- OLG Jena, 29.10.2010 - 1 SsBs 45/10
Ordnungswidrigkeiten, Verkehr, informationelle Selbstbestimmung, VKS 3.01, …
- AG Herford, 08.12.2010 - 11 OWi 54 Js 1096/10
Zur Unzulässigkeit von Frontfotos bei mobilen Geschwindigkeitskontrollen - …
- VG Schwerin, 12.09.2011 - 1 A 1180/07
Ordnungsrecht
- AG Grimma, 31.08.2009 - 3 OWi 166 Js 35228/09
Brücken-Abstandsmessung und Lichtschranken-Geschwindigkeitsmessung (wohl) …
- VerfGH Sachsen, 25.09.2009 - 40-IV-09
- AG Lübben, 01.12.2009 - 40 OWi 1611 Js 29636/08
- OLG Schleswig, 29.12.2009 - 2 Ss OWi 135/09
Zulässigkeit der Geschwindigkeitsmessung durch nachfolgendes Polizeifahrzeug mit …
- OLG Düsseldorf, 06.05.2010 - 3 RBs 36/10
Lasermessung, Riegl FG-21P, Verwertbarkeit, Beweisverwertungsverbot
- VerfGH Sachsen, 24.06.2010 - 14-IV-10
- LSG Bayern, 31.03.2011 - L 15 SB 80/06
1. "Löschung" im Sinn von § 84 Abs. 2 SGB X ist auch die Entfernung von …
- AG Lünen, 14.10.2009 - 16 OWi 225 Js 1519/09
Verwendung von ortsfesten Videosystemen zur Feststellung von Verkehrsverstößen
- AG Grimma, 22.10.2009 - 3 OWi 153 Js 34830/09
- AG Lübben, 08.12.2009 - 40 OWi 1911 Js 19757/09
Verkehrsordnungswidrigkeit: Beweisverwertungsverbot bei Geschwindigkeitsmessung …
- AG Prenzlau, 31.05.2010 - 21 OWi 383 JsOWi 41493/09
Leivtec XV2, Geschwindigkeitsmessung, Anfangsverdacht, Beweisverwertungsverbot
- VG Berlin, 09.02.2011 - 11 K 459.10
Klage gegen eine Fahrtenbuchanordnung
- VerfGH Sachsen, 24.03.2011 - 90-IV-10
- OLG Celle, 13.01.2012 - 322 SsRs 420/11
Akteneinsicht, rechtliches Gehör, Verletzung, Videoaufnahme, Verkehrsverstoß
- AG Eilenburg, 22.09.2009 - 5 OWi 253 Js 53556/08
Bildaufzeichnungen von Verkehrsvorgängen sind unzulässig
- AG Oberhausen, 02.11.2009 - 26 OWi 371 Js 1419/09
§ 24 StVG; §§ 49, 4 Abs. 1 StVO
- AG Lübben, 17.12.2009 - 40 OWi 1421 Js 39202/09
Verkehrsordnungswidrigkeit: Beweiserhebungs- und Beweisverwertungsverbot von …
- OLG Dresden, 02.02.2010 - Ss (0Wi) 788/09
- OLG Karlsruhe, 13.10.2010 - 2 (6) SsBs 404/10
Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren: Beweiserhebungs- und -verwertungsverbot …
- VerfGH Sachsen, 13.01.2011 - 91-IV-10
- VGH Bayern, 11.01.2010 - 14 ZB 09.30252
Entscheidung des Verwaltungsgerichts nicht im Sinne der Rechtsprechung des …
- VG Berlin, 24.02.2010 - 11 K 651.09
- AG Eilenburg, 16.03.2010 - 5 OWi 253 Js 1794/10
Messverfahren ES 1.0, Ermächtigungsgrundlage, Beweisverwertungsverbot
- KG, 18.03.2010 - 3 Ws (B) 24/10
§ 46 Abs 1 OWiG, § 100h Abs 1 S 1 Nr 1 StPO, § 100h Abs 2 S 1 …
- OLG Brandenburg, 10.01.2011 - (1 B) 53 Ss OWi 585/10
[Geschwindigkeitsüberschreitung, Videomessung, Urteilsfeststellungen]
- AG Herford, 15.04.2011 - 11 OWi 64 Js 1897/10
- AG Baden-Baden, 25.10.2011 - 17 OWi 306 Js 15109/10
Geschwindigkeitsüberschreitung, Messung, Beweisverwertungsverbot, Leivtec
- AG Lübben, 08.12.2009 - 40 OWi 204/09
Verfassungswidrigkeit fortlaufender Videobildaufzeichnungen bei …
- AG Göttingen, 26.08.2009 - 62 OWi 75 Js 10567/09
- OLG Düsseldorf, 05.03.2010 - 3 RBs 36/10
- OLG Düsseldorf, 05.05.2010 - 4 RBs 143/09
Für Blogger: