Rechtsprechung
   BGH, 30.10.2009 - V ZR 253/08   

Volltextveröffentlichungen (9)

mehr
  • IWW
  • NWB SteuerXpert START
  • kanzlei.biz

    Bundesweites Stadionverbot

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Zulässigkeit des Übergangs von der Leistungsklage zu der auf die Feststellung der Rechtswidrigkeit eines Stadionverbots gerichteten Klage unter dem Gesichtspunkt des effektiven Rechtsschutzes; Deckung des Ausspruchs eines bundesweiten Stadionverbots von dem Hausrecht des Veranstalters bei Vorliegen eines sachlichen Grundes

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Klageänderung/Bundesweites Stadionverbot

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)

Kurzfassungen/Presse (13)

  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung)

    Bundesgerichtshof bestätigt bundesweites Stadionverbot

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Bundesweites Stadionverbot für FC-Bayern-Fan

  • mitfugundrecht.de (Kurzanmerkung und Zusammenfassung)
mehr
  • 123recht.net (Kurzinformation)

    /p

    Das Stadionverbot // Stadionverbote und Hausrecht

  • wkdis.de (Pressemitteilung)

    Bundesweites Stadionverbot bestätigt

  • ebnerstolz.de (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Bundesweite Stadionverbote können auch nach Einstellung eines Ermittlungsverfahrens gegen den Zuschauer nach § 153 StPO rechtmäßig sein

  • mahnerfolg.de (Kurzmitteilung)

    BGH bestätigt bundesweites Stadionverbot

  • dr-bahr.com (Kurzinformation)

    Bestätigung des bundesweiten Fussballstadion-Verbots

  • wbs-law.de (Kurzinformation)

    Bestätigung des bundesweiten Stadionverbots

  • wbs-law.de (Kurzinformation)

    Bundesweites Stadionverbot bestätigt

  • wbs-law.de (Kurzinformation)

    Das Fußballstadion ist kein grundrechtsfreier Raum

  • lto.de (Kurzinformation)

    Bei Erledigung des Stadionverbots während des Verfahrens und fortdauernden Nachteilen darf Leistungs- in Feststellungsklage umgewandelt werden


  • Vor Ergehen der Entscheidung:


  • wdr.de (Pressebericht zum Verfahren - vor Ergehen der Entscheidung, 29.10.2009)

    Wenn Vereine Richter spielen - Grundsatz-Urteil des BGH zu Stadionverboten

Besprechungen u.ä. (8)

  • mitfugundrecht.de (Kurzanmerkung und Zusammenfassung)
  • rub-rr.de (Entscheidungsbesprechung)

    Ein Stadionverbot bedarf eines sachlichen Grundes

  • zjs-online.com (Entscheidungsbesprechung)

    §§ 862, 1004 BGB
    Fans im Fokus - Zivilrechtliche Reaktionen auf ein soziologisches Phänomen (Regierungsrat Dr. Thomas Marzahn; ZJS 3/2010, S. 428-437)

mehr
  • nomos.de (Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Die Rechtslage beim bundesweiten Stadionverbot (Jan F. Orth, Björn Schiffbauer; RW 2011, 177)

  • juraexamen.info (Fallbesprechung - aus Ausbildungssicht)

    Bundesweites Stadionverbot zulässig

  • luther-lawfirm.com , S. 11 (Entscheidungsbesprechung)

    Bundesweites Stadionverbot - MSV Duisburg

  • jura-intensiv.de , S. 41 (Fallmäßige Aufbereitung - für Studienzwecke)

    Bundesweites Stadionverbot

  • waechtler-kollegen.de (Entscheidungsanmerkung)

    Urteil des BGH zu Stadionverboten

Sonstiges (2)

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zum Urteil des BGH v. 30.10.2009 - V ZR 253/08 (Voraussetzungen eines rechtmäßigen bundesweiten Stadionverbots)" von Prof. Dr. Peter Heermann, LL.M., original erschienen in: NJW 2010, 537.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 30.10.2009, Az.: V ZR 253/08 (Verhängung eines bundesweiten Stadionverbots)" von Prof. Dr. Diethelm Klesczewski, original erschienen in: JZ 2010, 251 - 254.

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 2010, 534
  • VersR 2010, 825



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (8)  

  • BGH, 09.03.2012 - V ZR 115/11  

    Hausverbot für NPD-Vorsitzenden

    Das Hausrecht beruht auf dem Grundstückseigentum oder -besitz (§§ 858 ff., 903, 1004 BGB) und ermöglicht es seinem Inhaber, in der Regel frei darüber zu entscheiden, wem er den Zutritt gestattet und wem er ihn verwehrt (Senat, Urteil vom 20. Januar 2006 V ZR 134/05, NJW 2006, 1054 Rn. 7; Urteil vom 30. Oktober 2009 V ZR 253/08, NJW 2010, 534, 535 Rn. 11; BGH, Urteil vom 8. November 2005 KZR 37/03, BGHZ 165, 62, 70 mwN).

    Geschieht dies jedoch nicht oder sind die Bedingungen erfüllt, bedarf ein gegenüber einer bestimmten Person ausgesprochenes Verbot, die Örtlichkeit (künftig) zu betreten, zumindest grundsätzlich eines sachlichen Grundes, weil auch in solchen Konstellationen die Grundrechte des Betroffenen, namentlich dessen allgemeines Persönlichkeitsrecht (Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 1 Abs. 1 GG) und das Gebot der Gleichbehandlung (Art. 3 GG), bei der gebotenen Abwägung einem willkürlichen Ausschluss entgegen stehen (Senat, Urteil vom 30. Oktober 2009 V ZR 253/08, NJW 2010, 534, 535 Rn. 13).

    Hier liegt die Annahme besonders nahe, es sei unter Verzicht auf eine Prüfung im Einzelfall jedem der Zutritt gestattet, der sich im Rahmen des üblichen Verhaltens bewegt (vgl. Senat, Urteil vom 20. Januar 2006 V ZR 134/05, NJW 2006, 1054 [Flughafenterminal] und vom 30. Oktober 2009 V ZR 253/08, NJW 2010, 534 [Fußballstadion]; BGH, Urteil vom 3. November 1993 VIII ZR 106/93, BGHZ 124, 39 [Einzelhandelsmarkt]; ebenso bereits BGH, Urteil vom 13. Juli 1979 I ZR 138/77, NJW 1980, 700 [Apotheke] und vom 25. April 1991 I ZR 283/89, NJW-RR 1991, 1512 [Getränkemarkt]).

  • OLG Koblenz, 13.12.2012 - U 73/12  
    Das schließt das Recht ein, den Zutritt nur zu bestimmten Zwecken zu erlauben und die Einhaltung dieser Zwecke mittels eines Hausverbots durchzusetzen (BGHZ 165, 62 - Hörfunkrechte, Tz. 23 ff.; BGH, Urteil vom 20. Januar 2006 - V ZR 134/05, NJW 2006, 1054, Tz. 7; Urteil vom 30. Oktober 2009 - V ZR 253/08, NJW 2010, 534, Tz. 11; Urteil vom 9. März 2012 - V ZR 115/11, MDR 2012, 570, Tz. 8).

    Aufgrund dieser allgemeinen Gestattung darf die Beklagte den Kunden der Klägerin den Zugang zur Nordschleife grundsätzlich nur verweigern, wenn diese gegen die in den AGB niedergelegten Nutzungsbedingungen der Beklagten verstoßen oder ein sonstiger sachlicher Grund besteht (vgl. auch BGH, Urteil vom 30. Oktober 2009 - V ZR 253/08, NJW 2010, 534 Tz. 13 ff. betreffend Sportstadien; BGH, Urteil vom 20. Januar 2006 - V ZR 134/05, NJW 2006, 1054, Tz. 8 betreffend Zutritt zu einem Flughafengebäude).

    Die Beklagte muss die über die allgemeine Zugangseröffnung zur Nordschleife mittelbar in das Zivilrecht einwirkenden Grundrechte beachten; auch das aus Art. 3 Abs. 1 GG folgende Gebot der Gleichbehandlung lässt es nicht zu, einen einzelnen Rennsportinteressierten von der allgemeinen Zugangseröffnung willkürlich auszuschließen (vgl. BGH, Urteil vom 30. Oktober 2009, aaO, Tz. 13).

  • VG München, 25.02.2010 - M 22 K 08.203  

    Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland; Hooligan; Meldeauflagen; Betretens-

    Es sei an dieser Stelle erwähnt, dass der Bundesgerichtshof als Voraussetzung für ein rechtmäßiges bundesweites Stadionverbot ebenfalls die bloße Zugehörigkeit einer Person zu den genannten Gruppen genügen lässt (BGH vom 30.10.2009, NJW 2010, 534).

    Es wäre Sache des Klägers gewesen, dagegen vorzugehen, wenn er damit nicht einverstanden gewesen sein sollte (zum Rechtsschutz gegen Stadionverbote siehe das schon zitierte Urteil des BGH vom 30.10.2009 NJW 2010, 534).

mehr
  • OLG Brandenburg, 18.04.2011 - 1 U 4/10  

    NPD-Vorsitzender muss mit Hausverboten rechnen!

    Das allgemeine Persönlichkeitsrecht (Art. 2 Abs. 1 GG i. V. m. Art. 1 Abs. 1 GG) und das aus Art. 3 Abs. 1 GG folgende Gebot der Gleichbehandlung verbieten dem Hotelbetreiber daher, einen einzelnen Besucher willkürlich auszuschließen (vgl. BGH, Urteil vom 30. Oktober 2009, Az. V ZR 253/08, zitiert nach juris, Rdnr. 11, für den Besuch eines Fußballstadions).
  • VG Neustadt, 23.02.2010 - 4 L 103/10  

    Verwaltungsprozessrecht, Ordnungsrecht

    Im Gegensatz zum zivilrechtlichen Hausrecht, das seinem Inhaber ermöglicht, grundsätzlich frei darüber zu entscheiden, wem er den Zutritt zu der Örtlichkeit gestattet und wem er ihn verwehrt (BGH, NJW 2010, 534), sind an das öffentlich-rechtliche Hausverbot wegen Art. 20 Abs. 3 GG allerdings strengere Anforderungen zu stellen (vgl. Mißling, NdsVBl 2008, 267, 269).
  • VG Düsseldorf, 08.03.2012 - 6 K 254/11  

    Kein Hausrecht eines Hafenbetreibers an öffentlichen Straßen im Hafengebiet

    vgl. BVerfG, Urteil vom 22. Februar 2011 - 1 BvR 699/06 -, juris Rn. 79 (Fraport), zum Verhältnis der Grundrechte aus Art. 8 Abs. 1, 5 Abs. 1 GG zum Hausrecht; BGH, Urteil vom 30. Oktober 2009 - V ZR 253/08 -, juris Rn. 11; Urteil vom 20. Januar 2006 - V ZR 134/05 -, juris Rn. 7; Urteil vom 8. November 2005 - KZR 37/03 -, juris Rn. 25.
  • VG Neustadt, 14.06.2011 - 4 L 543/11  

    Verwaltungsprozessrecht, Ordnungsrecht

    Im Gegensatz zum zivilrechtlichen Hausrecht, das seinem Inhaber ermöglicht, grundsätzlich frei darüber zu entscheiden, wem er den Zutritt zu der Örtlichkeit gestattet und wem er ihn verwehrt (BGH, NJW 2010, 534), sind an das öffentlich-rechtliche Hausverbot wegen Art. 20 Abs. 3 GG allerdings strengere Anforderungen zu stellen (vgl. Mißling, NdsVBl 2008, 267, 269).
  • VG Hannover, 21.07.2011 - 10 B 2096/11  

    Aufenthaltsverbot gegen Mitglied der gewaltbereiten "Ultraszene" eines

    Dieser Wertung legt die Kammer das typische Erscheinungsbild von Straftaten durch Mitglieder der gewaltbereiten Fußballfan-Szene zugrunde, das sich dadurch auszeichnet, dass die Gegenwart von Gleichgesinnten die Gewaltbereitschaft auslöst und erhöht und die Straftaten entsprechend regelmäßig aus der homogenen Gruppe heraus initiiert und gesteigert werden (vgl. Bay. VGH, Beschl. v. 0.06.2006 - 24 CS 06.1521 -, BayVBl. 2006, 671; ähnlich zu einem Stadionverbot BGH, Urt. v. 30.10.2009 - V ZR 253/08 -, NJW 2010, 534, 536, Rz. 23).
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht