Weitere Entscheidungen unten: BGH, 06.11.1985 | OLG Köln, 28.10.1985

Rechtsprechung
   BGH, 19.09.1985 - VII ZR 15/85   

Volltextveröffentlichungen (3)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    ZPO § 322

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Rechtskraft: Abtretung von Gewährleistungsansprüchen

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Jurion (Leitsatz)

    Erstreckung der Rechtskraftwirkung - Rechtskraftwirkung - Fehlende Aktivlegitimation - Klageabweisendes Urteil - Gewährleistungsansprüche

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 1986, 1046
  • NJW-RR 1986, 488 (Ls.)
  • MDR 1986, 312
  • BB 1986, 354
  • BauR 1986, 117



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (22)  

  • BGH, 13.12.1989 - IVb ZR 19/89  

    Einwand der Rechtskraft eines klageabweisenden Urteils bei einer Werklohnklage

    Denn die Urteilsformel läßt den Streitgegenstand nicht erkennen, welcher durch den geltend gemachten Anspruch und den zugehörigen Lebenssachverhalt, aus dem der Kläger den Anspruch herleitet, bestimmt wird (vgl. BGH Urteile vom 8. November 1965 - VIII ZR 300/63 - LM ZPO § 322 Nr. 54 und vom 19. September 1985 - VII ZR 15/85 - NJW 1986, 1046).

    Unterscheidet sich der Streitgegenstand des neuen Rechtsstreits aber von dem des Vorprozesses, weil ein seinem Wesen nach anderer Sachverhalt vorgetragen wird, so steht die Rechtskraft des früheren Urteils der neuen Klage nicht entgegen, und zwar auch dann nicht, wenn das Klageziel äußerlich unverändert geblieben ist und die Tatsachen, die der neuen Klage zugrunde gelegt sind, schon im Vorprozeß hätten geltend gemacht werden können (BGH Urteile vom 22. Mai 1981 - V ZR 111/80 - NJW 1981, 2306 = JR 1982, 68, 69 mit Anm. Olzen; vom 19. September 1985 aaO).

  • BGH, 24.01.2008 - VII ZR 46/07  

    Haftung aus verschiedenen Leistungsphasen

    Das gilt auch dann, wenn das Klageziel äußerlich unverändert geblieben ist und die Tatsachen, die der neuen Klage zugrunde gelegt sind, schon im Vorprozess hätten geltend gemacht werden können (vgl. BGH, Urteil vom 13. Dezember 1989 - IVb ZR 19/89, BauR 1990, 249; Urteil vom 19. September 1985 - VII ZR 15/85, BauR 1986, 117 = ZfBR 1985, 284; Urteil vom 22. Mai 1981 - V ZR 111/80, NJW 1981, 2306).
  • BGH, 11.11.1994 - V ZR 46/93  

    Umfang der Rechtskraft und Präklusion von Tatsachen durch anderweitige

    November 1990, IX ZR 73/90, WM 1991, 609, 610; vgl. ferner BGHZ 93, 287 ff = LM § 322 ZPO Nr. 103 m. Anm. Hagen, 19. September 1985, VII ZR 15/85, Nr. 109, 10. April 1986, VII ZR 286/85, Nr. 111, 2. November 1988, VI ZR 341/87, Nr. 123, 19. Dezember 1991, IX ZR 96/91, Nr. 133 m. Anm. Grunsky, jeweils LM § 322 ZPO;
  • BGH, 24.05.1988 - VI ZR 326/87  

    Rechtskraft einer Entscheidung über ein uneingeschränktes Schmerzensgeld

    Ihr Umfang ergibt sich aus der Urteilsformel, zu deren Auslegung, falls erforderlich, Tatbestand und Entscheidungsgründe einschließlich des dort in Bezug genommenen Parteivorbringens heranzuziehen sind (st. Rspr.; vgl. BGH, Urteile vom 19. September 1985 - VII ZR 15/85 - NJW 1986, 1046 und vom 18. Dezember 1986 - VII ZR 305/85 - BGHR ZPO § 322 Abs. 1 Teilklage 2). .
  • BGH, 11.03.1997 - KZR 44/95  

    "Magic Print"; Anforderungen an die Schriftform eines Vertragsstrafeversprechens

    Eine Abweisung der Klage enthielte deswegen die Feststellung, daß die begehrte Rechtsfolge unter keinem rechtlichen Gesichtspunkt gerechtfertigt ist (vgl. BGH, Urt. v. 13.12.1989 - IVb ZR 19/89, L Nr. 126 zu § 322 ZPO; ferner BGH, Urt. v. 22.5.1981 V ZR 111/80, LM Nr. 90 zu § 322 ZPO; BGH, Urt. v. 19.9.1985 - VII ZR 15/85, LM Nr. 109 zu § 322 ZPO; Leipold in Stein/Jonas, ZPO, 20. Aufl., § 322 Rdnr. 108; Gottwald i MünchKomm z. ZPO § 322 Rdnr. 163; Thomas/Putzo, ZPO, 19. Aufl., § 322 Rdnr. 31 und Einl. II Rdnr. 31; Vollkommer in Zöller, ZPO, 20. Aufl., Vor § 322 Rdnr. 41 i.V.m. Einl. Rdnr. 70).
  • BGH, 11.02.2004 - VIII ZR 127/03  

    Verfahrensrecht - Bestimmte Angabe des Klagegrundes

    Durch das Eventualverhältnis ihres Vorbringens hat die Klägerin klargestellt, daß sie in erster Linie ein eigenes Recht einklagt und daß sie nur für den Fall, daß die behauptete Abtretung des Rechts an sie nicht eingreifen sollte, als weiteren Streitgegenstand (vgl. BGH, Urteil vom 19. September 1985 - VII ZR 15/85, NJW 1986, 1046 unter 2 b; Zöller/Vollkommer, ZPO, 24. Aufl., Einleitung Rdnr. 75) ein fremdes Recht aufgrund einer ihr erteilten Einziehungsermächtigung im eigenen Namen geltend macht.
  • BAG, 13.01.2003 - 5 AS 7/02  

    Rechtswegszuständigkeit

    Die Streitgegenstände einer Klage aus eigenem Recht und einer aus abgetretenem Recht sind nicht identisch (BGH 19. September 1985 - VII ZR 15/85 - NJW 1986, 1046; BGH 29. November 1990 - I ZR 45/89 - NJW 1991, 1683).
  • LG Düsseldorf, 17.12.2013 - 37 O 200/09  

    Urteil im Zementkartellverfahren - Schadensersatzklage gegen acht

    In diesem Zusammenhang kann offen bleiben, ob die Neuabtretungen erst durch ihre Mitteilung mit Schriftsatz vom 2. Juli 2009 verjährungshemmende Wirkung entfaltet hätten, weil mit ihnen ein neuer Streitgegenstand in das Verfahren eingeführt wurde (vgl. BGH NJW 1986, 1046 f., 1047).
  • OLG Frankfurt, 01.09.2006 - 2 U 196/05  

    Materielle Rechtskraft: Geltendmachung von Ansprüchen aus abgetretenem Recht im

    Dies unterscheidet den vorliegenden Fall von den Fällen, in denen eine Klage mangels Aktivlegitimation abgewiesen wird, und der Kläger nach Abtretung durch den Berechtigten später zulässigerweise nochmals klagt (vgl. BGH NJW 1986, 1046).
  • BGH, 23.09.1992 - I ZR 224/90  

    Dauernd billig - Irreführung/Preisgestaltung; Umfang der Rechtskraft

    Stellt der Kläger dagegen im neuen Prozeß denselben prozessualen Anspruch zur Entscheidung, handelt es sich also um den Streitgegenstand des Vorprozesses, ist das Gericht durch die Rechtskraft des früheren Urteils an einer Sachentscheidung gehindert (BGH, Urt. v. 19.9. 1985 - VII ZR 15/85, NJW 1986, 1046 ; vgl. auch BGH, Urt. v. 26.4.1990 - I ZR 99/88, GRUR 1990, 687, 689 = WRP 1991, 16 - Anzeigenpreis II).
  • OLG Hamm, 17.08.1998 - 31 U 39/98  
  • OLG Hamm, 03.01.2006 - 15 W 109/05  

    WEG-Gemeinschaft ist Vertragspartner des Verwalters

  • BGH, 12.01.2006 - IX ZR 161/02  
  • BGH, 18.12.1986 - VII ZR 305/85  

    Rechtskraft eines einer Teilklage stattgebenden Urteils

  • OLG Nürnberg, 26.10.2000 - 8 U 1371/00  
  • OLG Koblenz, 28.05.2004 - 5 W 367/04  

    Voraussetzungen eines weiteren Schmerzensgeldes; Rechtsfolgen teilweiser

  • OLG Stuttgart, 27.10.2004 - 3 U 198/03  

    Pferdekaufvertrag: Auslegung einer Umtauschklausel

  • LAG Berlin-Brandenburg, 24.08.2012 - 10 Sa 1094/12  
  • OLG Schleswig, 03.02.2014 - 5 U 94/13  

    Umfang der Übertragung eines Kommanditanteils im Zuge des Vollzuges einer

  • BGH, 01.02.1995 - VIII ZR 332/93  
  • KG, 24.05.2004 - 8 U 320/03  

    Zivilrechtsstreit: Einwand der materiellen Rechtskraft

  • LG Magdeburg, 19.02.2013 - 11 O 1042/12  

    Unzulässigkeit der Klage wegen entgegenstehender Rechtskraft eines

Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.

Sie müssen eingeloggt sein, um diese Funktion zu nutzen.

Sie haben noch kein Nutzerkonto? In weniger als einer Minute ist es eingerichtet und Sie können sofort diese und weitere kostenlose Zusatzfunktionen nutzen.

| | Was ist die Merkfunktion?

Ablegen in

Benachrichtigen, wenn:





  Alle auswählen


 


Rechtsprechung
   BGH, 06.11.1985 - IVb ZR 74/84   

Volltextveröffentlichungen (3)

  • Jurion

    Abänderungsklage - Präklusion

  • rechtsportal.de

    ZPO § 323 Abs. 2
    ... neuer Umstände bei der Abänderungsklage

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Zeitschriftenfundstellen

  • BGHZ 96, 205
  • NJW 1986, 383
  • NJW-RR 1986, 488 (Ls.)
  • FamRZ 1986, 43
  • BB 1986, 425



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (17)  

  • OLG Karlsruhe, 17.12.2013 - 18 UF 48/12  

    Präklusion bei Abänderungsklagen

    Bei mehreren aufeinanderfolgenden Abänderungsprozessen, die zu einer Abänderung geführt haben, ist für die Zeitschranke des § 323 Abs. 2 ZPO a.F. demgemäß auf den Schluss der Tatsachenverhandlung des letzten Verfahrens abzustellen (BGHZ 96, 205 Tz. 6; BGHZ 136, 374 Tz. 5).

    Eine einheitliche Klärung ist in diesem Fall weder erforderlich noch geboten, so dass auch der Gesichtspunkt der Prozessökonomie (BGHZ 96, 205 Tz. 10) zurücktritt.

    Ebenso wenig besteht wegen der sich nicht überschneidenden zeitlichen Abschnitte und der daraus folgenden Rechtskraftwirkung eine Gefahr einander widersprechender gerichtlicher Entscheidungen (dazu BGHZ 96, 205 Tz. 10; BGHZ 136, 374 Tz. 6; BGH NJW 2000, 3789 Tz. 11).

    e) Der Kläger war auch nicht gehalten, sein ab 1.8.2008 reduziertes Einkommen bereits im Vorprozess - mit dem Ziel einer Herabsetzung des Unterhalts ab diesem Zeitpunkt - im Wege einer Widerklage (vgl. BGHZ 136, 375 Tz. 8) oder eines Anschlussrechtsmittels (BGHZ 96, 205 Tz. 9 ff.) in den Prozess einzuführen.

    Einer abänderungsberechtigten Partei steht es grundsätzlich frei, eine nach Schluss der mündlichen Verhandlung des Vorprozesses eintretende Veränderung der rechtlichen oder tatsächlichen Verhältnisse durch Berufung oder durch eine eigene Abänderungsklage geltend zu machen, solange es nicht zum Berufungsverfahren kommt (BGHZ 96, 205 Tz. 9; BGH FamRZ 1988, 493 Tz. 6; Zöller/Vollkommer , a.a.O. § 323 Rz. 13, 34; Graba , Die Abänderung von Unterhaltstiteln, 4. Auflage 2011, Rz. 401).

    Zwar ist der maßgebende Zeitpunkt der Schluss der mündlichen Verhandlung der letzten Tatsacheninstanz (BGH NJW 2000, 3789 Tz. 8; BGH FamRZ 2012, 288 Tz. 21; Stein/Jonas/Leipold , a.a.O., § 323 Rz. 49), wobei es bei mehreren aufeinanderfolgenden Abänderungsprozessen, die zu einer Abänderung geführt haben, auf den Schluss der Tatsachenverhandlung des letzten Verfahrens ankommt (BGHZ 96, 205 Tz. 6; BGHZ 136, 374 Tz. 5).

    Deshalb sind beide Parteien dazu angehalten, ihren Standpunkt bereits im Ausgangsprozess zur Geltung zu bringen (BGHZ 96, 205 Tz. 9; BGHZ 136, 374 Tz. 5; BGH NJW 2000, 3789 Tz. 8; BGH FamRZ 2012, 1284 Tz. 14).

  • BGH, 14.03.2008 - V ZR 16/07  

    Verfahrensrecht - Abänderung rechtskräftiger Unterlassungstitel

    Die Vorschrift eröffnet damit den verfahrensrechtlichen Weg, Fehlprognosen zu korrigieren und die vorausgegangene gerichtliche Entscheidung an veränderte Verhältnisse anzupassen (BGHZ 96, 205, 207).
  • BGH, 07.12.2011 - XII ZR 159/09  

    Familienrecht - Präklusion von Tatsachen nach Abweisung eines Abänderungsurteils

    Durch die Berufungsrücknahme wird der Schluss der mündlichen Verhandlung in der ersten Instanz wieder zum maßgebenden Zeitpunkt im Sinne von § 323 Abs. 2 ZPO (Senatsurteil BGHZ 96, 205, 211 = FamRZ 1986, 43, 44; aA OLG Zweibrücken FamRZ 1989, 304 unter unzutreffender Berufung auf das Senatsurteil vom 27. Januar 1988 - IVb ZR 14/87 - FamRZ 1988, 493).
  • BGH, 17.05.2000 - XII ZR 88/98  

    Zeitliche Schranken bei (Unterhalts-)Abänderungsklagen

    Dabei kommt es grundsätzlich nicht auf die Parteistellung oder Zielrichtung des Vorprozesses an, was daraus folgt, daß der Wortlaut des Gesetzes nicht nur auf die Erweiterung des Klageantrags, sondern auch auf die Geltendmachung von Einwendungen abstellt und damit beide Parteien dazu anhält, ihren Standpunkt bereits im Ausgangsprozeß zur Geltung zu bringen (Senatsurteile BGHZ 136, 374, 375 f.; 96, 205, 207 ff. und vom 23. November 1994 - XII ZR 168/93 - FamRZ 1995, 221, 223).
  • OLG Karlsruhe, 27.01.1999 - 2 WF 114/98  

    Streitwert - Abänderungsklage - unselbständige Anschlußberufung

    Wurde das Abänderungsbegehren ursprünglich im Wege der unselbständigen Anschlußberufung verfolgt, die nach Rücknahme der Berufung wirkungslos ist (522 Abs. 1 ZPO ), ist wegen der von der Rechtsprechung (BGH FamRZ 1986, 43, 44: 1988, 601, 602; FamRZ 1988, 817 ) vorgenommenen Gleichsetzung des Zeitpunkts der Anschließung im Vorverfahren mit der Erhebung der jetzigen Abänderungsklage im Sinne des 323 Abs. 3 S. 1 ZPO auch für die Streitwertfestsetzung der Jahresbetrag nach 17 Abs. 1 S. 1 GKG ab Zustellung der unselbständigen Anschlußberufung zu berechnen.

    Für den Fall, daß das Abänderungsbegehren bereits im Wege der unselbständigen Anschlußberufung verfolgt wurde, die nach Rücknahme der Berufung jedoch wirkungslos ist (§ 522 Abs. 1 ZPO ), wird nach der Rechtsprechung des BGH ausnahmsweise der Zeitpunkt der Anschließung im Vorverfahren der Erhebung der jetzigen Abänderungsklage im Sinne des § 323 Abs. 3 ZPO gleichgesetzt (BGH FamRZ 1988, 601, 602; BGH FamRZ 1988, 817 ; im Ansatz bereits BGH FamRZ 1986, 43, 44; OLG Hamm FamRZ 1987, 829, 830).

    Der Grund hierfür ist, daß eine Partei, die sich auf eine wesentliche Veränderung der Verhältnisse nach Schluß der mündlichen Verhandlung erster Instanz beruft, nicht die Wahl zwischen einer selbständigen Abänderungsklage und einer Anschließung an die Berufung des Gegners hat, sondern zur Vermeidung der Präklusionswirkung diese im Wege der Anschließung an das gegnerische Rechtsmittel vorbringen muß (BGH FamRZ 1986, 43 ,44; Musielak, ZPO , § 323 Rn. 12).

  • BGH, 05.07.2000 - XII ZR 104/98  

    Entscheidung über zeitliche Grenzen des Unterhaltsanspruchs im Ausgangsverfahren

    Dabei kommt es grundsätzlich nicht auf die Parteistellung oder Zielrichtung des Vorprozesses an, was daraus folgt, daß der Wortlaut des Gesetzes nicht nur auf die Erweiterung des Klageantrags, sondern auch auf die Geltendmachung von Einwendungen abstellt und damit beide Parteien dazu anhält, ihren Standpunkt bereits im Ausgangsprozeß zur Geltung zu bringen (Senatsurteile BGHZ 136, 374, 375 f.; 96, 205, 207 ff.).
  • OLG Hamm, 28.04.2009 - 2 WF 1/09  

    Zeitliche Grenzen einer Abänderungsklage; Begriff der wesentlichen Veränderung

    Grundsätzlich hat diejenige Partei, zu deren Gunsten sich die Verhältnisse ändern, eine Wahlmöglichkeit zwischen Berufungs- und Abänderungsverfahren (vgl. BGH, Urteil vom 06.11.1985, Az: IVb ZR 74/84, FamRZ 1986, 43, juris, Rdnr. 9; Zöller-Vollkommer, ZPO, 27. Auflage, § 323, Rdnr. 13).

    Diese erlischt erst dann, wenn von der Gegenseite Berufung eingelegt worden ist und die wesentliche Änderung im Wege einer Anschlussberufung geltend gemacht werden kann (vgl. BGH, Urteil vom 06.11.1985, Az: IVb ZR 74/84, FamRZ 1986, 43, juris, Rdnr. 9).

  • OLG Köln, 20.06.2001 - 27 UF 22/01  

    Streitgegenstand einer Abänderungsklage nach § 323 ZPO

    im Wege der Anschlussberufung, geltend gemacht werden (BGHZ 96, 205 = NJW 1986, 383; BGHZ 136, 374, 376).

    Der Kläger erleidet dadurch keine gravierenden Nachteile, weil er bei einer Verwerfung der Berufung als unzulässig mit den Gründen, die erst während des Berufungsverfahrens eingetreten sind, nicht gemäß § 323 Abs. 2 ZPO präkludiert wird (vgl. BGHZ 96, 205, 211; OLG Düsseldorf FamRZ 1984, 493; MünchKomm/Gottwald § 323 Rn. 39).

  • OLG Köln, 05.04.1995 - 26 WF 1/95  

    KLAGE; ABÄNDERUNGSKLAGE; PRÄKLUSION

    Keine Präklusion mit Vorbringen, das bereits Gegenstand eines Prozeßkostenhilfegesuchs zur Durchführung einer Anschlußberufung gegen das abzuändernde Urteil war, wenn die Hauptberufung des Gegners zurückgenommen worden ist (Fortführung von BGH NJW 86, 383 f.).

    Der Bundesgerichtshof hat sogar entschieden, daß die ansonsten grundsätzlich bejahte Wahlmöglichkeit zwischen Abänderungsklage und Rechtsmittel gegen den abzuändernden Titel nicht mehr besteht, wenn Berufung gegen das Urteil - egal von welcher Partei - tatsächlich eingelegt worden ist (BGH NJW 86, 383 f).

  • OLG Saarbrücken, 25.05.2007 - 9 UF 163/06  

    Unterhaltsrecht: Voraussetzung eines Ausbildungsunterhalts nach Scheidung;

    Denn nachdem sich die für die Unterhaltsberechnung maßgeblichen Tatsachen nach Ablauf der Berufungsbegründungsfrist durch Auseinandersetzung des vormals ehelichen Hausanwesens geändert haben, rechtfertigt dies eine nachträgliche Berufungserweiterung (BGH, FamRZ 1986, 43).
  • OLG Zweibrücken, 17.11.1988 - 2 UF 45/88  
  • OLG Zweibrücken, 27.06.2003 - 2 UF 151/02  

    Wiedereinsetzung für die Anschlussberufung; Abänderungsklage bei Verbot der

  • OLG Dresden, 21.08.2001 - 2 U 673/01  

    Nebenintervention; Amortisationsbeschluss; Ladungsmangel

  • KG, 19.07.2013 - 13 UF 56/13  
  • OLG Nürnberg, 03.03.2009 - 10 UF 356/08  

    Unterhaltsabänderungsklage: Streitwert nach Rücknahme einer unselbstständigen

  • OLG Hamm, 25.10.1988 - 2 UF 5/88  
  • OLG Hamm, 20.02.1987 - 5 UF 347/86  
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.

Sie müssen eingeloggt sein, um diese Funktion zu nutzen.

Sie haben noch kein Nutzerkonto? In weniger als einer Minute ist es eingerichtet und Sie können sofort diese und weitere kostenlose Zusatzfunktionen nutzen.

| | Was ist die Merkfunktion?

Ablegen in

Benachrichtigen, wenn:




  Alle auswählen


 


Rechtsprechung
   OLG Köln, 28.10.1985 - 2 W 153/85   

Volltextveröffentlichungen

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW-RR 1986, 488
  • Rpfleger 1986, 57



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ...  

  • BGH, 19.03.2004 - IXa ZB 321/03  

    Pfändung des PKW eines Gehbehinderten

    Die Rechtsfrage, ob und unter welchen Voraussetzungen das Fahrzeug eines nicht erwerbstätigen, gehbehinderten Schuldners ein "notwendiges Hilfsmittel" im Sinne dieser Vorschrift ist, ist in Rechtsprechung und Literatur streitig (vgl. OLG Köln NJW-RR 1986, 488; LG Waldbröl DGVZ 1991, 119 f.; LG Düsseldorf DGVZ 1989, 14; LG Hannover DGVZ 1985, 121; LG Lübeck DGVZ 1979, 25; Stein/Jonas/Münzberg, ZPO 22. Aufl. § 811 Rn. 70; Zöller/Stöber, ZPO 24. Aufl. § 811 Rn. 36; Thomas/Putzo/Reichold, ZPO 25. Aufl. § 811 Rn. 36).
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.

Sie müssen eingeloggt sein, um diese Funktion zu nutzen.

Sie haben noch kein Nutzerkonto? In weniger als einer Minute ist es eingerichtet und Sie können sofort diese und weitere kostenlose Zusatzfunktionen nutzen.

| | Was ist die Merkfunktion?

Ablegen in

Benachrichtigen, wenn:





  Alle auswählen


 


Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht