Rechtsprechung
   BGH, 22.12.1987 - VI ZR 6/87   

Volltextveröffentlichungen (2)

  • Jurion
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Richterliche Schätzung unfallbedingt entgangener Verdienstmöglichkeiten

Kurzfassungen/Presse

  • recht.com (Leitsatz/Auszüge/Zusammenfassung)

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW-RR 1988, 534
  • MDR 1988, 488
  • VersR 1988, 466



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Wird zitiert von ... (19)  

  • BGH, 08.06.2004 - VI ZR 230/03  

    Neues Berufungsrecht - Pflichten des Berufungsgerichts bei fehlerhafter

    Auch im Rahmen der freien Überzeugungsbildung nach § 287 ZPO darf der Tatrichter nämlich, wenn es um die Beurteilung einer Fachwissen voraussetzenden Frage geht, auf die Einholung eines Sachverständigengutachtens nur verzichten, wenn er eine entsprechende Sachkunde ausweist (vgl. Senatsurteile vom 22. Dezember 1987 - VI ZR 6/87 - VersR 1988, 466, 467; vom 14. Februar 1995 - VI ZR 106/94 - VersR 1995, 681, 682; BGH, Urteil vom 17. Oktober 2001 - IV ZR 205/00 - VersR 2001, 1547, 1548).
  • BGH, 16.03.2004 - VI ZR 138/03  

    Schadensrecht - Kausalität der Handlung für den Schaden

    Die erleichterte Schadensberechnung nach § 252 Satz 2 BGB in Verbindung mit § 287 Abs. 1 ZPO läßt eine völlig abstrakte Berechnung eines Erwerbsschadens, auch in Form der Schätzung eines "Mindestschadens" nicht zu (vgl. Senatsurteile BGHZ 54, 45, 53 ff.; vom 22. Dezember 1987 - VI ZR 6/87 - VersR 1988, 466, 467; vom 15. März 1988 - VI ZR 81/87 - VersR 1988, 837; vom 16. Oktober 1990 - VI ZR 275/89 - VersR 1991, 179; vom 6. Juli 1993 - VI ZR 228/92 - aaO; vom 17. Januar 1995 - VI ZR 62/94 - VersR 1995, 422, 424; vom 24. Januar 1995 - VI ZR 354/93 - VersR 1995, 469, 470).
  • BGH, 17.01.1995 - VI ZR 62/94  

    Bemessung eines Erwerbsschadens; Anforderungen an die Darlegung durch den

    Der Tatrichter überschreitet die seinem Ermessen gesetzten Grenzen, wenn er zu einer Schätzung greift, ohne für sie eine tragfähige Grundlage zu haben (vgl. Senatsurteil vom 22. Dezember 1987 - VI ZR 6/87 - VersR 1988, 466, 467).
mehr
  • BVerwG, 01.03.1995 - 8 C 36.92  

    BGB §§ 195, 249, 254, 276 ff.; VwGO § 86 Abs. 1, §§

    § 287 ZPO entbindet jedoch nicht davon, über bestrittene "Ausgangs- und Anknüpfungstatsachen" Beweis zu erheben, bevor dann Schätzungen auf der so gesicherten Tatsachenbasis getroffen werden können (vgl. BGH, Urteile vom 15. März 1988 - VI ZR 81/87 - NJW 1988, 3016 [3017] und vom 22. Dezember 1987 - VI ZR 6/87 - NJW-RR 1988, 534 [535]).

    Auch bei freier Überzeugungsbildung nach § 287 ZPO bedarf es, wenn auf Sachverständige verzichtet wird, der Ausweisung der Sachkunde des Gerichts (BGH, Urteile vom 15. März 1988 - VI ZR 81/87 - NJW 1988, 3016 [3017] und vom 22. Dezember 1987 - VI ZR 6/87 - NJW-RR 1988, 534 [535]).

  • BVerfG, 25.10.2002 - 1 BvR 2116/01  

    Berechnung einer urheberrechtlichen Lizenzentschädigung aufgrund eigener

    Ebenso überschreitet das Gericht die Grenzen, die seinem Ermessen gesetzt sind, wenn es sich eine Sachkunde zutraut, über die es nicht verfügen kann (vgl. BGH VersR 1988, S. 466 ; Thomas/Putzo, ZPO, 24. Aufl. 2002, § 287, Rn. 10; Baumbach-Hartmann, ZPO, 60. Aufl. 2002, § 287, Rn. 30).
  • BGH, 23.02.2010 - VI ZR 331/08  

    Geltendmachung eines nach § 116 Abs. 1 Zehntes Buch Sozialgesetzbuch SGB X

    Es bedarf grundsätzlich der Darlegung konkreter Anhaltspunkte für die Schadensermittlung, um eine ausreichende Grundlage für die sachlichrechtliche Wahrscheinlichkeitsprognose des § 252 BGB und in der Folge für eine gerichtliche Schadensschätzung nach § 287 ZPO zu haben, weil sich der Ausfall oder die Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit sichtbar im Erwerbsergebnis konkret ausgewirkt haben muss (vgl. Senat, BGHZ 54, 45, 49 ff.; 90, 334, 336 f.; Urteile vom 22. Dezember 1987 - VI ZR 6/87 - VersR 1988, 466, 467; vom 17. Januar 1995 - VI ZR 62/94 -VersR 1995, 422, 424).
  • BGH, 20.10.2009 - VI ZB 53/08  

    Schadensrecht - Personenschaden: Schätzung des entgangenen Gewinns

    Deshalb bedarf es grundsätzlich der Darlegung konkreter Anhaltspunkte für die Schadensermittlung, um dem Sachverständigen eine ausreichende Grundlage für die sachlichrechtliche Wahrscheinlichkeitsprognose des § 252 BGB und in der Folge für eine gerichtliche Schadensschätzung nach § 287 ZPO zu geben (vgl. Senat BGHZ 54, 45, 49 ff.; 90, 334, 336; Urteile vom 22. Dezember 1987 - VI ZR 6/87 - VersR 1988, 466, 467; vom 17. Januar 1995 - VI ZR 62/94 - VersR 1995, 422, 424).
  • BGH, 16.12.2008 - VI ZR 48/08  

    Anspruch eines bei einer Havarie geschädigten Schiffseigners auf Ersatz des durch

    Der Vorwurf der Revision, das Berufungsgericht habe die seinem Schätzungsermessen gesetzten Grenzen dadurch überschritten, dass es sich eine nicht vorhandene Sachkunde zugetraut habe (vgl. dazu Senatsurteile BGHZ 159, 254, 262 f. m.w.N.; vom 22. Dezember 1987 - VI ZR 6/87 - VersR 1988, 466, 467), ist danach unbegründet.
  • BGH, 09.10.1990 - VI ZR 291/89  

    Bestmögliche Verwertung der verbliebenen Arbeitskraft; Schadensschätzung und

    Hiergegen ist grundsätzlich nichts einzuwenden (vgl. Senatsurteil vom 22. Dezember 1987 - VI ZR 6/87 - VersR 1988, 466, 467).
  • BGH, 15.03.1988 - VI ZR 81/87  

    BGB § 252; ZPO § 287

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  • BGH, 24.01.1995 - VI ZR 354/93  

    Verdienstausfallschaden bei wechselhaftem beruflichten Werdegang

  • BGH, 07.07.1992 - VI ZR 1/92  

    Deliktsstatut für einen Kraftfahrzeugunfall türkischer Staatsangehöriger in der

  • BGH, 19.11.1991 - VI ZR 69/91  

    Tierhalterhaftung bei Verletzung auf einer Fuchsjagd

  • BGH, 19.09.1995 - VI ZR 377/94  

    Ansprüche eines in Westberlin ansässigen Eigentümers nach Übertragung auf den

  • BGH, 22.02.1994 - VI ZR 309/93  

    Auslegung ausländischer AGB durch den Tatrichter

  • OLG Hamburg, 24.04.2006 - 5 U 103/04  

    Schadensersatzklage wegen Urheberrechtsverletzung gegen Produkthersteller und

  • OLG Köln, 19.09.2001 - 26 U 24/01  

    Keine Haftungspflicht für freiwillige Fahrer

  • OLG Stuttgart, 07.01.2008 - 5 U 161/07  

    Unerlaubte Handlung: Verletzung eines Beifahrers bei einem vom Fahrer

  • OLG Celle, 23.06.2011 - 16 U 130/10  
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