Rechtsprechung
   BGH, 17.06.1991 - II ZR 171/90   

Volltextveröffentlichungen (3)

  • Alpmann Schmidt

    BGB § 276, § 278

  • DER BETRIEB(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Eigenhaftung des Vertreters bei Anbahnung von Vertragsverhandlungen: Übermittlung eines Antrags auf Änderung eines Versicherungsvertrages

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Eigenhaftung des Vertreters; Verschulden bei der Anbahnung von Vertragsverhandlungen

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW-RR 1991, 1241
  • MDR 1992, 232
  • VersR 1991, 1052
  • WM 1991, 1730
  • DB 1991, 2182



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Wird zitiert von ... (46)  

  • BGH, 06.06.1994 - II ZR 292/91  

    Haftung des Geschäftsführers bei verspäteter Konkursanmeldung gegenüber

    In späteren Urteilen ist er gelegentlich von der Möglichkeit einer Haftung des Vertreters, insbesondere des Geschäftsführers, wegen wirtschaftlichen Eigeninteresses ausgegangen; im jeweiligen konkreten Fall ist aber das Vorliegen der dafür erforderlichen Voraussetzungen verneint worden (Urt. v. 9. Oktober 1986 - II ZR 241/85, ZIP 1987, 175, 177, v. 17. Juni 1991 - II ZR 171/90, WM 1991, 1730 f. und v. 1. Juli 1991 - II ZR 180/90, ZIP 1991, 1140, 1141 f.).
  • BAG, 24.11.2005 - 8 AZR 1/05  

    Haftung bei Insolvenz einer Mitarbeiterbeteiligungsgesellschaft

    Dabei reicht der allgemeine Hinweis auf die bei ihm vorhandene Sachkunde nicht aus, vielmehr muss der Vertreter über das allgemeine Verhandlungsvertrauen hinaus eine zusätzliche, von ihm persönlich ausgehende Gewähr für die Seriosität und die Erfüllung des Geschäfts bieten (BGH 17. Juni 1991 - II ZR 171/90 - NJW-RR 1991, 1241 f., zu 2 c der Gründe mwN; zuletzt 24. Mai 2005 - IX ZR 114/01 - NJW-RR 2005, 1137, zu II 1 a der Gründe).

    Erforderlich ist eine so enge Beziehung zum Vertragsgegenstand, dass der Verhandelnde gleichsam in eigener Sache tätig wird, so dass er als wirtschaftlicher Herr des Geschäfts anzusehen ist (BGH 17. Juni 1991 - II ZR 171/90 - NJW-RR 1991, 1241 f., zu 2 b der Gründe mwN; 29. Januar 1997 - VIII ZR 356/95 - NJW 1997, 1233, zu II 2 a der Gründe; 5. Oktober 2001 - V ZR 275/00 - NJW 2002, 208, zu II 4 c der Gründe).

  • BGH, 29.01.1997 - VIII ZR 356/95  

    Eigenhaftung eines Kraftfahrzeughändlers

    Dieses nur mittelbare Interesse reicht aber für eine Haftung der Klägerin aus Verschulden bei Vertragsschluß wegen starken wirtschaftlichen Eigeninteresses nicht aus (vgl. für das - ebenfalls nur mittelbare - Provisionsinteresse des Handelnden BGHZ 88, 67, 70; Urteile vom 17. Juni 1991 - II ZR 171/90 = BGHR BGB vor § 1/Verschulden bei Vertragsschluß, Vertreterhaftung 8 = WM 1991, 1730 unter 2 b der Gründe; vom 29. Januar 1992 - VIII ZR 80/91 = BGHR a.a.O. Vertreterhaftung 10 = WM 1992, 699 unter II 3 der Gründe; vom 16. März 1992 - II ZR 152/91 = WM 1992, 735 unter 1 der Gründe, jeweils m.w.Nachw.).

    Eine solche Haftung setzt nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs vielmehr eine so enge Beziehung zum Vertragsgegenstand voraus, daß der Verhandelnde gleichsam in eigener Sache tätig wird, mithin als wirtschaftlicher Herr des Geschäfts anzusehen ist (zuletzt Urteile vom 17. Juni 1991 a.a.O. unter 2 b, vom 29. Januar 1992 a.a.O. unter I 3, und vom 16. März 1992 a.a.O.).

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