Weitere Entscheidung unten: OLG München, 02.04.1990

Rechtsprechung
   BGH, 08.04.1991 - II ZB 3/91   

Alleinvertretungsbefugnis des Alleingesellschafters

Einmann-GmbH, § 181 BGB, § 35 Abs. 4 GmbHG, Registerpublizität, Fortgelten der Befreiung nach Umwandlung

Volltextveröffentlichungen (4)

  • Jurion
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Befreiung vom Verbot des Selbstkontrahierens

  • Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Handelsregistereintragung: Selbstkontrahieren des GmbH-Geschäftsführers

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Fortbestand der Befreiung des Alleingeschäftsführers vom Verbot des Selbstkontrahierens bei Entstehen einer Einmann-GmbH durch Anteilsübernahme

Kurzfassungen/Presse (2)

  • recht.com (Leitsatz/Auszüge/Zusammenfassung)
  • gesellschaftsrechtskanzlei.com (Leitsatz)

    Ein-Mann-Gesellschaft, Ein-Personen-Gesellschaft, Geschäftsführer, Gesellschafter, Gesellschaftsrecht, Handelsregister

Zeitschriftenfundstellen

  • BGHZ 114, 167
  • NJW 1991, 1731
  • NJW-RR 1991, 928 (Ls.)
  • ZIP 1991, 650
  • MDR 1991, 605
  • DNotZ 1991, 614
  • WM 1991, 891
  • BB 1991, 925
  • DB 1991, 1111
  • Rpfleger 1991, 319



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Wird zitiert von ... (13)  

  • BFH, 23.10.1996 - I R 71/95  

    In-Sich-Geschäft des Alleingeschäftsführers

    Eine einem Alleingesellschafter nach dem 31. Dezember 1980 erteilte allgemeine Befreiung vom Selbstkontrahierungsverbot bedarf einer Regelung in der Satzung und der Eintragung im Handelsregister (Urteil des Bundesgerichtshofs - BGH - vom 6. Oktober 1960 II ZR 215/58, BGHZ 33, 189, Neue Juristische Wochenschrift - NJW - 1960, 2285; BGH-Beschlüsse vom 28. Februar 1983 II ZB 8/82, BGHZ 87, 59 = GmbH-Rundschau - GmbHR - 1983, 269; vom 8. April 1991 II ZB 3/91, BGHZ 114, 167, GmbHR 1991, 261, 262; Senatsurteile in BFHE 164, 255, BStBl II 1991, 597; vom 31. Mai 1995 I R 64/94, BFHE 178, 321, BStBl II 1996, 246; vom 30. August 1995 I R 128/94, BFH/NV 1996, 363, jeweils m. w. N.).
  • BGH, 18.11.1999 - IX ZR 402/97  

    Amtspflicht eines Notars bei Rücknahme eines Antrags auf Eintragung einer

    c) Dem einzigen Geschäftsführer und Gesellschafter einer GmbH können Rechtsgeschäfte mit sich selbst von vorneherein im Gesellschaftsvertrag oder nachträglich durch Änderung der Satzung gestattet werden; die Gestattung ist nach § 10 Abs. 1 Satz 2 GmbHG in das Handelsregister einzutragen (BGHZ 87, 59, 60 f; vgl. BGHZ 114, 167, 170 ff).
  • BFH, 17.09.1992 - I R 89/91  

    In-sich-Geschäfte eines Alleingesellschafter-Geschäftsführers

    Das FG hat ferner ohne Rechtsirrtum angenommen, daß eine einem Alleingesellschafter nach dem 31. Dezember 1981 erteilte allgemeine Befreiung vom Selbstkontrahierungsverbot einer Regelung in der Satzung und der Eintragung im Handelsregister bedarf (Bundesgerichtshof - BGH -, Urteil vom 6. Oktober 1960 II ZR 215/58, BGHZ 33, 189, Neue Juristische Wochenschrift - NJW - 1960, 2285; BGH-Beschluß vom 28. Februar 1983 II ZB 8/82, BGHZ 87, 59 = GmbH-Rundschau - GmbHR - 1983, 269; BFH in BFHE 164, 255, BStBl II 1991, 597; BGH-Beschluß vom 8. April 1991 II ZB 3/91, BGHZ 114, 167, GmbHR 1991, 261, 262; vgl. auch Bericht des Rechtsausschusses des Deutschen Bundestages, BTDrucks 8/3908, S. 74; Zöllner in Baumbach/ Hueck, GmbH-Gesetz, Kommentar, 15. Aufl., § 35 Rz. 79; Mertens in Hachenburg, Kommentar zum Gesetz betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung, Ergänzungsband, § 35 Rz. 227 g; Scholz/ Schneider, GmbHG, Kommentar, 7. Aufl., § 35 Anm. 117; Sudhoff, Der Gesellschaftsvertrag der GmbH, 8. Aufl., 1992, S. 95; Tiedtke, Deutsche Steuer-Zeitung - DStZ - 1990, 391, 393).

    Das Ausscheiden der Mitgesellschafterin berührte die Wirksamkeit einer zuvor erteilten Befreiung zumindest bis zum 31. Dezember 1980 nicht (vgl. BFH in BFHE 164, 255, BStBl II 1991, 597; BGH in BGHZ 114, 167, GmbHR 1991, 261).

    Im übrigen spricht der Beschluß des BGH in BGHZ 114, 167, GmbHR 1991, 261 eher für die fortdauernde Wirksamkeit einer einmal wirksam erteilten Befreiung.

mehr
  • FG Rheinland-Pfalz, 13.01.2000 - 6 K 2185/97  

    1. Bezeichnung

    Nunmehr sei geklärt, dass die Befreiung vom Verbot des § 181 BGB in solchen Fällen wirksam bleibe (BGH-Beschluss vom 8. April 1991 II ZB 3/91, NJW 1991, 1731 ).

    Diese Befreiung wirkt auch dann fort, wenn eine ursprünglich mehrgliedrige GmbH sich in eine Einmann-GmbH wandelt (BGH, Beschluss vom 8. April 1991 II ZB 3/91, NJW 1991, 1731 ;.

    Zum anderen schützt das Gesetz nicht die Kenntnis des Gläubigers über den Gesellschafterbestand und damit über das Bestehen einer mehr- oder eingliedrigen GmbH, sondern will nur sicherstellen, dass die Gläubiger über die Person des Geschäftsführers und dessen Befreiung vom Verbot des § 181 BGB unterrichtet werden (vgl. BGH, NJW 1991, 1731, 1732 li. Sp.; Tiedtke, GmbHR 1993, 385, 387).

  • BFH, 17.09.1992 - I R 98/91  

    In-sich-Geschäfte eines Alleingesellschafter-Geschäftsführers

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  • BFH, 15.10.1997 - I R 19/97  

    Selbstkontrahierungsverbot und Gesellschafterverträge

    Eine einem Alleingesellschafter nach dem 31. Dezember 1980 erteilte allgemeine Befreiung vom Selbstkontrahierungsverbot bedarf einer --konstitutiv wirkenden-- Regelung in der Satzung und der --allerdings lediglich deklaratorischen-- Eintragung im Handelsregister (Bundesgerichtshof --BGH--, Urteil vom 6. Oktober 1960 II ZR 215/58, BGHZ 33, 189, Neue Juristische Wochenschrift - NJW 1960, 2285; BGH-Beschlüsse vom 28. Februar 1983 II ZB 8/82, BGHZ 87, 59 = GmbH-Rundschau - GmbHR 1983, 269; vom 8. April 1991 II ZB 3/91, BGHZ 114, 167 , GmbHR 1991, 261, 262; Senatsurteile in BFHE 164, 255 , BStBl II 1991, 597 ; vom 31. Mai 1995 I R 64/94, BFHE 178, 321, BStBl II 1996, 246 ; vom 30. August 1995 I R 128/94, BFH/NV 1996, 363, Deutsches Steuerrecht - DStR 1995, 1791, jeweils m.w.N.).
  • BFH, 30.08.1995 - I R 128/94  
    Eine einem Alleingesellschafter nach dem 31. Dezember 1981 erteilte allgemeine Befreiung vom Selbstkontrahierungsverbot bedarf einer - konstitutiv wirkenden - Regelung in der Satzung und der - allerdings lediglich deklaratorischen - Eintragung im Handelsregister (Bundesgerichtshof - BGH -, Urteil vom 6. Oktober 1960 II ZR 215/58, BGHZ 33, 189, Neue Juristische Wochenschrift -NJW- 1960, 2285; BGH-Beschluß vom 28. Februar 1983 II ZB 8/82, BGHZ 87, 59 = GmbH-Rundschau -GmbHR-1983, 269; BFH-Urteil in BFHE 164, 255 , BStBl II 1991, 597 ; BGH-Beschluß vom 8. April 1991 II ZB 3/91, BGHZ 114, 167 , GmbHR 1991, 261, 262; vgl. auch Bericht des Rechtsausschusses des Deutschen Bundestages, BTDrucks 8/3908, S. 74; Zöllner in Baumbach/Hueck, GmbH-Gesetz , 15.Aufl., § 35 Rdnr.79; Mertens in Hachenburg, Kommentar zum Gesetz betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung, Ergänzungsband, § 35 Rdnr.227 g; Scholz/Schneider, GmbH-Gesetz , Kommentar, 7.Aufl., § 35 Anm.117; Sudhoff, Der Gesellschaftsvertrag der GmbH, 8.Aufl. 1992, S. 95; Tiedtke, Deutsche Steuer-Zeitung - DStZ - 1990, 391, 393).

    Seitdem haben sich die Zivilgerichte durchgängig dieser Auffassung angeschlossen (vgl. z.B. OLG Stuttgart, Beschluß vom 26. November 1984 8 W 435/84, GmbHR 1985, 221 ; OLG Köln, Beschluß vom 2. Oktober 1992 2 Wx 33/92, NJW 1993, 1018 , m.w.N.; ferner - beiläufig - BGH-Beschluß in BGHZ 114, 167 ; 5. auch Bühler, DNOtZ 1983, 588, 594 ff.).

  • OLG Stuttgart, 18.10.2007 - 8 W 412/07  

    GmbH: Eintragung der Vertretungsbefugnis des Geschäftsführers im Handelsregister;

    Die Eintragung hat in derartigen Fällen die beschränkte sachliche oder persönliche Reichweite der Befreiung zu umfassen (vgl. hierzu im einzelnen: Winter/Veil in Scholz, GmbHG, 1. Bd., 10. Aufl. 2006, § 10 Rdnr. 12 und 13; Zöllner/Noack in Baumbach/Hueck, GmbHG, 18. Aufl. 2006, Rdnr. 133; Ulmer in Ulmer, GmbHG, Bd. 1, 2005, § 10 Rdnr. 13 und 14; Keidel/Krafka/Willer, Registerrecht, 6. Aufl. 2003, Rdnr. 952; Heyder in Michalski, GmbHG, Bd. 1, 2002, § 10 Rdnr. 10; Schmidt-Leithoff in Rowedder, GmbHG, 4. Aufl. 2002, § 10 Rdnr. 13; Simon, GmbHR 1999, 588 ff; Kanzleiter, Rpfleger 1984, 1 ff; Bühler, DNotZ 1983, 588 ff; BGHZ 87, 59; BGHZ 114, 167 a. E.; OLG Düsseldorf NJW-RR 1995, 488; OLG Köln NJW-RR 1996, 1382; OLG Hamm DNotZ 1996, 816 mit Anmerkung von Kanzleiter; je m. w. N.).
  • OLG München, 12.05.2010 - 31 Wx 19/10  

    Vereinfachte GmbH-Gründung: Anwendbare Vorschriften bei Vorlage eines geänderten

    Zu Recht hat das Registergericht daher das Fehlen der nach herrschender Meinung (vgl. BGHZ 87, 59/61; 114, 167/170; BFH GmbHR 1997, 34 f. BayObLGZ 1984, 109/111; OLG Köln GmbHR 1993, 37; OLG Celle GmbHR 2000, 1098; KG NZG 2006, 718; Rowedder/Schmidt-Leithoff/Koppensteiner GmbHG 4. Aufl. § 35 Rn. 31; Scholz/-Schneider GmbHG 10. Aufl. § 35 Rn. 98; a.A. Roth/Altmeppen GmbH 6. Aufl. § 35 Rn. 76; Baumbach/Hueck/Zöllner/Noack aaO § 35 Rn. 132; Lutter/Hommelhoff/Kleindiek GmbHG aaO § 35 Rn. 52; Ulmer/Paefgen GmbHG § 35 Rn. 64) erforderlichen satzungsmäßigen Grundlage für die Befreiung des Geschäftsführers von dem Verbot des Selbstkontrahierens im Sinne des § 181 BGB beanstandet.
  • BFH, 22.11.1995 - I R 168/94  

    Verspätete Befreiung vom Selbstkontrahierungsverbot als vGA

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  • OLG Köln, 02.10.1992 - 2 Wx 33/92  

    BGB § 181; GmbHG §§ 35, 53, 54

  • BFH, 11.02.1997 - I R 58/96  
  • FG Hessen, 15.10.1991 - 4 K 5274/90  

Rechtsprechung
   OLG München, 02.04.1990 - 17 U 2411/89   

Volltextveröffentlichungen (3)

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW-RR 1991, 928
  • ZIP 1990, 1552
  • VersR 1991, 336



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Wird zitiert von ... (5)  

  • BGH, 24.01.2006 - XI ZR 384/03  

    Bankrecht - Schadensersatz wegen Interviewäußerungen des Bankvorstandssprechers?

    Die gegenteilige, in der Literatur (Spindler, in: Bamberger/Roth, BGB § 823 Rdn. 105 Fn. 527) als "sehr zweifelhaft" bezeichnete Ansicht des Oberlandesgerichts München (NJW-RR 1991, 928, 929) ist systemwidrig.
  • OLG Brandenburg, 18.08.2010 - 3 U 165/09  

    Ansprüche der Gesellschafter einer Projekt-GmbH gegen die finanzierende Bank

    Insoweit nimmt die Klägerin die Entscheidung des Oberlandesgerichts München, ZIP 1990, S. 1552 (= NJW-RR 1991, S. 928) für ihren Rechtsstandpunkt in Anspruch.

    Dabei kann offenbleiben, ob eine unberechtigte Kündigung bzw. vertragswidrige Nichtvalutierung eines Darlehens einen betriebsbezogenen Eingriff in dieses Recht darstellen kann (insoweit grds. verneinend OLG Celle, WM 2007, S. 740, ohne Begründung anders OLG München, NJW-RR 1991, S. 928).

    Der gegenteiligen, nicht näher begründeten Auffassung des OLG München, auf die sich die Klägerin stützt (NJW-RR 1991, S. 928) ist der Bundesgerichtshof ausdrücklich entgegengetreten (NJW 2006, S. 830, dort Rn. 91).

    Soweit das Oberlandesgericht München sein Urteil vom 02.04.1990 (NJW-RR 1991, S. 928) auf Grundsätze gestützt hat, die mit der vom Senat vertretenen Rechtsauffassung nicht in Einklang stehen, hat sich der Bundesgerichtshof bereits in der vorgenannten Entscheidung mit ihnen befasst und sie für unzutreffend erachtet.

  • OLG Celle, 15.02.2007 - 3 W 5/07  

    Darlehen: Schadensersatzanspruch eines GmbH-Gesellschafters wegen Kündigung des

    Das vom Antragsteller angeführte Urteil des Oberlandesgerichts München (ZIP 1990, 1552) verkennt die Bedeutung des Rechts am eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb.
mehr
  • OLG Naumburg, 30.05.2002 - 2 U 42/01  

    Bürgschaftsrecht - Treuwidrige Herbeiführung des Bürgschaftsfalls

    Zwar wird vereinzelt vertreten, dass dem Gesellschafter einer GmbH bei deren Schädigung ein Schadensersatzanspruch wegen der Entwertung seiner Geschäftsanteile zustehe (OLG München NJW-RR 1991, 928).
  • LG München I, 11.09.2000 - 19 O 389/98  

    Aspekte unberechtigter Kreditkündigungen (Dr. Ulrich Krüger)

    Diese Frage ist zu beurteilen aufgrund einer Gesamtwürdigung der Umstände des einzelnen Falles und einer Abwägung der Interessen beider Vertragsteile (vgl. OLG München NJW-RR 1991, 928 f., 929 m. w. N.).
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