Weitere Entscheidung unten: BGH, 15.10.1992

Rechtsprechung
   BGH, 20.01.1993 - VIII ZR 22/92   

Volltextveröffentlichungen (3)

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 1993, 522
  • NJW-RR 1993, 522
  • WM 1993, 797



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Wird zitiert von ... (14)  

  • BGH, 16.01.2008 - VIII ZR 222/06  

    Mietrecht - Selbstbeseitigung eines Mangels: Ersatzanspruch des Mieters?

    Diese Vorschrift, die eine spezielle Aufwendungsersatzregelung für Fälle der Selbstbeseitigung von Mängeln der Mietsache durch den Mieter vorsah, war nach ständiger Rechtsprechung des Senats grundsätzlich abschließend, sodass in Fällen, in denen die Voraussetzungen dieser Norm fehlten, nicht auf die allgemeine Verwendungsersatzregelung in § 547 Abs. 1 Satz 1 BGB aF zurückgegriffen werden konnte, weil Aufwendungen des Mieters zur Herstellung des vertragsgemäßen Zustands der Mietsache keine notwendigen Verwendungen im Sinne von § 547 Abs. 1 Satz 1 BGB aF waren (Senatsurteile vom 22. November 1958 - VIII ZR 121/57, WM 1958, 1420, unter VI; vom 13. Februar 1974 - VIII ZR 233/72, WM 1974, 348, unter II 3; vom 30. März 1983 - VIII ZR 3/82, WM 1983, 766, unter A I 4; vom 20. Januar 1993 - VIII ZR 22/92, WM 1993, 797, unter II 2 b; ebenso zum Verhältnis von § 538 Abs. 2, § 547 Abs. 2 BGB aF Sternel, Mietrecht, 3. Aufl., Rdnr. II 589).
  • BGH, 26.07.2004 - VIII ZR 281/03  

    Mietrecht - Altbaumieter muss unzureichende Elektroanlage nicht hinnehmen

    Zwar kann auch ein unter dem Mindeststandard liegender Zustand der Wohnung dann vertragsgemäß sein, wenn er eindeutig vereinbart ist und der Mieter sich mit ihm einverstanden erklärt hat (Senat, Urteil vom 20. Januar 1993 - VIII ZR 22/92, NJW-RR 1993, 522 unter II 2 b).
  • BGH, 10.02.2010 - VIII ZR 343/08  

    Mietrecht - Hinreichende Elektrizitätsversorgung

    Zwar ist auch ein unter dem Mindeststandard liegender Zustand dann vertragsgemäß, wenn er eindeutig vereinbart ist (Senatsurteil vom 20. Januar 1993 - VIII ZR 22/92, NJW-RR 1993, 522, unter II 2 b).

    aa) Ein unter dem Mindeststandard liegender Zustand ist nach der Rechtsprechung des Senats nur dann vertragsgemäß, wenn er eindeutig vereinbart ist (Senatsurteil vom 20. Januar 1993, aaO).

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  • BGH, 18.04.2007 - XII ZR 139/05  

    Mietrecht - Wann ist Erfüllungsanspruch ausgeschlossen?

    Erfüllungsansprüche sind nur dann ausgeschlossen, wenn die Mietvertragsparteien einen bestimmten, bei Überlassung vorhandenen (schlechten) Zustand der Mietsache konkret als vertragsgemäß vereinbart haben (BGH, Urteil vom 20. Januar 1993 - VIII ZR 22/92 - NJW-RR 1993, 522 f.; Blank/Börstinghaus Miete 2. Aufl. § 536b BGB Rdn. 10).
  • BGH, 16.09.1998 - XII ZR 136/96  

    Rechte des Mieters bei vorzeitiger Vertragsauflösung

    An die Erfüllung der Voraussetzungen des § 683 Satz 1 BGB sind strenge Anforderungen zu stellen (BGH, Urteil vom 20. Januar 1993 - VIII ZR 22/92, WM 1993, 797, 798; Staudinger/Emmerich, aaO Rdn. 32).

    b) Liegen die Voraussetzungen einer Geschäftsführung ohne Auftrag nicht vor, so kann ein Anspruch des Mieters unter dem Gesichtspunkt der ungerechtfertigten Bereicherung (§§ 684 Satz 1, 812 f. BGB) in Betracht kommen, sofern durch die Verwendung eine Wertsteigerung der Mietsache eingetreten ist (BGH, Urteile vom 20. Januar 1993 aaO S. 799; vom 13. Juli 1967 - VII ZR 128/65 - WM 1967, 1147, 1148; Staudinger/Emmerich aaO Rdn. 36; Wolf/Eckert aaO Rdn. 1244; Bub/Scheuer, Handbuch der Geschäftsraummiete, 2. Aufl. V Rdn. 403 f.).

  • BGH, 16.12.2008 - VIII ZR 306/06  

    Mietrecht - Bemessung des Wertersatzes für Verwendungen des Mieters

    Auch zu einem - wie hier - auf der Grundlage von § 547 Abs. 2 BGB aF, §§ 677, 684 Satz 1, § 818 Abs. 2 BGB geltend gemachten Bereicherungsanspruch hat der Senat bereits entschieden, dass auf die durch die Verwendungen bewirkte Erhöhung des Verkehrswerts des Gebäudes abzustellen ist (Senatsurteil vom 20. Januar 1993 - VIII ZR 22/92, NJW-RR 1993, 522, unter II 4).
  • OLG Naumburg, 18.09.2001 - 9 U 91/01  

    Anspruch des Mieters auf Rükzahlung der geleisteten

    (a) Aufwendungen zur Herstellung des vertragsgemäßen Zustandes fallen unter § 536 a Abs. 2 BGB n. F. = § 538 Abs. 2 BGB a. F. (vgl. BGH, NJW 1984, 1552), außer wenn die Mietsache von Anfang an in stark renovierungsbedürftigem Zustand war und mit Rücksicht darauf ein entsprechend geringer Mietzins vereinbart worden ist (vgl. BGH, NJW-RR 1993, 522, 523).
  • LG Bonn, 09.02.2005 - 2 O 29/04  

    Gewerbliche Miete

    Mietet der Mieter die Mietsache in wesentlicher Kenntnis ihrer Beschaffenheit an, so liegt daher keine Abweichung zwischen tatsächlichem und vertraglich geschuldeten Zustand vor, vielmehr wird allein der Überlassungszustand geschuldet (vgl. BGH NJW 1993, 522; OLG München NJW-RR 1997, 650).

    Es handelt sich um eine eng auszulegende Ausnahmevorschrift, die dem Schutz des Vermieters gegen die Belastung mit den Kosten von ihm nicht gewollter Investitionen des Mieters dient (vgl. BGH NZM 1999, 19; BGH NJW-RR 1993, 522; Emmerich in: NZM 1998, 49 [53]).

  • KG, 19.01.2006 - 8 U 22/05  

    Mietrecht - Zur Höhe des Mietzinses

    Dementsprechend wurden ähnliche Fälle, in denen der Mieter die Räume durch umfangreiche Investitionen erst in einen zeitgerechten und nutzbaren Zustand versetzt hat, in der Rechtsprechung unter dem Aspekt eines Aufwendungsersatz- oder Bereicherungsanspruchs des Mieters behandelt, und nicht unter dem eines Wegnahmerechts (vgl. BGH NJW-RR 1993, 522; ZMR 1999, 93; OLG München ZMR 1997, 236 ff).
  • OLG Saarbrücken, 10.03.2008 - 5 W 58/07  

    Wohnungseigentum - Anspruch des Verwalters auf Aufwendungsersatz und Honorar?

    aa) Die Geschäftsführung entspricht dabei dem Interesse des Geschäftsherrn, wenn ihre Übernahme objektiv nützlich und sachlich vorteilhaft ist (vgl. BGH, Urt. v. 15.12.1954 - II ZR 277/53, NJW 1955, 257 (258; BGH, Urt. v. 20.01.1993 - ,VIII ZR 22/92 NJW-RR 1993, 522 (523 f); MünchKomm(BGB)-Seiler, aaO., § 683 BGB, Rdnr. 4).
  • OLG Düsseldorf, 19.10.2009 - 24 U 58/09  

    Mietrecht - Ersatz für Aufwendungen ds Mieters

  • OLG Düsseldorf, 07.01.2010 - 24 U 108/09  

    Ansprüche der Ehefrau gegen den getrennt lebenden Ehemann und dessen Vater als

  • LG Dortmund, 20.11.2007 - 3 O 223/07  

    Erstattung von Mieterinvestitionen

  • LG Bochum, 04.07.2006 - 11 S 350/05  

Rechtsprechung
   BGH, 15.10.1992 - VII ZR 251/91   

Volltextveröffentlichungen (2)

  • Jurion
  • rechtsportal.de

    Heilung von Formmängeln eines Vorvertrages durch Beurkundung des Hauptvertrages

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Heilung eines formnichtigen Vorvertrages (IBR 1993, 167)

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW-RR 1993, 522
  • WM 1993, 167
  • BauR 1993, 78
  • IBR 1993, 167
  • ZfBR 1993, 1
  • ZfBR 1993, 66



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Wird zitiert von ... (5)  

  • BGH, 13.02.2003 - IX ZR 76/99  

    Notarrecht - Notar muss Willen der Parteien in der Urkunde zum Ausdruck bringen

    Gegebenenfalls war dieser Vorvertrag allerdings - jedenfalls insofern, als er die Verpflichtung zum Abschluß des Vertrags 3 mit der darin enthaltenen Verkaufsverpflichtung begründete - gemäß § 125 BGB in Verbindung mit § 313 Satz 1 BGB a.F. formnichtig (vgl. BGH, Urt. v. 1. Juli 1970 - IV ZR 1178/68, NJW 1970, 1915, 1916; v. 15. Oktober 1992 - VII ZR 251/91, NJW-RR 1993, 522).

    Dann fehlt die rechtliche Grundlage für eine Erstreckung der Heilungswirkung auch auf die nicht beurkundeten Teile des Vorvertrags (vgl. hierzu RGZ 169, 185, 190; BGHZ 82, 398, 404; BGH, Urt. v. 15. Oktober 1992 - VII ZR 251/91, aaO).

  • OLG Karlsruhe, 15.01.2003 - 13 U 51/02  

    Bauvertrag - Wann ist ein Bauvertrag formbedürftig?

    Die Heilung würde voraussetzen, dass zum Zeitpunkt der Auflassung eine Willensübereinstimmung der Parteien des Bauvertrages in seiner ursprünglichen Ausgestaltung zumindest in den wesentlichen Bestimmungen noch anzunehmen wäre (Staudinger-Wufka, 13. Aufl., Bearb. 2001, RN. 265 zu § 313, BGH NJW-RR 1993, 522, BGH NJW 1981, 2293 jeweils m.w.N.).

    Die Beweislast für diesen Umstand trägt die Klägerin (BGH NJW-RR 1993, 522).

  • OLG Frankfurt, 14.06.2000 - 23 U 78/99  

    VOB-Vertrag: Prüfbarkeit einer Stundenlohnabrechnung

    Soweit innerhalb von sechs Tagen nicht beanstandete Tagelohnzettel nach § 15 Ziff. 3 der VOB/B, die vorliegend dem Vertragsverhältnis zugrunde gelegt worden sind, eine Anerkenntniswirkung beigemessen wird, ist diese mit den überzeugenden Ausführungen von Losert ZfBR 1993, 1 f) einschränkend dahin auszulegen, dass sie nur für einen Zeitaufwand.
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  • OLG Frankfurt, 21.02.2006 - 8 U 90/04  

    Falschberatung durch den Steuerberater: Verjährung von Schadensersatzansprüchen

    Da die geänderten Feststellungsbescheide die für den Eintritt eines eventuellen Schadens der Klägerin maßgebliche Grundlage enthielten - nämlich eine weitaus höhere als die erwartete Steuernachzahlung für die Jahre vor 1995, welche vertraglich nicht durch eine entsprechende Entnahmemöglichkeit abgesichert war -, bilden sie den zutreffenden Anknüpfungspunkt für den Beginn der Verjährung (BGH WM 93, 167ff (1680)).
  • VG Weimar, 19.06.2002 - 1 K 1355/00  
    Voraussetzung ist, dass Vor- und Hauptvertrag inhaltlich korrespondieren und der Inhalt des Vorvertrages nicht über den des Hauptvertrages hinausreicht (BGH, Urt. v. 15.10.1992 - VII ZR 251/91 -, NJW-RR 1993, S. 522).
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