Rechtsprechung
   BGH, 13.11.1998 - V ZR 29/98   

Volltextveröffentlichungen (6)

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  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Rechtsgrund eines vereinbarungsgemäß bestellten dinglichen Wohnungsrechts; Verurteilung des Inhabers zur Räumung

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Kein Anspruch auf Löschung eines dinglichen Wohnungsrechts bei rechtskräftiger Verurteilung zur Räumung

Kurzfassungen/Presse (2)

Besprechungen u.ä.

  • EWiR-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 2,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    Kein Anspruch auf Löschung eines dinglichen Wohnungsrechts bei rechtskräftiger Verurteilung zur Räumung

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 1999, 1259 (Ls.)
  • NJW-RR 1999, 376
  • ZIP 1999, 404
  • MDR 1999, 218
  • DNotZ 1999, 500
  • NZM 1999, 138
  • WM 1999, 549
  • DB 1999, 741
  • Rpfleger 1999, 122



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Wird zitiert von ... (23)  

  • BGH, 10.05.2007 - V ZB 83/06  

    Zwangsvollstreckung - Unwirksamkeit eines unernstlichen Gebots eines Gläubigers

    Denn selbst wenn dies der Fall wäre, erwüchse nach allgemeinen Grundsätzen (vgl. nur Senat, Urt. v. 13. November 1998, V ZR 29/98, NJW-RR 1999, 376, 377) nur der Ausspruch über die Versagung des Zuschlags in Rechtskraft, nicht aber die ihm zugrunde liegende Beurteilung der - für § 85a Abs. 2 Satz 2 ZVG entscheidenden - Vorfrage nach der Wirksamkeit des missbräuchlich abgegebenen Gebots.
  • BGH, 29.06.2007 - V ZR 5/07  

    Immobilien - Erwerb eines Miteigentumsanteils ist ein Verkehrsgeschäft

    Diese Ausführungen sind nicht in Rechtskraft erwachsen (vgl. Senat, Urt. v. 13. November 1998, V ZR 29/98, NJW-RR 1999, 376, 377).
  • BGH, 16.12.1999 - III ZR 89/99  

    Kleingartennutzungsverhältnis im Sinne des § 20 a Nr. 1 BKleingG

    In Rechtskraft erwächst nur die im Urteil ausgesprochene Rechtsfolge, nicht aber die Feststellung der zugrundeliegenden präjudiziellen Rechtsverhältnisse oder sonstigen Vorfragen, aus denen der Richter seinen Schluß gezogen hat (BGH, Urteil vom 13. November 1998 - V ZR 29/98 - NJW-RR 1999, 376, 377 m.w.N.).

    Dagegen wurde weder rechtskräftig festgestellt, daß zwischen den Parteien ein wirksames, als Kleingartenpachtvertrag zu qualifizierendes Nutzungsverhältnis besteht, noch, daß dieses Verhältnis durch die ausgesprochenen Kündigungen nicht beendet worden ist (vgl. BGH, Urteil vom 13. November 1998 aaO; BGHZ 43, 144, 145 ff).

    b) Aufgrund des Urteils des Amtsgerichts K. vom 6. Januar 1995, durch das der Beklagte nach § 5 Abs. 4 i.V.m. § 5 Abs. 5 BKleingG zur Zahlung anteiliger Grundsteuer verurteilt worden ist, steht für den Folgeprozeß rechtskräftig nur fest, daß der Beklagte aufgrund des von den Parteien vorgetragenen Lebenssachverhalts die ausgeurteilte Leistung geschuldet hat, nicht aber das Bestehen des vertraglichen Grundverhältnisses (BGH, Urteil vom 13. November 1998 aaO).

    Insoweit stellte sich allenfalls dann, wenn die Abweisung der nunmehr erhobenen negativen Feststellungsklage Rechtskraft erlangen und aufgrund dessen zugunsten des Beklagten das Bestehen eines Kleingartenpachtvertrages feststehen würde, die Frage, ob dieses Urteil eine Änderung des Sachverhalts in dem Sinne darstellen würde, daß die Kläger von den Beklagten ungeachtet des landgerichtlichen Urteils vom 23. Februar 1996 verlangen könnten, eine nach Maßgabe des Bundeskleingartengesetzes vertragswidrige Nutzung durch die Pächter zu unterbinden (vgl. hierzu BGH, Urteil vom 13. November 1998 aaO).

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  • BGH, 14.02.2006 - VI ZR 322/04  

    Verfahrensrecht - Umfang der Rechtskraft

    Einigkeit besteht deshalb darüber, dass die Rechtskraft nicht daran hindert, sich zur Begründung einer neuen Klage auf Tatsachen zu berufen, die erst nach diesem Zeitpunkt entstanden sind (BGH, BGHZ 37, 375, 380 f.; 83, 278, 280; 117, 1, 5; 157, 47, 51 f.; Urteile vom 11. März 1983 - V ZR 287/81 - NJW 1984, 126, 127; vom 28. Mai 1986 - IV a ZR 197/84 - VersR 1986, 756, 757; vom 26. April 1990 - I ZR 99/88 - NJW 1990, 2469, 2470; vom 17. März 1995 - V ZR 178/93 - aaO, 1758; vom 14. Juli 1995 - V ZR 171/94 - ZZP 109, 395, 397; vom 13. November 1998 - V ZR 29/98 - NJW-RR 1999, 376, 377; vom 2. März 2000 - IX ZR 285/99 - NJW 2000, 2022, 2023; vgl. auch Senat, Urteile vom 15. Juni 1982 - VI ZR 179/80 - VersR 1982, 877, 878; vom 14. Juni 1988 - VI ZR 279/87 - VersR 1988, 1139; vom 28. Juni 2005 - VI ZR 108/04 - VersR 2005, 1159, 1160 m.w.N.; MünchKommZPO/Gottwald, aaO, Rdn. 140; Musielak/Musielak, aaO, Rdn. 28; Stein/Jonas/Leipold, aaO, Rdn. 236 ff.; Leipold, Festschrift für Mitsopoulos, 1993, 797, 798; Würthwein, ZZP 112, 447, 464).
  • BFH, 10.12.2003 - IX R 12/01  

    Steuerrecht - Gestaltungsmissbrauch bei Mietverträge unter Angehörigen

    Über dieselbe Wohnung kann ein Mietvertrag und gleichzeitig oder auch nachträglich ein dingliches Nutzungsrecht bestellt werden (Entscheidungen des Bundesgerichtshofs - BGH - vom 25. Januar 1974 V ZR 68/72, Der Deutsche Rechtspfleger, 1974, 187; vom 10. Mai 1968 V ZR 221/64, Betriebs-Berater 1968, 767; vom 13. November 1998 V ZR 29/98, Zeitschrift für Wirtschaftsrecht - ZIP - 1999, 404; Schön, Der Nießbrauch an Sachen, S. 372 f.; Rothe in Das Bürgerliche Gesetzbuch, Kommentar, herausgegeben von Mitgliedern des BGH, § 1093 Rn. 5).
  • BFH, 17.12.2003 - IX R 60/98  

    Steuerrecht - Gestaltungsmissbrauch bei Mietverträge unter Angehörigen

    Über dieselbe Wohnung kann ein Mietvertrag und gleichzeitig oder auch nachträglich ein dingliches Nutzungsrecht bestellt werden (Entscheidungen des Bundesgerichtshofs - BGH - vom 25. Januar 1974 V ZR 68/72, Der Deutsche Rechtspfleger, 1974, 187; vom 10. Mai 1968 V ZR 221/64, Betriebs-Berater 1968, 767; vom 13. November 1998 V ZR 29/98, Zeitschrift für Wirtschaftsrecht - ZIP - 1999, 404; Schön, Der Nießbrauch an Sachen, S. 372 f.; Rothe in Das Bürgerliche Gesetzbuch, Kommentar, herausgegeben von Mitgliedern des BGH, § 1093 Rdnr. 5).
  • BGH, 16.11.2005 - VIII ZR 218/04  

    Mietrecht - Kündigung eines Staffelmietvertrages und Abwendung der Vollstreckung

    In Rechtskraft ist lediglich die im Urteil ausgesprochene Rechtsfolge erwachsen, nicht dagegen die Feststellung der zugrunde liegenden präjudiziellen Rechtsverhältnisse oder sonstigen Vorfragen, aus denen der Richter den Schluss auf das Bestehen oder Nichtbestehen der von der Klagepartei beanspruchten Rechtsfolge zieht (st. Rspr.; Senatsurteile BGHZ 43, 144, 145 ff.; 94, 29, 33; BGH, Urteil vom 13. November 1998 - V ZR 29/98, NJW-RR 1999, 376 = WM 1999, 549, unter II 1 b m.w.Nachw.).

    Die Rechtskraftwirkung erstreckt sich daher allein auf die im Vorprozess ausgesprochene Rechtsfolge, dass dem Beklagten ein Anspruch auf Zahlung von Mieten und verbrauchs-unabhängigen Betriebskostenvorschüssen bis zum 31. Dezember 2004 zusteht, nicht dagegen auf die Vorfrage, ob das Mietverhältnis bis zu diesem Zeitpunkt fortbestand (vgl. BGHZ 43, 144, 146; BGH, Urteil vom 13. November 1998, aaO; Stein/Jonas/Leipold, ZPO, 21. Aufl., § 322 Rdnr. 90).

  • BGH, 30.10.2001 - VI ZR 127/00  

    Rechtskraftwirkung eines die Berichtigung des Grundbuchs bewilligenden Urteils

    Dieser Grundsatz gilt uneingeschränkt für den mit § 894 BGB vergleichbaren Herausgabeanspruch gemäß § 985 BGB (BGH, Urteil vom 13. März 1981 - V ZR 115/80 - NJW 1981, 1517; BGH, Urteil vom 13. November 1998 - V ZR 29/98 - NJW-RR 1999, 376, 377; BGH, Urteil vom 22. Oktober 1999 - V ZR 358/97 - aaO; Staudinger-Gursky, aaO, § 894 Rdnr. 118 und § 985 Rdnr. 134 f; Stein/Jonas/Leipold, aaO, § 322 Rdnr. 91; MünchKomm-Gottwald, aaO, Rdnr. 97; Zöller-Vollkommer, aaO).
  • VerfGH Berlin, 13.12.2001 - VerfGH 165/01  

    Art 7 Verf BE, Art 10 Abs 1 Verf BE, Art 15 Abs 1 Verf BE, Art 15 Abs 5 S 2 Verf

    Zwar entfalle bei einer späteren Kündigung nicht der Rechtsgrund für das Wohnungsrecht, weil dieses nicht Grundgeschäft sei (BGH ZMR 1966, 333; NJW-RR 1999, 376), doch stehe dem Zwangsverwalter für das Grundstück die Einrede der Beendigung des Mietvertrages vom 28. März 1992 auf Grund der fristlosen Kündigung vom 30. November 2000 zu.

    Denn es sei von der zur Problematik des Zusammentreffens von dinglichem Wohnungsrecht und schuldrechtlichem Mietvertrag ergangenen Entscheidung des Bundesgerichtshofs (Urteil vom 13. November 1998 - V ZR 29/98 - NJW-RR 1999, 376) abgewichen, indem es die Beendigung des Mietvertrages als Einwand gegen das dingliche Wohnungsrecht angesehen und die Beschwerdeführer zur Räumung verurteilt habe, obwohl der Bundesgerichtshof entschieden habe, daß das Wohnungsrecht von der Kündigung eines zusätzlich abgeschlossenen Mietvertrages unberührt bleibe.

    Zum anderen ist die Frage auch deswegen nicht vorlagebedürftig, weil die angegriffene Entscheidung des Landgerichts nicht von dem Urteil des Bundesgerichtshofs vom 13. November 1998 - V ZR 29/98 - (NJW-RR 1999, 376) abweicht.

  • BGH, 14.02.2003 - V ZR 54/02  

    Immobilien - Bedeutung eines lebenslänglichen und unentgeltlichen Wohnrechtes

    Diese Verpflichtung war nämlich bereits mit der Begründung des Wohnungsrechts durch dingliche Einigung und Eintragung erfüllt (vgl. Senat, Urt. v. 10. Mai 1968, V ZR 221/64, LM § 398 BGB Nr. 20; Urt. v. 13. November 1998, V ZR 29/98, NJW-RR 1999, 376, 377 mit zust. Anm. von Grunsky, LM § 1093 BGB Nr. 13).

    Soweit die Revision darauf verweist, Ziel der Vereinbarungen sei es gewesen, den Klägern die Nutzung ihres Grundbesitzes auf Lebenszeit zu belassen, läßt sie außer acht, daß dieser Vertragszweck zu keiner anderen Betrachtungsweise zwingt, weil der bereits erfüllte schuldrechtliche Vertrag auch den Rechtsgrund für den Fortbestand des bestellten Wohnungsrechts gibt (Senat, Urt. v. 13. November 1998, V ZR 29/98, aaO).

  • BGH, 14.03.2008 - V ZR 13/07  

    Verfahrensrecht - Grundurteil erst nach Klärung der Schlüssigkeit der Klage

  • BGH, 26.07.2005 - X ZR 109/03  

    Bindungswirkung einer Verurteilung zur Herausgabe

  • BFH, 10.12.2003 - IX R 44/98  

    VuV: Mietvertrag zwischen nahen Angehörigen - Gestaltungsmissbrauch

  • BGH, 21.10.2005 - V ZR 63/05  

    Inhalt des Grundbuchberichtigungsanspruchs; Tragweite der Eigentumsvermutung zu

  • BFH, 17.12.2003 - IX R 60/01  

    VuV: Mietvertrag zwischen nahen Angehörigen; Gestaltungsmissbrauch

  • LAG Hamm, 14.02.2006 - 12 Sa 1914/05  

    Eingruppierungsfeststellungsklage, materielle Rechtskraft, Vergütung in Anlehnung

  • OLG Düsseldorf, 17.08.2006 - 10 U 62/06  

    Mietrecht - Kündigung wegen Insolvenz des Mieters

  • OLG München, 21.05.2010 - 10 U 2853/06  

    Schadenersatz nach Verkehrsunfall: Reichweite der so genannten

  • OLG Brandenburg, 27.11.2008 - 5 U 179/07  

    Herausgabe einer Grundstücksteilfläche: Anspruch auf Räumung Herausgabe und

  • LSG Baden-Württemberg, 08.02.2011 - L 12 AS 4387/10  

    Mietrecht - Sittenwidrigkeit eines Mietvetrages und Wohnrecht gem. § 1093

  • OLG Hamm, 17.12.2001 - 22 U 78/01  
  • OLG Jena, 11.01.2006 - 4 U 967/04  
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 29.02.2012 - 14 B 117/12  

    Anforderungen an die Glaubhaftmachung eines Anordnungsanspruchs bzgl. eines

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